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Autor Thema: Heute gibts :  (Gelesen 144239 mal)

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.derbayer.

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Re: Heute gibts :
« Antwort #495 am: 16. April 2015, 16:48:32 »

.



Heute  gibts :

Frühjahrseimpressionen  aus  dem Frankenland.

Der  erste warme  sommerliche Tag und schon zieht es  einen hinaus.
Nicht nur mich, denn   auch viele  viele  andere lockte  es in die Stadt.
Das  helle ganz besonders  leuchtende Frühjahrslicht  tauchte  die Stadt
in  ein  strahlen, als  wollte  sie  sich von der schönsten Seite zeigen.



Man  selbst  verspürt es,  aber man kann es seinen Mitmenschen  auch  regelrecht ansehen, daß  dieses  wunderbare Wetter  ebenso geieß  wie ich.  Jeder  hat ein sonniges  Gemüt so  scheint  mir.  Und man  sieht es  schon  am Outfit,  kaum die  ersten Sonnenstrahlen da  und  schon reißen sich die Leute  das  Alltsggrau  vom Leib  und  ziehen  leichte  luftige Klamotten  an.  Auch ich war  mutig,  zurecht  mutig und  ging erstmals im Jahr  ohne Jacke los,  richtig war  es.  Und  mach  locker  gekleidete  junge Frau erfreute männliche  Phantasie.

Auf dem Weg zum  Marktplatz, wo  ich einige Einkäufe  machen wollte, war  der obere Marktplatz  bereits  von  sonnenhungrigen Leuten  erobert  die  sich in den  Straßencafes
von der Sonne  bestrahlen ließen.


Dann  gings  auf  den grünen Markt  am Marktplatz.
Auch dort haben neben den festen Ständen  auch  die  angereisten Bauern aus  dem Umland  ihre  Stände  aufgebaut.  So dass  man  nicht  nur Gemüse und  Salate  aller  Art bekommt, sondern auch  Pflänzchen ,  Kräuter und und und   für  den eigenen Garten  erstehen kann.













Dann  aber  interessierten mich besonders die Spargelstände.
Stände  von Bauern aus  dem Umland  Würzburgs,  die allzugerne  ihren Spargel  in  die Main-Frankenmetropole liefern.

Bauern wie zum  Beispiel Laeander Nöth,  ein Spargelanbauer  aus  Röthlein,  der sich ganz dem Spargelanbau verschrieben  hat und  auch den Würzburger Markt  beschickt.
Denn

Fränkischer  Spargel
[/b]

ist  dank der  sandigen Böden  von  allererster  Güte, auch wenn das nicht weithin gar  nicht so  bekannt  ist.
Denn  wir Franken  verspeisen ihn  selbst allzugerne.
Denn  Spargel  aus  anderen Gegenden  kaufen,  das  macht  ein rechter Franke  nicht  und Supermarktware  aus allen möglichen Gegenden herangekarrt  mögen wir  auch  nicht so  sehr.  Also  da bestehen wir  schon darauf,  daß  fränkischer Spargel  auf den Tisch  kommt.








Spargel  wie  dieser  hier  vom Spargelbauern  Nöth,  aus  Röthlein  der  auch Wein anbaut.
http://www.weingut-noeth.de/pages/spargel.php


Wollte  euch heute  mal zu dieser  frühjahrlichen  Excursion  ins  schöne  Würzburg im Frankenland  mitnehmen.
Gerne  empfehle  ich  die  Barockstadt  und Heimat  eines  Walther  von der  Vogelweide,  eines mittelalterlichen  Minnesängers.
Oder Heimat  des Genius  unter den Schnitzern ,  Tilman Riemenschneider,  oder  des berühmten barock und Rokoko  Baumeisters  Balthasar Neumann.
Und junge  Leute  können eher  etwas  mit  Dirk Nowitzki  anfangen, den ich von klein auf kenne,
denn wir  waren im  gleichen Sportverein  und  auch  Stadtteil aufgewachsen.


Euch allen  schöne frühsommerliche  Tage !
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Es gibt kaum etwas Besseres, als mit einem Freund über ein interessantes Thema zu schweigen.

samuispezi

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Re: Heute gibts :
« Antwort #496 am: 16. April 2015, 21:54:24 »



Den ich von Klein auf kenne.......... ;]


Der war gut ;]

Samuispezi
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.derbayer.

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Re: Heute gibts :
« Antwort #497 am: 16. April 2015, 23:52:45 »




.
Bärlauchsüpperl...


Tja,  schon
länger  wollte ich mir  dieses köstliche  Süppchen wieder  einmal  machen.
Es wird  ja ziemlich  viel  damit angestellt,   ob nun gerade  vorteilhaft,  das  darf  ich schon manchmal  bezweifeln. 
Aber  was  solls...

Hier  ist nun ein   Bärlauchsüppchen in einer  sehr  puristisch  einfachen  Herstellungsart.
Das  ist es  doch und immer  wieder  begeisternd,  wenn aus  ganz einfachenZutaten  etwas  sehr  sehr  gutes,  schmackhaftes  entsteht.

Und  das  ist bei diesem Süppchen genau so!

Es hat nichts großartiges  an  Zutaten,  keine  ellenlange  Zutatenliste,  keine 25  Arbeitsgänge
das  macht  dieses  Süppchen noch symphatischer,  denn es  ist so  schnell gemacht.

