ThailandTIP Forum

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Hier kommen sie zu den aktuellen Nachrichten auf ThailandTIP.info
Seiten: 1 ... 108 [109] 110 ... 121   Nach unten

Autor Thema: Geschichten aus Hinterindien  (Gelesen 449407 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Burianer

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 12.930
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1620 am: 25. September 2011, 17:04:44 »

 :]   :]  gut dass ich kein Moench geworden bin  }}  ich darf noch und will noch  :-*   und kann noch  :]
Gespeichert

unsichtbar

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 245
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1621 am: 26. September 2011, 15:17:37 »


So wie die Löcher im Käse ohne diesen nicht vorhanden wären, verhält es sich mit den Sünden. Denn ohne Regeln, seien es fünf, zehn oder gar 227, könnte man nicht gegen Sie verstoßen und somit sündigen.
Die ideale Religion ist die regel- und dadurch zügellose. Formaljuristisch, animistisch wird sie tagtäglich in Hinterindien gelebt, praktiziert und nur umständlich übertüncht mit dem schmucken Regelwerk. Es klingt auch viel schöner wenn jemand sagt "ich bin Buddhist" (ach wie edel  ]-[) als "Ich bin Animist" (Was mit Tieren?  :o ).

Daher macht sich das kleine Geisterhäusschen im Kühlschrank ganz hervorragend neben dem Emmentaler. Und wer weiss, vielleicht findet es Nachahmer denn es kann ja nicht schaden den Geistern eine klimatisierte Umgebung mit Vollverpflegung zu spendieren.
Denn für das letztere sind wir ja schliesslich hier, die moralin-süßen Wein schlürfenden Farangs, oder?  ;)

Gespeichert
Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.   (Loriot)

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Meditation auf Abwegen?
« Antwort #1622 am: 28. September 2011, 16:15:18 »

Meditation auf Abwegen?

Danke für die drei Beiträge. Verzeihen sie bitte, wenn ich nicht allzu freudig darauf reagiere. Seit langem wiesen
Antworten immer wieder auf freizügige Interpretation der Texte hin. Das ist innerhalb gewisser Grenzen normal.
Wenn jedoch Aussagen ins Gegenteil umfunktioniert werden, schreite ich ein. Meine subtilen Satzkonstruktionen
werden zu rasch überflogen, offenbar kaum gelesen und weder verstanden noch berücksichtigt.
Das Geisterhaus im Kühlschrank ist eine überlegenswerte Idee. Leider würde danach kein Käse, sondern nur noch
Löcher Platz finden. Viele Hohlräume dagegen bleiben auch ungekühlt als Löcher erhalten.
 
“In Hinterindien mit und ohne Uhren ...“ deutete ich an: (1)
Sollte diese Nonne in einem Tempel wirken, wo Anuttara oder Kalachakra-Tantra praktiziert wird, macht sie des
Abends
(als Sexarbeiterin) bloß Hausaufgaben.
In den Tantras der Anuttara-Klasse wird sexuelle Energie als Mittel des Pfades der Lehre verwendet.
Den Anwärtern auf die Erleuchtung dieser Glaubensrichtungen ist der Umgang mit weiblichen Wesen nicht verboten,
sondern ohne meditative Paarungen ist das Ziel unmöglich erreichbar. (drwkempf: aller Religionen! ist falsch.)

Wir leben in einem Land, wo hauptsächlich der (keusche) Theravada Buddhismus heimisch ist. Deshalb beschrieb
ich dessen Grundregeln. (2) Davon ausgehend, ist es verständlich, wenn im buddhistischen Land Prostitution laut
Gesetz verboten ist.

Gerne erläutere ich weitere heiße Stellen aus den Anuttara-Lehren, dem tibetischen Kalachakra-Tantra und deren
unorthodoxen Wegen zur Erleuchtung durch Erhitzen der Genitalien. (Wenn Lamas üben, durch physikalische
Reibungswärme in feuchter Umgebung ein Leuchten, Photonen, im quantisierten elektromagnetischen Feld zu
erzeugen, funktioniert das meist nicht einmal in der dünnen Höhenluft Tibets.)
Trotzdem wird Meditation durch Geschlechtsverkehr praktiziert. Der Lernende kann sich die Partnerinnen für diese
Übungen nicht aussuchen. Ein Oberturner (Lama) ist für die Gerätewahl verantwortlich. Es soll Fälle gegeben haben,
wo jüngere meditationsbereite Mönche beim Anblick alter, häßlicher, pockennarbiger, fettleibiger, verkrüppelter
Gespielinnen und magersüchtiger, eventuell tuberkulöser Skelette, die Flucht ergriffen.
 
