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Autor Thema: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)  (Gelesen 195855 mal)

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hmh.

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #135 am: 14. Februar 2012, 13:42:29 »

Warum sollte man ein Thema schließen, nur weil der einen Seite zu Argumenten nur

Geschwafel ...

einfällt und mit blutiger Nase als beleidigte Leberwurst von dannen zieht?

Mir reicht es jetzt hier,

{:}
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illuminati

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #136 am: 14. Februar 2012, 15:01:20 »

ich mach noch mal eine kurze Ausnahme, bei soviel Beachtung durch GM -hmh-

heute Morgen beim Rasieren am Spiegel habe ich nichts von einer blutigen Nase bemerkt.

Wenn hier die christlichen Taliban vom neuen Korankenner und Kreuzzuganführer @ferdinand jetzt noch Argumentationshilfe von den Globalen Mods benötigen - und die obigen Zitate die stichhaltigen guten Argumente darstellen - wie tief soll das Niveau dieser Veranstaltung eigentlich noch herabgesenkt werden?   ??? ??? ???

Jeder der lesen kann ist in der Lage anhand der Abfolge in diesem Thread zu beurteilen was Sache ist - da nützt das ganze Gewinsele nichts.
Gruss


EDIT: Überflüssiges Zitat entfernt.
« Letzte Änderung: 14. Februar 2012, 18:33:15 von khon_jaidee »
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hmh.

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #137 am: 14. Februar 2012, 15:27:41 »

Was, bitteschön,  soll es denn für ein Niveau sein, auf dem man als selbsternannter "Beleuchteter" seinem Gegenüber, zu dessen Argumenten einem offenbar nichts Sachliches einfällt, auf subtile Weise die Menschlichkeit abspricht und ihn als Taliban bezeichnet.  --C
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Liscom

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #138 am: 14. Februar 2012, 15:32:43 »

hehe, ich mach auch noch einen, waere ja schoen wenn ferdinand auch nur einen gedanken machen wuerde, den man nicht bei wikipedia eben unter bestimmten ueberschriften finden wuerde, das hat mit argumenten nichts zu tun, er hat eben seine idiologie und glaubt damit die welt ( oder eigentlich die westliche ) zu einem bessseren platz machen zu koennen, Islamkritik ( bestimmt in teilen berechtigt oder eben auch nicht ) und multikultikritik bringen uns jedoch kein stueck weiter!!!

was moechtest du denn konkret ferdinand???meinung machen? der welt zeigen wie uebelegen leute mit deiner denke sind?

ich denke kritik ist richtig und wichtig, wenn sie angebracht ist, aber wir duerfen uns nicht von leuten wie ferdinand in eine solche gedankliche  sackgasse lenken lassen..ich bin es leid und denke es findet auch ein umdenken statt!
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namtok

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #139 am: 14. Februar 2012, 16:54:48 »

Ein paar Beispiele der unfairen Dialektik des "Erleuchteten".


Zitat
uns hier in TH verklickern


Dieses "Standardargument" gilt ebenfalls für zahlreiche Stammember, die glauben durch jahrelangen LOS - Aufenthalt eine Art höherer Daseinsberechtigung erworben zu haben (während Wiederholungstouris wie "Lenate und Flitz" anscheinend schon wegen ihrem Wohnsitz in Europa keine Ahnung haben können, wie hier der Hase läuft) :


Zitat
wie fühlt es sich an im kalten Deutschland


Wenn schon kalt, dann richtig  }} Ski und Rodel gut, auch Schlittschuhlaufen  ;} Derzeit wird es schon wieder wärmer, aber mir schneit es gerade die Hütte ein. Aber im Februar ist das halb so schlimm, die Tage werden spürbar länger und der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Und wenn im LOS was wichtiges passiert, erfährt man das genauso in Minutenschnelle...


Zitat
Daytrayding muss dir ja ungeheueren Reichtum


War leider wieder nix mit der Weltwährungskatastrophe.  Egal ob die Griechen nun pleite gehen oder nicht, Euro und Aktien fast wieder auf Vorkrisenniveau. Also nur keinen Neid...





Ein bisserl näher zum Thema:


 Es wäre wohl hilfreich, wenn es im Südthailand eine halbwegs vernünftige politische Lösung geben würde. Diese verhindern Betonköpfe auf beiden Seiten (nicht mal  die Sprache ist nicht offiziell zugelassen).

Ob die nun begrenzte Autonomie heisst oder die Provinzen gegen Rohstoffkonzessionen an Malaysia abgetreten oder "verkauft" werden. ( die aber von ihren ethnischen Landsleuten in Pattani ebenso wenig begeistert scheinen, genauso wie es bei unserer hiesigen "Moslemfraktion" offenbar keine Anhänger für die dortigen Separatisten gibt)


P:S: Den heutigen Bangkoker Anschlag hat wohl der CIA eingefädelt....

