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Autor Thema: Wirtschaft Thailand  (Gelesen 448975 mal)

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Bruno99

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1980 am: 26. Mai 2026, 18:51:17 »

Da faellt mir auf, dass wir zwar ein paar fachliche Themen pflegen, wie Gesundheit, TH-Regularien oder auch Sport, aber eine philosophische Ecke haben wir noch nicht   :-)

Eroeffne doch ein Tagebuch fuer dich und schreib dir da deine Gedanken rein... klingt wie eine Idee, oder?
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Wer Politik und Moral auseinander halten will,
versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau

alfiso

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1981 am: 26. Mai 2026, 19:00:31 »

Da faellt mir auf, dass wir zwar ein paar fachliche Themen pflegen, wie Gesundheit, TH-Regularien oder auch Sport,
aber eine philosophische Ecke haben wir noch nicht   :-)

Eroeffne doch ein Tagebuch fuer dich und schreib dir da deine Gedanken rein...
klingt wie eine Idee, oder?

Ja Chef!

Dein Befehl ist mir ein Wunsch.....oder so.  [-]

Aber ohne Foto, das ist ja dein "Reich".   ;}
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riklak

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1982 am: 28. Mai 2026, 09:10:03 »

Wirtschaft  -  Wachstum  -  Konkurrenzfähig  -  Qualifikation  -  Gewinn

Leben?   Freiheit?   Mensch sein?   Chancengleichheit?

Seit Jahren wird uns von Medien und Politik um die Ohren gehauen:
".....Fachkräfte-Mangel..." {+

Was ist denn eine "Fachkraft"? ???

Ich meine:
"Jeder der seine Arbeit korrekt macht, ist eine Fachkraft".  ;}

Was ist ein Architekt, ohne Bauarbeiter?
Was ist ein Chefarzt, ohne Pfleger/innen?
Was ist eine Müllabfuhr, ohne Müllmänner?
Was ist Koh Chang, ohne Kambodschaner?

Obiges Thema:
5 Millionen angrenzende "Ausländer" machen innerhalb Thailands,
Arbeiten die Thais nicht anrühren.
Manche UNI-Abgänger landen zB. beim "7-Eleven".

Alle sind......"Fachkräfte".

Vergleich Anwerbeabkommen Deutschland.

Auch diese sollten eben jene Arbeiten verrichten,die Deutsche eben nicht machen wollten!

Bergmänner, Reinigungskräfte,Hilfsarbeiter auf dem Bau,Müllmänner etc.

1955/56  Italien

1960 Spanien  Griechenland

1961 Türkei

1963 Marokko

1964 Portugal

1965 Jugióslawien

Heute eben IT Spezialisten aus Indien etc.

Ähnlichkeiten mit Thailand.

Eigentlich sollten diese "Gastarbeiter" eigentlich nach jeweils 2 jahren wieder zurück in Ihre Heimat,war das der Industrie zu teuer.

Also blieben viele eben in Deutschland!
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alfiso

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1983 am: 28. Mai 2026, 09:46:00 »




Vergleich Anwerbeabkommen Deutschland.

Auch diese sollten eben jene Arbeiten verrichten,die Deutsche eben nicht machen wollten!

Bergmänner, Reinigungskräfte,Hilfsarbeiter auf dem Bau,Müllmänner etc.

1955/56  Italien

1960 Spanien  Griechenland

1961 Türkei

1963 Marokko

1964 Portugal

1965 Jugióslawien

Heute eben IT Spezialisten aus Indien etc.

Ähnlichkeiten mit Thailand.

Eigentlich sollten diese "Gastarbeiter" eigentlich nach jeweils 2 jahren wieder zurück in Ihre Heimat,war das der Industrie zu teuer.

Also blieben viele eben in Deutschland!


