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Autor Thema: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)  (Gelesen 195964 mal)

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Diptam

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #45 am: 07. Februar 2012, 11:58:09 »


Das Wesentliche hängt sicherlich davon ab, wie etwas in seiner Gesamtheit verstanden wird.
Was ich verstehe ist vor allem, was ich erlebe - und das unterscheidet sich manchmal erheblich von dem, was jemand geschrieben hat. Die Qualität des Geschriebenen kann sich mit dem Lauf der Zeit verändern, wird manchmal von der Realität geradezu überholt - weshalb altes Geschriebenes (Bibel,Koran usw.) zur Argumentation weniger tauglich ist als eine Analyse dessen, was ich als Gesamtheit erlebe.
Wissen kann zum eigenen Verstehen beitragen, ist aber für meine Meinungsbildung un-wesen-tlich.

Gruss
diptam
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Grüner

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #46 am: 07. Februar 2012, 13:33:36 »

Wissen kann zum eigenen Verstehen beitragen, ist aber für meine Meinungsbildung un-wesen-tlich.

Meisterhaft geschwurbelt.
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #47 am: 07. Februar 2012, 17:14:30 »


@Diptam

Zitat
Wissen kann zum eigenen Verstehen beitragen, ist aber für meine Meinungsbildung un-wesen-tlich.

Ja, einige Diskussionsteilnehmer bilden sich offensichtlich durch Wissen völlig ungetrübt ihre Meinung  

Zitat
Die Qualität des Geschriebenen kann sich mit dem Lauf der Zeit verändern, wird manchmal von der Realität geradezu überholt - weshalb altes Geschriebenes (Bibel,Koran usw.) zur Argumentation weniger tauglich ist als eine Analyse dessen, was ich als Gesamtheit erlebe.

Genau dieser Irrtum vieler Westler, die Mehrheit der Moslems hätte ein ähnliches Verhältnis zum Geschriebenen wie sie selbst, ist die Hauptursache für das ständige Scheitern des sogenannten Dialogs.
Dieses ständige Scheitern ist folglich gerade durch diejenigen westlichen Dialogführer verursacht, die vorgeben soviel Verständnis für Kultur und Motive des Islam zu besitzen.
   
Zitat
Das Wesentliche hängt sicherlich davon ab, wie etwas in seiner Gesamtheit verstanden wird.

Wenn ich mich, zusätzlich zu meinem religionstheoretischen Wissen, mit dem Wesentlichen befasse, bietet sich mir folgender Gesamteindruck:








Doch wahrscheinlich liegt das Problem darin, dass ich nur ein hochmütiger Käfir bin, wie hier ein in Deutschland populärer Islamprediger erklärt:





Viele Grüße
Ferdinand
« Letzte Änderung: 07. Februar 2012, 17:19:44 von Ferdinand »
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rio0815

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #48 am: 07. Februar 2012, 17:33:45 »

Wissen kann zum eigenen Verstehen beitragen, ist aber für meine Meinungsbildung un-wesen-tlich.

Gruss
diptam


es würde Dir auch schwerfallen, einen gegenteiligen Eindruck zu vermitteln  {+
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gerhardveer

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #49 am: 07. Februar 2012, 18:01:16 »

@ ferdinand: ich bewundere dein Durchstehvermögen -aber ich befürchte, du wirst die, gegen die du argumentierst, nicht erreichen  >: Wenn durch Wissen erweitertes Verstehen für die Meinungsbildung unwesentlich ist = Leute, deren Meinung in Stahlbeton zementiert ist, dann kannst du deine sehr differenzierten Beiträge einem Steinbruch vorlesen...

Low

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #50 am: 07. Februar 2012, 18:41:32 »

!
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Sie wollte in die Galeries Lafayette.

