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Autor Thema: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)  (Gelesen 199977 mal)

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illuminati

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #30 am: 06. Februar 2012, 20:31:00 »

Eine "andere Sprache" sprechen diese Kriege m.E. nicht - es handelt sich dabei um Aufstände gegen jahrzehntelange Unterdrückung - das hat mit Demokratie primär zunächst mal nichts zu tun...

Unterdrückung mit Hilfe derer die sich jetzt als Retter und Demokraten feiern lassen  :] :] :]  die westlichen Staatslenker liessen sich bis vor kurzem noch gerne auf der Gästeliste der Tyrannen führen - es wulffte besonders bei den -echten Demokraten-  den neuen Befreiern  {/

Immer schön mit den Wölfen heulen, noch werden die Pensionen in voller Höhe und pünktlich überwiesen  :-)
Gruss

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Dido

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #31 am: 06. Februar 2012, 21:17:09 »

Was Thailands Sueden betrifft, sollte sich jeder, der sich ueber die Morde der islamischen Extremisten aufregt mal schlau machen, wieviele islamische Buerger von der „guten“ Seite um die Ecke gebracht wurden/werden, ohne dass die Oeffentlichkeit davon erfaehrt. Da wird so mancher mit den Ohren schlackern, wenn er ehrlich ist...
Mit irgendwelchen Hemdfarben o.dgl. hat das natuerlich absolut nichts zu tun, auch nicht wenn’s schoen hetzt.

Ferner darf man die Historie nicht leugnen, und muss sich vor Augen halten, wie „freiwillig“ die drei suedlichsten Provinzen angegliedert wurden. Die Bewohner wurden sicher nicht gefragt... Aber forscht mal selbst nach.

Gooooogle !
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Dido

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #32 am: 06. Februar 2012, 21:21:56 »

Man sieht auch hier ganz deutlich, dass die jahrzehntelange Eintrichterung aus dem (wilden) Westen uebern grossen Teich erfolgreichst gelungen ist.
Es ist ja auch so schoen bequem, sich der blind glaubenden Mehrheit anzuschliessen, statt selbst nachzudenken und kritisch zu hinterfragen.

Dabei ist es viel einfacher, den gesunden Menschenverstand zu benuetzen, statt in komplizierten und wortgewaltigen Konstrukten den „Fuehrern“ nach dem Mund zu reden. Dann erkennt man naemlich zu 100% sicher, von wem die Aggressionen und Kriege ausgehen, welche nach dem 2. Weltkrieg angezettelt und gefuehrt wurden/werden.
KEIN islamisches Land hat ein westliches angegriffen !

Aber die selbsternannte „Weltpolizei“ darf in jedes Land einfallen, dessen Souveraenitaet straeflich missachtend. Was haben die Westler ueberhaupt dort zu suchen ? Was geht die das an, wenn sich dort die Koepfe eingeschlagen werden ? Was soll denn das ? Warum kann man andere Laender nicht in Frieden lassen ? Warum muessen sie zerstoert und unterworfen werden ? Was ist der grosse Plan ? Wer will denn die Weltherrschaft ? Haette „der Islam“ denn ueberhaupt die Mittel dazu ? Eben.

Und Atomwaffen besitzen NUR die so „friedlichen, demokratischen“ Staaten - und das kleinste Laendchen im Nahen Osten... Aber die grossen, Irak und Iran, duerfen nicht. Wer hat denn das zu bestimmen ? Jedes Land hat das Recht, sich gegen Aggressoren und Eindringlinge zur Wehr zu setzen !

Wieso duerfen „die Westler“ ungestraft Kriegsverbrechen verueben ?
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gerhardveer

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #33 am: 06. Februar 2012, 21:51:02 »

urden/werden.
KEIN islamisches Land hat ein westliches angegriffen !
Mag alles richtig sein, aber dadurch wird die mörderische Gewalt, die weltweit von Teilen des Islam ausgeht, kein bisschen besser - man kann nicht das eine verharmlosen, indem man das andere heraushebt. Und indirekt geht der Angriff durch Terroranschläge sehr wohl von islamischen Ländern aus, indem sie die Ausbildungscamps zur Vorbereitung zulassen oder zumindest dulden - auch wenn dies keine erklärten Kriege sind...

Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #34 am: 06. Februar 2012, 21:54:34 »


Viele Westler halten sich für umso moderner und aufgeklärter, je negativer sie ihre eigene Geschichte und Kultur im Vergleich zu fremden Kulturen darstellen.
Seit Jahrhunderten, spätestens seit der Aufklärung, ist es im Westen Mode, aus berechtigter Kritik an der westlichen Gesellschaft, seine eigenen Ideale und romantischen Vorstellungen auf exotische Kulturen zu projizieren. Rousseau und seine These vom „Edlen Wilden“ ist ein Paradebeispiel hierfür. Heutzutage noch gesteigert durch einen zu kausalem Denken nahezu unfähigen, postmodernen Relativismus. Gerade auch viele unkritische Thailandbegeisterte leiden an diesem Symptom. So wird dann ein europäischer Renaissance Palast als Symbol der Unterdrückung und Dekadenz geschmäht, während im gleichen Atemzug maurische Festungen als Innbegriff einer angeblich toleranten Hochkultur bejubelt werden. Europäer werden von Kindesbeinen an in Schuldbewusstsein erzogen, angesichts der Gräuel ihrer Vorfahren, von der Eroberung Südamerikas, über den Kolonialismus im 19. Jahrhundert und natürlich immer wieder die Kreuzzüge.
Im Vergleich dazu existiert keine ernstzunehmende, kritische islamische Geschichtsschreibung. Das islamische Selbstbild der letzten 1 400 Jahre ist von reiner Propaganda geprägt. Muslime entweder als edle und gütige Helden, oder aber als unschuldige Opfer. Keine Spur von Selbstkritik angesichts der unermesslichen Verbrechen die im Namen des Islam verübt wurden und werden.
Das ist einer der Punkte, an dem westliche Selbsthasser und die von ihrem Absolutheitsanspruch überzeugten Moslems, in ihrer unseligen Allianz und im Zuge eines sogenannten „Dialogs“, aneinander anknüpfen.


@illuminati

Zitat
@ferdinand - schon lange nichts mehr von dir gelesen -   :-) und sei mir nicht böse, wenn ich  deinen Beitrag aus meiner Sicht ergänzen muss....

.....
Vor dem Abflug sprach ein lutherischer Feldgeistlicher ein ‚ergreifendes Gebet‘:
‚Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf bis zu unseren Feinden vortragen. […]
.....
aus http://de.wikipedia.org/wiki/Atombombenabw%C3%BCrfe_auf_Hiroshima_und_Nagasaki

soweit ein Zitat der -gewaltlosen Theorie im Christentum- die gelebte Praxis sieht wie jeder weiss der lesen kann, ganz anders aus. So z.B gab es die Industrien zur Produktion von Massenvernichtungswaffen immer zuerst in den Staaten mit Hauptreligion Christentum ....  der regelmässige Einsatz von Kriegswaffen und deren Segnungen scheint mir ein Urbedürfniss der Kirchenvertreter zu sein, die für sich in Anspruch nehmen, das Christentum zu vertreten