Dabei wird streng geübt, jeglichen Samenerguß peinlichst zu verhindern. Die Empfehlung geht dahin, daß der
erfolgreiche Mönch nicht abspritzt, sondern sein Organ als Sauger einsetzt. Weibliche Säfte und Menstruationsblut
werden damit aus der Scheide entfernt.
Diese kostbaren Flüssigkeiten werden in einem geeigneten Knochen weiblichen Ursprungs, am würdigsten sei ein
Totenkopf - gesammelt, mit Sperma vermischt und alsdann vom Vorturner (Lama), nun als Barmann agierend, als
Heilscocktail serviert und geschluckt. Es gibt gläubige Tantristen, die diese Praktiken auf dem Weg zur Erleuchtung
vorbehaltlos akzeptieren.

Ohne religiösen Hintergrund faßten einschlägige tantrische Riten Fuß in westlichen Ländern. (3)
Der Begriff Tantra und die damit verbunden Erwerbszweige sind nicht geschützt. Tantra wurde zum erotischen
Modewort, verbunden mit skrupellosen Bereicherungsabsichten. Es wird von Menschen benutzt, die mit Tantra
wenig bis gar nichts am Hut haben. Einige wissenschaftlich klingende, fremdsprachige Worte in Sanskrit, Sitarklänge,
Mantras, Mandalas an den Wänden und Mief übertünchende Weihrauchdüfte, vermitteln einen Hauch von luxuriöser,
exotischer Erotik. Angeboten werden kürzest Tantra-Massage mit Handentspannung von einer halben Stunde,
zu deutsch: Manuelle Entsaftung. Dies widerspricht der Tantra Lehre für höhere Wesen. (Abschnitt 5, Zeile 2)

Daneben bieten Kurse und längere Behandlungen die Möglichkeiten entweder einer Einlieferung in die Klapsmühle
– (geistige Irrungen nach Guru-Therapien sind mir bekannt) - oder bis in die Vorhallen eines höheren Bewußtseins.
Ähnliche Bewußtseinszustände, Oberbegriff Delirium (tremens), können wesentlich preisgünstiger und schneller aus
Flaschen erreicht werden. (4)

Jegliche Verknüpfungen von Religionen und Geschlechtstrieb sind brutal arrogante Konstruktionen. Das zeigen uns
die Tiere. Ohne große Glaubensbekenntnisse pflanzen sie sich, meist im Konkubinat, frisch fröhlich fort.
Eine einleuchtende Aussage in diesem Zusammenhang ist, wenn Frau aussagt:
„Ich glaube, ich bin schwanger.“

Anmerkung zu:
“In Hinterindien mit und ohne Uhren ...“ (1)
Die Nonne mit triebgesteuertem Unterleib im Nebenerwerb führt nun in der einschlägigen Strasse in Chiang Mai ihr
eigenes Etablissement mit liebreizenden Halbweltdamen. Sie scheute sich nicht, selbst Dick in den Tempel einzuladen
und sie gleichzeitig zur attr-aktiven Mitarbeit in ihrem Freuden-Betrieb aufzufordern.

(1)
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=1225.msg1019912#msg1019912
(2)
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=1225.msg1020189#msg1020189
(3)
http://www.tantramassage.de/home.html
http://befree-tantra.de/
(4)
http://de.wikipedia.org/wiki/Delirium_tremens

Buddha, seine Lehre (544 BC), als auch Tantra (400 AD) stammen aus Indien. Auch dort sind Religion und
brünstige Begierden immer noch eng verknüpft und verbreitet.
http://www.unet.univie.ac.at/~a9750175/devadasis.pdf
http://www.20min.ch/news/ausland/story/Indiens-Kampf-gegen-die-Tempel-Huren-11055814  
« Letzte Änderung: 28. September 2011, 16:20:18 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

jock

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6.739
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1623 am: 28. September 2011, 16:42:15 »

@Low

Die beschriebenen Sexualpraktiken diverser asiatischen Voelker haetten
mich vor ueber 40 Jahren noch elektriziert.