 ;}

Diese haben sich aber meist gut "eingegliedert", auch in der Schweiz.
Ebenso die damaligen Flüchtlinge: Ungarn, Tschechei, Vietnam, Tamilen....die geringe Menge machte es.
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Raburi

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1984 am: 28. Mai 2026, 16:10:31 »


Vietnam verfügt über einen demografischen Vorteil mit einer größeren, jüngeren Bevölkerung und niedrigeren Mindestlöhnen im Vergleich zu Thailands alternder Gesellschaft und dem Arbeitskräftemangel.

https://thailandtip.info/2026/05/27/vietnam-gewinnt-gegenueber-thailand-als-exporteur-und-globaler-produktionsstandort-an-bedeutung/
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«Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.» Einstein

Scaramanga

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1985 am: 20. Juli 2026, 08:01:45 »

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Gesunder Menschenverstand ist wie ein Deodorant:
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alfiso

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1986 am: 20. Juli 2026, 08:52:57 »

Wer ist SCHULD!   Wer hat diese Krise, diesen unnötigen Krieg ausgelöst?

"Er", der Retter der Welt, "er", der den "Friedensengel" spielte,
"er", der Amerika noch grösser machen wollte!

Wird "er" dafür haften? Bestraft wie andere Verbrecher?    Nein!

Aus dem obigen LINK:
-------------------------------------------------------------------------------------------

Kommentar der Red.: DER IDIOT

Trumps Machtpolitik, Hormus und die Folgen für Thailand - Öl, Tourismus und teure Folgen:

Thailand blickt sorgenvoll in den Nahen Osten. Man muss Donald Trump eines lassen: Er schafft es immer wieder, Menschen auf der ganzen Welt in Geiselhaft seiner politischen Selbstinszenierung zu nehmen.

Während normale Staatschefs versuchen, Krisen zu entschärfen, scheint Trump überzeugt zu sein, dass Diplomatie etwas für Schwächlinge ist und sich jedes Problem mit maximaler Lautstärke, maximalem Druck und möglichst vielen Superlativen lösen lässt. Schließlich klingt "größte, stärkste, härteste Aktion aller Zeiten" auf Wahlkampfveranstaltungen einfach besser als "langweilige Verhandlungen".

Das Dumme daran ist nur: Ölpreise haben keinen Sinn für Wahlkampf. Frachtrouten interessieren sich nicht für Ego. Und die Straße von Hormus liest offenbar weder Truth Social noch applaudiert sie bei martialischen Reden. Sie reagiert lediglich auf Unsicherheit – und die schickt den Preis für Energie durch die Decke.

Koh Lanta Hoteltipps und Empfehlungen - die ganz besonderen Hotels und ResortsDie eigentliche Ironie ist jedoch, dass diejenigen, die den Preis bezahlen, tausende Kilometer entfernt leben. Nicht die Herren in ihren klimatisierten Regierungspalästen oder Luxusresorts, sondern der Taxifahrer in Bangkok, der Fischer auf Koh Samui, die Straßenküche in Chiang Mai, die Familie in Phuket oder der Hotelangestellte, dessen Stromrechnung plötzlich explodiert. Sie alle dürfen die Rechnung für geopolitische Muskelspiele begleichen, zu denen sie nie eingeladen wurden.

Und damit hört es leider nicht auf. Erdöl steckt längst nicht nur im Tank. Es steckt in Verpackungen, Kunststoffen, Schläuchen, Spritzen, Infusionsbeuteln, Medikamentenverpackungen, medizinischen Einwegartikeln, Krankenhausmaterial und tausenden Produkten unseres Alltags. Wenn Lieferketten dauerhaft unter Druck geraten und Rohstoffe knapp werden, geht es irgendwann eben nicht mehr nur um teurere Urlaubsflüge oder eine Pizza, die plötzlich 100 Baht mehr kostet. Dann kann aus einer politischen Eskalation sehr schnell ein ernstes Versorgungsproblem werden – mit Folgen, die weit über den Geldbeutel hinausreichen.

Koh PhiPhi Hoteltipps und Empfehlungen - die ganz besonderen Hotels und ResortsVielleicht sollte man Donald Trump deshalb den Friedensnobelpreis verleihen – allerdings in der neuen Kategorie "Größter Exporteur weltweiter Unsicherheit". Kaum jemand schafft es, mit wenigen politischen Entscheidungen gleichzeitig Tankstellenpreise, Flugtickets, Stromrechnungen und Börsenkurse auf mehreren Kontinenten in Bewegung zu setzen. Diese globale Effizienz muss man erst einmal hinbekommen.