Und so geht es :

1. Einige  Kartoffeln  kochen für  3  Personen etwa  4 Stück,
2. Nach dem garen schälen und  klein schneiden.
3. Diese  in einen Topf  mit einem guten  halben ltr  erhitzter  Milch  geben
4. reichlich zuvor gewaschenen Bärlauch ohne Stengel klein schneiden
5. Etwa  gleiche Menge Petersilie klein schneiden
6. Bärlauch und Petersilie  dazugeben
7. Nun mit dem Stabmixer   fein mixen.
8 Am Ende kannst du mit Zugabe  von Sahne oder weiterer  Milch,  ggf  Sauerrahm  die
   richtige  Konsistenz  bzw  Dicke   bestimmen.  Nun nur noch etwas mit S+P  abschmecken.
9. Zuletzt etwas   Joghurt  darüber  und  etwas getrocknete Tomatenflocken







Dann kannst du ewas  außergewöhnliches  servieren,
denn das  habe ich schon vor vielen Jahren  meinen Gästen im  Restaurant  serviert.
Koche  es einfach nach  und  du wirst genauso begeistert sein   wie  die Gäste  damals.









Und  ich heute !

Guten Appetit 
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Re: Heute gibts :
« Antwort #498 am: 29. Mai 2015, 05:55:08 »


.
Nach einiger Kuchenabstinenz,

vor allem um die angesetzten Winterpfunde loszuwerden hatte  ich mal wieder  Heißhunger  auf einen


Käsekuchen.





Mein bewährter  1-2-3  Mürbteig war dazu schnell gemacht,

denn nichts  geht  einfacher, schneller, gelingsicherer  zu machen:

300  gr  405er  Weizenmehl
200  gr  Butter oder  eine gute Margarine
100  gr  Zucker
1 Ei





alles gut vermegen und zu einer Teigkugel formen, flach drücken, in eine
Plastiktüte  geben ,  für  min.  30 Minuten in den  Kühlschrank geben.


Während  der Teig im Kühlschrank  ruht und auskühlt  läßt  sich wunderbar die Käsekuchenmasse  bereiten, heute ganz einfach:

2  x  500 gr Quark  (Topfen)
1  x  200 gr Becher Joghurt
1  x  200 gr Becher Sahne
1  x  200 gr Milch
dazu eine große Tasse  Zucker
3 Pckch Vanillezucker  oder  selbstgemachten
2 Päckchen Vanillpuddingpulver  a 37g
2 Eigelbe



Alles gut mit dem Schneebesen verrühren.


Wer  mag, darf auch etwas  Zitronensaft und  Zitronenabrieb mit dazugeben, das  habe ich heute  mal nicht. Gleichfalls  bleibt es  jedem überlassen Rosinen zuzugeben oder  nicht.
Gleiches  gilt  für etwas  Rum  oder Rumaroma.
Das  hatte ich heute  alles nicht zugegeben und er  schmeckt auch so  vorzüglich.

Nun dürfte auch der  Teig ausgekühlt und  rollbar sein.
Aus dem Kühlschrank/ Eisfach nehmen, 
zwischen 2  Lagen  Backpapier  ausrollen.
Damit dann  erst den Boden und sodann  mit  dem überstehenden Teig  die Seitenwand  einer Springform auslegen.

das  sollte dann so aussehen:





da hinein kann nun die Käsekuchenmasse  eingefüllt  werden.:





dann schön  mit einer Spachtel glattstreichen .

Ab gehts für  60 min in  den auf 190 grad vorgeheizten Backofen  mit O+U Hitze.
Zuerst  zu unterst in den Ofen  für  30 min., dann weitere  30 min in mittlere Höhe  und fertig backen.
Dabei  eine hübsche  Farbe  im Auge  behalten !




Nun mußt  du ihn gut auskühlen lassen,
dann sollte er  so ausschauen:







und es  darf  angeschnitten werden:









Viel Spaß und Vergnügen beim nachbacken !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #499 am: 04. Juni 2015, 01:02:28 »

.
Heute gibts  mal wieder


   Involtinis









und wie mein Blog aussagt,   war das  das  letzte mal  im Dezember 2012,
https://heutegibts.wordpress.com/2012/12/09/involtini-di-pollo-mit-tagliatelle/
also, da  wa es  wieder mal an der Zeit.

Aber  das  sagt auch etwas  aus  über  das Repertoiere  das  jeder  so  hat.
Es  gibt ja  die einen oder anderen, bei denen  reicht die übliche Speisenscala  drei Wochen aus  und  dann beginnt sich alles zu wiederholen und  von vorne.....

Bei mir ist das  eher umgekehrt  ,  bis  auf  einige  wenige Gerichte , Lieblingsgerichte halt,  wie  sie jeder  hat... 
Statt dessen wird  meine Nachkochliste  eigentlich immer länger  statt  kürzer, da kann ich seit Jahren kochen wie  ich  will.
Und immer kommt neues  dazu, manches  unterstrichen,  anderes mit Ausrufezeichen versehen auf der Liste.


Involtinis  sind  die italienische  Varinate   vo unseren Rouaden,  würde  ich mal  vereinfacht ausgedrückt sagen. 
Halt  nur leichter,  etwas  beschschwingter,  mit  der südländischen Note  eben, mit  der  unsere  italienischen Freunde   ihre  Speisen zubereiten.

Diese  gefüllten  Fleischröllchen   sind dort  eine ausgesprochene  Festtagsspeise.
Wie  Fleisch im allgemeinen in Italien nur selten auf den Tisch kommt.
Da  sind  sie ganz anders  als  wir  deutschen oder  Mitteleuropäer. 
Denn Fleisch  ist und war  in Italien schon immer sündhaft teuer  und  nur daher  eine Rarität. 
Billigfleisch ist  dort  unbekannt !

Daher  ist  es  nicht verwunderlich,  das  Involtinis  sehr  oft  auch   aus  Geflügelfleisch, 
eben der  Brust gemacht werden und nicht  aus teurem Kalbfleisch, also  der Edelversion.

Das Fleisch :
Bei mir war es  auch Geflügelfleisch, besser  gesagt ,eine Poulardenbrust, die ich 2x einschnitt, so daß  sich die Fläche   verdreifachte.


