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Autor Thema: Geschichten aus Hinterindien  (Gelesen 449426 mal)

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Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien: Angeberei
« Antwort #165 am: 17. Februar 2009, 10:16:26 »

Angeberei

Der geschiedene Sohn eines Bekannten besuchte vor einigen Jahren Chiang Mai. Häufige Exkursionen von Vater und Sohn in die Loy Kroh Road gehörten zum regulären Abendprogramm.
Öfters kam der alte Herr alleine angesäuselt vom Ausgang zurück.

Der Junge prahlte am folgenden Tag mit seinen Erlebnissen und Ruhmestaten. Die Hübsche habe in zuerst gebadet und dann massiert. Danach hätte er mit ihr das ganze Kamasutra durchexerziert.
Peinlich war, als unvermutet die Wahrheit ans Licht kam und zeigte, die Geschichte war in Wirklichkeit harmlos und reine Abzockerei.
Nach mehreren Drinks und dem Lösegeld von 300 Baht durfte er das Bargirl nach Hause begleiten. Sie ging ins Bad, verrichtete ihre Notdurft, wusch sich und ging zu Bett – alleine.
Dem nicht mehr so jungen Mann wurde erlaubt, auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafen. Am nächsten Tag gab er ihr 800 Baht fürs Übernachten mit Frühstück und reiste nach Hause,
wo er uns beim Bier abermals die tollsten Lügen auftischte.

Als die beiden nichtsahnenden Herren spät abends wieder die Butterfly Bar aufsuchten, reklamierte die Puffmutter lauthals, der Freier hätte noch Schulden – 200 Baht.
Dem ernüchterten Vater blieb nichts anderes übrig, als der geschäftstüchtigen Dirne den Restbetrag zu begleichen.



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Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien: Gastarbeiter in Thailand
« Antwort #166 am: 18. Februar 2009, 10:55:39 »

Gastarbeiter in Thailand               Sanitsuda Ekachai, Bangkok Post, 23. Dez. 2004

Welche immensen Fortschritte in Menschenrechtsfragen in den letzten Jahren nicht gemacht wurden, zeigt der folgende Artikel:

„Wenn Menschen ihre Sicherheit aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen, verdienen sie unsere Bewunderung. Die thailändischen Behörden denken nicht so, obwohl dies laut Buddhismus ein Verdienst wäre.
Die Behörden in der Provinz Tak stürmten ein Büro einer Menschenrechtsorganisation und verhafteten einen jungen Mann Namens Aye Salam. Dieser Arrest stellt die Frage, welche moralische Rechtsgrundlage diese Behörde als Arbeitsrichtlinie hat, wenn so etwas überhaupt existiert.
Die Grenzstadt Mae Sot ist wegen den Billigstarbeitern aus Burma ein Paradies für die Bekleidungsindustrie. Diese Arbeiter haben ein schweres Los und leiden unter extremer Ausbeutung und ungerechten Arbeitsgesetzen. Ihr schuften grenzt an Sklaverei. 7 Tage Woche, 12  Stunden Tag für 3000 Baht oder weniger im Monat.
Sie haben weder Hoffnung auf anständige Entlöhnung, noch für würdige Arbeitsbedingungen oder Gesundheitsvorsorge, weil sie nicht Thai sprechen und die entsprechenden Gesetzesgrundlagen in Thailand nicht kennen.

Diese Schwächen nutzen die Arbeitgeber voll aus. Deshalb versuchen Organisation  wie „Migrant Assistance Programme“ oder „Yaung Chi Oo“ eine Art burmesische Gewerkschaft, den Arbeitern zu ihren bescheidensten Rechten zu verhelfen.
Diese Hilfe ist Gesetzeskonform.  Sie kümmern sich um das legale Vorgehen, wie Arbeiter ihre Löhne vor Gericht einfordern können.
Für diese Tätigkeit braucht es Leute, die Thai und Burmesisch sprechen. Der 18 jährige Aye Salam war einer der wenigen, die für diesen Dienst den notwendigen Mut
aufbrachten.