Und während Millionen Menschen darüber nachdenken, wie sie ihre steigenden Lebenshaltungskosten bezahlen sollen, wird vermutlich schon der nächste selbstbeweihräuchernde Auftritt vorbereitet. Denn in dieser Welt scheint es wichtiger zu sein, als harter Kerl wahrgenommen zu werden, als leise und mühsam nach diplomatischen Lösungen zu suchen.

Geschichte wird oft von Männern geschrieben, die glauben, sie seien unfehlbar. Bezahlt wird sie jedoch fast immer von denen, die nie nach Macht gestrebt haben. Von Familien, die ihre Rechnungen kaum noch bezahlen können. Von kleinen Unternehmen, die schließen müssen. Und im schlimmsten Fall von Patienten, wenn medizinische Versorgung durch steigende Kosten oder unterbrochene Lieferketten beeinträchtigt wird.

Vielleicht liegt genau darin die größte Ironie: Wer behauptet, sein Land "wieder groß" machen zu wollen, kann durch Eskalation und Konfrontation dazu beitragen, dass das Leben von Millionen Menschen auf der anderen Seite der Erde kleiner, schwieriger und unsicherer wird. Für die große Bühne mag das beeindruckend wirken – für die Menschen, die am Ende die Rechnung bezahlen, ist es allerdings eine ziemlich beschissene Show.
« Letzte Änderung: 20. Juli 2026, 08:59:18 von alfiso »
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Scaramanga

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1987 am: 24. Juli 2026, 10:02:17 »

Mehrere Redner waren der Ansicht, Thailand solle seine LGBTQ+-Wirtschaft als neuen Wachstumsmotor anerkennen, der rechtliche und strukturelle Reformen erfordert, um Investitionen anzuziehen und die globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

https://www.bangkokpost.com/thailand/general/3290687/lgbtq-economy-seen-as-growth-engine

Ja genau, LGBTQ+
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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1988 am: 26. Juli 2026, 15:58:16 »

Thailands Exporte von Klimaanlagen und Ersatzteilen nach Europa sind stark gestiegen, wodurch der riesige europäische Markt zu einem zunehmend vielversprechenden Absatzmarkt für thailändische Produkte wird.

https://world.thaipbs.or.th/detail/european-heat-drives-thai-airconditioner-exports/62181
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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1989 am: 27. Juli 2026, 07:39:09 »

GLC EV aus Thailand - Hinter den Kulissen der Mercedes-Produktion

Hightech aus Samut Prakan: Wie Mercedes seit Jahrzehnten Autos in Thailand baut

Mercedes und Thailand – eine Verbindung seit 1904
Mercedes-Benz besitzt in Thailand eine außergewöhnlich lange Geschichte. Bereits am 19. Dezember 1904 wurde das erste Fahrzeug der Marke an den damaligen König von Siam ausgeliefert. Damit reicht die Präsenz von Mercedes in Thailand weiter zurück als die Automobilproduktion in vielen heutigen Herstellerländern.

https://www.thailandsun.com/thailandsun-aktuell/reisenews-thailand/glc-ev-aus-thailand-hinter-den-kulissen-der-mercedes-produktion-4076.php
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b.o.bachter

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Re: Wirtschaft Thailand
« Antwort #1990 am: 15. September 2026, 12:49:35 »

Zitat aus: Japan – Der totale Zusammenbruch des Währungssystems von Martin Armstrong

Wenn ich sage, dass wir das umfassendste Forschungsprojekt zu den Strukturen des weltweiten Währungssystems erstellt haben, dann meine ich damit, dass es wirklich seinesgleichen sucht. Die Grafik, die wir dazu oft zeigen und die den Zusammenbruch des römischen Währungssystems darstellt, hat mehr als 20 Millionen Dollar gekostet. Wir haben das gesamte globale Währungssystem rekonstruiert, das auch Asien einschließt. Ich habe oft gesagt, dass sich die Geschichte wiederholt, weil sich die Leidenschaften der Menschen nie ändern.

