In den Stellungsnahmen wird da und dort verwiesen,dass es undenkbar ist,sich von den
Unruhrprovinzen zu trennen,
Dazu einige Beispiele wo das durchgefuehrt wurde :
1775 trennte sich die heutige USA von England. Der Ausloeser dafuer war eigentlich trivial.
Nachdem Frankreich diese amerikanischen Provinzen an England verloren hatte,musste dort eine
englische Armee stationiert werden.Die Kosten dafuer sollten die neuen, nun englischen Provinzen
aufbringen und dafuer wurden Steuern eingefuehrt.Die Siedler in Amerika waren alle koenigstreu,aber
sie wollten die Steuerhoheit und ein paar Sitze im Parlament haben.Dies wurde ihnen verwehrt und die
Folge war die Unabhaengigkeitserklaerung.
Die Lombardei war jahrhundertelang Provinz der k.u.k.Monarchie.Und immer ein Unruheherd ,der jedes
Jahr Unsummen an Geld verschlang.Der Koenig,des sich nun bildenden Italien,kan eines Tages mit dem Angebot,
diese Provinz fuer eine sehr hohe Geldumme zu kaufen.
Kaiser Franz Joseph hat dieses Ansinnen entruestet von sich gewiesen um 2 jahre spaeter,nach Solferino,
an Frankreich resp.Italien kostenfrei abzutreten.
Der Verkauf bzw.Kauf von Alaska.
Die Trennung von West und Ostpakistan.Hierbei war die Trennung fast unausweichlich,da die Gebiete
schon geographisch auseinander lagen und zudem verschiedene Glaubensrichtungen jeweils vorherrschend waren.
Die Trennung der CSSR in Tschechien und Slowakei.
Ich lasse jetzt absichtlich einige weitere Beispiele weg,um nicht zu lange zu werden,aber die angefuehrten
zeigen,dass man sich zumindest solchen Gedankengaenge nicht verschliessen sollte.
Die suedlichen Provinzen Thailands wurden bekanntlich vor knapp 100 Jahren von Thailand okkupiert.Die Bevoelkerung
ist ethnisch Malayisch und die Religion Muslimisch.Eine bergige Topographie,hauptsaechlich Agrarland,wenig bis keine
Industrie oder Bergbau.Ueber den militaerstrategischen Nutzen kann man diskutieren.
Eine Kosten+ Nutzenrechnung muessen andere anstellen.Mein Bier wartet !
Jock