Mittlerweile halte ich es mehr mit  den herkoemmlichen(abendlaendischen) Methoden
und bin mit jedes"summa cum laude "zufrieden.

Mit den Verweis,hoehere Weihen und Erfahrungen,zu erreichen,lassen sich halt Leute
zu den unmoeglichsten Praktiken hinreissen.

Eines wuerde mich noch interessieren : schreibst du als Praktiker oder als Theoretiker ?


Jock
Gespeichert

unsichtbar

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 245
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1624 am: 28. September 2011, 17:12:38 »


Nicht verstanden werden ist des Literaten Schicksal, Low.
Zumindest Deine hier sichtbare stoische Ruhe ist beneidenswert, selbst wenn Du beim Lesen der Kommentare, für uns alle unbemerkt, vor Wut und Verzweiflung mit einem Dildo auf die gebundene Ausgabe des Kamasutras schlägst.  :}

Da musst Du durch.   ;)
Gespeichert
Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.   (Loriot)

rio0815

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 403
Re: Meditation auf Abwegen?
« Antwort #1625 am: 29. September 2011, 17:52:05 »

Wir leben in einem Land, wo hauptsächlich der (keusche) Theravada Buddhismus heimisch ist. Deshalb beschrieb
ich dessen Grundregeln. (2) Davon ausgehend, ist es verständlich, wenn im buddhistischen Land Prostitution laut
Gesetz verboten ist.

Eine logisch klingende Begründung, die trotzdem etwas rosabebrillt daher kommt.
Die Prostitution ist allgegenwärtig trotz Verbot, damit die Behörden und die Polizei ihre Einnahmequellen bewahren können.
Damit man jederzeit gegen jeden vorgehen kann.
Südostasien ist total korrupt, moralisch bankrott.
Gescheiterte Staaten wohin man auch schaut.

Hauptsächlich ist in Ländern wie Thailand und Kambodscha nicht der Buddhismus heimisch, sondern Aberglaube und Animismus.
Diesbezüglich können sich die Hinterinder mit den Subsahara-Staaten die hand reichen.
Vom IQ her gesehen passt es auch.

Glückwunsch ;)


Gespeichert

Kern

  • Globaler Moderator
  • Thailand Guru
  • *****
  • Online Online
  • Beiträge: 17.725
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1626 am: 29. September 2011, 18:49:37 »

Inhalt und Sinn von Lows Sätzen sind nicht ganz so schnell ersichtlich wie bei der Prosa in Comic-Heften.
Gerüchten zufolge steckt sehr oft ein gerüttelt Mass an Ironie dahinter.  :-)
Gespeichert

khun mai ru

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 368
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1627 am: 30. September 2011, 22:09:28 »

So ist es @Kern.
Dazu kommt, dass Low meistens auch noch viel zu schnell schreibt.
Da stehe ich als Ex-Konsalikfan auch öfter ratlos auf dem Schlauch!

 :) mfg kmr

Gespeichert

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Antworten betreffend Meditation aus Hinterindien
« Antwort #1628 am: 01. Oktober 2011, 11:33:14 »

Antworten betreffend Meditation

@rio0815                                                                                30. Sept. 2011

Du begehst den Fehler, einen einzelnen Abschnitt aus meinem Text zu isolieren. Damit versuchst du, mir Farben-
blindheit und Unwissen anzudichten. Wozu?
Wie lautete der Titel des fraglichen Aufsatzes? “Meditation auf Abwegen“.
Der Fall liegt klar:
Wenn eine angebliche Nonne, gleichzeitig aktive N.utte und Mama-san versucht, ein altes Objekt meiner Begierde,
(Großmutter) wegzuschnappen, bin ich nicht gegen den Buddhismus, sondern gegen eine absolut hemmungslose
und militante Sexindustrie. Dort gibt es billige, willige, junge Frauen im Überfluß.

Ich bin nicht Richter. Aber in drei themenbezogenen Aufsätzen fand ich ganze zwei Personen, welche die fünf
(Theravada) Sittlichkeitsregeln einhielten. Wir schneiden nach meiner Beurteilung ebenfalls nicht gut ab. Dick
schwindelt munter mit. Die Antwort auf eine dreiste Lüge ihrer Landsleute ist oft ebenfalls eine Unaufrichtigkeit.

