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Autor Thema: Devisen... THAI BAHT (THB)  (Gelesen 287317 mal)

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Basy

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #510 am: 27. September 2014, 22:52:31 »

Joggi  die Reisewarnung vom auswärtigen Amt! Das gehört hier aber nicht so richtig her.
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samuispezi

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #511 am: 29. September 2014, 15:10:11 »



Lieber Patti,

zuerst einmal vielen Dank für Deine sehr verständlich formulierten Beurteilungen über die derzeitige Finanzsituation rund um den EURO. ;}

Da gehe ich mit meinen bescheidenen Kenntnißen durchaus konform mit Dir.
Wünschenswert wären allerdings noch Deine verbürgten Vorschläge an uns, wie man sein Vermögen tatsächlich absichern kann, und das wenns geht zu
hohen Zinsen und ohne Risiko. ;] {--

Denn die Banker im feinen Zwirn sind nicht für den Erhalt oder die Vergrößerung unserer Vermögen zuständig, sondern genau für,s Gegenteil.

Viele Grüße
Samuispezi }}
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Patthama

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #512 am: 30. September 2014, 14:28:37 »

Der Dollar legt ja im Moment gegenueber fast allen anderen Waehrungen zu.Dadurch kostet der Dollar nun auch schon knapp 32 Baht,vor einem Jahr lag er noch unter 30 Baht.Zum Glueck ist z.ZT. nicht nur der Euro schwach,sonder eben auch der Thaibaht gegenueber dem Dollar.Sonst haetten wir wieder Thai-Eurokurse weit unter der 40ziger Marke.
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Patti1

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #513 am: 30. September 2014, 15:49:30 »

Hallo Samuispezi,

selbst mit einem fundiertem Wissen über die Finanzmärkte-/Ströme und deren Auswirkungen, ist es niemals eine Garantie, daß es so auch später eintritt. Ich lebe aber inzwischen
fast 20 Jahre davon, etwas mehr zu wissen (oder besser zu erahnen)  als der ein oder andere. Man muß wissen, daß alt hergebrachte Mechanismen teilweise nicht mehr zur Anwendung
gelangen, bzw. diese durch "zeitgemäße Konstrukte" ersetzt wurden.Ich behaupte, selbst fürstlich bezahlte Investmentbanker in London und New York wissen mitunter gar nicht was sie da wirklich
"so zaubern"

Lassen wir mal ganz die Theorie weg, was alles möglicherweise als Konsequenz aus dem "weltweitem Notenbanken-Spielcasino" wird....

Du fragst mich, was ich/du machen kannst, um hohe Zinsen ohne Risiko zu generieren (aber ich sehe die smilis) --C, das eine geht ohne dem anderen eben nicht, kein Land /kein Emittent
zahlt freiwillig hohe Zinsen, nein, es ist ein Muss, da man sonst nicht den Kapitalmarkt "anzapfen" kann.Es gibt ja nicht umsonst Ratings (auch wenn diese bisweilen abenteuerteuerlich sind)

Es gibt Zeiten, da empfiehlt sich das Langweiligste von Allem, nämlich : CASH ! Kapitalerhalt geht immer vor unübersehbaren Risiken, und die stehen meiner Meinung nach unmittelbar vor der Türe.

Wir haben seit Monaten eine extrem niedrige Volatilität an den Finanzmärkten (Ausnahme 1 Woche Urkaine Absturz), speziell in den USA, wo dieser U.-Absturz eigentlich überhaupt nicht stattgefunden hat.Seit ein paar Tagen erhöht sich aber diese Volatilität spürbar in den USA....das ist für mich ein Indiz, daß der ein oder andere Investor so langsam nervös wird.Dazu passt eine sehr hohe Optimistenquote (sprich wer optimistisch ist der hat bereits gekauft, der fällt dann aber auch als Käufer aus wenn es mal ein paar Etagen tiefer geht).

Im Einstand liegt bekanntlich der Segen....und genau dieser wird meiner Meinung demnächst um einiges günstiger werden.

Dann, aber nur dann !!, kann man ein Mixed aus Aktien und Anleihen in Erwägung ziehen.Das ganze nennt sich AKTIENANLEIHEN !  hier bekommst du tatsächlich noch eine Rendite, die
durchaus  6-10% erreichen kann. Das Risiko ist wirklich limitiert.Dauer der Anlage zwischen 6-12 Monaten.dennoch sollte es Kapital sein, daß man im ungünstigsten Fall auch mal für 2-3 Jahre entbehren kann.