Dido

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #51 am: 07. Februar 2012, 23:09:47 »

Da hat @ferdinand aber nur ein gaaanz klein wenig „richtig“ geschumgurgelt. Denn der Henrik M. Broder ist ja auch ein solcher. Nicht gewusst ? Kann nicht sein.
Infolgedessen muss der doch fuer seine gleichglaeubigen Freunde schreiben, und damit natuerlich gegen den Iran, resp. Islam. Passt also bestens in Dein antiislamisches Konzept, und genauso gut in das der Wilden aus dem Westen, die den Kleinen aus dem Nahen Osten so selbstlos ihre erzwungene, totale Unterstuetzung aufzwaengen... Und mit solch „vollen Hosen laesst sich’s natuerlich gut stinken“, gegen einen zahn- und atomlosen, vermeintlichen Zerstoerer, der auch gute Gruende hat, die Kleinen nicht zu moegen, und froh waere, wenn er nur in Ruhe gelassen wuerde, und nicht auf Aggressionen reagieren muesste.

Aber das Oel ruft halt sehr laut...

Die theoretische Beschaeftigung mit religioesen Schriften mag ja ein nettes Hobby sein, das die verschiedensten kuriosen Deutungen hervorbringt.
Mit der aktuellen Realitaet hat das aber absolut nichts zu tun, und schon gar nicht mit der nun wirklich nicht zu leugnenden Aggression des Westens.

Real ist, was man taeglich von ALLEN glaubensmaessig gleichgeschalteten Medien vorgekaut serviert bekommt - naemlich die eingeschworene Verschwoerung gegen anders denkende, anders lebende, andere Werte kennende Mitmenschen der Erde. Alles was anders ist wird als boese verurteilt, bekommt den stigmatisierenden Stempel des „Terrorismus“ aufgedrueckt, obwohl ihre verzweifelten Einzelaktionen tatsaechlich Hilferufe sind, und nur ein ineffektives Mittel um sich zur Wehr zu setzen. Da werden Erinnerungen wach, an ein gewisses Symbol, das jene mal verpasst bekamen, die sowas heute gerne verbal ihren Feinden anheften. Und die  neurotischen „Demokraten“ hauen in irrealer, panischer Angst, dass ihnen ihre konsumgesteuerte Kunstwelt weggenommen werden koennte, in vermoegenverschlingenden Rundumschlaegen blindlings auf „die Achse des Boesen“ ein. Und das abhaengig gemachte, als „alte Welt“ beschimpfte Europa schaut bejahend zu, macht sogar bereitwillig mit, weil man ja schon erfolgreich „behandelt“ wurde, oder ganz einfach gezwungen wird.

Wieso glaubt denn ein gewisser Teil der Menschheit, dass er dem groesseren Rest der Menschheit seinen zweifelhaften Glauben an den eigenen Goetzen und an die monitaer orientierte Konsumgesellschaft aufzuzwingen hat ?
Es ist schon reichlich ueberheblich, andere, viel aeltere, schon Jahrtausende frueher hochentwickelte Kulturen mit „modernem Zeugs“ beeindrucken zu wollen...
Ganz abgesehen von dem Verbrechen, die Souveraenitaet anderer, nur waffen- und finanztechnisch unterlegener Staaten zu verletzen, und Hunderttausende von meist friedlichen Menschen einfach abzuknallen. 

„Der Islam“ hat doch im Gegenteil dazu nicht die geringste Chance, das Gleiche zu tun - hat doch Obama erst ganz ueberraschend erklaert... Gleichwohl wird das vom „Westen“ propagiert, und den Unwissenden, sich jeglichem eigenstaendigen, kritisch hinterfragenden Denkens verweigernden, unaufhoerlich eingebleut. Sich jeder Einsicht und Erkenntnis Widersetzende muessen sich gegenseitig stuetzen und bestaetigen, damit sie „Recht“ haben koennen.