Dennoch liegen wir mit einem Durchschnitt von 30 % über sämtlichen restlichen analysierten Bekannten.
Sie alle erhielten einen satten Nuller.
Eine mittlerweile begüterte, langjährige Freundin enttäuschte uns gewaltig, als wir sahen, sie lügt, sie stiehlt.
Sie eliminierte bereits vor Monaten geldgierig und trickreich Verwandte - inklusive Versicherungsbetrug. Trotz
all ihren Reichtümern klaut sie immer noch Dinge, wie angerostetes Wellblech von Dächern oder Mückengitter
aus Häusern -  und dies intensiver denn je. Alle paar Wochen zeigt sie ihren welkenden, durch schweren Gold-
schmuck beladenen Körper im Tempel einem dazu schweigenden Götzen.

Ganz blauäugig schrieb ich:
Diese Religion ist leider fast nur in Form von blasierten Statisten, stilvollen, vergoldeten Statuen und
prunkvollen Bauwerken allgegenwärtig.

Entschuldige bitte, wenn ich mich nicht deutlich genug äußerte.
Dennoch schreibe ich sorgfältiger, als viele meiner geschätzten Leser die Artikel überfliegen.

@Jock                                                                                      28. Sept. 2011

Vor vierzig Jahren reiste ich unbeschwerter und gefährlicher. Ich suchte nicht unbedingt Abenteuer. Als Sammler
tibetischer Mandalas und alter Bronzen geriet ich eher selten. desto unerwünschter in wenig vertrauenswürdige
Kreise. Drogen aller Art, nebst sämtlichen vor- und unvorstellbar abartigen Praktiken waren üblich.
Glücklicherweise verfügte ich über eine gesunde Hemmschwelle und etwas Kleingeld. Beides schützte vor Drogen-
exzessen, Alkoholmißbrauch, schlechter Gesellschaft, Gesindel, Bettlern, Polizei und fragwürdiger Sexualität.
Mich reizten und reizen immer noch Anmut und Schönheit. Das ist eine meiner wenigen Süchte und Abhängigkeiten.

Wie mit dem schönen Geschlecht, hielt ich es mit dem Essen. Ich war dazu stets auf ein behagliches Plätzchen
bedacht. Wenn es sich vermeiden ließ, verzichtete ich lieber auf eine Mahlzeit, anstatt in einem zweifelhaften,
schummrigen Schuppen mit ungewaschenen Händen undefinierbar stinkendes Zeug in mich hineinzustopfen.
Manchmal rochen die schmierigen Bananenblätter auf den Tischen widerlich nach ranzigem Fett (Ghee) und
undefinierbarem Masala. (1) Ein dunkelhäutiger Kerl tauchte plötzlich auf. Er klatschte aus am Gürtel befestigten,
widerlich farbigen, verbeulten Gamellen, (2) total verkochte Linsengerichte (Sambar, Dal) und Reis darauf, so
dass das Ungeziefer unter den Blättern eiligst die Flucht ergriff. Ich teilte ungern mit Fliegenkacke dekoriertes
Fladenbrot (Chapati, Nan) mit Kakerlaken und Ratten.
Die trotz reichlich Toddy und Arrak resultierenden Magen- und Darmverstimmungen klassierte ich als ayur-
vedisches Tanduri Tantra!
Ein Bekannter, erfolgreicher Zeichner und Grafiker, verbrannte frisch geduscht all seine Kleider und Besitztümer
aus Indien in Chiang Mai, als er total ausgelaugt, schmutzig und schwer krank, zurückkehrte.

All die abwegigen Sexualpraktiken sind neben Designerdrogen heute in Klubs und Vereinigungen im vereinten
(der Name sagt es schon) Europa und den USA (ebenfalls vereinigt) weit verbreitet. Deshalb kann man sich den
gefährlichen Weg nach Asien, mit verbreitetem Dünnpfiff und lebensbedrohenden Infektionskrankheiten ohne
gesicherte medizinische Versorgung, sowie schwere Stunden in Sprachschulen sparen.
Ein kurzer Blick ins Internet zeigt die ungeheure Vielfalt des Angebots an Perversionen in allen Industrieländern.
Sekten mit ihren Machopraktiken machen immer wieder Schlagzeilen in den Gazetten. Eine schwer kranke globale
Gesellschaft, trotz Ablenkungen wie Fußball, Mobiltelefonen und Formel1!