Ich habe auch erklärt, dass Asien schon immer ein Fiat-Währungssystem ist – im Gegensatz zu den Auffassungen, die im Umlauf sind und angeben, Geld müsse etwas Greifbares (Materiell bezogen) sein. Doch in Asien entspricht es keineswegs dem, was wir als Geld betrachten, denn es ist lediglich ein Tauschmittel und sollte NIEMALS als Wertspeicher angesehen werden, da alles steigt und fällt, wie wir immer wieder am Gold-Silber-Verhältnis sehen können. Gar nichts ist JEMALS konstant. Absolut alles unterliegt Schwankungen, weshalb man Währungen auch niemals aneinander binden oder versuchen sollte, einen Währungsstandard festzulegen. Die freien Märkte werden selbst die besten Pläne immer zunichtemachen.

[..]

Link: https://www.armstrongeconomics.com/uncategorized/japan-the-total-collapse-of-the-monetary-system/

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Warum Thailand eine der weltweit niedrigsten Zinssätze hat
Das südostasiatische Land erlebt eine Überalterung seiner Bevölkerung, bevor es reich werden kann, während eine zu hohe Verschuldung die Ausgaben bremst, die die Wirtschaft ankurbeln können

A. Anantha Lakshmi in Jakarta

Veröffentlicht am 27. August 2026

Ein Schwellenland, das einst als „asiatischer Tiger“ gefeiert wurde, steht jetzt davor, Japan als neues Symbol Asiens für stagnierendes Wachstum und extrem niedrige Zinsen abzulösen.

Thailands Leitzins liegt bei nur 1 Prozent und ist damit nach der Schweiz einer der niedrigsten weltweit. Während die Zentralbanken weltweit eilig ihre Geldpolitik straffen und versuchen, die durch den Krieg im Nahen Osten ausgelöste Inflation einzudämmen, hat die Bank of Thailand am Mittwoch zum dritten Mal in Folge die Zinsen unverändert belassen.

Viele Analysten gehen davon aus, dass Thailand bald niedrigere Zinsen haben könne als Japan, das jahrelang in Negativzinsen und Deflation versunken war, die Zinsen jedoch im Juni auf 1 Prozent angehoben hat und dies voraussichtlich bereits im September erneut tun wird, um die steigenden Preise zu bekämpfen.

Thailands niedriger Zinssatz unterstreicht, wie stark das Land zu einem der größten Risiken der Region für eine „Japanisierung“ – eine anhaltende Phase niedriger Inflation und geringen Wachstums – geworden ist, nachdem hohe Verschuldung der privaten Haushalte, eine rasch alternde Bevölkerung sowie ins Stocken geratene Wirtschaftsmotoren wie der Tourismus den Konsum ersticken.

[..]

Weiter im Link: https://www.ft.com/content/daeaa13e-ef22-47d9-8764-a87f78047fbc

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Die „Japanisierung“ wird zur Realität

Am 27. August 2026 veröffentlichte die Financial Times einen Artikel darüber, warum Thailand zu den Ländern mit den weltweit niedrigsten Zinssätzen gehört, und hob die Anfälligkeit der thailändischen Wirtschaft gegenüber dem Risiko einer „Japanisierung“ hervor.

„Japanisierung“ bezeichnet eine japanähnliche Wirtschaft, die über einen längeren Zeitraum durch geringes Wirtschaftswachstum und niedrige Inflation gekennzeichnet ist. Im Klartext bedeutet „Japanisierung“ eine Wirtschaft, die auf der Stelle tritt. Im Zeitraum von 20 Jahren zwischen 2005 und 2025 lag Japans durchschnittliche BIP-Wachstumsrate bei 0,7 bis 0,8 %, während das Pro-Kopf-Einkommen von 38.159 US-Dollar (1,2 Millionen Baht) im Jahr 2005 auf 35.951 US-Dollar im Jahr 2025 sank. Das sind praktisch zwei Jahrzehnte wirtschaftlicher Stagnation. Die japanische Bevölkerung alterte, ohne wirtschaftliche Fortschritte zu erleben. So schlimm kann der Begriff „Japanisierung“ sein.

Die Bank of Thailand wies den Artikel der Financial Times umgehend zurück und argumentierte, dass die Ergebnisse – geringes Wachstum und niedrige Inflation – zwar ähnlich, die Ursachen jedoch unterschiedlich seien.

