@franziDeine grundlegende Voreingenommenheit gegen den Islam beruht auf dem angeblich zur Gewalt und die Weltherrschaft aufrufenden Koran, dessen Inhalt Du aber nicht genau kennst, kennen kannst. Wahrscheinlich werden Dir von diversen Fachmännern ein paar Verse präsentiert worden sein, auf die Du dann Dein Koranwissen aufbaust. Dieser Deiner Aussage...
Wieso kann man den Koran nicht kennen?
Ich habe den Koran hier, in einer vom Zentralrat der Muslime in Deutschland autorisierten Übersetzung.
Natürlich kann ich den Koran nicht auswendig, denn ich habe ja auch noch andere Dinge zu tun, als im Schneidersitz auf dem Boden sitzend und mit dem Kopf wackelnd, die Suren auswendig zu lernen, wie man das in islamischen Schulen den ganzen Tag praktiziert.
Das macht aber nichts, den man kann den Koran genauso Textstelle für Textstelle und Kapitel für Kapitel lesen, wie alle anderen religiösen Texte auch.
...kann ich leider keinen Glauben schenken, da Du die arabische Schrift mit Sicherheit nicht so weit beherrschst, daß Du die gelinde gesagt komplizierten Sätze des betreffenden Buchs interpretieren könntest.
Dieser Einwurf ist nun aber ein wenig peinlich für Dich, denn es müsste ja jedem klar sein, dass ich mit „Schriften“ nicht die arabischen Schriftzeichen meine... .

Mit Schriften sind die zentralen islamischen Texte gemeint:
1. Koran
2. Die Sunna (Norm, Überlieferung)
Daher auch die Bezeichnung Sunniten, also die die der Überlieferung folgen.
Die Sunna besteht im wesentlichen aus zwei Teilen:
1. Hadithen – Berichte über Anweisungen des Propheten
2. Sira – Biographie des Propheten
Ich habe beides hier, in deutscher Übersetzung.
Es ist nämlich überhaupt kein Problem die islamischen Schriften ins Deutsche zu übersetzen.
Bei anderslautenden Behauptungen handelt es sich um fadenscheinige Ausreden.
Dazu kommt noch ein Buch von Milli Görüs und mehrere Bücher von Islamwissenschaftlern und Orientalisten über den Islam.
Erst gestern habeich ein weiteres bestellt, mit dem Titel „Das Dschihadsystem“.
ich bin für die sachlichen Analysen zuständig.
Behauptung scheint mir etwas übertrieben, wenn ich das
Muslime entweder als edle und gütige Helden, oder aber als unschuldige Opfer. Keine Spur von Selbstkritik angesichts der unermesslichen Verbrechen die im Namen des Islam verübt wurden und werden
lesen muß. Es müssen schon noch sehr viele Köpfe rollen, bis auch nur 10 Prozent der Toten von Irak, Afghanistan und Libyen auf der „Positivseite“ von Islamistischen Terroristen stehen.
Du hast keine Ahnung.

Ich beziehe mich natürlich auf die Geschichte, genauso wie oben im Falle der christlichen Kreuzzüge. Die Weltgeschichte besteht doch nicht nur aus den letzten zehn Jahren.
Allein die islamischen Völkermorde auf dem indischen Subkontinent, angefangen von den Mogulen bis in die jüngste Vergangenheit:
http://www.indiatribune.com/index.php?option=com_content&view=article&id=2105&Itemid=524http://www.hinduwisdom.info/Islamic_Onslaught2.htmDie Schätzungen reichen bis zu 80 Millionen von Moslems ermordeten Hindus.
Während der islamischen Expansion wurden im gesamtenislamischen Einflussbreich ganze Städte dem Erdboden gleich gemacht, die abgeschlagenen Schädel zu Pyramiden aufgeschichtet.
Allein die Bevölkerung Ungarns wurde in 100 Jahren islamischer Besatzung halbiert.
Dazu kommen die Millionen Opfer des islamischen Sklavenhandels.
Ich könnte noch lange fortfahren, nur wird mir das zuviel zu tippen.
Ohne jetzt lange auf dem Koran herumzureiten, dieser interessiert mich genau so wenig wie die Bibel oder Talmud oder sonst ein religiöses Werk...
Na ja, wenn man keine Ahnung hat und sich nicht dafür interessiert, kann man auch schlecht mitreden wollen. Daran krankt die ganze Diskussion. ...steht fest, dass die heutige muslimische Jugend in den gemäßigten muslimischen Ländern und selbstverständlich auch außerhalb sich der intensiven Ausübung dieser Religion immer mehr verweigert.
Da kann ich mich nur wiederholen:
Selbstverständlich gibt es viele Moslems, die gerne ein friedliches, modernes und tolerantes Leben führen möchten. Nur sind sie hierfür gezwungen, große und wesentliche Teile der islamischen Schriften zu ignorieren oder äußerst kreativ und fragwürdig umzuinterpretieren.
Denn Fakt ist, dass die Taliban, Dschihadisten, Al-Qaidia Terroristen usw., den Islam nicht missverstehen, wie fälschlicherweise oft behauptet wird. Im Gegenteil, diese „Extremisten“ praktizieren die Lehre des Propheten exakt so, wie sie auch gemeint ist. Das heißt, ein Moslem ist umso toleranter und friedlicher, je weiter er sich von der islamischen Lehre entfernt.
Davon abgesehen haben in allen islamischen Ländern die nun Wahlen abhielten, die Islamisten die Mehrheit und das bei einem äußerst jungen Altersdurchschnitt, sogar in der Türkei.
Deine Aussage ist also insofern widerlegt.
Auch mein Bekannter, den ich auch nicht besser kenne als Du, nur durchs Forum, wird sich auch keine großen Sorgen wegen der angedrohten Todesstrafe bei Abfall vom Glauben machen, nehme ich an. Genausowenig wie ich, hab ja gleich gehandelt.
Ach daher weht der Wind.

Aber rede ich chinesisch oder willst Du mich einfach nicht verstehen?
Solange sich Dein muslimisches Umfeld nicht für den Islam interessiert bzw. den Islam nicht befolgt, hast Du bei einem Abfall vom Glauben natürlich nichts zu befürchten.
Das ist aber in keinem Fall ein Beleg für die angebliche Toleranz des Islam, denn im Islam steht auf Apostasie ausdrücklich die Todesstrafe. Und in allen islamischen Gesellschaften, die den Islam befolgen, wird die Todesstrafe hierfür auch durchgesetzt.
Aber ehrlich, Du bist ja schon ein lustiger Vogel, Du bist zum Islam konvertiert und hast Dich vorher und nachher kein Bisschen mit dieser Religion befasst.
Bist Du sonst im Leben auch so ein leichtes Opfer?
Viele Grüße
Ferdinand