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Autor Thema: Geschichten aus Hinterindien  (Gelesen 449496 mal)

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khun mai ru

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #720 am: 25. November 2009, 17:26:45 »

Ja, die Sammelleidenschaft hinterindischer Numismatikerinnen...
Low, was Du machst, könnte man ohne Übertreibung malen mit der Tastatur nennen.

mfg kmr
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drwkempf

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #721 am: 25. November 2009, 17:54:24 »

Ich habe mich gelegentlich schon mal gefragt, ob irgendein bisher unbenannter Duftstoff in Thailands Luft liegt, der nicht nur bei Thais alle sonst recht gut funktionierenden Warnsysteme lahmlegt. :D
Ja tatsächlich, die Thais schenken sich selber auch nichts. Manchmal trifft man auf eine ganz ausgeprägte Mischung aus Gier, Bauernschläue, Gewissenlosigkeit - und Dummheit.
Buddha sei Dank trifft man gelegentlich aber auch auf ausgesprochen liebenswerte Thais, mir denen man sehr gut auskommen kann(, solange man ihnen kein Geld leiht ).
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Tu ne quaesieris scire nefas quem mihi quem tibi finem di dederint

Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #722 am: 26. November 2009, 23:14:31 »

Liebe Freunde und Freundinnen:

Bitte beeilt euch mit den Antworten auf die Hochzeits- und Sin Sod Geschichte.
Eigene Erfahrungen ähnlicher Art könnten auch anonym veröffentlicht werden.

Es drängt der Aufsatz:
„Rote geile Bockwurst sucht pikantes gelbes Leberkäseloch,“
von Professor Sauerkraut – eh -  Assistent Sauerbruch mit Dressman A..... .

Der einzige Ausweg:
Märchen. Siamesische.
« Letzte Änderung: 26. November 2009, 23:32:53 von Low »
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Low

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Vom Frieden mit Frieda
« Antwort #723 am: 27. November 2009, 11:46:24 »

Fern von den tropischen Reizen, vom gelb-roten Hickhack, dem offensichtlichen Mangel an Brot, Wurst und Käse, leben auch Menschen.
Fast wie Du und ich.

"..... älterer Jahrgang. Mit Flugreisen in die Tropen wird es nichts mehr. Musste den Führerschein abgeben. Magere Rente. Reicht schlecht
zum Leben.
Lese immer wieder gerne die Geschichte von schönen Jungfrauen in heissen Ländern. Habe in meinem langen Leben auch weniger schöne
angetroffen.
In jungen Jahren war es die Frieda bei uns im Dorf.
Sie war schon recht. Formen hatte sie keine. Unterschenkel, Oberschenkel hatten das selbe Mass. Dann ging es gerade weiter bis zum Kopf.
Sie hatte blaue Augen. Die waren stets rot vom Weinen und vom Beten. Sie war fromm. So sind Frauen heute nicht mehr. Sie hatte eine
grosse rote Nase. Nicht vom Schnaps. Auch vom Weinen und vom Beten.
Sie war die einzige im Dorf, die mich manchmal verschnupft zulächelte. Aber heiraten? Ich hatte den Frieden mit Frieda. Sie ging ins Kloster.
Und ich als Schusterlehrling meine Wege. ......"
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khun mai ru

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #724 am: 27. November 2009, 22:47:05 »

So farbenfroh kann also das Leben auch bei völliger Abwesenheit von Kurven sein!?
Da bin ich eher für weniger Farbe, mehr Kurven und riskiere ein schwarzblaues Auge.

 :) kmr
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Low

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Gloria
« Antwort #725 am: 27. November 2009, 23:39:52 »

Lieber Leser kmr

Danke für den aufbauenden Kommentar.
Wirkt wie Ovomaltine. Dennoch:

Schuster, bleib bei deinen Leisten,
Schöne Frauen kosten Geld.