Die Fülle :

zuerst das ausgelegte  Fleisch  salzen und  pfeffern,   mit etwas Brät bestreichen , das ist das  was  du z.B. in feinen, rohen  Kalbsbratwürsten  findest .( ich mache  das meist selbst in meiner Moulinette)




dann kamen heute  zuerst frische  Basilikumblätter  darüber  :




darauf dann  würzig herber Ruccola  aus dem  eigenen Garten:




zuguterletzt   getrocknete und eingelegte  Tomaten aus dem Glas  und etwas  rotem  Pesto Genovese  bestreichen .



Dann alles  vorsichtig zusammenrollen, und  zuguzerletzt mit  etwas  Garn zusammnenbinden, damit alles  Halt hat und nicht schon beim anbraten zerfällt.




Nun das Involtini  in etwas Öl mit  Butter allseits schön anbraten und dann mit etwas  Schalotte, Knoblauch, Thymian und etwas  Rosmarin schmoren.
Mit gutem Rotwein und etwas  Tomatensaft  ablöschen und schmoren lassen,  das ist die ganze  Kunst. 



Zwischenzeitlich   hatte ich die Qual  der Wahl , denn wie   sollte  es anders sein , bei einem italienischen Gericht  :   
Pasta  sollte es  dazugeben ,  nur  welche: 



Genovesi, Strozzapretti,  oder Orichette



es wurden dann  die zarten  Genovesi   hier unten.


Und   als pikante  Beilage  gedünsteter Ruccola  mit einem Hauch Knoblauch.....


und dann durfte angerichtet werden :











Guten Appetit beim nachmachen  !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #500 am: 11. Juni 2015, 05:53:59 »

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Insalata con Salsiccia, bon Apetito



Immer wieder wünschen sich Gäste und Freunde von mir Salate ,
Salate nach italienischer und südlicher Art.
Durch viele italienische Freunde habe ich ein Händchen dafür bekommen.


Heute mit SALSICCIA , kleine pikante Würstchen nach italienischer Art.




Immer  wieder  hat mich  die Leichtigkeit beeindruckt,  wenn ich bei Italienern zu Besuch war,
wenn die Nonna, oder  die  Mama in der Küche  stand  und   hat ganz spielerisch und leicht aus  den  verschiedensten  Zutaten  einen Salat  gezaubert,
der  nicht nur ganz anders  aussah,    wie das,  was  unser   deutsches  Auge  so gewohnt  war. 
Nein auch auch keine „Salatsauce“  später  etwas  feiner als  Dressing umschrieben , wurde  gemacht,   
nein die Kräuter,   die Zutaten  sollten hervorschmecken  und  auf dem Tisch stand nur Salz und Pfeffer.
 Dafür  aber  hervorragendes Olivenöl und  bester Essig, oder  Balsam, Balsamico. 
Und ein wenig   frische Kräuter  aus  Kräutertöpfchen.

 Und  plötzlich schmeckte  man den Eigengeschmack,  hatte  ein ganz  anderes Geschackserlebnis  , wie  das,  was  man hierzulande  so kannte  :
 in Essig eingelegten Blumenkohl, Sellerie,  Bohnen, Karotten.
Darüber  einige  Blättchen  Kopfsalat,  das  wars  dann...

Kein Wunder,  daß  man wie ich,   diese  andere  Art  von Salat  gerne  annahm  und auch zu Hause  umsetzte.
Und  schnell   war ich in der Großfamilie mit  5  Schwestern  für  den Salat  zuständig : 

„Salat macht  der Bernd! „  hieß  es  wie  selbstverständlich.


Das ist irgendwie  geblieben. Und  wenn ich mal  frage  was sollen wir denn Kochen  , dann heißt  es  ganz  schnell:  ach,  mach doch  einen Salat,  Bernd.

Und  heute  war es  wieder  so weit.

Ich kam  an  original italienische  Salsiccia heran  ,  das  sind so eine Art  Bratwürstchen aus  Italien,  die es  sowohl im Darm als auch ohne  gibt .
Die  sehr pikant sind,  aber  auch  sehr  scharf sein können,  wie die sizilianischen  Salsiccia,   
die  dann mit  Pepperoncini  gewürzt sind und dadurch  eine rötliche  Farbe haben .

Und  mit diesen Salsiccias  , reichlich  Salat  und  vor allem vielen Kräutern  habe ich  heute diesen  Salat zubereitet:













Zur  Verwendung  kamen :

Italienische  Salsiccia,
4 erlei  Blattsalate,  Tomate,  Paprika gegrillt, Artischokenböden,
4  erlei  Basilikum,  Koriander, Petersiliengrün, Estragon  Pfefferkraut,  Origano, Zwiebel,Knoblauchgrün usw. allerbestes Olivenöl und Balsamico, grobes Meersalz  ( Salz des Papstes)  gemörserter  Kubebenpfeffer


Guten Appetit  !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #501 am: 14. Juni 2015, 05:08:49 »

.



Eigentlich.....

eigentlich  ist das  ja eh nicht mein Ding...
mit den  Burgern.

Für mich  als  Herzblut - Gastronomen  waren die  beiden  gelben Buchstaben  sozusagen  Dekadenz  in Sachen Kochkunst.  Dann  konnte  ich mich wie  alle Köche  und Feinschmecker   an  der  dreisten Verwendung  des  Begriffs „ Restaurant  „ für  dieses  Fritten und  Bulettenlokal  nur  aufregen.
Und  meine  damals kleinen Töchter durften nur  unter allergrößter  Geheimhaltungsstufe  mit Mama  in  so  ein Lokal,  denn Papa  sollte  das  besser  nicht  erfahren....
Und wenn es  Hamburger  gab,  dann  waren die  von Papa höchstselbst  gemacht.