[..]

Die Lage ist so schlecht, dass die thailändische Wirtschaft auf „zweifelhafte“ Faktoren angewiesen ist, um das BIP zu stützen. (Originaltext: The situation is so bad that the Thai economy has had to rely on a "dubious" factor to prop up GDP.)

[..]

Dr. Chartchai Parasuk ist freiberuflicher Ökonom.

Weiter im Link: https://www.bangkokpost.com/opinion/opinion/3312909/japanification-is-becoming-a-reality

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Das BIP-Wachstum: Etwas „Schönfärberei“?

[..]

Ich habe diese Angelegenheit mit einem guten Freund besprochen, einem pensionierten stellvertretenden Gouverneur der Bank of Thailand. Er sagte, er sei nicht überrascht, weil sich die thailändische Regierung ein negatives BIP-Wachstum nicht leisten könne – das ist politisch nicht akzeptabel. Ein negatives BIP-Wachstum würde zudem die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP über die gesetzlich festgelegte Obergrenze von 70 % treiben.

Mein Freund hat absolut Recht. Wäre das thailändische BIP, wie ich geschätzt hatte, um 5 % geschrumpft, wäre die Quote von 66,9 % im Juni 2026 auf 70,7 % gestiegen, was das Kabinett zu einer Sondersitzung gezwungen hätte, um die Schuldenobergrenze anzuheben.

Dies hätte obendrein für großes Aufsehen gesorgt, möglicherweise die Stabilität der Regierung gefährdet und wäre zu einem zentralen Thema in der bevorstehenden Misstrauensdebatte geworden. Auch internationale Ratingagenturen hätten Thailands Bonitätsbewertungen herabstufen können.

[..]

Dr. Chartchai Parasuk ist freiberuflicher Ökonom.

Weiter im Link: https://www.bangkokpost.com/opinion/opinion/3304805/gdp-growth-a-bit-of-window-dressing

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Chinas wachsender Einfluss in Thailand: Wirtschaft, Daten und öffentliches Vertrauen
China hat seine wirtschaftliche, digitale und informationsbezogene Präsenz in Thailand durch Infrastrukturinvestitionen, Vereinbarungen zum Austausch von Medieninhalten, Konfuzius-Institute und staatlich verbundene Technologieunternehmen erheblich ausgebaut.

Von Carlos Fuitzer

• China hat seine wirtschaftliche, digitale und informative Präsenz in Thailand durch Infrastrukturinvestitionen, Vereinbarungen zum Austausch von Medieninhalten, Konfuzius-Institute und staatlich verbundene Technologieunternehmen erheblich ausgebaut. Chinesische Unternehmen errichten zentrale Komponenten des thailändischen 5G-Netzes und der Dateninfrastruktur, wobei sich Pekings Einfluss auf die thailändischen Medien, die Wissenschaft und politische Kreise erstreckt.
• Trotz der engen wirtschaftlichen Verflechtung steht die thailändische Öffentlichkeit dem chinesischen Einfluss ausgesprochen skeptisch gegenüber. Eine regionale Umfrage aus dem Jahr 2026 ergab, dass 90,6 % der Thailänder Bedenken hinsichtlich des wachsenden wirtschaftlichen Einflusses Chinas äußerten – der höchste Wert in Südostasien. Diese Kluft zwischen Regierungspolitik und öffentlicher Meinung stellt ein erhebliches und wachsendes politisches Risiko für in Thailand tätige Unternehmen und Investoren dar.

Chinas globale Einflusskampagne war besonders deutlich in Südostasien, einschließlich Thailand. Historisch gesehen hatte die thailändische Öffentlichkeit und viele Eliten relativ positive Ansichten über China. Dennoch hat Peking eine Vielzahl von Anstrengungen unternommen, um seinen Einfluss innerhalb der thailändischen Gesellschaft und Politik weiter auszubauen.

[..]

Weiter im Link: https://www.thailand-business-news.com/china/127602-chinas-influence-campaign-in-thailand-economic-digital-and-cultural-reach

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Der Witz ist, dass trotz all dieser Probleme und des Niedergangs, der Umrechnungskurs des Baht praktisch täglich steigt ...
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