Warum braucht es Mut für einen Dolmetscherjob? Wie seine älteren Kollegen, die Gastarbeitern behilflich waren, wurde Aye Salam von organisierten Schlägerbanden, welche komischerweise nie gefasst werden, verprügelt. Wie seine Gefährten erhielt er Morddrohungen und er lebt täglich in Todesgefahr.
Die Razzia auf das Büro von „Yaung Chi Oo“ und die Arretierung von Aye Salam waren eine deutliche Warnung an die Vorgesetzten, das Büro zu schliessen.
Komischerweise war der Arrest zeitgleich, als die Organisation einen internationalen  Preis für ihren Einsatz zugunsten von Gastarbeitern erhielt.
Aber es ist ganz klar, wer davon profitiert, wenn die Menschenrechtsorganisationen von Mae Sot wegziehen.
Ausstände von Arbeitern waren in der Vergangenheit undenkbar. Jetzt nicht mehr. Das Entlassen von Arbeitern ohne Entlöhnung hatte System. Um die Entlöhnung zu umgehen, riefen die Arbeitgeber am Zahltag die Einwanderungsbehörden und liessen die nicht registrierten Fremdarbeiter verhaften und postwendend ausweisen.
Dank der Rechtshilfe der Menschenrechtsorganisationen und entsprechenden Gerichtsentscheiden, haben sogar nicht registrierte Arbeiter ein Anrecht auf angemessene Entlöhnung. Für viele Unternehmer war das ein Faustschlag ins Gesicht. Dies sollte auf Biegen und Brechen geändert werden.

Nach seiner Verhaftung wurde Aye Salam für drei Monate eingebunkert, weil er keine Arbeitserlaubnis hatte. Als Menschenrechtsorganisationen dagegen einsprachen, klagten die aufgebrachten Behörden, dass Salam einen für Thai Bürger vorbehaltenen Beruf ausübe, was sogar mit fünf Jahren Gefängnis bestraft wird.
Diese Auflagen zeigen die tägliche Ungerechtigkeit gegenüber Einwanderern.
Wie 400 000 ethnische Einwanderer, die Meisten sind Angehörige von Bergstämme, wäre Aye Salam berechtigt, einen Antrag auf Staatsbürgerschaft zu stellen. Diese Anträge jedoch bleiben im Filz der Bürokratie hängen  oder gehen verloren.

Das Gesetz erlaubt es nicht, dass die Leute für ihren eigenen Lebensunterhalt als Bauern sorgen. Die meisten Einwanderer sind so arm, dass sie die Jahresgebühr von 10 000 Baht für eine Arbeitsbewilligung nicht aufbringen können. Sie sind deshalb jederzeit einer Arretierung ausgesetzt.  Sie überleben nur, weil sie Erpresser bezahlen.
Anstatt diese unmenschliche Gesetze zu ändern, benutzen sie die Behörden um die Emigranten zum Schweigen zu bringen. Ist es recht oder gerecht, sich Geld und Macht zu unterwerfen? Wenn sich unsere Behörden nicht um diese Fragen kümmern gibt es wenig Hoffnung für die Unterdrückten und ihre Verteidiger.“


Ein netter Onkel:
In Chiang Mai kannte ich eine junge Thailänderin. Sie arbeitete für einen Verwandten. Die Schicht dauerte von 14 00 bis 02 00 Uhr. Sie erhielt 100 Baht pro Tag. Bei Absenzen wurden ihr 200 Baht pro Tag abgezogen.
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Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien: Jetzt feiern sie wieder
« Antwort #167 am: 19. Februar 2009, 10:49:22 »

Jetzt feiern sie wieder


Am Montag war mein Blutdruck 20 Einheiten höher als üblich.
Am Dienstag war die Nase mit Schleim und Blut verklebt.
Seit Mittwoch gibt es wieder gratis Hustenkonzerte im Badezimmer.
Ich habe erneut diese Beklemmungen auf der Brust.
Die Luft über Lampang, Lamphoon und Chiang Mai ist  total verdreckt.

Das sollte natürlich heissen: JETZT FEUERN SIE WIEDER!


Hinweis an Menschen mit Atemwegserkrankungen und Asthma:
Der Verschmutzungsgrad wird gezeigt auf

http://www.pcd.go.th/AirQuality/Regional/Default.cfm

18-Feb-09
   
Site   SO2   NO2   CO   Ozone   PM10   AQI
Ayutthaya   1.9   25.2   0.5   36.0   126.2    120.0
Chacherngsao   3.2   5.7   0.5   31.8   50.5    69.0
Chiang Mai   0.9   20.5   1.1   48.8   90.6    109.0
Chiangmai               92.8    83.0
Chiangrai         1.2   34.2   120.0    100.0
Chon Buri   5.6   27.7   0.4   26.9   43.6    73.0
Hatyai   1.0   2.8   0.3   23.9   40.2    50.0
Khon Kaen   3.0   23.5   1.2   14.6   46.7    54.0
Lampang   0.6   4.4   0.5   42.5   201.2    135.0
Lumpoon   1.0   18.2   1.4   41.7   149.1    114.