Aber Vorsicht:
„Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.“
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Der Jammer mit der Menschheit ist,
dass die Narren so selbstsicher sind
und die Gescheiten so voller Zweifel... (Bertrand Russell)

franzi

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #52 am: 08. Februar 2012, 01:11:11 »

Ferdinand, mir ist nur bekannt, dass den Deutschen von Kindesbeinen an die Verbrechen an den Juden bis zum Erbrechen vorgekaut wurden und werden und hat, wie ich mich in einem anderen Forum belehren lassen musste, sich sogar der Begriff Tätergeneration eingebürgert (ich hatte mich dagegen verwehrt, dass meine Eltern als Täter für was auch immer bezeichnet werden). Das

. Europäer werden von Kindesbeinen an in Schuldbewusstsein erzogen, angesichts der Gräuel ihrer Vorfahren, von der Eroberung Südamerikas, über den Kolonialismus im 19. Jahrhundert und natürlich immer wieder die Kreuzzüge

ist mir neu und ich erlaube mir, das als nicht den Tatsachen entsprechend einzustufen.

Deine grundlegende Voreingenommenheit gegen den Islam beruht auf dem angeblich zur Gewalt und die Weltherrschaft aufrufenden Koran, dessen Inhalt Du aber nicht genau kennst, kennen kannst. Wahrscheinlich werden Dir von diversen Fachmännern ein paar Verse präsentiert worden sein, auf die Du dann Dein Koranwissen aufbaust. Dieser Deiner Aussage

Wenn ich über den Islam rede, dann beziehe ich mich auf die original islamischen Schriften.
Dort steht alles Schwarz auf Weiß, die gesamte islamische Ideologie. 
Aufgeschrieben schon tausend Jahre bevor es ...

 kann ich leider keinen Glauben schenken, da Du die arabische Schrift mit Sicherheit nicht so weit beherrschst, daß Du die gelinde gesagt komplizierten Sätze des betreffenden Buchs interpretieren könntest. Und auch diese

 ich bin für die sachlichen Analysen zuständig

Behauptung scheint mir etwas übertrieben, wenn ich das

 Muslime entweder als edle und gütige Helden, oder aber als unschuldige Opfer. Keine Spur von Selbstkritik angesichts der unermesslichen Verbrechen die im Namen des Islam verübt wurden und werden [/b]

lesen muß. Es müssen schon noch sehr viele Köpfe rollen, bis auch nur 10 Prozent der Toten von Irak, Afghanistan und Libyen auf der „Positivseite“ von Islamistischen Terroristen stehen.

Ohne jetzt lange auf dem Koran herumzureiten, dieser interessiert mich genau so wenig wie die Bibel oder Talmud oder sonst ein religiöses Werk, steht fest, dass die heutige muslimische Jugend in den gemäßigten muslimischen Ländern und selbstverständlich auch außerhalb sich der intensiven Ausübung dieser Religion immer mehr verweigert. So zum Beispiel auch in Thailand. In Yala genauso wie in Nakhon Si Thammarat plus Umgebung.
Die von Benno als Islamvirus bezeichnete Unterwanderung wird sich als harmlos herausstellen. Auch mein Bekannter, den ich auch nicht besser kenne als Du, nur durchs Forum, wird sich auch keine großen Sorgen wegen der angedrohten Todesstrafe bei Abfall vom Glauben machen, nehme ich an. Genausowenig wie ich, hab ja gleich gehandelt.

@gerhardveer
P.S. Ich habe nicht ganz gecheckt, wen du mit dem (buddhistischen) gewalttätigen Abschaum meinst - den "Rothemdenpöbel" oder die ballernden Militärs oder jemand ganz anderen???

Mörder, Räuber, Vergewaltiger u. ä.

fr
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

sitanja

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #53 am: 08. Februar 2012, 01:38:20 »

"Ich glaube" :D das wird ein Endlosthema hier.
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ich weiß ,das ich nichts weiß (Sokrates)

Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #54 am: 08. Februar 2012, 03:10:31 »


@franzi

Zitat
Deine grundlegende Voreingenommenheit gegen den Islam beruht auf dem angeblich zur Gewalt und die Weltherrschaft aufrufenden Koran, dessen Inhalt Du aber nicht genau kennst, kennen kannst. Wahrscheinlich werden Dir von diversen Fachmännern ein paar Verse präsentiert worden sein, auf die Du dann Dein Koranwissen aufbaust. Dieser Deiner Aussage...