Natürlich versuchten stets auch Christen ihrerseits Gewaltanwendung religiös zu legitimieren.
Angefangen mit Kaiser Konstantin und der Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahr 312 oder Chlodwig I. bei der Schlacht bei Zülpich im Jahr 496.  
Nur lässt sich eine solche Legitimation beim besten Willen und unter allen Verrenkungen nicht aus dem Neuen Testament herausholen. Kern der christlichen Botschaft ist die Bergpredigt, mit der sich, aufgrund ihrer Ächtung von Gewalt, wie schon Bismarck bemerkte, keine Politik machen lässt.
Ganz im Gegensatz zu den islamischen Schriften, in denen an dutzenden Stellen zum offensiven Krieg gegen die Ungläubigen aufgerufen wird. Bis hin zu detaillierten Vorschriften, zur Verteilung der Kriegsbeute oder unter welchen Bedingungen und für welchen Zeitraum ein Waffenstillstand erlaubt ist.
So steht der Islam seit 1 400 Jahren im Krieg gegen den Rest der Menschheit und ein Waffenstillstand ist nach islamischem Recht eigentlich nur erlaubt, wenn das momentane Kräfteverhältnis zu Ungunsten des Islam ausfällt. Also in der Gegenwart vielleicht seit Napoleon die Mamluken 1789 in Ägypten geschlagen hat. Wie sollten islamische Staaten, angesichts ihrer Rückständigkeit auf allen Gebieten, denn auch selbstständig moderne Waffen hervorbringen?
Dagegen bedeuten Phasen der islamischen Stärke stets Terror gegen die Ungläubigen, vom islamischen Völkermord auf dem indischen Subkontinent bis zu den Schädeltürmen in Ungarn und auf dem Balkan:

http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%86ele_Kula

        
@KhunBENQ

Zitat
Liest man den umfangreichen Artikel in der wiki dazu, wird einem klar, dass diese Schrift genauso ein munteres Sammelsurium von Texten aus unterschiedlichsten Quellen und Jahrhunderten ist.
Absolut vergleichbar mit "der" Bibel ("das Wort Gottes").
Die Ungeheuerlichkeit besteht nur darin, dass behauptet wird, Allah habe das so wortwörtlich gesagt (in das Herz des Analphabeten Mohammed geschrieben,der es dann mündlich überliefert hat).

Das stimmt natürlich. Ich beziehe mich jedoch auf den Konsens der islamischen Schriftgelehrten bezüglich wesentlicher und allgemein anerkannter Interpretationen.

@franzi

Zitat
...das wirst Du wahrscheinlich nicht ganz richtig in Erinnerung haben, der Betreffende ist ja nach muslimischen Recht verheiratet.

Das heißt dann aber, dass Dein Bekannter vor der Eheschließung zwangsweise zum Islam konvertieren musste. Denn ansonsten wäre, wie gesagt, seine muslimische Ehefrau mit dem Tode bedroht. Zwar ist es einem muslimischen Mann erlaubt, eine Jüdin oder Christin (keine Buddhistin, Hindu oder Atheistin) zu ehelichen, umgekehrt gilt das jedoch nicht.
Das kommt daher, dass während der islamischen Expansion die christlichen und jüdischen Männer, sofern sie in einem Alter waren, in welchem sie bereits Schamhaare hatten, oft gleich geköpft wurden, während die Sieger die Frauen, der dem Dschihad Unterlegenen, unter sich aufteilten.
Wenn Dein Bekannter also zum Islam konvertieren musste, darf er sich nun für den Rest seines Lebens nicht mehr vom Islam lossagen, denn auf Apostasie steht dort erst recht die Todesstrafe.




Der dem Buddhismus zugewandte deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788 – 1860) meinte bereits im 19. Jahrhundert über den Koran:

"Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus."



Viele Grüße
Ferdinand
« Letzte Änderung: 06. Februar 2012, 22:44:48 von Ferdinand »
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Isan Yamaha

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Dido

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #36 am: 06. Februar 2012, 23:06:46 »

Die RELATION muss man sehen !

Wieviele Menschen starben/sterben durch westlich „gerechtfertigte“ Graeueltaten, und wie wenige im Vergleich dazu durch ein paar wenige islamische Vergeltungsakte ? ? ?

Wie „stark“ ist DAS denn, wenn ein Grosser, Maechtiger, Ueberlegener auf Kleine einschlaegt, die hilflos ausgeliefert sind, deren Land man einfach ueberfaellt, es besetzt, und ihm schliesslich seinen „demokratischen“ Willen aufzwingt ?

Einfach feige ist das !