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Ingo †

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #168 am: 19. Februar 2009, 16:27:04 »

Erkrankungsgefahr

Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation haben das verstärkte Auftreten von Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen bei hoher Feinstaubkonzentration nachgewiesen. Personen mit bereits bestehenden Erkrankungen sind besonders anfällig. Studien ergaben eine messbare Verringerung der Lebenserwartung.
Grenzwerte und Messverfahren


Zum Schutz der menschlichen Gesundheit sind zum 01.01.2005 neue Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in Kraft getreten. Der Tagesgrenzwert beträgt 50 µg/m3 und darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. Der zulässige Jahresmittelwert liegt bei 40 µg/m3. Über auftretende Feinstaubbelastungen und Überschreitungen soll die Öffentlichkeit möglichst schnell informiert werden. Daher wird ein kontinuierliches Messverfahren angewandt, dessen Ergebnisse Grundlage der Datendarstellung sind.


Und hier koennt ihr die Werte aller Luftverschmutzungsdaten in Deutschland holen:
http://www.env-it.de/umweltbundesamt/luftdaten/map.fwd?comp=PM1

Ich werde jedenfalls bald bessere Luft atmen.
Habe z.Z. auch grosse Probleme mit der Luft hier.

Der Russ in der Luft ist jedoch seit Tagen nicht mehr so extrem.
Davor, wie im Ruhrpott vor 50 Jahren.

Ingo
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Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien: Froschjagd
« Antwort #169 am: 20. Februar 2009, 10:54:43 »

Froschjagd         August 2004

Im neuen Teich, mitten in den Papyrusstengeln beobachtete Isa wie ein grünes Dreieck mit zwei Augen aus dem Wasser ragte. Sie dachte, es sei eine Schlange oder eine Echse.
Bei einem Regenguss im August sahen wir, dass es ein Frosch war. Der kleine Kopf sass auf einem grossen grünen Körper. Lange Beine mit Flossen Grösse Nummer 44 hielten den Frosch bewegungslos in den Pflanzen. Ich sah ihn hin und wieder. 
Wiederholt hatte ich Fischweibchen mit einem Körperumfang, der auf Nachwuchs schliessen liess. Jungfische sah ich aber nie. Ich denke, dass der Frosch sie frass, nebst all den farbenprächtigen Guppymännchen. Ich hatte Guppys, die aussahen wie Neonsalmler, leuchtend rot und blau. Die Überlebenszeit der bunten Männchen betrug knapp drei Tage. Danach waren sie unauffindbar. Den Ersatz fischte ich alle paar Tage aus dem ovalen Teich.
Das Wasser in den Teichen war wegen der Dreckluft dauernd überdüngt und voller Algen. In den zwölf Kubikmetern Wasser tummelten sich bloss neun Fadenfische, ein unidentifizierter gelber Fisch mit einem schwarzen Fleck im Gesicht und etwa zehn kleinere Fische aus der Familie der Zahnkarpfen. Die paar Fische produzieren nicht genug Fäkalien um das Wasser derart zu trüben. Als Abhilfe pflanzte ich Unterwasserpflanzen. Catoon setzte die Töpfe sorgfältig ins metertiefe Wasser.
Der mächtige Frosch mochte zu den Fischen auch Salat. Er wütete in den Unterwassergärten, riss Pflanzen aus den Töpfen und frass sich noch fetter.
Es ist eine sehr verbreitete Froschart im Dorf. Der Oberkörper ist grün, die Bauchseite weiss. Hin und wieder findet man diese Frösche auch auf der Strasse, flachgepresst, getrocknet und als Buchzeichen geeignet. Es müsste aber ein grosses Buch wie ein Bildband sein.

