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Autor Thema: Lebenshaltungskosten in LOS  (Gelesen 89114 mal)

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arthurschmidt2000

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #315 am: 05. September 2013, 08:17:53 »

Das statistische Bundesamt Deutschlands hat in dem Warenkorb zur Messung der Lebenshaltungskosten die folgenden Positionen:

 Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke
 Tabakwaren, alkoholische Getränke
 Bekleidung, Schuhe
 Wohnung, Wasser, Gas, Brennstoffe
 Einrichtungsgegenstände
 Gesundheit, Pflege
 Verkehr
 Nachrichtenübermittlung
 Freizeit, Kultur, Unterhaltung
 Bildungswesen
 Hotel, Restaurants
 Andere Waren und Dienstleistungen

Für Thailand würde ich noch Pflege des sozialen Umfeldes hinzufügen.

Da es sich hier um eine Kostenrechnung handelt, ist z.B. die Wertminderung bei Fahrzeugen (Bildung einer Rücklage für Neuanschaffungen) mit einbezogen.

Bei der Ermittlung der Wohnkosten spielt es keine Rolle, ob ich in einem eigenen Haus oder einem gemieteten Haus wohne. Vermiete ich mein eigenes Haus und miete dafür ein anderes, geht das (im Idealfall) zu Null aus. Ich habe höhere Einnahmen und dafür auch höhere Ausgaben in gleicher Höhe.

@Burianer

Zitat
Das beweist, dass man mit 40 000 Bath im Monat leben kann

Ja, aber tingtong lebt im eigenen Haus und hat nach seiner Rechnung weder vor, sich ein neues Auto/Moped anzuschaffen noch Hausrat zu erneuern.
      
      
      
      
      
      

« Letzte Änderung: 05. September 2013, 08:28:51 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

sansamaki

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #316 am: 05. September 2013, 08:57:00 »

@tingtong58.

Herzlichen Dank für die Arbeit die Du für uns gemacht hast.

Was ich vermisse ist bei den Hausbesitzern die Kosten für gebundenes Kapital auch die Amortisation von Auto und Mopeds werden nicht aufgeführt.     

Meine Frage, warum nicht.
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sansamaki

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #317 am: 05. September 2013, 09:05:34 »

arthurschmidt2000 .

Haben uns gekreuzt. :D
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Bruno99

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #318 am: 05. September 2013, 09:16:49 »

Was ich vermisse ist bei den Hausbesitzern die Kosten für gebundenes Kapital auch die Amortisation von Auto und Mopeds werden nicht aufgeführt.     

dann muesstest du aber auch nach Zinsertraegen fragen, die fehlen naemlich auch.
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versteht von beidem nichts.
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sansamaki

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #319 am: 05. September 2013, 09:42:54 »

@ Bruno99

Habe ich ehrlich nicht gewusst das man in Thailand im eigenen Haus gratis wohnt und die Investition auch gratis ist.
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arthurschmidt2000

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #320 am: 05. September 2013, 09:44:14 »

Ich will das Problem mal an einer kleinen Geschichte erläutern.

A siedelt nach Thailand um, kauft sich hier Auto, Moped, Haus und Hof. A bezahlt alles bar.

Sein Freund B siedelt ebenfalls nach Thailand um und kauft nichts, sondern mietet alles.

A zu B, ich verstehe gar nicht, dass Du so viel Geld im Monat brauchst. Ich komme da mit erheblich weniger rum.

Das Geld, dass A in Thailand ausgegeben hat, hat B ertrag bringend angelegt.

A zu B, ja natürlich, mit Deinem Einkommen, da könnte ich auch mehr ausgeben und beklagt die Ungerechtigkeit  der Einkommensverteilung.

Um die unterschiedliche Situation von A und B vergleichbar zu machen, spricht man von Kosten. Und dann haben A und B gleich hohe.

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sansamaki

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #321 am: 05. September 2013, 10:00:28 »

OK. das verstehe ich mit meinem nicht Buchhalterischen wiesen. Danke
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drwkempf

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #322 am: 05. September 2013, 10:23:37 »

Wieder mal ein Dankeschoen an alle, die  sich hier engagieren!
Das Thema wird inzwischen auf hoechstem Niveau diskutiert, soll mal einer sagen, dass das in unserem Forum nicht moeglich ist. }}

Es sind wieder neue interessante Aspekte dazugekommen, besonders tingtong hat da ein Riesenfass mit seiner detaillierten Auflistung seiner Kosten aufgemacht. Hut ab vor so viel Einsatz!
Aber auch arthurs Vorschlaege werden das Thema weiter voranbringen.