Wieso kann man den Koran nicht kennen?
Ich habe den Koran hier, in einer vom Zentralrat der Muslime in Deutschland autorisierten Übersetzung.
Natürlich kann ich den Koran nicht auswendig, denn ich habe ja auch noch andere Dinge zu tun, als im Schneidersitz auf dem Boden sitzend und mit dem Kopf wackelnd, die Suren auswendig zu lernen, wie man das in islamischen Schulen den ganzen Tag praktiziert.
Das macht aber nichts, den man kann den Koran genauso Textstelle für Textstelle und Kapitel für Kapitel lesen, wie alle anderen religiösen Texte auch. 

Zitat
...kann ich leider keinen Glauben schenken, da Du die arabische Schrift mit Sicherheit nicht so weit beherrschst, daß Du die gelinde gesagt komplizierten Sätze des betreffenden Buchs interpretieren könntest.

Dieser Einwurf ist nun aber ein wenig peinlich für Dich, denn es müsste ja jedem klar sein, dass ich mit „Schriften“ nicht die arabischen Schriftzeichen meine... .  {+

Mit Schriften sind die zentralen islamischen Texte gemeint:

1.   Koran
2.   Die Sunna (Norm, Überlieferung)

Daher auch die Bezeichnung Sunniten, also die die der Überlieferung folgen.
Die Sunna besteht im wesentlichen aus zwei Teilen:

1.   Hadithen – Berichte über Anweisungen des Propheten
2.   Sira – Biographie des Propheten

Ich habe beides hier, in deutscher Übersetzung.
Es ist nämlich überhaupt kein Problem die islamischen Schriften ins Deutsche zu übersetzen.
Bei anderslautenden Behauptungen handelt es sich um fadenscheinige Ausreden. 

Dazu kommt noch ein Buch von Milli Görüs und mehrere Bücher von Islamwissenschaftlern und Orientalisten über den Islam.
Erst gestern habeich ein weiteres bestellt, mit dem Titel „Das Dschihadsystem“.

Zitat
Zitat
ich bin für die sachlichen Analysen zuständig. 

Behauptung scheint mir etwas übertrieben, wenn ich das

Zitat
Muslime entweder als edle und gütige Helden, oder aber als unschuldige Opfer. Keine Spur von Selbstkritik angesichts der unermesslichen Verbrechen die im Namen des Islam verübt wurden und werden

lesen muß. Es müssen schon noch sehr viele Köpfe rollen, bis auch nur 10 Prozent der Toten von Irak, Afghanistan und Libyen auf der „Positivseite“ von Islamistischen Terroristen stehen.

Du hast keine Ahnung.  :)
Ich beziehe mich natürlich auf die Geschichte, genauso wie oben im Falle der christlichen Kreuzzüge. Die Weltgeschichte besteht doch nicht nur aus den letzten zehn Jahren.
Allein die islamischen Völkermorde auf dem indischen Subkontinent, angefangen von den Mogulen bis in die jüngste Vergangenheit:

http://www.indiatribune.com/index.php?option=com_content&view=article&id=2105&Itemid=524

http://www.hinduwisdom.info/Islamic_Onslaught2.htm

Die Schätzungen reichen bis zu 80 Millionen von Moslems ermordeten Hindus.
 
Während der islamischen Expansion wurden im gesamtenislamischen Einflussbreich ganze Städte dem Erdboden gleich gemacht, die abgeschlagenen Schädel zu Pyramiden aufgeschichtet.   
Allein die Bevölkerung Ungarns wurde in 100 Jahren islamischer Besatzung halbiert.
Dazu kommen die Millionen Opfer des islamischen Sklavenhandels.
Ich könnte noch lange fortfahren, nur wird mir das zuviel zu tippen.

Zitat
Ohne jetzt lange auf dem Koran herumzureiten, dieser interessiert mich genau so wenig wie die Bibel oder Talmud oder sonst ein religiöses Werk...

Na ja, wenn man keine Ahnung hat und sich nicht dafür interessiert, kann man auch schlecht mitreden wollen. Daran krankt die ganze Diskussion.
 
Zitat
...steht fest, dass die heutige muslimische Jugend in den gemäßigten muslimischen Ländern und selbstverständlich auch außerhalb sich der intensiven Ausübung dieser Religion immer mehr verweigert.