Die Patties  , so  wird  das  rund  geformte Hackfleisch  genannt ,
 die  habe  ich stets  selbst aus  frischesten gemahlenen  Rinderhack  gemacht und sogar einen Trick  für das formen und pressen.
Nur  die Buns,  so werden die  Hamburger -  Brötchen genannt,   die  mußten immer gekauft werden. 

Buns,  also die Brötchen  selbermachen kam mir eigentlich nie  in den Sinn.  Nur  in der letzten Zeit  machte  das selbermachen dieser  Buns  etwas  die Runde. Und  so  erhielt auch  mehrfach  Rezepte  zugeschickt  die ich doch mal  ausprobieren sollte.



Entschieden habe ich mich dann für  dieses:

200 ml warmes Wasser
    1 Würfel Frischhefe
  40 g Zucker
    5 EL Milch
    2 TL Salz
  80 g zerlassene   oder weiche Butter
500 g Mehl Type 550
    1  Ei



Zum  bestreuen : Sesam weiß / schwarz
zum bestreichen : 3 El Wasser, 3 El  Milch und  1 Ei







Mischen:
In einer großen Schüssel   das  gut lauwarme  Wasser, den Zucker  und  die Hefe auflösen. Dann die Milch, Salz und die weiche Butter  zugeben. Zuguterletzt 500 gr   Weizenmehl  Type 550 und   1 Ei .  Kräftig  durchmengen,  durchschlagen, bis  sich der  Teig beginnt  von  von der  Schüssel zu lösen. Dann  den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben:

Kneten:
Kneten, bis es einen  elastischen Teig hat,  der  nicht mehr  an den Händen klebt

Teig  aufgehen lassen:
 Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben ,  abdecken so daß  er nicht abtrocknet und  1  Stunde  an warmen Ort aufgehen  lassen.





Portionieren und rund wirken:

Dann den Teig auf  eine  leicht  geölte  oder  bemehlte Arbeitsfläche  geben und  mit der Spachtel  und  per  Waage  portionieren :
Kleine  Buns   90  gr
Große  Buns  120 gr

dann in runde Kugeln wirken 
und auf dem Backblech (mit Backpapier) ein wenig  flach  drücken,
das sollte sorgfältig  geschen denn das entscheidet später über  das hübsche  aussehen.



Jetzt ein  Hinweis:

Man kann die Teigkugeln  nach dem  wirken einfach  wie oben beschrieben  auf das Blech geben.
 Aber  damit sie nicht flach und breit laufen gibts einen kleinen Trick, den ich euch hier verrate:





Schneidet euch Streifen aus  dünnem Karton , macht davon einen Ring  den ihr einfach mit einer  Tackerklammer zusammenheftet. 
Und da hinein gebt ihr die Teigkugel  für  die größeren Buns,
darin dehnt sich nun  der Teig aus und dann geht er hoch !

 Dadurch werden  die Buns  höher und  geraten nicht außer  Form und man kann sie später wunderbar  aufschneiden.

das  sieht dann  so aus:










So  müssen die  Buns  dann nochmal  knapp eine  Stunde  an warmen Ort  (abgedeckt !)
gehen.

In der Zwischenzeit schlägst  du 3 El Wasser, 3 El  Milch und  1 Ei  gut auf.
Damit bestreichst du  nun mit einem Pinsel  die Buns noch, für einen schöne Farbe.
Zuguterletzt  etwas  Sesam  darüber streuen , und  ab gehts in den Ofen bei 200gr, für etwa 20 min.


Dann sollten sie so aussehen:












Viel Spaß beim nachbacken !

 
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Re: Heute gibts :
« Antwort #502 am: 26. Juni 2015, 17:29:29 »




Vorweg :  geht  auch mit  anderen ,in Thailand  erhältlichen Früchten,  Mango  ect ;)



.
Mein  bester  Kuchen  aller Zeiten



  Sahne Tarte  von Sandorn 


In den Sommermonaten mache ich gerne neben  fruchtigen Tartes auch  mal leichte  Sahnetartes ,  ich liebe sie ungemein und  sie geben einem ein sehr großes  Repertoire  an Möglichkeiten , so daß  der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Wie der  Name  schon  sagt stammen  die  herrlichen herbsüßen  gelbrötlichen Früchte  von einem recht dornigen Strauch der  im eurasischen Raum verbreitet ist. Mecklenburg Vorpommern nennt sich auch „Sandornland“ dort istehr  noch sehr verbreitet und galt  früher  als  arme Leute  Frucht.  Heute  in der Überflußgesellschaft ist er  mehr ud mehr  verschwunden,  besonders deswegen  weil  das pflücken  ein  schmerzliche  Angelegnenheit ist  bei den vielen Stacheln.

Man bekommt Sandorn frisch  im Spätsommer, oder  als  TK  Ware  ( ganz  bestimmt aber  in „Russenläden“  ) ansonsten  ist  Sandornsaft in jedem Reformhaus  zu bekommen und müßte  nur  reduziert  also eingekocht  werden.

Jetzt  aber  gehts  los :



Zuerst einen  Tarte 1-2-3 Mürbteig machen:
300 gr Mehl, 200 gr Butter, 100 gr Zucker, 1 Ei
gut vermengen , min  30 min kaltstellen







Währenddessen den etwa 200/ 250   gr Sandorn  gut  1  Tasse Zucker zugeben  je nach Geschmack. 
(Oder aber  du kochst  Sandornsaft  gut ein.)

Diesen dann (mit  ein wenig Wasser) mit   dem Stabmixer zu einem Pürree mixen.
Dabei  wirst du sehen daß Sanddorn  reichlich harte  schwarze  Kernchen hat . 
Diese  dann  per  Sieb ausstreichen so  daß  du sauberes  Fruchtmark  hast.