Thais mit Stirnlampen ausgerüstet durchsuchten des Nachts die Sümpfe und bejagten die Frösche um sie zu verspeisen. Ich wollte keinen Thai anstellen. Er hätte den Frosch rücksichtslos und sicher gefangen. Danach hätte ich den ganzen Teich und die Umgebung neu bepflanzen müssen.
Ich beschloss selbst zu handeln und den Frosch zu erschiessen. Vielleicht war er ja Träger der noch nicht entdeckten, jedoch berüchtigten tödlichen Froschgrippe. Die Jagdzeit war wegen den Sicht- und Lichtverhältnissen auf vier Uhr nachmittags beschränkt.
Den ersten Schuss gab ich aus etwa 3 Metern ab und verfehlte das Ziel. Mein Problem war, dass ich technisch auf 10 Meter Distanz auf Scheiben mit schwarz sechs übte. Wegen der wesentlich kürzeren Distanz war der Schuss durch die veränderte Flugbahn zu hoch angesetzt.
Am nächsten Tag war das Becken wieder voller ausgerissener, angefressener  Pflanzen. Ich entdeckte das kleine grüne Dreieck des Kopfes inmitten der Papyrusstengeln. Dann holte ich die Waffe, schob die Kugel in den Lauf und zielte sorgfältig auf etwa gleiche Distanz wie am Vortag in das Dickicht. Mein Ziel war etwa schwarz vier unterhalb der Augen. Die Schwierigkeit war enorm: Im grünen Wasser, zwischen grünen Stengeln, die sich im Wind leicht bewegten, den grünen Kopf annähernd zu visieren.  Mit höchster Konzentration bewegte ich den Finger am Abzug. Ein kurzes Plup, der getroffene Frosch spiralte etwa 8 Meter ans andere Ende des Beckens. Dort konnte ich den Körper, der wegen der Grösse nicht in eine Bratpfanne gepasst hätte, mit einem Netz aus dem Wasser heben. Ich betrachte den Kopf genau. Zwischen den Augen war kein Loch in der Froschhaut zu sehen. Weissgrauer austretender Schleim zeigte, dass ich das Tier, ich nenne es glücklicher Zufall, an der richtigen Stelle getroffen hatte.
Ich weiss, die nächsten Frösche kommen bestimmt. Bis dahin haben die Pflanzen etwas Zeit zum Anwachsen.  Wenn es ein kleiner Frosch ist, kann ich mit ihm leben, egal ob er Fische frisst oder nicht. Ich verzehre ja selbst Fisch.

« Letzte Änderung: 20. Februar 2009, 11:41:26 von Low »
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Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien: Expertin aus Ceylon
« Antwort #170 am: 21. Februar 2009, 12:41:58 »

Expertin aus Ceylon                                 Sommer 2006


Erinnerungen. Europa. Erlebnis im äusseren Emmental.
Wir waren in einem Gourmettempel der alten Art. Da war eine Brigade am Werk, die an internationalen Anlässen immer wieder Goldmedaillen erkochte.
Dazu gehörte ein diskreter und gepflegter Service, wo das Personal den Gästen die Wünsche noch weitgehend von den Augen ablas.
Wir liessen uns die Köstlichkeiten der Küche auf den Zungen vergehen.
Dann wurde der Gaumen durch einen edlen Rebensaft stimuliert.

Ich unterhielt mich mit der attraktiven Lebensabschnittspartnerin leise auf Englisch.
Am Nachbartisch sassen drei betagte Herrschaften. Die radebrechten mühsam etwas englisch und sprachen fliessend französisch und deutsch. Aus den ganzen Sprachfetzen heraus interpretierte ich, dass die eine Europäerin, eine offenbar schwer reiche Dame, aus Ceylon zu Besuch war. Sie erzählte etwas vom Land und den hübschen jungen Leuten dort.

Hübsch und jung war offenbar das Stickwort für den Herrn, der verstohlen immer wieder zur Mia hinüberschielte.
„Ist das eine Ceylonesin dort am Tisch und wie alt dürfte sie wohl sein?“ fragte er seine weit gereiste Nachbarin galant auf französisch.
Die ältere Frau schaute kurz prüfend und gab dann zu Protokoll:
„Nein, ... aus Ceylon ist die nicht. Sie könnte aus einem Land stammen, welches bekannt für Sextourismus ist. Vielleicht sei sie von den Philippinen oder aus Thailand.
Ihr Alter liege ganz sicher zwischen fünfundzwanzig bis achtundzwanzig Jahren.“
Mia lachte peinlich laut auf, als ich ihr die Konversation deutlich vernehmbar übersetzte.