Es bringt nichts das im Detail hier groß zu erklären, da zu komplex, und wohl kaum einen hier interessiert, aber wenn es dich interessieren sollte, dann gerne per PN.

Manchmal hilft schon der gesunde Menschenverstand, und die Überzeugung, daß dir die Bank nur das verkaufen möchte, an dem sie am meißten verdient.Was bitte ist eine "individuelle Beratung" ;}

" wie man sein Geld absichern kann".....eigentlich lieber Samuispezi nicht mehr möglich, auch das muß man sich mal vorstellen! Legen wir mal die Minizinsen in Deutschland zugrunde,
dann bekommst du irgendetwas zwischen 0,5,-1%, die täglich ermittelte Bundesbankumlaufrendite (Mixed aus 1-10 jährigen Anleihen) bewegt sich bei rund 0,8-0,85 % !!!!
Trotz rückläufiger Inflation, ist diese aber immer noch jenseits der 1%, ergo: dein Vermögen vermindert sich inflationsbereinigt.

Nunmehr gibt es ja das Bestreben der Notenbanken, -deren Aufgaben ja unter anderen das Bekämpfen der Inflation ist-, diese möglichst schnell in Richtung zwei Prozent zu erhöhen.
Es geistert das Gespenst : DEFALTION  um, nicht ganz zu unrecht.....etwas viel gefährlicheres als Inflation...das war auch bereits in den 30 -iger Jahren in Zeiten des großen Börsencrashs der Fall.

Wir haben es in der heutigen Finanzwelt mit allzuvielen "Jungspunden" zu tun, frisch von der Uni, ein paar Jährchen beim Fondsmanager zugucken  --C,und schon darf er selbst ein paar Milliarden verwalten. Was ein Crash ist wissen doch die wenigsten, und vor allem wie man sich danach verhält, das sagt dir keine UNI...

Also, aktuell "Füße still halten" die Zeit des "günstigen Einstieges" kommt....bedenke einfach, daß viele in den Märkten deshalb investiert sind, weil ihnen schlichtweg die Alternativen fehlen, ich bezweifel ob das ein guter Ratgeber ist.Erst wurde das Gold fallengelassen wie eine heiße Kartoffel, nachdem die befürchtete Inflation nicht eingetreten ist, nicht auszuschließen, das zumindest in
"Bauwutzentren" ;D, demnächst das "Betongold" sich das nächste blaue Auge einholt...schau´n wir mal wie der Kaiser zu pflegen sagt :-))

Grüße
Michael
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marawolf

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #514 am: 30. September 2014, 17:38:39 »

Erklär mir einer, immer die "sichere" Flucht in den Hafen Dollar. Wahrscheinlich steht der "nächste Sturz in den Financel-Cliff" wieder bevor.
Deren Wirtschaftskraft besteht doch nur zu 70% aus der Inlandswirtschaft.
Da wird man doch nur veralbert.
Gruß Wolfgang
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arthurschmidt2000

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #515 am: 30. September 2014, 19:48:19 »

Die Anlagewährung der Stunde lautet RMB !
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

kiauwan

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #516 am: 30. September 2014, 20:06:40 »

In Thailand und speziell and der Boerse wird zur Zeit viel Geld geparkt, schon seit Jahren.
Sollte sich die US Wirtschaft erholen und es wird mehr Kapital wieder abgezogen kann es mal schnell zu einem Erdrutsch kommen, auch in anderen asiatischen Laendern
seit dem Coup ist der SET um ca 10 % gestiegen...das sagt schon alles und auch waehrend der monatelabgen Unruhen gings nicht bergab
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Tommi

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #517 am: 30. September 2014, 20:18:55 »

@Arthur, immer langsam mit den jungen "Ren(n)minbi-Pferden".
Neue Besen kehren gut, aber wie lange? Also doch schnell sein?
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kiauwan

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #518 am: 30. September 2014, 20:27:00 »

Der Euro ist inzwischen auf 1.259 gefallen, niedrigster  Stand seit September 2012
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arthurschmidt2000

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #519 am: 30. September 2014, 20:30:28 »

Hier gibt es wie so oft eine gute und eine schlechte Nachricht.

