Weiter im OT

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In Zeiten sehr übertriebener, oft knüppelharter und für viele Menschen weltweit sehr schädlicher Corona-Verordnungen gab es auch in Thailand ziemlich wahnsinnige politische Entscheidungen.
So hatte die Spaßbremse und Putsch-General Prayut Chan-o-cha kraft seines "überragenden" Intellektes messerscharf kombiniert, dass Musik die Ausbreitung dieser Viren massiv verstärkt.

Dementsprechend gab es diverse Musik-Verbote/Verordnungen.
(Übrigens war es "damals" weltweit eindrucksvoll zu spüren, dass viele Regierungs-Chefs in ihrem fortgeschrittenen Alter mit viel
persönlicher Todes-Angst auf diese Viren
nicht rational reagierten. Merke: auch alte Präsidenten, Kanzler, Minister-Präsidenten etc. sind nur Menschen!)
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Daraufhin waren in Corona-Panik-Zeiten in unserem Dorf-Sprengel/Zusammenschluss/Tambon für längere Zeit nur laute, durch im Isan übliche starke Musik-Anlagen unangenehm verstärkte und sehr monotone, langweilige Pali-Gesänge von Mönchen
nur bei Todes-Feiern (mit nur wenigen Teilnehmern) zu hören.
Hochzeiten usw. durften nur leise im engeren Kreis stattfinden.
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Nach dem überbordenden Corona-Wahnsinn gab es
endlich wieder Lockerungen. Aber seitdem gilt in unserem Tambon offiziell, dass laute Musik-Wiedergaben ab Mitternacht verboten sind.
Mittlerweile wird das allerdings Thai-typisch ziemlich locker gehandhabt.
Die Mehrheit hält sich
noch daran, aber zunehmend weniger Leute. Bisher ohne jegliche Konsequenzen.
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Oft denke ich mir, dass sogar unsere (leider verblichene) Lieblings-Katze besser "singen" konnte, als die meisten dieser Feld-Wald-und Wiesen-"Künstler".

Oder auch: KaSg-Karaoke
(Zur Info: KaSg = Katze auf Schwanz getreten)
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Andererseits genieße ich ganz bewusst und aus ganzem Herzen die hiesige Toleranz und Lockerheit!

Trotz diverser rechtlicher Beschränkungen/Hindernisse fühle ich mich hier um etliches freier als in D.