@unsichtbar
LOL
Woher weißt Du, daß sich die nächste Geschichte, mit eben so einem Dingsda befaßt. (3)
Welcher perverse Hacker spionierte seit über einer Woche im Speicher meines PC? Oder noch schöner: Wurde ich
während einer (intimen) Sitzung unbewußt Opfer (Weiber, Drogen, Alkohol, eventuell kombiniert mit K.O. Tropfen
im Kamillentee gegen Ohrensausen) einer LanNa-Thai Gehirnwäsche?

(1)
http://de.wikipedia.org/wiki/Masala
(2)
http://de.wikipedia.org/wiki/Gamelle
(3)
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=1225.msg1019738#msg1019738
GuNoSiRa
« Antworten #1614 am: 21. September 2011,

K.O. Tropfen, WARNUNG
Trinkt keine Flüssigkeiten, die folgende Wirkstoffe enthalten könnten:
Benzodiazepine - Flunitrazepam
                     - Temazepam
Gamma-Hydroxy-Buttersäure
Gamma-Butyrolacton (GBL)
Chloralhydrat
Barbiturate
Methyprylon

An Parties in der Pathologie dopten Spezialisten Bier mit Äther. (1cc/Flasche).
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2011, 12:13:31 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

jock

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 6.739
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1629 am: 01. Oktober 2011, 12:47:20 »

Anuttara,Kalachakra,Kamasutra: Geheimnisse,die seit Jahrtausende im asiatischen Lebensraum
vorhanden sind und die zu ergruenden,mancher westliche Mensch,Muehe ,Floehe,Krankheit
und sogar schlechtes Essen,auf sich nimmt.

Dabei haetten wir im Abendland ja auch was zu bieten,ich meine damit, den guten alten
Van der Welde.

Ich moechte gerne wissen,wieviele junge Maenner,durch die in Latein abgefasste Seite animiert
wurden,das Abitur zu machen und Medizin zu studieren.

Jock





Ja,ja Frau Schwarzer und Frau Roth ,einige Frauen natuerlich auch !

Gespeichert

illuminati

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 712
Re: Antworten betreffend Meditation aus Hinterindien
« Antwort #1630 am: 01. Oktober 2011, 13:23:59 »

Antworten betreffend Meditation
Ich bin nicht Richter. Aber in drei themenbezogenen Aufsätzen fand ich ganze zwei Personen, welche die fünf (Theravada) Sittlichkeitsregeln einhielten. Wir schneiden nach meiner Beurteilung ebenfalls nicht gut ab. Dick schwindelt munter mit. Die Antwort auf eine dreiste Lüge ihrer Landsleute ist oft ebenfalls eine Unaufrichtigkeit.

ich bin zum Glück auch kein Richter - möchte aber in dem Zusammenhang auf einen Kurzaufsatz von Buddhadasa Bikku verweisen aus - Keine Religon http://www.hdamm.de/buddha/dl/ajahn_buddhadasa-keine_religion.pdf- und hier auf 2 Textstellen .......

wenn die Menschheit nur die Selbstsucht besiegen würde, welche die Ursache aller unserer Konflikte und Schwierigkeiten ist. ........Denn nur wenn wir verstehen, welche Unwissenheit und Torheit dem "Ich" und "Mein" zugrunde liegt, können wir lernen es loszulassen und all seine Leidhaftigkeit, sei es in persönlicher oder sozialer Hinsicht. Darin ist das Herz der Religion zu finden, die "keine Religion" ist.

Diese Hinweise sollten jedem als Ansatz genügen, ob er buddistischer Mönch, Christ oder einfach nur normaler Mensch ist. Das schwierige daran ist, dass es jeder selbst erkennen und erfahren muss, das alleinige reden oder lesen darüber hilft nicht unmittelbar weiter. Die meisten Menschen (ich eingeschlossen) beschäftigen sich aber lieber mit anderen Dingen, die mehr Ablenkung und Sanuk versprechen, deshalb dürfen wir uns nicht wirklich über unsere Umwelt beschweren, denn wir selbst hätten es in der Hand etwas zu ändern - das Leben als Sünder/Genussmensch scheint auf den ersten Blick aber die bessere Wahl zu sein und in dieser Hinsicht sind sich wohl >90% der Menschheit einig.
Gruss
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2011, 13:33:30 von illuminati »
Gespeichert
"Demokratie ist nur ein Trick, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen."
Karlheinz Deschner

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein)

rio0815

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 403
Re: Antworten betreffend Meditation aus Hinterindien
« Antwort #1631 am: 01. Oktober 2011, 23:08:39 »

Antworten betreffend Meditation

@rio0815                                                                                30. Sept. 2011

Du begehst den Fehler, einen einzelnen Abschnitt aus meinem Text zu isolieren. Damit versuchst du, mir Farben-
blindheit und Unwissen anzudichten. Wozu?