Die gute lautet, von allen hier und anderenortes vorgebrachteten Theorien wird eine zum Schluss wahr sein.

Die schlechte lautet, wir wissen vorher nicht, welche.
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Tommi

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #520 am: 30. September 2014, 20:42:32 »

Nicht ganz. Es gibt immer Leute, die es vorher wissen.
Sie verraten aber erst hinterher, dass es so war.
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dart

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #521 am: 30. September 2014, 20:47:11 »

Sorry für das kurze OT, aber warum gibt es jetzt eigentlich einen neuen Thread zu einem uralten Thema im Forum? ??? :-)
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Patti1

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Re: Thaibaht und der Euro ?
« Antwort #522 am: 02. Oktober 2014, 22:04:38 »

So mal als Randnotiz: soeben wird gemeldet, daß der Auftragseingang in der Us - Industrie gegenüber dem Vormonat um 10,1% !
Eingebrochen ist, das ist zugleich der höchste Rückgang seit 1992 !

Rapide Wechselkursveränderungen führten bisweilen zu äußerst schnellen Problem aller Orten.....entweder den Amis schmeckt das jetzt schon nicht, und sie werden anfangen die eigene Währung schwach zu reden, oder wir bekommen möglicherweise noch in diesem Monat einen Crash, die Vola nimmt bereits deutlich zu, sagte ich ja bereits...

Und nunmehr hat mit dem heutigen Tag der Euro-Zirkusdirektor aus Italien mitgeteilt, daß die EZB im Rahmen ihres Anleiheaufnkaufprogrammes ein Volumen von 1 Billionen bereitstellt. Leute, es beginnt ein neues Zeitalter, vergesst Milliarden, langweilig, ab jetzt sprechen wir nur noch über Billionen...

Diverse Währungen Werden demnächst zum Jo-Jo mutieren, spart euch das Spielcasino, es lebe Herr Draghi und seine von ihm abhängigen Sklaven.
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jock

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB)
« Antwort #523 am: 03. Oktober 2014, 09:00:52 »

Wie ich gerade festgestellt habe,endet die Amtszeit von Herrn Draghi erst
im Oktober 2019.

Da bleibt noch einige Zeit um weiteres Unheil anzurichten.

Aber die gestrige Abstimmung fuer das billionenschwere Ankaufsprogramm
der EZB war nicht einstimmig. Der deutsche und der oesterreichische Waehrungs-
hueter haben dagegen gestimmt. Verhindern konnten sie das Paket allerdings nicht.

Aber erste Widerstaende kuendigen sich an. Die CSU ist offen dagegen und Herr
Prof.Sinn hat bereits die Peitsche ausgepackt.Die Frage ist,wann schaltet sich die
Politik ein?

Auf kurzer Sicht wird auch das nichts nuetzen,den die Geldpolitik der EZB ist unab-
haengig,aber vielleicht koennte man auf laengere Sicht erreichen,dass Beschluesse
der EZB einstimmig gefasst werden muessen.

Jock

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Patthama

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB)
« Antwort #524 am: 03. Oktober 2014, 14:52:56 »

Und von mir zum wiederholten Male,Opas Wandteller mit dem Text.  Iss und trink,so langs dir schmeckt,schon zweimal ist mirs Geld verreckt.

Und wenn die EZB so weiter macht,muss ich diesen Wandteller noch berichtigen,und aus zweimal,auf dreimal abaendern.Aber immerhin betrifft es meinen Opa nicht mehr.Die Zeche dieser EZB-Politik,zahlt ja heute schon der Deutsche Kleinsparer,mit null Zisen fuer die Altervorsorge.Und wenn diese Schrottpapiere,die die EZB jetzt aufkauft,in die Hose gehen,kommt natuerlich der Steuerzahler fuer diese Verluste auf.Ganz sicher wird dann auch der D Steuerzahler(Michel) hoeher belastet,als der Griechische,und Italienische,weil bei denen ja angeblich nichts zu holen ist.
Auch die Expats,und Touris in TH, zahlen heute ja schon fuer diese EZB-Machenschaften durch den schwachen Euro die Zeche.




« Letzte Änderung: 03. Oktober 2014, 15:00:46 von Patthama »
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