Da kann ich mich nur wiederholen:

Selbstverständlich gibt es viele Moslems, die gerne ein friedliches, modernes und tolerantes Leben führen möchten. Nur sind sie hierfür gezwungen, große und wesentliche Teile der islamischen Schriften zu ignorieren oder äußerst kreativ und fragwürdig umzuinterpretieren.
Denn Fakt ist, dass die Taliban, Dschihadisten, Al-Qaidia Terroristen usw., den Islam nicht missverstehen, wie fälschlicherweise oft behauptet wird. Im Gegenteil, diese „Extremisten“ praktizieren die Lehre des Propheten exakt so, wie sie auch gemeint ist. Das heißt, ein Moslem ist umso toleranter und friedlicher, je weiter er sich von der islamischen Lehre entfernt.

Davon abgesehen haben in allen islamischen Ländern die nun Wahlen abhielten, die Islamisten die Mehrheit und das bei einem äußerst jungen Altersdurchschnitt, sogar in der Türkei.
Deine Aussage ist also insofern widerlegt.

Zitat
Auch mein Bekannter, den ich auch nicht besser kenne als Du, nur durchs Forum, wird sich auch keine großen Sorgen wegen der angedrohten Todesstrafe bei Abfall vom Glauben machen, nehme ich an. Genausowenig wie ich, hab ja gleich gehandelt.

Ach daher weht der Wind.  :)
Aber rede ich chinesisch oder willst Du mich einfach nicht verstehen?
Solange sich Dein muslimisches Umfeld nicht für den Islam interessiert bzw. den Islam nicht befolgt, hast Du bei einem Abfall vom Glauben natürlich nichts zu befürchten.
Das ist aber in keinem Fall ein Beleg für die angebliche Toleranz des Islam, denn im Islam steht auf Apostasie ausdrücklich die Todesstrafe. Und in allen islamischen Gesellschaften, die den Islam befolgen, wird die Todesstrafe hierfür auch durchgesetzt.

Aber ehrlich, Du bist ja schon ein lustiger Vogel, Du bist zum Islam konvertiert und hast Dich vorher und nachher kein Bisschen mit dieser Religion befasst.
Bist Du sonst im Leben auch so ein leichtes Opfer?


Viele Grüße
Ferdinand
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #55 am: 08. Februar 2012, 03:37:07 »


@Dido

Zitat
Da hat @ferdinand aber nur ein gaaanz klein wenig „richtig“ geschumgurgelt. Denn der Henrik M. Broder ist ja auch ein solcher. Nicht gewusst ? Kann nicht sein.
Infolgedessen muss der doch fuer seine gleichglaeubigen Freunde schreiben, und damit natuerlich gegen den Iran, resp. Islam.

Broder ist ein solcher was? Ein Jude?   :)
Das ist es nämlich!
Ihr seht die Moslems als Verbündete gegen die Euch verhassten Juden, und Eure Hirngespinste von wegen Rotschilds, Bilderberger usw.. Und insgeheim hofft Ihr die Moslems würden stellvertretend Eure Rachegelüste an der Gesellschaft, in der Ihr gescheitert seit, verwirklichen.

Mir persönlich sind die Juden eigentlich egal.
Und Dein ganzer Sermon hat im Prinzip auch nichts mit dem Thema zu tun, mit dem ich mich in meinen letzten Beiträgen befasst habe.
Wobei Israel ja erwiesenermaßen nicht an allem Schuld sein kann, denn der Islam bereitet überall auf der Welt dieselben Probleme, von Nigeria, über Indien bis zu den Philippinen. Von London und Paris bis nach Tschetschenien. 

Zitat
Aber das Oel ruft halt sehr laut...