Und es wird weiter wie taub und blind geschwollen weitergeschwurbelt, statt die Einfachheit der Realitaet zu akzeptieren... Mancher kennt keine Nachdenklichkeit.
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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #37 am: 06. Februar 2012, 23:24:07 »

Nur ein ganz kleines Beispiel fuer die ganze Laecherlichkeit:

„Zugleich wies Obama Befürchtungen zurück, der Iran könne auf die Sanktionen mit einem Angriff auf die USA reagieren. Ein solcher Angriff sei unwahrscheinlich.“
Wer haette DAS geglaubt !  :]

de.nachrichten.yahoo.com/obama-noch-keine-entscheidung-für-angriff-iran-125806169.html    
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #38 am: 06. Februar 2012, 23:49:48 »


@Dido

Zitat
Und es wird weiter wie taub und blind geschwollen weitergeschwurbelt, statt die Einfachheit der Realitaet zu akzeptieren... Mancher kennt keine Nachdenklichkeit.

Mir geht es um die Botschaft des Islam und die Gewalt und Intoleranz die damit begründet wird, überall wo das islamische System Einfluss besitzt.
Allein der Umstand, dass auch Moslems, aus welchem Grund und in welchem Zahlenverhältnis auch immer, Opfer werden, macht den Islam nicht harmloser.
Meines Erachtens rechtfertigt militärische oder ökonomische Unterlegenheit,  noch lange keinen Anspruch auf moralische Überlegenheit.
Im Gegenteil, wohin es führt, wenn die Machtverhältnisse zugunsten des Islam ausfallen, weiß man aus Vergangenheit und Gegenwart. Es wäre eine Katastrophe für die Menschheit, sollte es eines Tages global wieder soweit kommen.  

Naive Gefühlsaufwallungen sind ohnehin nicht mein Metier, ich bin für die sachlichen Analysen zuständig.
Weinerliche Tatsachenverdrehungen sind das Geschäft solcher Leute:

http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Todenh%C3%B6fer

Hagen Rether, gewissermaßen die Karikatur eines bigotten, realitätsblinden Islamapologeten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen_Rether


Viele Grüße
Ferdinand
« Letzte Änderung: 07. Februar 2012, 00:14:56 von Ferdinand »
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illuminati

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #39 am: 06. Februar 2012, 23:54:51 »

Rousseau und seine These vom „Edlen Wilden“ ist ein Paradebeispiel hierfür. Heutzutage noch gesteigert durch einen zu kausalem Denken nahezu unfähigen, postmodernen Relativismus. Gerade auch viele unkritische Thailandbegeisterte leiden an diesem Symptom.

ja, wer leidet denn nicht wenn er sich einmal etwas näher mit dem Thema beschäftigt http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums sicher nicht der normale Christ, der hat dafür keine Zeit  .... muss noch bisschen arbeiten bis das versprochene Manna fliesst oder er verteilt schon selbiges im unchristlichen Thailand  {:}

Der dem Buddhismus zugewandte deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788 – 1860) meinte bereits im 19. Jahrhundert über den Koran:
"Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen    

dem guten Philosophen kann ich nicht widersprechen aber vergleichbares ist auch im alten Testament zu finden und das Ergebnis dem entsprechend ....

Dass der kommende grosse Krieg als Ursache in den Religionen begründet liegt dürfte sich langsam auch beim Steuerknecht durchsetzen - spätestens dann wenn die studierten Geschichtskundigen das grosse Ganze in einfachen Sätzen erklären. Bis dahin können die vielen unkritischen Thailandbegeisterten die Symptome an denen sie leiden fachgerecht behandeln lassen  :}
Gruss





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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #40 am: 07. Februar 2012, 00:49:39 »

Jaja, die Verharmlosungs- und Einredetaktik der Anhaenger der „legitimierten“ Aggressoren ist hinreichend bekannt, aber laengst durchschaut.