Dann wandte ich mich an die Leute am Nachbartisch:
„ Verzeihen Sie bitte den lauten Lacher meiner Frau. Ihr Kompliment mit den fünfundzwanzig Jahren ist ihr in den Kopf gestiegen. Sie ist fast zwanzig Jahre älter!

Sextourismus kannte man im Emmental schon vor einhundertfünfzig Jahren als kulturelles Erbe. Die Ausübenden benutzten kein Fluggerät, eine Leiter genügte.
Seinerzeit hiess das schlicht: Fensterln!“




Hallo Leser,
soll ich näher auf das Thema „Fensterln“ eingehen?

Anmerkung und Aufklärung:
In nördlicheren Regionen gilt „fensterln“ inzwischen als Hausfriedensbruch (Das Amtsgerichts Frankfurt am Main urteilte, dass „Fensterln“ in Hessen nicht als kulturelles Erbe, sondern schlichtweg als Hausfriedensbruch betrachtet wird, der den Ausspruch einer fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigt. Urteil des AG Frankfurt a. M. 33 C 2982/99-67).

« Letzte Änderung: 21. Februar 2009, 12:45:32 von Low »
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Re: Geschichten aus Hinterindien: Milch
« Antwort #171 am: 22. Februar 2009, 12:28:17 »

Milch

Die ursprünglichste, schönste und die beste Milch der Welt stammt von der Mamma, Mehrzahl Mammae, der Milchdrüsen der Frau. Seit dem die Ladies ihr Gesäuge in modische Stahlkorsetts,
genannt Brusthalter zwängten, um länger begehrenswert zu bleiben, nahm die Milchleistung dauernd ab.
Industrielles Dosen- und Mikrowellenfutter, Pestizide der Landwirtschaft, Medikamente,  Alkohol und Nikotin verschlechterten die Milchqualität dramatisch.
Die Entwicklung tonnenschwerer Messgeräte für Spurenanalysen im ppB Bereich, (ppB = part per Billion) und empfindlicher, gehörten einst zu meinem Lebenserwerb.
Ich war mehrmals an wissenschaftlichen Tagungen. Einmal referierte ein amerikanischer Analytiker über seine Arbeiten an Muttermilch. Als Techniker
war mir seine chemisch-medizinische Ausdrucksweise eher fremd und ich musste Nachfragen.
Er sagte für mich verständlich: „Khun Low, wenn diese Frauen Kühe wären, müssten wir Notschlachten!“
Die Resultate seiner seriösen Arbeiten führten zur geistigen Umnachtung. Der Herr Professor landete in der Klapsmühle.


Ein Abschweifen in die industrielle Milch- und Käseproduktion würde zu weit führen und den einfachen Rahmen meiner Kurzgeschichten sprengen.
Es schadet sicher niemandem, ausser einigen skrupellosen Händlern, ein paar Fakten über Milch zu wissen.

Für uns als Konsumenten gibt es die pasteurisierte Milch, welche gut gekühlt etwa eine Woche haltbar ist. UHT Milch dagegen kann ohne Kühlung bis sechs Monaten aufbewahrt werden.
Zwischen Pasteurisation und UHT gibt es für den Berner Kantonschemiker Urs Müller einen gewichtigen Unterschied:
Die konventionelle Past-Milch wird auf 85 Grad erhitzt - und enthält nach wie vor eine grosse Zahl naturbelassener Keime.

Im Ultrahoch-Temperatur-Verfahren UHT hingegen wird die Milch mit Dampf auf 150 Grad erhitzt. Dabei sterben alle Keime ab.
«Die Pasteurisation ist deshalb ein weit schonenderes Verfahren als UHT», so Müller. Beim UHT-Prozess werden zudem die Milch-Eiweisse verändert.

In Chumphon wurde dieser Tage an Schulkinder minderwertige, zum Teil stinkende Milch verfüttert.
Die Chinesen warfen vor einigen Monaten melaminhaltiges Milchpulver auf den Markt, das Zehntausende von Kindern vergiftete und einige davon tötete.
Dieses Pulver wurde erfolgreich exportiert.
Anstatt sämtliche Bestände an melaminhaltigen Nahrungsmitteln zu vernichten,
gab es Geschäftemacher in Hinterindien, welche die vergifteten Waren mit Rabatt anboten.