Das war nicht meine Absicht, sorry falls es so angekommen ist.
Unwissenheit würde ich nun gerade Dir diesbezüglich nicht unterstellen.
Farbenblindheit? Nun, etwas rosarot eingefärbt, so fasste ich das auf.

Willst Du nur Lobeshymnen hören?
Diesen Eindruck hatte ich bislang eigentlich eher nicht.

Den Grund für das Verbot der Prostitution sehe ich so wie beschrieben:
Nicht Kultur, Religion und Tradition sind dafür massgeblich, sondern die totale Korruption, die sich mittels passender Gesetze Einnahmequellen generiert und jederzeitige Willkür dauerhaft sicherstellt.

Liege ich da richtig, werter Low?
Gespeichert

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Chemie und Sex – ein einfältiger Bergler in Singha-pur
« Antwort #1632 am: 03. Oktober 2011, 20:32:31 »

Danke Illuminati. Der Link ist Schmalz für Seelen im Fegefeuer!
Eine gediegene Entgegnung an Rio folgt später. Vier eng zusammenhängende Texte und elf Antworten betreffend
Moral und Ethik an einem Stück sind mehr als genug. Wirken frivole, eher anstößige Geschichten auflockernd?

Chemie und Sex – ein einfältiger Bergler in Singha-pur                                                              April 2009

Chemieunterricht. Trockene Formeln. Mißglückte Experimente. Stinkende Rauchschwaden. Die Hände des greisen
Lehrers zitterten wie Espenlaub. (Espe = Zitterpappel). Es war sein letztes Schuljahr vor dem Ruhestand, als er
uns erklärte:
„Es ist wichtig, das Reagenzgläschen ganz ruhig zu halten. Vor allem beim Hantieren mit Nitroglycerin.“
Ich lernte wenig, aber genug um zu wissen, welche Gifte in welchen Konzentrationen und unglaublichen Mengen
in Hinterindien frei erhältlich sind.
Zehn prozentige Salzsäure gab es mengenmäßig beschränkt in der Schweiz nur gegen gültig gestempelte Gift-
scheine. Hier holt man sich zwanzig prozentige Säuren aus den Regalen der Großmärkte. Ab sechs Flaschen
kosten sie die Hälfte.
Als ich für erkrankte Fische in Kubikmetern Wasser wenige Gramm Kaliumpermanganat benötigte, lieferte der
Händler in HangDong nur preisgünstige Großpackungen für professionelle Bombenbauer. (1)

Letztendlich begriff ich, warum Menschen vor der Kopulation Pillen einnehmen. In neueren, eindeutigen Aufklärungs-
schriften, ich unterstütze regelmäßige Fortbildung, heißt es:
„Nur wenn die Chemie stimmt, gibt es guten Sex.“
Zur Chemie gehören Kunststoffe, Plastik, Gummi und offenbar Latexanzüge.

Sexspielzeuge sind in Thailand verboten. Es gibt keine Fachgeschäfte, außer einen florierenden Schwarzmarkt,
welcher die gesuchten und geschätzten Artikel teuer anbietet.
In Singapur dagegen sprießen Sexshops seit einigen Jahren wie Pilze nach einem warmen Regenguß aus dem
Boden. Es muß ein riesiger Nachholbedarf vorhanden sein, für einen auf den ersten Blick, relativ rasch gesättigten
Markt. Die restriktive Politik und die prüde Gesetzgebung der Nachbarländer lassen eine schnelle Überflutung mit
Reizartikeln kaum als baldige Bedrohung des Geschäftsganges erscheinen.

In unserem bescheidenen Haushalt herrscht, außer den bei der Geburt mitgelieferten, regelmäßig gewarteten
Saft- und Zeugungsorganen, absoluter Mangel an technischen Geräten. Nicht an Lebensmitteln und Gemüse.
Das Leben ist kurz, in gewissen Fällen kürzer als eine Essiggurke, daß man sich besser genau vorsieht, bevor
man vor dem meist unerwartet plötzlichen Eintritt ins Nirwana, etwas wichtiges verpaßt.