Aber ich kann es mir wirklich nicht leisten, meine riesige Fangemeinde,
immerhin zwei Leute, selten mehr, zu entmutigen.

Anonyme Zuschriften werden wie immer, möglichst diskret behandelt. Wie ihr seht, schlägt das Schicksal überall unbarmherzig zu.
Frieda, welcome to TIP Forum.
Leider ist mein Latein ungenügend. Aber wir haben Papier Taschentücher in Thailand, um Tränen zu trocknen.
Gloria.... ... etcetera. Mittlerweile ist meine Nase auch leicht gerötet. Ursache: Shiraz Cabernet.
Ein göttliches Getränk.
Hochachtungsvoll
Low





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khun mai ru

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #726 am: 28. November 2009, 03:19:24 »

Hart

Es ist halt so, dass Schusters Rappen nicht sind, wonach die Fans heut´schnappen.
Das sollten Baht und Fränkli sein, sonst wird die Gute schnell gemein.

Und die Moral von der Geschicht, spiel ATM und mecker nicht.
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Profuuu

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #727 am: 28. November 2009, 03:48:08 »

Es ist halt so, lieber low, dass z.B. in der Geschichte von der Frieda ne Menge Weistheit drinne steckt, wenn man sich gedanklich darauf einlässt. Aber darauf einlassen muss man sich schon. Denken macht Kopfschmerzen, he he.

Die Mehrheit der Forenkollegen liest allerdings gerne quer, geilt sich an einer einzigen Formulierung auf und schiesst dann aus der Hüfte oder schweigt vor Ehrfurcht.  ;) Das meine ich jetzt nicht hämisch, sondern: so isses nu mal in der Forenwelt. Bin lange genug dabei.   

 
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mfG
Professor Triple U

khun mai ru

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #728 am: 28. November 2009, 04:07:34 »

@profuuu

Den Schuh ziehe ich mir an. War nicht mein sensibelster Beitrag.

mfg kmr
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Profuuu

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #729 am: 28. November 2009, 07:01:57 »

@kmr,

den Schuh brauchst gerade du dir nicht anziehen. Aber ich weiss deine Stellungnahme zu schätzen.
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mfG
Professor Triple U

Low

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #730 am: 28. November 2009, 13:59:55 »

@ Profuuu

Die Frieda hat’s dir angetan.
Trinkst du aus Sympathie nur noch Klostergeist Melissenfrau?

Ohne Schuhwerk und Illusionen
Low

http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterfrau_Healthcare_Group

Die andere traurige Geschichte aus Hinterindien,
die nicht ich schrieb, sondern im Forum nur mitverfolgte,
die tut mir echt leid.


« Letzte Änderung: 28. November 2009, 14:44:49 von Low »
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Sonex

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Re: Gloria
« Antwort #731 am: 29. November 2009, 03:13:52 »

...
Schuster, bleib bei deinen Leisten,
Schöne Frauen kosten Geld.
....


und Nerven  :-)



Aber ich kann es mir wirklich nicht leisten, meine riesige Fangemeinde,
immerhin zwei Leute, selten mehr, zu entmutigen.

Anonyme Zuschriften werden wie immer, möglichst diskret behandelt. Wie ihr seht, schlägt das Schicksal überall unbarmherzig zu.
Frieda, welcome to TIP Forum.
...
Low


he he , deine Fangemeinde ist schon etwas größer . nicht jeder der ließt, schreib auch dazu .
Aber wenn deine Fangemeinde klein ist, so hat das auch den Vorteil , dass du nicht zu sehr mit "anonymen Zuschriften " - die du ja "immer möglichst diskret behandelst" verschont bleibst.
Also sei weiter barmherzig zu den - vom Schicksal- Geschlagenden.