Seit wann hat es in Palästina/Israel Öl?
Öl ist selbstverständlich elementar, oder wurde Dein Computer mit dem Fahrrad aus China gebracht?
Wenn es aber nur um Öl ginge, hätte die „Verschwörung“ z.B. Gaddafi nicht stürzen müssen, denn der hat ja zuverlässig geliefert und obendrein die Asylanten von Europa fern gehalten.
Deine Theorie ist also auch in diesem Punkt nicht durchdacht.
Wobei jetzt natürlich gleich wieder Verschwörungstheoretiker aufkreuzen werden, mit der These, Gaddafi hätte sterben müssen, weil er den Dollar nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren wollte... und all so Schwachsinn.   

Zitat
Die theoretische Beschaeftigung mit religioesen Schriften mag ja ein nettes Hobby sein, das die verschiedensten kuriosen Deutungen hervorbringt.
Mit der aktuellen Realitaet hat das aber absolut nichts zu tun, und schon gar nicht mit der nun wirklich nicht zu leugnenden Aggression des Westens.

Noch mal, eine momentane militärische und ökonomische Unterlegenheit, spricht doch nicht zwangsläufig für eine moralische Überlegenheit.
Darüber hinaus wird auch immer deutlicher, dass du keine Ahnung vom Islam hast. Der Islam und seine Glaubensdogmen sind jedoch das Thema meiner Beiträge.
Der Islam ist für die überwiegende Mehrzahl der Moslems kein „Hobby“, wie du es formulierst, sondern Gott gegebenes und unabänderliches Gesetz.
Du verstehst das nicht, weil Du die Moslems durch Deine westliche Sichtweise beurteilst.


Fazit:

Du hast kein Verständnis für die Motive und Denkweise der Moslems, Du hast keine Ahnung vom Islam und Du redest ständig am eigentlichen Thema dieses Threads vorbei.

Zitat
Real ist, was man taeglich von ALLEN glaubensmaessig gleichgeschalteten Medien vorgekaut serviert bekommt –

Meine Informationen beschaffe ich mir nur zu einem geringen Teil aus den etablierten Medien und wenn, dann auch mehr oder weniger selektiv.
Im Gegenteil, ein großer Teil meiner Informationsquellen ist in den etablierten Medien und von der etablierten Politik geächtet.

Zitat
...naemlich die eingeschworene Verschwoerung gegen anders denkende, anders lebende, andere Werte kennende Mitmenschen der Erde. Alles was anders ist wird als boese verurteilt, bekommt den stigmatisierenden Stempel des „Terrorismus“ aufgedrueckt,

Was ja nicht stimmt. Dieser Thread und die ganze globale Debatte handelt nicht von Hindus, Sikhs, Konfuzianern oder Anhängern südamerikanischer Naturreligionen.
Apropos Hindus, während meines monatelangen Indienaufenthaltes durfte ich erfahren wie viele Hindus, die ja mit am meisten Opfer unter dem Islam zu beklagen haben, den Islam sehen.
Zurückhaltend formuliert, sie teilen in keiner Weise Deine Einschätzung.       

Zitat
... obwohl ihre verzweifelten Einzelaktionen tatsaechlich Hilferufe sind, und nur ein ineffektives Mittel um sich zur Wehr zu setzen.

 :D

Ach so, dann ist der 1 400 Jahre lange Terror des Islam gegen Ungläubige also nur ein Hilfeschrei gewesen?
Genauso wie Frauen drangsalieren, Hände abhacken, Steinigung, wahlweise Schiiten, Bahai oder Ahmadiyyaa ermorden... alles nur ein Hilfeschrei.
Hast Du heute schon einen Dschihadisten umarmt und ihm gesagt, wie ganz doll lieb Du ihn hast?    :D

Zitat
Wieso glaubt denn ein gewisser Teil der Menschheit, dass er dem groesseren Rest der Menschheit seinen zweifelhaften Glauben an den eigenen Goetzen und an die monitaer orientierte Konsumgesellschaft aufzuzwingen hat ?

Mich kannst Du nicht meinen, denn mich interessieren bei diesem Thema, wie gesagt, weder USA, Juden, noch Kapitalismus.
Mir ist auch völlig egal wie die Moslems in ihren Heimatländern leben.
Nur ist der Islam, in meinen Augen und für alle Menschen die sich mit dem Thema unvoreingenommen auseinander gesetzt haben, eine gewalttätige, intolerante und menschenverachtende Ideologie und das seit ihren Anfängen, bis heute.
Bloß weil ein Übeltäter einen anderen Übeltäter malträtiert, macht das den temporär unterlegenen Übeltäter doch nicht harmloser oder unschuldiger als seinen Peiniger.

