Gay - Antworten
@Gerro
Danke für die Antwort und die Fragen.
Tatsächlich investiere ich in ein solches Porträt viel Zeit.
Fast wie bei einem Puzzle ergänzen sich über Wochen und Monate kleinste Teile zu einem grossen Bild. Ich agiere nie als Reporter, der die Leute
aufdringlich ausquetscht. Die Frage bleibt dann, wieviel von der Person will ich preisgeben? Ich will diese Leute zumeist nur beschreiben, nicht
blossstellen und verletzen. (Wie bei allen Regeln gibt es Ausnahmen.) Ich hoffe, dass mir dies hier einigermassen gelang.
Der Untersuchung von Lannaparties widmete ich ebenfalls viele Nächte. Echte Preise gibt es eigentlich selten. Dennoch kriegst du immer wieder
wenig willkommene Geschenke wie beispielsweise das doppelte Sehvermögen oder deine Verdauung leidet entweder an Aufstossen, Ergüssen
oder Verstopfungen und Blähungen - Flatulenzen.
Mit einer solchen Beschwerde reiste ein unter dem Künstlernamen Mr. Methane auftretender Brite ab 1991 als Kunstfurzer durch Fernsehshows
rund um den Globus.
Es kam etwa vor, dass jemand ein Mikrofon, Besteck, Brille oder Telefon in meiner Tasche deponierte und schon war ich zu Hause ein Gewinner.
Solche Sachen versuchte ich den Eigentümern wieder auszuhändigen.
Besteck findet oft seine Wege in verschieden Haushalte. Darum verwenden wir bei unseren Festen weder rostfreien Stahl noch Tafelsilber von
Christofle, sondern landesübliches Blech, denn mit Verlusten muss gerechnet werden. Das führte dann teilweise dazu, dass wir von neureichen
Frauen als Habenichtse und Kiniau verschrien wurden. Als Basislager diente nie unser Haus, sondern Küche und Toilette des Beautysalons mit
dem gemeinsamen Garten. Auf die Idee, dass wir eigentlich im grossen Gebäude leben, kam niemand.
Als Junggesellen beschenkten mich die Frauen oft reichlich. Das Spektrum reichte von Blumen über Schnaps, Nippes bis zu festlich verpacktem
warmem Fleisch zum stillen Genuss nach der Party.
Da ich ja einen PC mit Drucker besitze, stammt der virtuelle Klatschtanten-Preis von mir. Am Einfachsten lässt du dich an ein paar Feiern von
Einheimischen einladen, dann erst ahnst du die mögliche Vielfalt und die vorhandenen Abgründe, wie Spielsucht und Drogen. Die vergass ich in
meiner Aufzählung in der Preisliste.
Partygeile Weiber sind oft durch die zahlreichen Kalorien von Speisen und Alkohol gezeichnet. Sie zwängen sich erst in eng geschnürte Korsetts
und Corsagen, die sie nach einigen Gläsern Schnaps enthemmt ausziehen um ihrer Üppigkeit freien Lauf zu lassen und Raum zum Stopfen zu geben.
@ thai.fun
Von der Materie her magst du recht haben. Als Schwuler hätte der Mann aber bereits auf der Post eine Menge gut aussehender Freunde und
Liebhaber gefunden. Alles ausgebildete Spezialisten im Stempeln.
Wenn du die Thai Mentalität kennst, die haben alle kurze Nasen, können aber nicht darüber hinaus denken, kannst du leicht ausrechnen, wieviel
sich der Typ seinerzeit und später überlegte.
Mit so einer energievernichtenden Blindleistung im Hause, hätte ich möglicherweise meine Lust-Organe mit einem Brotmesser abgesäbelt, meine Hände
auf den Rücken gefesselt, einen Plastiksack über die Ohrläppchen gestülpt und mich an der nächsten stabilen Strassenlampe aufgehängt. Nach einem
Glas Mae Khong hätte ich mir zusätzlich aus einem Revolver eine Trommel Blei, mindestens Kaliber neun oder einen Schuss aus einer Remingtom 870
mit Kaliber 18.53 mm gegönnt.
Der weitaus einfachere Weg wäre die Eliminierung dieses weiblichen Wunderwesens gewesen. Das wäre bestimmt kaum aufgefallen.
Vor fünfundzwanzig Jahren erduldete ich eine Scheidung. Ich durchlebte ähnliche, unschöne Gedanken. Jeder Wurm und jede Ameise standen mir näher
als irgend ein noch so verlockendes Weib.
Ich kenne den Mann seit zehn Jahren. Wäre ich Papst, würde ich ihn heilig sprechen. Ich konnte ihn nicht einmal bei einem Bier trösten. Er trinkt nicht.
Leider sind Gebärmütter dieser extremen Art weitverbreitet. Bei etwa achtzig Prozent der weiblichen Bevölkerung in dieser Gegend sind Parties und
Ausschweifungen aller Art wichtiger als die Familie.
Keine schönen Gedanken von Hölderlin, bittere Realität.
Johann Christian Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar; † 7. Juni 1843 in Tübingen)
Die Nacht
Seid gegrüßt, ihr zufluchtsvolle Schatten,
Ihr Fluren, die ihr einsam um mich ruht;
Du stiller Mond, du hörst, nicht wie Verleumder lauren,
Mein Herz, entzückt von deinem Perlenglanz.
... .. .
http://de.wikipedia.org/wiki/Remington_870http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_H%C3%B6lderlin