Milchbauern in Thailand produzieren pro Tag im Land zwischen 280 000 und 400 000 kg Frischmilch, die keine Abnehmer findet.
Das Überangebot an Frischmilch existiert nur, weil importiertes, zum Teil minderwertiges Milchpulver viel billiger ist.
Die daraus resultierende UHT Milch ist als Nahrungsmittel praktisch wertlos.
Das einzige was an Milch erinnert, ist die Farbe und der Eiweissgehalt.
Es gibt eine Verordnung, dass in Schulen pasteurisierte Milch mit einem Fettgehalt von mindestens 3.2 Prozent angeboten werden sollte.
Die Produzenten der Marke Thai-Danish möchten ihr Lager in an minderwertiger UHT Ware für zweihundert Millionen Baht loswerden.
Die wollen ihr Gesöff nicht wie die zu recht empörten Bauern auf die Strasse schütten. Die Geschäftsleitung denkt eher an Themen wie Profitmaximierung verknüpft mit Umweltbewusstsein.
Da kommen die Kinder doch gerade recht,
denn leider kann man die Milch noch nicht zu preisgünstigem Treibstoff verarbeiten.


http://www.thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/stinkmilch-in-schulen//back/2/
« Letzte Änderung: 22. Februar 2009, 14:11:22 von Louis »
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Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien:
« Antwort #172 am: 23. Februar 2009, 23:55:31 »

Warum reklamiert denn Keine®?

Der erste Teil von „Milch“ könnte doch als extrem frauenfeindlich taxiert werden. Das ist er aber nicht.
(Im Geheimen freute ich mich schon über eine Tittendiskussion. Die sind ja so hoch, das wären Beiträge mit Niveau geworden.)
Die Herren der Schöpfung leiden an den selben Giften. Die Aktivität der Spermien als auch die Zeugungsfähigkeit sind stark eingeschränkt.
Schuld an der Misere sollen auch zu enge Beinkleider im Genitalbereich sein.
Da hilft dann auch Freund Pfizers Viagra wenig.
(Diese Diskussion würde sich erübrigen, denn sie liegt unter der Gürtellinie, also ohne Niveau.)

Merke: Zu enge Hüte führen zu Dampfblasen im Kopf.
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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #173 am: 24. Februar 2009, 11:14:32 »

Khun Low, wir reklamieren hier nicht, weil diese Geschichten einfach faszinierend sind und wir nicht genug davon bekommen können.  :)
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Re: Geschichten aus Hinterindien: Steuern
« Antwort #174 am: 25. Februar 2009, 10:49:42 »

Steuern

Wenn ich an die heimischen Steuererklärungen vor vielen Jahren denke, graut mir. Umfangreiches, Abende füllendes Papierwerk  ohne PC und das im Monat Februar.
Die Berechnungen waren schweisstreibend und das Bezahlen ein Albtraum.
Dank benutzerfreundlicher Software reduzierte sich die Arbeit neu auf wenige Stunden.  Nur das Bezahlen blieb ein Akt der Verzweiflung.

Dagegen ist es in Hinterindien etwas aufwendiger, vor allem wenn Liegenschaften im Spiel sind. Der Ort, die Gemeinde, in der das Grundstück liegt, kassiert.
Schriftlicher Verkehr findet nicht statt. Das heisst, begüterte Menschen reisen mit Taschen voller Geld im ganzen Land herum, um ihren Obolus zu entrichten.
Meine Grossgrundbesitzerin und Geschäftsfrau mit zwei Kleinstunternehmen bezahlt Steuern in fünf verschiedenen Gemeinden.
Je nach Verhandlungsgeschick, kann man die effektive Steuerlast zum Beispiel durch eine Pausen-Kaffeespende unter 200 Baht um bis zu 90 Prozent reduzieren.

Sofern Belege von Einkäufen, Anschaffungen, Treibstoff und  Versicherungen vorhanden sind, kann man durch das Einreichen dieser Dokumente mit grossen Abzügen rechnen.
Wir haben skrupellos unsere Weinbezüge geltend gemacht.

Dorfbewohner sammeln keine Belege, ob für Motorrad, Plasma TV oder Karaoke Anlage mit einunddreissig Lautsprechern. Da werden Rechnungen, bezahlt oder unbezahlt, gleichermassen entsorgt.
Keiner hinterfragt irgend etwas. Sogar die Steuerformulare landen ungelesen im Müll.