Einen Teil des  Fruchtmarkes  erhitzen und 6  Blatt Gelantine  (  Veggis  nehmen  Agar Agar) in kaltem Wasser  einweichen
und im  erwärmten Fruchtmark  auflösen  und dies sodann unter  den Rest  des  Marks  heben. 
Das  ist nun unsere  gebunden Fruchtmasse,  die  wir  später unter  die  aufgeschlagene Sahne heben 
(  also muß  alles  schön kühl  sein).









Nun sollte der Teig ausgekühlt sein.
(Es liegt ganz an dir: ich mache aus dieser Menge meist 2 Teige weil ich sie dünn mag)
Ausrollen, die Form, den Boden auslegen
mit einer Gabel einstechen,
Backpapier drüber,
Gewicht ( Erbsen dgl, ich habe solche Ziersteine) drauf, daß der Teig nicht hochgeht
und ab in den Ofen  bei 180 Grad, erst ganz unten gute 10/12 min,
dann ins obere Drittel des Ofens,  nach weiteren 10min das Backpapier samt Gewicht herunternehmen, wieder in den Ofen und den Boden leicht Farbe  nehmen lassen.
Dann auskühlen lassen.


Währenddessen  schlägst  du  2  Becher Sahne mit  4  EL  Vanillezucker  und  2  Btl Sahnesteif auf.   
Unter  die  steife  Sahne  wird  nun  das mit Gelantine  gebundene Fruchtmark  gehoben 
( etwas  zurückhalten für den späteren Spiegel) 
und dann inden  ausgkühlten Tarteboden  gefüllt und  glatt gezogen. 


Dann kalt stellen.
Ist  Boden samt  Masse  ausgkühlt, darf der  Fruchtspiegel  aufgezogen werden und erneut zum auskühlen  in den Kühlschrank.
Vor dem  Verzehr herausnehmen und verzieren.

dann sah alles so aus :















Wie sie geworden ist?

Ein Traum.
Als  Tarte Spezialist  darf ich durchaus  sagen ,  daß es meine beste Tarte und  mein bester Kuchen  ever ist.
Der herrlichen Optik  folgt  höchster delizöser  Genuss  bei  dieser  äußerst  fruchtig,  eleganten Tarte.

Nachmachen,  einfach nachmachen !


Siehe  auch :  https://heutegibts.wordpress.com/2014/08/02/unverschamt-hubsch-tarte-mit-heidelbeercreme/
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Re: Heute gibts :
« Antwort #503 am: 07. Juli 2015, 15:48:50 »

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Sommer, Sommer, Sommer


Herrlich  diese  Tage,  auch wenn der eine oder  andere  Tag mal  etwas  heißer ist,
man kann sich ja  darauf  einstellen  und  Sommergerichte  auf  den Tisch zaubern,
die  schnell gemacht  sind  und  einem  auch  bei  Wärme  munden,  wie  die  gute  wunderbare 

Caprese

Caprese,  also  die Kombination  von  fruchtiger  Tomate,  kühlem Mozarella, 
elegantem Olivenöl  einem Hauch Balsamico,  Fleur  de  Sel  und  etwas Pfeffer aus  der Mühle,
 ist auch bei uns zu einem Klassiker gerade im  Sommer  geworden.

Schnell gemacht sind  auch  solche   


„ Caprese  Spießchen“


die  sich leicht vorbereiten lassen  und  wunderbar  auch als  Fingerfood  gereicht werden können , eigentlich zu fast jeder Glegenheit .

Was  du  brauchst,  sind  vollreife,  geschmackvolle  Cocktailtomätchen  in  verschiedenen Farben. 
Dann  Mini Mozarellakügelchen  wie  unten auch zusehen  und  Basilikum welches ich in verschiedenen Sorten im Garten habe.









Die  Spießchen lassen sich   auch wunderhübsch anrichten  und  können  z.B  auch  stehend in einem Glas  zu  einem farbigen  Blickfang  werden.:













Jetzt wünsche ich euch einen guten Appetit!
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Re: Heute gibts :
« Antwort #504 am: 07. Juli 2015, 19:02:10 »

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Zu den  herrlichen  Sommertagen   die  wir  derzeit genießen dürfen, ohne  groß verreisen  zu müssen,   
meist appetitlos  ist man ja immer auf der Suche  nach einem passenden Gericht, 
denn vieles ist einem   zu  schwer,    macht zuviel  Arbeit,  wer  will schließlich lange in der  Küche  stehen.

Ein  Gericht das  flott gemacht ist  und  doch recht peppig  daher kommt,  ist  eine


Caprese di pomodori grigliati


Das  ist eine  Caprese  die  weitaus  intensiver und herzhafter  schmeckt   als  eine normale  herkömmliche  Caprese  mit  den tre  colloris  der italienischen Flagge :

Grün das  Basilikum,  Weiß  der Mozarella  und  rot  die  Tomaten


denn  hier  verwendet man grillierte  Tomaten,  die man entweder in einer Grillpfanne oder mit  der Resthitze  des  Grills  am Vortag  bereitet. Wie  jeder  weiß  haben grillierte und gebratene  Tomaten  einen ganz  anderen , sehr  aromatischen  fruchtigen Geschmack und den  wollen wir geniesen bei dieser  Caprese.

