Mir scheint das Taschengeldthema aus dem Ruder zu laufen.

Es kann gar keine Rede davon sein, die Ehefrau oder Lebensabschnittsgefaehrtin am Monatsersten antreten zu lassen, dasselbe gilt auch fuer allfaellige Kinder.
Es ging hier darum, einen Wirtschaftsplan fuer ein Leben in Thailand zu erstellen, der moeglichst realistisch sein sollte.
Um planen zu koennen, muessen Summen genannt werden, das geht nun einmal nicht anders. Diesen Summen wird ein Verwendungszweck zugeordnet, diser darf auch ruhig Taschengeld heissen.
Mit dem Begriff Taschengeld soll hier ein Betrag genannt, sein, der in keinem Fall einer Rechtfertigung unterliegen sollte.
Ob damit die Familie unterstuetzt wird oder das 35. Paar Schuhe gekauft werden oder Lotterielose soll den Verwendern freistehen.
Auch der Farang sollte fuer sich einen derartigen Betrag ausweisen!
Planung kann nur funktionieren, wenn moeglichst alle relevanten Budgetteile erfasst und genannt werden.
Persoenliche Grosszuegigkeit bleibt bei gegebener Moeglichkeit jederzeit freigestellt, es ist auch gleichgueltig, wer das Budget verwaltet, solange es klappt!
Ich moechte doch sehr bitten, jegliche Animositaeten hier aussenvor zu lassen, das Thema erscheint mir zu wichtig zu sein.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass in vielen Lebensgemeinschaften ein Zusammenleben ohne exakten Wirtschaftsplan funktioniert.
Bei einem hohen Familieneinkommen und ein wenig Vernunft sollte das ohne weiteres moeglich sein.
Aber von genau diesen Bedingungen reden wir nicht, wenn wir herausfinden wollen, mit welchem Budget ein hinreichend auskoemmliches Leben in Thailand moeglich wird.
Wer mit bescheidenen Mitteln auskommen muss, muss auch Budgetanteile wie "Taschengelder" sehr wohl im Auge behalten.
Daher ist mir dieser Punkt wichtig und sollte nicht abwertend gewichtet und zerredet werden.
Wolfram