Neu aufgetaucht sind nun die Ueberlegungen, die im Zusammenhang zwischen dem Wohnen zur Miete und dem Wohnen im Eigenheim stehen.

Kaufmaennischerseits muesste man ganz richtig den Ertrag aus fuer Wohnraum eingesetztes Kapital gegen die Mietkosten aufrechnen.
Das erscheint mir nicht gerade einfach zu sein, da ich schlecht ein Haus fuer 2 Millionen Baht in der Provinz gegen ein Haus fuer 6 bis 10 Millionen Baht in Bangkok oder Phuket setzen kann.
Der Kapitalertrag ist ja zur Zeit nicht gerade ueppig, welchen Zinssatz fuer Kapitalertrag erachtet ihr denn zur Zeit bei konservativer Anlage fuer realistisch?
Bei einem ertrag von 2% ergaeben sich bei einem Einsatz von 2 Millionen Baht ein Bruttoertrag von 40 000Baht, bei 10 Millionen natuerlich entsprechend mehr.
Auf eine moegliche Wertsteigerung von Immobilien werden wir hier kaum eingehen koennen, da diese Wertsteigerung ja nur bei einem Verkauf realisiert werden kann.
Nicht zu vernachlaessigen sind aber m.E. die Erhaltungskosten einer Immobilie und die Nebenkosten wie Steuern, Gemeindeabgaben u.ae.

Nun koennte man ja die besagten 40 000Baht/Jahr fuer Miete ausgeben, das waeren aber mal eben 3 333Baht im Monat, selbst in der Provinz duerfte es schwerfallen, ein geeignetes Haus fuer diesen Preis zu finden.

Das naechste Problem sehe ich aber darin, dass mir rechtlich gesehen mein Haus samt Grundstueck ja gar nicht wirklich gehoert....
Da scheint mir ein Mieter besser dran zu sein.

Aber Mieter oder Hausbesitzer, es werden Erhaltungs- oder Renovierungskosten anfallen, fuer die es Ruecklagen geben sollte.
Das erscheint mir schon wichtig zu sein.
Auch Haushaltsgegenstaende und Bekleidung verschleissen und muessen gelegentlich ersetzt werden.
Auch bei sehr anspruchslosen Zeitgenossen muss man also dafuer Ruecklagen einplanen.
Dasselbe gilt fuer Moped oder Auto.

Unser Katalog erweitert sich stetig, wer das alles in 40 000Baht/Monat unterbringen kann, der leistet schon erstaunliches.
Aber warum nicht? Ich lasse mir das gern erklaeren.
Aktuell erscheinen mir etwa 60 000Baht/Monat reell zu sein, ich weiss aber auch, dass viele Rentner einfach nicht ueber eine so hohe Rente verfuegen koennen. Die schaffen es aber irgendwie auch.
Sie haben meinen ganzen Respekt!

Ich bin immer mehr gespannt, was noch an Informationen und Denkanstoessen dazukommen wird :-)

Wolfram
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rampo

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #323 am: 05. September 2013, 10:24:59 »

Wie es bei uns war ,

2003 ging ich mit 60 000 Euro nach  Thailand damal war der Euro noch 54 Baht wert , eine Eiseren reserve blieb in Oesterreich .

Die 60 . 000 habe ich in Land 30 Rai und dan noch 50 Rai investiert .

Haus hat 250 000 Baht 60 m2 nicht besonderes der einzige Luxus Air .

Auto gebraucht Nissan 500 000 Baht .

Trakor gebraucht Ford  150 000 Baht den haben wir zu 3 Mein Freund und sein Sohn die auch eine Landwirtschaft haben , jeder gab 150 000 Baht .

Von der Landwirtschaft leben wir jetzt das 10 Jahr da ich erst seit Maerz 2013 meine erste Pension bekamm.

Musste halt mithelfen in Bauernhof , aber die 10 Jahre haette ich auch in Oesterreich arbeiten muessen .

War alles mit Risko verbunden , aber icht hatte ja nch eisene reserve und ein Wohnrecht in Oesterreich solte was nicht hinhauen .

Von unserer Farm mit allen Ausgaben wie im Monat .

Personalkosten um die  70 000 Baht

Futterkosten um die  100 000 Baht

Betriebskosten um die 10 000 Baht , haengt aber davon ab was sie mir Kaput machen .

Steuer gibts bei uns nur Grundsteuer zu bezahlen bis 50 Rai 4,80 Baht der Rai ueber 50 Rai 24 Baht pro Rai , seit 4 Jahren sind wir Umsatzsteuer befreit .



Kranken Versicherung gibt keine dafuer genug auf der Bank fuer den Ernst Fall.