Die Veranlagungsbeamten gehen relativ grosszügig mit den Belegen um.
Die addieren die Beträge, ohne sich um die Rechnungsdaten zu kümmern und deponieren die Quittungen gleich im Papierkorb.
Besonders erfolgreich für die Steuerzahler sind solche Berechnungen, wenn zu den Beträgen das jeweilige Datum hinzugerechnet wird.
In einer grösseren Stadt kannte die Beamtin das Prozentrechnen nur vom Hörensagen. Als der Chef die Berechnung überprüfte, sah er, dass die Rechnung zu ungunsten der Gemeinde ausfiel.
Die Beamtin kassierte 180 THB und musste telefonisch eine Nachforderung von 250THB stellen. Ein Rundreise Busticket würde uns 1600 THB kosten.
Meine Holde bat die Frau Beamtin, die 250 THB zu begleichen. Sie würde dann eine private Postanweisung an sie machen.

Am Günstigsten kamen wir am Wohnort weg. Anstatt 1800 THB zu bezahlen, kamen meine Intelligenzbestie und das Mathe-Genie mit 1200 THB Cash zurück.
Sie wollte schliesslich all die bereits bezahlten Steuern vom Totalbetrag abziehen lassen.
Mia reiste an drei Tagen an die tausend Kilometer und besuchte die Verwaltungen sehr effektiv. Summa summarum bezahlten wir nichts.
Sie  hat ein grosses Wissen und mehrere Bücher. Eines betrifft die Lehre Buddhas des Erleuchteten, eines ist von Dalai Lama
und eines wurde verfasst unter Mitwirkung eines Adam Zwerg – nein, Riese.



Quellen:

The Art of Happiness
by His Holiness the Fourteenth Dalai Lama and Howard C. Cutler, MD.
Riverhead Books, New York, NY, USA, 1999

Der deutsche Rechenmeister Adam Riese schrieb mehrere Rechenbücher, wie zum Beispiel "Ein Gerechent Büchlein/ auff den Schöffel/ Eimer/ vnd Pfundtgewicht" (1533).
Riese verfasste seine Bücher zumeist nicht wie damals üblich in Latein, sondern in Deutsch.

Vielleicht stört sich jemand an meinen Quellenangaben.
Bedaure – im einen Falle reine Reinkarnation!
« Letzte Änderung: 25. Februar 2009, 11:06:25 von Low »
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illuminati

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Re: Geschichten aus Hinterindien: Steuern
« Antwort #175 am: 25. Februar 2009, 18:30:15 »

Sie  hat ein grosses Wissen und mehrere Bücher. Eines betrifft die Lehre Buddhas des Erleuchteten, eines ist von Dalai Lama und eines wurde verfasst unter Mitwirkung eines Adam Zwerg – nein, Riese.

Hallo,
ich sehe -- Deine ist anders -- herzlichen Glückwunsch, diesen Volltreffer zu landen war sicher nicht einfach. Anhand deiner Literaturliste würde ich vermuten, dass ihr relativ unbeschadet durch die schwierigen Zeiten kommt.

Gruss
PS: In TH kann Steuern zahlen ja regelrecht Freude bereiten - ist offensichtlich ein sehr kreativer Akt
« Letzte Änderung: 25. Februar 2009, 18:35:02 von illuminati »
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"Demokratie ist nur ein Trick, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen."
Karlheinz Deschner

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. (Albert Einstein)

Isan Yamaha

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #176 am: 25. Februar 2009, 18:51:24 »

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                                                                  K Ö S T L I C H
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drwkempf

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #177 am: 26. Februar 2009, 14:46:18 »

Hat deine mia schon einmal darüber nachgedacht, sich als Steuerberaterin niederzulassen? Die einnahmen könnte sie dann ebenfalls kreativ versteuern! ???
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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #178 am: 26. Februar 2009, 15:27:21 »


Illuminati
„In TH kann Steuern zahlen ja regelrecht Freude bereiten - ist offensichtlich ein sehr kreativer Akt.“
Das hast du wahrlich recht. Vor allem wenn man es mit
“The Art of Happiness,” garniert und mit der Ahnung von Prozentberechnung.


Isaan Yamaha
Danke für das Gemälde.

Drwkempf
Sie berät mich in Lebensfragen und vor allem in allen Lebenslagen, damit ist ihr Terminkalender voll.

Anmerkung:
Hier im Dorf bezahlt praktisch niemand Steuern.
„Sogar die Steuerformulare landen ungelesen im Müll.“
Wenn alle so ehrlich wären wie Mia, würde der Staat drei Tage vor dem Fälligkeitstag Pleite machen.
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Re: Geschichten aus Hinterindien: Uniformen müssen es sein !
« Antwort #179 am: 27. Februar 2009, 00:04:39 »


Uniformen müssen es sein !