Natürlich verwendet man die Tomätchen dann  nicht warm,  sondern  kühl  oder bei Zimmertemperatur.  Dazu dann wie gewohnt Mozzarella  Käse,  ich hatte  diese kleinen.
Ob aus  Kuhmilch oder  Buffala  das  ist jedermanns Geschmacksache.

wer  etwas  ganz   exclusives  will,  der  kann  auch die  Königin der  Mozzarellas  verwenden,  eine  elegante  zartschmelzende  Burratta.


siehe  hier : https://heutegibts.wordpress.com/2013/08/10/mama-mia-woher-bekomme-ich-endlich-burrata/

Und natürlich brauchts  auch  aromatisches  Basilikum  dazu. Und  wenn es  geht  nicht  das ordinäre  das  es in jedem Supermarkt im Töpferl   gibt, sondern besorg dir mal  ein anderes, beim Grünen Markt  oder  beim Gärtner,  denn es gibt soo herrliche Basilikumsorten wie diese hier zum Beispiel :





Dann Brauchst du nur  noch bestes Olivenöl,  etwas  Basamico  und  eine Pfeffer und Salzmühle  und dann heißt  es  genießen.....

mitsamt  einem Viertel  von einem  schönen Merlot  aus dem Piemont.















Guten Appetit   Rosi !
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Re: Heute gibts :
« Antwort #505 am: 13. Juli 2015, 02:59:49 »

.




An solch sommerlichen Tagen hat man ja wenig Lust auf warme Küche  und  alles ist einem eher  lästig.  Doch kalte  leichte  Gerichte  gehen immer ,  nur  was ?
Das  werde ich immer wieder gefragt selbst   von  Köchen,  denn auch denen geht manchmal  die Phantasie  etwas  verloren , wie dieser Tage,   als ich gebeten wurde  eine kleine  Karte  mit speziellen sommerlichen Gerichten zu entwerfen und auszuarbeiten.

Denn viele normale  Restaurant - Gerichte sind   einfach  bei diesen Temperaturen nicht so gefragt, 
die Gäste wünschen  sich  eher kleine Gerichte, leichte Gerichte, leicht verdauliche kleine,  feine Küche  halt.

Mit kleinen Fischgerichten läßt sich so  etwas schön machen  und  das hier  sind  drei solche sommerliche  Gerichte die man sich wünscht, an heißen Tagen.



Bernd `s Matjesalat
mit Apfel, Salzgürkerln, Tomate,  Zwiebel , dazu Matjesfilet,  alles  in feinenWürfel  geschnitten mit etwas  Gurkenfond/sud   angemacht . 







Apfel - Matjes - Salat
mit Dill Marinade










Und einen Klassiker :
nicht den gewohnten Heringssalat, sondern
Matjesfilet mit aromatischem Rote Beete Dip










Und  wenn euch davon  nichts  zugesagt hat,   dann  hab ich etwas  was  jedem immer  schmeckt,   Matjessemmeln
 und die gibt es nicht nur auf dem hiesigen Kiliani Volksfest derzeit,  sondern auch bei mir :




Guten Appetit !


















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Re: Heute gibts :
« Antwort #506 am: 19. Juli 2015, 18:55:04 »

.



Taccos


Mexicanische  Küche ist  uns etwas fern.
Allenfalls  Chilli con Carne  hat  es  hier  her  geschafft.....
Dabei hat die  mexicanische  Küche  schon einiges  zu  bieten ,wie :
Tortillas, Tacos, Burritos oder Fajitas   aber auch vieles  vieles  mehr.

Heute  gibts  bei mir mal  wieder Taccos.

Ich habe  sie  bei  Abstechern  von  Texas  rüber nach Mexico  oder  drüben  in Tijuana, an der  kalifornisch - mexicanschen Grenze  kennengelernt.
Aber auch  in den USA  denn dort  hat sich eine  spezielle  Küche  etabliert, die 

Tex - mex  - Küche

die  verschiedene Elemente  beider  Küchen  vereint.



Und hier ein kleines  Geschichterl  dazu,von denn ich weiß  wie  sehr man sie hierimBlog mag und schätzt:

Vor  Jahren  hatte  ich einen  Stand  auf  dem „Wiesbadener  Weinmarkt“  dem größten  Weinfest  in Rheinhessen. Dort  wollte  ich mal  testen  wie  „TACCOS“   bei uns  ankommen.  Also  keine Tortillas  oder  so  mit dem  weichen Teig,  sondern  die eher aus den USA  kommenden  Tocco- Shells also  knusprige  Taccoschalen . Ähnlich dem  was ihr von Tacco  hips  her kennt.

Also  wurden Taccoshells  besorgt,  ein großer  Topf  mit einem speziellen Chilli con Carne zubereitet, Eisberg Salat klein geschnipselt und eine Sourcreme  für oben auf  gemacht. Schließlich noch Käseraspel  zum drüberstreuen.

Dann haben wir  untereinander getestet und getestet , verkostet, bis  Konsistenz, Geschmack, die Optik  stimmten.
Sodann  wurde ein kleines Verkaufsfenster ( neben dem regulären Programm)  für das neue Gericht die  „MexicanischeTaccos“ freigemacht,
um zusehen, zu testen wie das  neue   Gericht ankommen würde.

Und  es war überwältigend, sprach sich so  rasend  herum, wo  es die denn  gäbe
und schnell  standen die meist jungen Leute  Schlange an,  um einen Tacco  zu  erhaschen.....
Also wurde in der Nacht sogleich ein ganzer Kessel  Chili con Carne  gekocht  und nicht nur ein Topf voll.
Und alles  schwärmte  aus,  die Supermärkte  leerzukaufen mit  diesen Tacco Schalen.
Dann hatten wir auch den Gastro-Großhandel in Wiesbaden leergekauft und mußten bereits bis  nach Frankfurt,
 um  diese Tacco Shells zu bekommen,  denn alles  hatten wir  schon zusammengekauft.




Also,  die  Taccos  waren zu einem Renner  auf dem  Wiesbadener  Weinmarkt  geworden.


++++++++++++++++++++++
Zeit also  sich nicht nur zu erinnern sondern wieder mal selbst welche zu machen. 
Dazu habe ich mir  fertige  Tacco Shells  besorgt wie man sie im Supermarkt  bekommt.
Man kann sie auch selbst  machen , aber  das ist mir  für einmaliges kochen  nur  weniger Portionen  zuviel Aufwand .

