Bei diesen -deinen- "wirklichen Erfahrungen" biegt es mir allerdings die Zehennägel auf....
Das bedeutet also, dass Thai-Frauen, die an einer Beziehung mit einem Ausländer interessiert sind
- oder gar eine Beziehung mit einem Ausländer eingehen - dadurch ihren Körper verkaufen.
Auch mit deiner Annahme, dass lediglich fünf Prozent der Thai-Frauen durchaus Iionteresse an einer
Beziehung mit einem Ausländer haben, komme ich nicht klar.
In vielen Gesprächen (die letzten Jahren vor allem im Norden Thailands) hörten wir ganz im Gegenteil immer wieder,
dass die Mädchen oder Frauen eher weniger an einem alkoholtrinkenden, faulen Thai-Ehemann, der sie sobald als
möglich mit einem Kind sitzenlässt -oder sich zu gegebener Zeit eine MiaNoi zulegt- interessiert sind, sondern weit
eher an einem Farang !
Inwieweit diese Träume (bzw. die den Farang zugeordneten, positiven Eigenschaften) dann auch tatsächlich so der
Wirklichkeit entsprechen, bleibt dahingestellt...
Bitte nichts selbst hinein interpretieren, damit die Zehennägel gerade bleiben können.
Ich hatte NICHT geschrieben „MEINE” Erfahrungen, sondern „wirkliche“. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung sind 95% der Thaifrauen anständig. Das ist die objektive und repräsentative Realität.
Deine Meinung, dass NICHT nur 5% der Thaifrauen ihren Körper verkaufen, spiegelt nur ein im eigenen, eng begrenzten Umfeld der meisten Farangs empfundene Ansicht wider. Diese entsteht in den einschlägig bekannten Zentren, die zuerst angelaufen werden (müssen). Ein langjähriger, weit im Land herumgekommener Expat müsste im Lauf der Zeit aber die wahre Wirklichkeit kennenlernen.
Das Beispiel der Bezahlung einer "Freundin" stammte aber von einem Newcomer, der seine neuen Eindrücke gerne als allgemeingültig darstellt.
Dass Thaifrauen (meist theoretisch und schmeichelnd dahingesagt ) an Farangs interessiert sein könnten, liegt im Grunde an nichts anderem als der Annahme, dass diese genug Geld haben, um langfristig ein gesichertes Auskommen zu gewährleisten. Im „Ernstfall“ wird das natürlicher vorher abgecheckt. Die asiatische Liebe ist nicht mit der Farangliebe zu vergleichen. Inwieweit ein Farang darin ein „Verkaufen“ erkennt oder nicht, bleibt der individuellen Emfindung überlassen.
Prozentual gesehen ist die Alkoholabhängigkeit der Thaimänner im eigenen Land geringer als die von Farangs, die nach Thailand kommen.
Unter Thaifrauen geht auch die Kunde um, dass Farangs gerne die Damen auswechseln („tschop thing phuying“ = wegschmeissen). Ebenso, dass sie gerne (einschlägig) alleine unterwegs sind, was von Farangs ja auch immer wieder gerne selbst erzählt wird.
Mit Deinem letzten, Deine vorausgegangenen Aussagen wieder relativierenden Satz, bestätigst Du im Prinzip ja meine Aussagen.