Das bewog mich, als vorsichtiger Mensch nach einem dreistündigen Flug von Chiang Mai nach Singapur, ein
einschlägiges Fachgeschäft unter dem Namen “Sex in the City“ zu besuchen.
Dort wartete versteckt eine dezent farbige, mit ausgiebig Makeup kunstvoll bemalte, wohlfrisierte (war es eine
Perücke?), schrill gekleidete, üppig geformte Puppe, daß ich mit meinem, im dämmrigen Licht leicht reduzierten
Sehvermögen, erst glaubte, sie sei ein aufblasbares Mitbringsel. Oh, ich irrte.
Sie war eine Verkäuferin mit extrem hohen Wangenknochen und leicht schrägstehenden, faszinierenden Katzen-
augen. Sie lächelte unwiderstehlich. Das geschminkte Gesicht wirkte zerbrechlich wie teures Porzellan. Wie lange
übte sie vor einem Spiegel: „Chinesische Oper im Sexshop?“
Sie formte ihren sinnlichen Mund bedächtig (waren die lackierten Lippen gespritzt?) und hauchte schlußendlich:
„Hallo Sir. Kann ich ihnen helfen?“
Das letzte Quäntchen Geist wurde durch ihre Worte weggeblasen.* Das war reine Sphärenmusik. Der Boden
wankte. Er versetzte die Gonaden in ungedämpfte Schwingungen. Ich hörte sie förmlich - wie Eisstücke in einem
Whiskeyglas gegen das Behältnis schlagen.
Im Hirn dagegen herrschten Blutleere und Finsternis. War es der Flug in Verbindung mit Alkoholika und kosmischer,
ionisierender Strahlung oder die mangelnde Vorbereitung auf eine heikle Konversation?
Sie, eine Vermittlerin delikater Genüsse und effektvoller Reize. Ausgebildete Verkaufsspezialistin, treue, teure
Dienerin der Sinne für Liebe und Triebe. Eine Göttin in einem neuartigen Tempel für technisch unterstützte Lüste
wie Erektionen und Orgasmen. Sie wartete auf eine Antwort eines deplaziert, deppert wirkenden Kunden aus den
fernen Hügeln Nordthailands. An die höheren Hügel Helvetiens wagte ich gar nicht zu denken.

Die chemischen Reaktionen des Denkapparates setzten bedächtig wieder ein und mein ausgetrockneter Mund
sagte beinahe automatisch etwas wie:
„Sehr gerne, danke! Ich suche einen ...“
Ja, was wollte ich eigentlich? Der verwirrte Geist verlangte drängend nach einem leicht verrucht klingenden Wort:
„Ich benötige Bunsen-Brenner!“                                 (2)
In Thailand hätte es sofort stereotyp geheißen:            (3)
„Mai mee!“ – Nicht haben, gefolgt von: „Kaaa.“
Sie, die junge chinesische Geschäftsfrau in  d e r  Weltstadt antwortete wohlüberlegt:
„Bedaure, Sir! Dieser Artikel ist erst nächste Woche wieder lieferbar.“

(1)
http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumpermanganat
(2)
http://de.wikipedia.org/wiki/Bunsenbrenner
(3)
http://de.wikipedia.org/wiki/Stereotyp

*Das Quäntchen kommt von der Quanten-Theorie und nicht vom Neuen Teutsch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenphysik
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2011, 21:02:31 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

dart

  • Gast
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1633 am: 03. Oktober 2011, 20:41:35 »

Ein Hauch von Jasmin weht durch dein Tagebuch, ;]
Gespeichert

Kern

  • Globaler Moderator
  • Thailand Guru
  • *****
  • Online Online
  • Beiträge: 17.725
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #1634 am: 04. Oktober 2011, 12:55:42 »

„Nur wenn die Chemie stimmt, gibt es guten Sex.“
Diesen Satz hatte ich bis heute nie in seiner ganzen Tragweite begriffen.   :-)    :]
Gespeichert
Seiten: 1 ... 108 [109] 110 ... 121   Nach oben
 

Seite erstellt in 0.096 Sekunden mit 24 Abfragen.