Wen ich jetzt ein wenig zusammen rechne , 10 Jahre schon in Rente mit ein wenig arbeiten .

Und die 60 000 Euro sind auch noch vorhanden , sie gehoeren halt jetzt der Biene .

Damals kostete ein Rai 30 000 Baht und Heute 180-250 000 Baht vom Land .

Bei uns gehts aber auch um unser Sohn und seiner Zukunft in Thailand , meine Rente bleibt zurzeit bei der Bank es staehen noch ein paar groessere Ausgaben an .

Hab es bis jetzt noch nicht beraeut , wuerde es sofort wieder machen aber in Jungen Jahren .

Solte es nicht hier passen bitte abschieben .

Hatte aber auch die Richtige

dazu hatte aber auch in die Hose gehen koennen .

Aber jeder ist sein Glueckes Schmid , und Thailand hat viele Schmidl .

Fg

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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

drwkempf

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #324 am: 05. September 2013, 10:46:25 »

Lieber rampo,

das war ein sehr guter Beitrag!
Der bleibt hier stehen und wird NICHT verschoben. {*

Wolfram
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udo50

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #325 am: 05. September 2013, 11:09:37 »

@tingtong58.

Herzlichen Dank für die Arbeit die Du für uns gemacht hast.

Was ich vermisse ist bei den Hausbesitzern die Kosten für gebundenes Kapital auch die Amortisation von Auto und Mopeds werden nicht aufgeführt.     

Meine Frage, warum nicht.
Eventuel spielt auch bei einigen Investitionen die "normale" zu erwartende Restlebenszeit eine Rolle
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Gruß Udo

sansamaki

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #326 am: 05. September 2013, 11:37:05 »

@ Rampo.

Die Preise für Landwirtschaftland sind in Thailand heute höher als im Dach es ist ein absoluter Verlust bei den niedrigen Lebensmiteilpreisen gewinnbringend Landwirtschaft zu betreiben bei den heutigen Agrarlandpreisen in Thailand.
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Seeteufel

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #327 am: 05. September 2013, 12:37:10 »

Was mir nicht so besonders gefällt, ist der leichte Unterton- "wer eben nicht mehr hat als 40000 Baht...", der manchmal durchschimmert. ???
Wir verbrauchen zu zweit rund 35000 Baht, hätten aber mehr zur Verfügung. Eine gewisse Reserve schlummert ausserdem auf der Bank und zur Not wüsste ich, wie ich (ganz legal) dazu verdienen könnte. Muss aber nicht sein, das wird vielleicht eher mal aus "Langeweile" praktiziert werden.
Mit dem letzten Cent/Rappen nach Thailand zu kommen, stelle ich mir eh schwierig vor. Doch ich bin sicher- wo eine Wille ist, ist auch ein Weg...wenn "Mensch" sich bescheiden kann.
Zurück zur Rechnerei: Wenn jemand also, nach seinem Dafürhalten, wunderbar mit 35000 oder 40000 Baht im Monat lebt, obwohl er mehr hätte, kann er den Rest sparen. Vielleicht 30000 Baht im Monat, um eine Zahl zu nennen. Das heisst, die Frage nach einem neuen Auto, Moped, Kühlschrank, oder was auch immer, stellt sich nicht wirklich als Problem dar.
Was ich sagen möchte: Wir sollten aufhören so zu tun, als würde jeder, der nicht über 40000 Baht verbraucht, es selbsterklärend aus (mehr oder weniger) "Armutsgründen" tun. {;

« Letzte Änderung: 05. September 2013, 12:42:33 von Seeteufel »
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Edward Snowden: "Wer die Wahrheit ausspricht, begeht kein Verbrechen."

sansamaki

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #328 am: 05. September 2013, 13:00:50 »

selbsterklärend würde ich als Unterstellung bezeichnen und der gehobene Finger ist auch nicht gerade Diplomatisch. ;] 
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Seeteufel

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Re: Lebenshaltungskosten in LOS
« Antwort #329 am: 05. September 2013, 13:08:26 »

selbsterklärend würde ich als Unterstellung bezeichnen und der gehobene Finger ist auch nicht gerade Diplomatisch. ;]  

Du kennst mich offenbar noch nicht lange genug- das ist höchste "Seeteufel-Diplomatie" pur- bis in die letzte Fischgräte! ;D
Und dein Begriff der Unterstellung ist nichts weiter als, wer hätte es gedacht- eine Unterstellung!  C--

PS: Geht die Stichelei schon wieder los.... ? Ich habe doch nur meine Meinung geäussert und niemanden persönlich attackiert. ???
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