Zitat
Es ist schon reichlich ueberheblich, andere, viel aeltere, schon Jahrtausende frueher hochentwickelte Kulturen mit „modernem Zeugs“ beeindrucken zu wollen...

Welche Kulturen und welches Zeugs?
Meinst Du vielleicht die Moslems? Die sind doch ohne Ende geil auf Konsumgüter!
Warst du schon mal in Dubai oder sonst einer islamischen Großstadt?
Wenn den Moslems nichts an „modernem Zeugs“ liegen würde, könnten sie ja bei den Eseln in ihren Dörfern bleiben und müssten nicht millionenfach nach Europa kommen um hier unter den ekligen Ungläubigen zu leben.   

Zitat
„Der Islam“ hat doch im Gegenteil dazu nicht die geringste Chance, das Gleiche zu tun –

Na Gott sei Dank!
Obwohl, wenn ich gehässig wäre, würde ich Leuten wie Dir wünschen, in einer Gesellschaft leben zu müssen, die sie verdient hätten, z.B. einer islamischen.  :P


Viele Grüße
Ferdinand

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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #56 am: 08. Februar 2012, 07:17:30 »

Wenn Ferdinand schreibt,dass viele Moslems gezwungen sind,wenn sie ein
modernes,tolerantes und angenehmes Leben fuehren wollen,die Schriften
grosszuegig auszulegen und zu interpretieren,darf ich einwerfen,dass ich,
als Taufscheinkatholik,mit wesentlichen Teilen der Schriften der katholischen
Glaubensrichtung,schon seit Jahren so verfahre.

Es sind weniger die 10 Gebote,sondern die 7 Todsuenden,die mich in
Konflikt mit der Heilslehre bringen.

Ich muss gestehen,dass ich die Daemonen mit den Namen

Asmodeus
Beelzebub
Belfegor

schon als Freunde bezeichnen kann und haeufig mit ihnen verkehre.

Meine Frau verflucht mich jedoch,dass ich auch freundschaftliche Gefolgschaft mit Mammon
praktiziere,aber was solls.

Diesen Einlass wolle man mir Nachsehen und jetzt kann es wieder weitergehen mit

Simmering vs.Kapfenberg      (@ Helmuth Qualtinger )


Jock
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rio0815

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #57 am: 08. Februar 2012, 09:19:39 »

Erst gestern habeich ein weiteres bestellt, mit dem Titel „Das Dschihadsystem“.

Manfred Kleine-Hartlage ist sehr lesenswert  [-]

Ansonsten hat Gerhard leider Recht, zwecklos das Thema zu diskutieren.
Damit wird man warten müssen, bis Ansätze einer Aufklärung im Islam sichtbar werden, und das kann noch so um die 500 Jahre dauern  C--
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kidpratunam

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #58 am: 08. Februar 2012, 09:49:29 »

Ferdinand, vielen Dank für die Mühe! Zumindest einer den den Antiaufklärern nicht das Feld überlässt.

Die europäische Kultur ist nun mal nicht in friedlicher Koexistenz mit dem Islam entstanden, sondern in einem mehr als 1000 Jahre währenden Abwehrkampf.
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arthurschmidt2000

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #59 am: 08. Februar 2012, 10:11:01 »

Es ist im Islam eine weit verbreitete Meinung, dass der Koran nicht übersetzt werden kann da jede Übersetzung auch eine Interpretation ist.

Ich erinnere daran, dass bis zum 16. Jahrhundert in der katholischen Christenheit erbittert darum gestritten wurde, ob die Bibel aus dem Latein in andere Sprachen (Volkssprachen)  übersetzt werden dürfe oder nicht.

Mit der Reformation erledigte sich diese Diskussion dann. Die 500 Jahre sind also eine sehr gute Schätzung.
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