SoneX
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Low

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Nachbarn in Not
« Antwort #732 am: 29. November 2009, 11:06:38 »

Nachbarn in Not                                  28. November 2009

Schräg gegenüber dem Beauty Salon lebte eine Familie mit einem nun achtmonatigen Büblein. Dick bemerkte vor einem
halben Jahr, dass sich die Mutter vorbildlich um den Säugling kümmerte.
Vor einigen Monaten verschwand der Vater auf Nimmerwiedersehen und liess seine Frau mit dem gemeinsamen Kind sitzen.
Sie hatte kein Einkommen. Weil die Stromrechnungen nicht bezahlt wurden, kappte das Elektrizitätswerk vor wenigen Wochen
kurzerhand die Leitungen.
Der Vater der jungen Mutter sass im Gefängnis. Die Eltern konnten deshalb ihre Tochter nicht unterstützen.

Sie erzählte niemandem im Dorf von ihrer unangenehmen Situation. Erst vorgestern, als das hungrige Baby andauernd schrie,
schaute Dick nach. Die Mutter erzählte, dass sie dem Kind seit einiger Zeit keine Milch geben konnte.
Der Sud von verkochtem Reis habe dem Kleinen nicht genügt. Sie selbst hätte während drei Tagen nichts mehr zu essen gehabt.
Dick holte schnell Bananen aus dem Salon, verquetschte sie und fütterte das hungrige Kind, das noch während dem Schmatzen
mit dem Brei im Mund einschlief.
Der Grossvater wurde aus dem Strafvollzug entlassen. Die Grosseltern mit Mutter und Kind verreisten gestern nach Bangkok,
wo sie auf ein gnädigeres Schicksal hoffen.

Wir hätten die junge Frau gegen eine anständige Entlöhnung jederzeit anstellen können. Wir leben im Überfluss,
aber verschwenden nichts. Leider waren wir ahnungslos über das Geschehen und den Hunger in nächster Nähe.

War das ein Einzelfall?
Gestern war Dick an einer Geburtstagsfeier in HangDong. Gegenüber der Schneiderin schrie und plärrte ein Kleinkind während
Stunden. Die Schneiderin wollte nachsehen. Die Türe war verschlossen. Die Frau rief die Polizei.
Im Zimmer lag ein weinendes Kleinkind erbärmlich anzusehen im Dreck. Auf einem Zettel hingekritzelt stand:
„Ich kann nicht mehr für das Kind sorgen und verlasse HangDong!“
Das Baby wurde sofort in Spitalpflege gebracht. Heisse Sommertage hätte es ohne Flüssigkeit nicht überlebt.

In den Einkaufsparadiesen dudeln über vollen Schnapsregalen themenbezogen Melodien wie: „Ihr Kinderlein kommet!“
« Letzte Änderung: 29. November 2009, 11:40:32 von Low »
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khun mai ru

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Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #733 am: 29. November 2009, 18:41:38 »

Low,

Menschen sind der Menschen Hölle - und nicht nur in Hinterindien und
nicht erst nach dem letzen Schnaufer.  Es bedarf werder der 16 Höllen
des tibethanischen Buddhismus, noch der einen mit Teufel, Feuer und
Schwefel. Die Abwesenheit von Liebe und Nächstenliebe reicht völlig.

Gott sei Dank sind aber auch Menschen der Menschen Engel, wie Deine
großartige Dick und es gibt sie ebenfalls überall. Dem elenden und sinn-
entleerten Weihnachtskommerzgedudel kann man zwar  kaum noch ent-
gehen, aber es gibt stille Kontrapunkte wie diesen:

http://www.stadtlohn-estern.de/aktuelles/2005/images_05/1%20Advent.jpg


mfg kmr

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Low

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Nachbarn in Not
« Antwort #734 am: 29. November 2009, 21:56:39 »

Thailand gültige Erklärung:

… denn sie wissen nicht, was sie tun.

http://de.wikipedia.org/wiki/%E2%80%A6_denn_sie_wissen_nicht,_was_sie_tun

das ist schon zu kompliziert....
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