Auch wenn die schamlos propagierende, von einer uebermaechtigen Minderheit beherrschte Medienwelt, von einfachen Gemuetern ohne Selbstreflektion scheinbar nicht erkannt wird. Die grosse Ueberzahl solcher Leute, die teilweise unglaublicherweise auch noch auf Fuehrungspositionen sitzen, macht das unbehelligte Hantieren der untereinander fest verstrickten „Friedensbringer“ ueberhaupt erst moeglich !

Passender Spruch: „In der Weltpolitik spritzt mancher, der sich als Feuerwehrmann ausgibt, mit Benzin.“

Und selbstverstaendlich sind alles Religionskriege, oder was glaubt Ihr, was in den angreifenden „Gutlaendern“ die treibende Kraft ist ? Alles dem Islam Gegenglaeubige, besonders das kleinste in Nahost...

Und dazu kommt noch der moderne Oelglaube, oder warum werden wohl oellose „Undemokraten“ nicht zur Bekehrung gezwungen ?

Habt Ihr schon "richtig" gegoogelt ?
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #41 am: 07. Februar 2012, 01:24:10 »


@Dido

Zitat
Habt Ihr schon "richtig" gegoogelt ?

Wenn ich richtig richtig google, dann finde ich unter anderem einen interessanten Text von Henryk M. Broder, den ich zuvor zum Thema schon mal gelesen hatte:


"... die Parole “lieber rot als tot” war Ausdruck
derselben Haltung. Die Forderung, der Westen sollte einseitig
abrüsten, basierte auf derselben Überlegung. Der Utopie des
totalen Friedens wurde alles untergeordnet. Wer sich die
Freiheit nahm, die tägliche Unterdrückung zu kritisieren, war
nicht nur ein Klassenfeind, er war auch eine Gefahr für den
Weltfrieden und musste neutralisiert werden. Deswegen war in den
Ländern des real existierenden Sozialismus der “Frieden” das
wichtigste aller Ziele, nicht die “Freiheit”. Frieden ist
relativ einfach herzustellen, am einfachsten durch Unterwerfung.
Auch im Dritten Reich und in der SU konnte man friedlich leben.
Freiheit dagegen muss erkämpft werden, notfalls auch mit Gewalt.
Und heute: Angesichts der Unmöglichkeit, den Iran von seinem
Atomkurs abzubringen, wird Israel aufgefordert, nukleare
Abstinenz zu üben, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Man
könnte auch mal darüber
nachdenken, ob man die Polizei nicht abschaffen sollte, um die
Kriminalität effektiver zu bekämpfen.
Es gibt noch eine zweite Quelle, aus der sich die Toleranz
gegenüber dem Totalitären speist. Das Unbehagen - nicht an der
Kultur, sondern an der Zivilisation, die uns Fesseln anlegt, uns
daran hindert, den Barbaren in uns von der Leine zu lassen.
Toleranz widerspricht der menschlichen Natur so, wie es ihr
widerspricht, die Beute zu teilen.
Man macht es nur, wenn man sich davon einen Vorteil verspricht.
Für die einen ist Toleranz eine Investition, die sich irgendwann
lohnen wird, für die anderen ein Mittel zum Zweck: Wenn Marx,
Lenin, Stalin, Mao und Ulrike Meinhof es nicht geschafft haben,
die Gesellschaft umzukrempeln, dann wird das hoffentlich Osama
bin Laden und Mahmoud Ahmadinejad gelingen. Ahmadinejads
Drohungen werden deswegen nicht als bedrohlich empfunden, weil
er die Hoffnungen der Frustrierten und Gescheiterten
artikuliert, die sich nach einem modernen Robin Hood sehnen,
der stellvertretend ihre Rachephantasien verwirklichen soll.
Nicht jeder hat das Zeug zu einem Che Guevera oder wenigstens
einem Oskar Lafontaine. Die meisten brauchen jemand, der für sie
in die Schlacht zieht und es der Gesellschaft heimzahlt.
“Es
scheint hier ein merkwürdiger Selbsthass des Westens auf, der
fast nur als etwas Pathologisches begriffen werden kann. Der
Westen versucht sich in lobenswerter Weise ganz und gar dem
Verständnis fremder Werte zu öffnen, aber er liebt sich selbst
nicht mehr.” Schrieb Papst Benedikt XVI, als er noch Joseph
Kardinal Ratzinger hieß."