Momentaufnahme. Als ich sie erstmals sah, dachte ich: „Verdammt hübsch, schlechter Charakter, das gibt Ärger!“

April 2006

Sie besuchte eine höhere Schule in einer Provinzhauptstadt. Die Schule war so erbärmlich minderwertig, dass selbst die Leitung nicht in der Lage war, einen korrekt geschriebenen Briefkopf zu gestalten.
Ihre Mutter wusste, Bildung hilft viel im Leben. Sie investierte in die Tochter. Sie bezahlte einem Filipino Lehrer über 100’000 THB dafür, dass sie kein Wort Englisch lernte.
Die Studentin wollte einen besseren Schulabschluss: Payap University.
Sie schaffte die Eintrittsprüfung und bereitete sich ernsthaft auf das Studium vor.
Für den Schulweg benötigte sie ein Motorrad.

Juni 2006

Bereits am ersten Schultag wurde die bezaubernde Studentin in die Mangel genommen. Eine der leitenden Damen sagte ihr, sie müsse auf ihr Gewicht achten. Die neue Schülerin war eine der seltenen, gross gewachsenen Frauen an der Universität. Sie planten bereits, die Neue sollte an Loy Krathong als Nang Nopamas aufgetakelt und geschminkt den Wagen der Payap Universität schmücken. War das nicht ein grossartiges Studienziel?

Die Hübsche hatte seit Wochen einen netten Freund, einen Bankbeamten, der sich liebevoll um sie kümmerte. Er fiel nicht nur durch feine Kleidung auf, sondern hatte Anstand und gute Manieren.

Die Eltern verreisten ende Monat für einige Wochen nach Europa. Die junge Frau war um die zwanzig und somit alt genug, um auf sich selbst aufzupassen. Ferner gab es eine Haushälterin, sofern Probleme auftauchen würden. Um für sämtliche Eventualitäten gerüstet zu sein, erhielt sie einen anständigen Notgroschen. Bei schlechtem Wetter stand der Wagen der Familie für den Schulbesuch zur Verfügung.

August 2006

Als die Eltern zurückkamen, erfuhren sie, dass das Dorf überschwemmt wurde. Ihre Gebäude kamen dabei nicht zu schaden. Die Haushälterin betreute angeblich alles vorzüglich, auch die Tochter.
Väterchen stellte fest, dass sein PC vor Wochen einmal eingeschaltet, aber nie mehr abgestellt wurde. Das Internet funktionierte nicht, weil keiner die Telefonrechnungen bezahlte.
Die Kartengrüsse aus Europa warteten noch im Briefkasten. Dafür fehlten andere wichtige Dokumente.

September 2006

Die Studentin veränderte sich während der Abwesenheit der Eltern total.
Sie lebte seinerzeit selbständig in der Provinzhauptstadt und besuchte die Schule, während Mutter meist auswärts arbeitete. Sie hatte nur beschränkte Mittel.
Sie besass weder Motorrad noch ein Auto und benutzte öffentliche Verkehrsmittel.
Der plötzliche Wohlstand verdrehte ihr offenbar den Kopf. In der Schule war sie plötzlich ein flimmerndes Sternchen mit Geld, Motorrad, Auto und zehn Paar Schuhen.
Die Schülerin wurde ein seltener Gast zum Abendessen im Elternhaus.
Sie hatte dauernd dringende Termine, wichtige Hausaufgaben oder sie schlief bereits am Tisch ein.
Sie erzählte, die Universität würde abends Ballspiele veranstalten. Teilweise war sie bloss anfeuernde Zuschauerin, teilweise spielte sie offenbar mit.
Weil es manchmal spät wurde und stark regnete, übernachtete sie angeblich öfters bei einer Freundin.
Letzte Woche nun ging sie kaum mehr nach Hause. Die Eltern warteten fast täglich vergeblich mit dem Essen auf sie. Wenn sie kam, stellte sie Forderungen. Sie benötige unbedingt sofort High Speed Internet oder Mutter müsse sie zur Schule bringen. Auch am Wochenende blieb sie weg. Sie erklärte, am Sonntag sei ein grosser sportlicher Wettkampftag in der Payap Universität.

Fortsetzung folgt
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