Man   braucht  spezielles  Mehl, das in einem speziellen Verfahren  hergestellt  wird (Maismehl wird einem speziellen Gärverfahren unterzogen, dem "Nixtamalisado“)

Dann braucht  es  eine Presse wenn man nicht mühsam  Stück für Stück ausrollen will


wie hier von : http://www.amazon.de/Maxi-Tortilla-Presse/dp/B00M8MPBNE oder
http://www.mex-al.de/shop/index.php?page=product&info=419


Im Gegensatz zu den   weichen  Soft Tortillas  die wie Pfannkuchen in der Pfanne dgl gebacken werden,   
sind diese  Cross  oder Crispy  Tortillas und   in heisem Öl  ausgebacken.
Ihr  seht also  das macht schon Arbeit  ehe man so recht loslegen kann.
In Mexico,  Texas kein Problem  da  gibts an jeder Ecke Tortilla Bäckereien wo man sich Stapelweise  alle Variationen  kaufen kann.



Daher  meine  Empfehlung : fertige  kaufen  im Supermarkt ,



oder heutzutage  kein Problem eben online ,
z.B. hier:   http://www.delicious-food-and-drinks.de/index.php?cat=c41_Tortillas.html




Jetzt  aber zu  den  „Rellenos“   den Füllungen.

Diese  sind  schier unendlich und der Phantasie  keine  Grenzen gesetzt  und gliedern sich in:

Fleisch Rellenos     :  von Hackfleisch, Schwein, Rind und Lamm Geschnetzeltem 
Geflügel Rellenos   :  geschmortes  Huhn in  verschiedensten Salsas  ect
Fisch  Rellenos       :   Ragouts   oder  gegrillt, mit Salsa  dgl  überzogen
Gemüse /vegetarische  Rellenos :    aus  Salaten ,  Tomaten, Paprika, Zucchinis, Auberginen, usw  gefüllten  Tortillas und Taccos   

Taccos  werden sozusagen geschichtet  befüllt:
1.  Salat
2.  Guakamole  (  Creme  aus Avocado und Tomatenstückchen gemacht)
3.  Relleno  also die Füllungen  ( aus Fleich , Fisch, Geflügel)
4.  Dann  Sour creme  darüber  ( aus Creme fraich gemacht ) 
5. und / oder   geraspelter  Käse   darüber

Sie eignen sich auch vorzüglich  zu Gartenfesten und Parties,  da sich  alles gut vorbereiten läßt .
 Man stellt alles  wie ein Selbstbedienungsbuffet  auf  und jeder  kann sich nach Lust und Laune  nehmen und  bedienen. 
Und  jeder kann sich individuell  seine  Taccos   füllen und zusammenstellen . 

Bei mir  waren es  2  erlei  Ragouts  von Rinderhack
1.  mit  viel  Paprika und und  Pepperoncini und Tomatenstücken
2.  ein  Chili con Carne  mit feuriger Note



3.  zudem   eine Salat- Variation
4.  mit  Grillgemüsen




und so sehen sie  dann aus  meine Taccos :















Guten Appetit beim nachmachen !




Hier eine ausführliche Komplett - Bechreibung, wie ich sie selbst nicht hätte  bessermachen können.
Sie  zeigt  das  oben von mir  beschriebene auch bildhaft :
http://stefangourmet.com/2014/03/16/homemade-corn-tortillas-and-hard-taco-shells/

interessant auch das :  http://www.tacoweb.de/
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Re: Heute gibts :
« Antwort #507 am: 21. Juli 2015, 17:14:48 »

.


Es  gibt  sie  wieder  die  ersten   Gurken....

Schon seit Tagen  sehe  ich  die  „Gurkenbomber“  auf  den Feldern  2  Ortschaften weiter.
Denn in Unterpleichfeld  nahe  meiner  Heimatstadt  Würzburg  ist eine kleine Gurken nd Sauerkraut Hochburg .  Auch mein dortiger Bauernladen,  die  Familie  Bauer  baut reichlich Gurken an. 


Bauernladen Heinz Bauer




Foto triafortun
Gurkenbomber  zur  Gurkenernte


Also  hab ich im vorbeifahren geschwind  einige mitgenommen. 
Etwas  größere, denn  die  wollte ich nur  auf  die schnelle  als Salzgurken  einlegen. 
Essiggürkerln  mache ich dann später  erst  ein.

Denn das  ist  schon mal  der Hauptunterschied :
Essiggurken  werden  eingekocht.....
Salzgurken nicht  !



Das  brauchts:














Und  nichts geht  einfacher  wie  Salzkurken einlegen:

Rezept  1 einfach:

Gurken  in  Wasser  einlegen ,  gut  waschen .
Salzwasser anrühren    (  50  gr. Salz  auf  einen Liter  Wasser)
Dill  abspülen und klein schneiden
Gurken in  ein Glas,  in einen Gurkentopf, oder  so  ein Plastikeimerchen mit  Deckel  schlichten.
Dill zugeben,  mit
dem Salzwasser  aufgießen,  kühl  stellen.
Nach  3-4Tagen  kann man sie  schon essen !
Wer  will  gibt etwas  Knoblauch  dazu ,  dann hat er Polnische  Salz-Dill-Knofi- Gurken





Rezept  2 :

wie  oben nur ,

Mit  heißem  Salzwasser  übergießen,
in den Topf  einige  Kirsch und  Weinrebenblätter  dazugeben
einige  Streifchen Meerrettich mit  hinein
und: 
die  Gurken erst einige Tage warm  stellen , daß  sie Gären anfangen,
dann erst kalt stellen...