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/spotlight/weihnachten_und_chanukka_werden_schoener_mit_buechern_von_der_achse_des_gut/


Zufälligerweise lese ich zur Zeit eine Biographie von Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden (1655 bis 1707), auch bekannt als der „Türkenlouis“ und einer der wichtigsten Personen im „Großen Türkenkrieg“, der die vorläufig letzte Phase der islamischen Expansion beendete.
Die Türkenkriege in Südosteuropa haben auch das Schicksal meiner Familie für ca. 250 Jahre maßgeblich beeinflusst.  
Das Buch ist sehr interessant, auch wenn darin, bis zu der Stelle an der ich gerade bin, nicht weiter auf religiöse Feinheiten eingegangen wird.
Damals gab es übrigens weder die USA, Israel, Bilderberger, Adam Weishaupt, Rothschilds noch Massenmedien im heutigen Sinn und Erdöl war auch noch nicht wichtig.

Meines Erachtens ist nun auch schon wieder das Wesentliche gesagt, also falls nichts Interessantes mehr kommen sollte in diesem Thread, verabschiede ich mich wieder.
Wiederholungen sind auf Dauer wenig erbaulich.


Viele Grüße
Ferdinand


PS.:

Beim richtig richtig googlen habe ich noch eine Kleinigkeit gefunden, gewissermaßen der Gegenentwurf zu Hagen Rether:



« Letzte Änderung: 07. Februar 2012, 01:37:20 von Ferdinand »
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georg

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #42 am: 07. Februar 2012, 02:59:56 »

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Sollte jeder Mensch mehrmals am Tage lesen um sein Denken wieder in Gleichgewicht zu bringen  :)
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #43 am: 07. Februar 2012, 03:58:13 »


Wenn ich vom Islam rede, dann interessieren mich keine albernen Verschwörungstheorien und Hirngespinste.
Schon gar nicht Adam Weishaupt, Rothschilds, USA, Israel, Bilderberger und Massenmedien.
Wenn ich über den Islam rede, dann beziehe ich mich auf die original islamischen Schriften.
Dort steht alles Schwarz auf Weiß, die gesamte islamische Ideologie.
Aufgeschrieben schon tausend Jahre bevor es die USA und irgendwelche Massenmedien überhaupt gab, oder bevor jemand etwas von Adam Weishaupt oder den Bilderbergern ahnte.
Und bis zum heutigen Tage besitzen die islamischen Schriften uneingeschränkt und wortwörtlich Gültigkeit für alle gläubigen Moslems.
Oder wurden die islamischen Schriften nun auch schon von Juden verfasst um den Islam zu diffamieren?
Weshalb sollte ich mich nun mit allem möglichen Unsinn befassen und nicht mit dem Wesentlichen? Man liest die original islamischen Schriften und vergleicht sie mit der islamischen Realität in Geschichte und Gegenwart, damit hat es sich. Dazu braucht es keine USA und keine Massenmedien.
Alles andere ist nur Gefasel.


Viele Grüße
Ferdinand
« Letzte Änderung: 07. Februar 2012, 04:01:32 von Ferdinand »
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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #44 am: 07. Februar 2012, 10:45:49 »

Weshalb sollte ich mich nun mit allem möglichen Unsinn befassen und nicht mit dem Wesentlichen? Man liest die original islamischen Schriften und vergleicht sie mit der islamischen Realität in Geschichte und Gegenwart, damit hat es sich.

dazu fällt mir nur folgendes Zitat ein:

„Durch unser Wissen unterscheiden wir uns nur wenig, in unserer grenzenlosen Unwissenheit aber sind wir alle gleich.“

Karl Raimund Popper    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper

in diesem Sinne
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