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Autor Thema: AI: Die Angriffe der Aufständischen im Süden Thailands sind Kriegsverbrechen!  (Gelesen 3476 mal)

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jock

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In den Stellungsnahmen wird da und dort verwiesen,dass es undenkbar ist,sich von den
Unruhrprovinzen zu trennen,

Dazu einige Beispiele wo das durchgefuehrt wurde :

1775 trennte sich die heutige USA von England. Der Ausloeser dafuer war eigentlich trivial.
Nachdem Frankreich diese amerikanischen Provinzen an England verloren hatte,musste dort eine
englische Armee stationiert werden.Die Kosten dafuer sollten die neuen, nun englischen Provinzen
aufbringen und dafuer wurden Steuern eingefuehrt.Die Siedler in Amerika waren alle koenigstreu,aber
sie wollten die Steuerhoheit und ein paar Sitze im Parlament haben.Dies wurde ihnen verwehrt und die
Folge war die Unabhaengigkeitserklaerung.

Die Lombardei war jahrhundertelang Provinz der k.u.k.Monarchie.Und immer ein Unruheherd ,der jedes
Jahr Unsummen an Geld verschlang.Der Koenig,des sich nun bildenden Italien,kan eines Tages mit dem Angebot,
diese Provinz fuer eine sehr hohe Geldumme zu kaufen.
Kaiser Franz Joseph hat dieses Ansinnen entruestet von sich gewiesen um 2 jahre spaeter,nach Solferino,
an Frankreich resp.Italien kostenfrei abzutreten.

Der Verkauf bzw.Kauf von Alaska.

Die Trennung von West und Ostpakistan.Hierbei war die Trennung fast unausweichlich,da die Gebiete
schon geographisch auseinander lagen und zudem verschiedene Glaubensrichtungen  jeweils vorherrschend waren.

Die Trennung der CSSR in Tschechien und Slowakei.

Ich lasse jetzt absichtlich einige weitere Beispiele weg,um nicht zu lange zu werden,aber die angefuehrten
zeigen,dass man sich zumindest solchen Gedankengaenge nicht verschliessen sollte.

Die suedlichen Provinzen Thailands wurden bekanntlich vor knapp 100 Jahren von Thailand okkupiert.Die Bevoelkerung
ist ethnisch Malayisch und die Religion Muslimisch.Eine bergige Topographie,hauptsaechlich Agrarland,wenig bis keine
Industrie oder Bergbau.Ueber den militaerstrategischen Nutzen kann man diskutieren.

Eine Kosten+ Nutzenrechnung muessen andere anstellen.Mein Bier wartet !


Jock
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Shortie †

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Man sollte sich auf youtube mal das "Massaker von Tak Bai" anschauen,auch die Buddhisten nehmen Kollateralschäden gern in kauf..

grad die Moslems in Los sind eigentlich ziemlich tolerant,abgesehen von einigen,wenigen "Hardlinern"...doch die gibt es überall...

es gibt genug Moslems,die juden,Christen usw zu einem "Tag,der offenen Moschee"einladen..(ob in Dland,USA überall)

ich hasse Vorurteile jeglicher art und hier liest man oft raus,das viele prinzipiell gegen Moslems sind..

ethnisch gesehen,haben die Thaimoslems aus dem süden,mehr gemeinsam mit den Malaiyen,als mit den thais..

auch die presse schreibt zuviel bulls*it,man denke nur an den reuters Bericht wo angeblich buddh. Mönche beim frühstück in einem Restaurant erschossen wurden...



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arthurschmidt2000

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Zitat
ethnisch gesehen, haben die Thaimoslems aus dem Süden, mehr gemeinsam mit den Malaien, als mit den Thais..

Gerade die Geschichte Europas zeigt, dass es sehr, sehr häufig  mit sehr, sehr  bösen Folgen schief gegangen ist, Staaten mit ethnisch gemischter  Bevölkerung aufgrund von irgendwie definierten ethnischen Mehrheiten zu bilden.  Aus diesen Erfahrungen heraus hat man ja dann auch wohl konsequenter Weise die ethnische Säuberung erfunden!

Du sprichst es zwar nicht so direkt aus, aber, geht man allein von Ethnien aus, nehme ich mal an, dass Du z.B. auf D übertragen meinst, es sei durchaus ok, wenn in wenigen Jahren die Forderung erhoben wird, dass Berlin oder vielleicht auch nur der Wedding aus der BRD ausscheidet und Provinz der Türkei wird. Na ja, vielleicht auch nur autonom verwaltet, um den gewohnten Sozialstaat nicht verlassen zu müssen.  Das Argument, wir waren ja schon immer da, zieht dann nicht so recht, bekanntlicherweise gibt der Kaufmann nichts für die Vergangenheit.

Zitat
hier liest man oft raus, dass viele prinzipiell gegen Moslems sind..

Nein, nicht prinzipiell gegen Moslems sondern gegen jene streitbaren Muslime, die für sich Rechte fordern, die sie Nichtmuslimen auf keinen Fall gewähren, die ihre Lebensweise und ihr Rechtssytem auch für Nichtmuslime als verbindlich erklären, die Kritik an ihren Vorstellungen Rassismus nennen und  gleichzeitig Angehörige anderer Richtungen als Kafir bezeichnen und, und, und…
« Letzte Änderung: 30. September 2011, 08:50:30 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

rio0815

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In den Stellungsnahmen wird da und dort verwiesen,dass es undenkbar ist,sich von den
Unruhrprovinzen zu trennen,

Dazu einige Beispiele wo das durchgefuehrt wurde :

1775 trennte sich die heutige USA von England. Der Ausloeser dafuer war eigentlich trivial.
Nachdem Frankreich diese amerikanischen Provinzen an England verloren hatte,musste dort eine
englische Armee stationiert werden.Die Kosten dafuer sollten die neuen, nun englischen Provinzen
aufbringen und dafuer wurden Steuern eingefuehrt.Die Siedler in Amerika waren alle koenigstreu,aber
sie wollten die Steuerhoheit und ein paar Sitze im Parlament haben.Dies wurde ihnen verwehrt und die
Folge war die Unabhaengigkeitserklaerung.

Du scheinst mir ja ein wirklich beschlagener Historiker zu sein... 1775 ist da eher ein blosser Flüchtigkeitsfehler, nehme ich mal an.  C--

Erst 1626 kaufte Peter Minuit den Einheimischen, wahrscheinlich Lenni-Lenape-Indianern, die Insel „Manna-hatta“ für Waren im Wert von 60 Gulden ab. Die damit begründete Siedlung erhielt danach den Namen Nieuw Amsterdam und war zunächst Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland, bis sie 1664 von den Briten erobert wurde und die Stadt den heutigen Namen bekam.  http://de.wikipedia.org/wiki/New_York_City

Komische Franzosen  ;]
« Letzte Änderung: 30. September 2011, 22:13:00 von rio0815 »
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arthurschmidt2000

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Danke Rio,

das hilft, den Konflikt im Süden Thailands besser zu verstehen.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.
 

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