Ich habe meine  heute  nach Rezept  1  oben  gemacht, 
jetzt  heißt  es  3, 4 Tage  warten




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Re: Heute gibts :
« Antwort #508 am: 25. Juli 2015, 20:06:52 »




Nußschnecken


Hin und wieder bestelle ich mir  bei einem Bäcker in der Nähe  etwas Plunderteig.
Plunderteig  ähnelt  von der Machart  dem Blätterteig und  erfordert  einiges  an  Mühe und Aufwand.  Mir alleine ist der Aufwand   zu groß also  bestelle ich ihn mir  beim Bäcker .         (  wie übrigens  auch Blätterteig). Und was ich nicht benötige  gerfriere ich ein.

Hier eine  brauchbare  Anleitung zum Plunderteig selber machen:
http://www.essen-und-trinken.de/backschule/135147/plunderteig-grundrezept/drucken



Für  die  Füllung, 
ich mache  das stets  nach  Gefühl und aus  dem Handgelenk  heraus
das  sind ca Angaben :

    200 g Wal- od. Haselnüsse, gerieben
    100 g Kristallzucker
    1/8 l Milch
    1 TL Zimt
    1 Pkg. Vanillezucker
   

1.    Die gut gekühlte Teigmenge gleichmäßig  auf eine Plattenstärke von etwa gut 1 cm  ausrollen  in Größe  eines Ofenbackbleches
2.    mit der Fülle bestreichen, sanft der länge nach einrollen
       (  denn je länger  desto  größer  werden die Schnecken )  und in ca 2,5  cm dicke Scheiben schneiden.       
3.    Ein wenig flachdrücken.
4.    Ein wenig  Hagelzucker  darüber.
5 a. Die  rohen Schnecken  lassen sich auch sehr gut eingefrieren.
       Dazu  erst flach  frosten,  dann in eine Plastikdose  oder Plastiktüte und eingefrieren
5.b.  Auf ein Backblech mit  Backpapier legen und im Rohr ca 25 Minuten bei 180 °C backen bis sie eine  hübsche goldbraune Farbe haben .












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Re: Heute gibts :
« Antwort #509 am: 28. Juli 2015, 20:07:07 »

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Bernd‘s Tarte  von Zucchini mit Schafskäse


Tartewoche  bei  Heute gibts



Ich  bin verliebt in Tartes  das wissen sicher  einige und schuld  daran  ist,  daß ich einmal in Frankreich war  und  eine  Patisserie  besuchte.
Eine spezielle, denn sie hatte   nicht das  übliche Programm, sondern  verblüffte  mich in den Vitrinen mit den tollsten  Tartes  die ich je  gesehen hatte,  obwohl ich Jahrzehnte lang  viele  Kochkunsausstellungen besucht hatte.

Denn Tartes  sind mehr,  als einen Teigboden mit  diesem oder  jenem Obst  zu belegen. Diese  Lektion hatte ich damals eindringlich vor Augen  geführt  bekommen,  diese  unendliche  Vielfalt  von Möglichkeiten,  die  einem eine Tartes  bietet.

Und eine  Tarte   muß  kein süßes  Dessert  sein, sondern kann durchaus  auch eine eine Art feine  Brotzeit  sein,  kann das  ordinäre  Häppchen ersetzen und  kleine  Cannapes  sowieso.

Also  macht euch  auf etwas  gefasst  zu


Bernd‘s  Tartewoche




Beginnen  möchte ich heute  mit  einer

Tarte  von Zucchinis  auf  Schafskäse.


Dazu braucht  es zum  einen  einen einen Tartetteig,
den ich morgen etwas  genauer erklären werde.

Dieser  wird kalt ausgerollt und in einer  Tarteform  blind ausgebacken wie ich mit nachfolgenden Bilder  zeige.







hier bereits mit der  Mascarponemasse gefüllt




zudem braucht es:

1 - 2   kleinere  feste Zucchini
1 Packung Mascarpone   oder  Creme Fraich und etwas  Sahne
   (oder auch  ein guter Riccotta)  mit etwas Sahne aufgeschlagen wäre  möglich,
1  Stück   vorzüglichen Schafs  oder  Ziegenkäse, denn er  gibt  der  Tarte dann  besonderen Geschmack und eine pikante Note.



1.Die  Zucchini  mit einem dünnen Sparschäler der länge nach in Streifen schneiden, 2-3 min in kochendem Salzwasser  blanchieren, sodann  in kaltem Wasser abkühlen.


2. Mascarpone  ( ersatzweise  w.o.)  mit  etwas Sahne  cremig aufschlagen und
mit  etwas  Salz, Zitrone abschmecken . Etwas  fein geschnittener  Estragon  verfeinert  das  ganze zusätzlich   und gibt etwas  eleganz.
3. Die  aufgeschlagene Mascarpone   erwärmen , dann  in den  blind ausgebackenen Tarteboden eine etwa  1cm Schicht  einfüllen. Dann  klein geschnittenen Schafs/Ziegenkäse
darüber  verteilen.

Nun kurz in den auf 180 gr  warmen Ofen unterste  Stufe damit   Mascarpone /Käse gut  warm werden und  verlaufen kann.
Dann heraus nehmen und die Zucchini  darauf  placieren.
Einige  Paprika Würfelchen  zur Zierde  noch und erneut in den Ofen und zwar  ganz nach unten.
 Denn zusätzlich Farbe soll weder der Teigrand noch die  leuchtenden Zucchinis mehr bekommen.


Dann heraus nehmen und und dich erwartet  ein wunderbarer  Anblick.
Diese Tarte  besticht durch ihre  Eleganz und ein feines harmonisches  Mundgefühl.
ich wünsche viel  Spaß  beim nachmachen.












Und  morgen geht es  weiter,  mit  Bernd‘s  Tartewoche...



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