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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

arthurschmidt2000

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #140 am: 14. Februar 2012, 18:10:45 »

Zitat
Den heutigen Bangkoker Anschlag hat wohl der CIA eingefädelt....

Alles Quatsch! Der Iraner wollte dagegen protestieren, dass unlängst im Nationalmuseum der Malediven Buddhaköpfe zerstört wurden.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

illuminati

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #141 am: 14. Februar 2012, 18:33:06 »

Ein paar Beispiele der unfairen Dialektik des "Erleuchteten".

noch ein GM  C--  der nächste der zu Tiefschlägen ansetzt ... mit der grenzenlosen Macht den Widersacher in die Umlaufbahn zu schicken ... heldenhaftes Verhalten  ;}


Zitat
Dieses "Standardargument" gilt ebenfalls für zahlreiche Stammember, die glauben durch jahrelangen LOS - Aufenthalt eine Art höherer Daseinsberechtigung erworben zu haben (während Wiederholungstouris wie "Lenate und Flitz" anscheinend schon wegen ihrem Wohnsitz in Europa keine Ahnung haben können, wie hier der Hase läuft) :

ich bin in diesem Land Gast und auf der Kugel ebenso - und bin mir dieser Bedeutung auch bewusst. Die mit der -höherer Daseinsberechtigung- fühlen sich eindeutig dem Westen mit seiner Wohlfühldemokratie verbunden - denn sie wissen -wie hier der Hase läuft- haben ja auch lange und viel studiert.

Zitat
Wenn schon kalt, dann richtig  }} Ski und Rodel gut, auch Schlittschuhlaufen  ;} Derzeit wird es schon wieder wärmer, aber mir schneit es gerade die Hütte ein. Aber im Februar ist das halb so schlimm, die Tage werden spürbar länger und der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten. Und wenn im LOS was wichtiges passiert, erfährt man das genauso in Minutenschnelle...

mir bekommt die Wärme besser - auf die alten Tage hin - jeder so wie er es bevorzugt


Zitat
War leider wieder nix mit der Weltwährungskatastrophe.  Egal ob die Griechen nun pleite gehen oder nicht, Euro und Aktien fast wieder auf Vorkrisenniveau. Also nur keinen Neid...

Der Neid hält sich in Grenzen - bin seit 2003  in Gold und Silber investiert - das sind gut 20% p.a seit 9 Jahren - kannst du über diesen Zeitraum ein besseres Ergebnis vorweissen, können wir gerne in einem anderen Thread die Dinge genauer betrachten, dort können wir dann auch gleich mal untersuchen - wie richtiges investieren in TH funktioniert und Geldverbrennen z.B in Lebensversicherungen, Fondssparen etc. - und die zu Reichtum gekommenen Daytrader wollen wir dann auch etwas genauer unter die Lupe nehmen

Zitat
Es wäre wohl hilfreich, wenn es im Südthailand eine halbwegs vernünftige politische Lösung geben würde. Diese verhindern Betonköpfe auf beiden Seiten (nicht mal  die Sprache ist nicht offiziell zugelassen).

da gehe ich d’accord mit dir - sehe das aber pessimistisch, es läuft alles auf Konfrontation

Zitat
P:S: Den heutigen Bangkoker Anschlag hat wohl der CIA eingefädelt....

wenn du das meinst - ich kann dir nicht wiedersprechen, noch ist die Nachrichtenlage unklar  ...
Gruss

PS: einige Dinge waren direkt an @ferdinand gerichtet - deinen Antworten an Stelle von @ferdinand werte ich als nette Geste unter Freunden
« Letzte Änderung: 14. Februar 2012, 18:42:45 von illuminati »
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sam

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #142 am: 14. Februar 2012, 20:40:18 »

Nur ein ... EDIT... , aber die Gutmenschen warten bis es zu spät ist. Wer hat seiner Zeit in Indien die  buddhistischen Mönche erschlagen,
die Wats zerstört und die Schriften verbrannt?


EDIT :  Solche Sprüche dulden wir hier nicht, und  im Wiederholungsfall gibts  :}
« Letzte Änderung: 14. Februar 2012, 21:02:46 von namtok »
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Kern

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #143 am: 14. Februar 2012, 21:39:25 »

Religion und Politik sind immer Krawall-Themen.
Wir atmen nun alle 10x kräftig durch, murmeln 3x das Mantra "Om" und  beruhigen uns wieder.  :-)

............

Bemerkenswert finde ich, dass illuminati und Ferdinand in ihrer Grundeinstellung zum Islam eigentlich ähnliche Standpunkte vertreten, sich aber vehement gegenseitig Spitzfindigkeiten um die Ohren hauen.  ;)

 
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #144 am: 14. Februar 2012, 21:57:06 »


@Moesi

Zitat
Soweit man schaut: überall dunkelhäutige Muslime !!!

Zitat
Weder die klassischen Sextouristen, noch die Alkohol-Jünger noch die Homosexuellen und die Päderasten haben in dem Bezirk bisher mit den "Arabs" Probleme gehabt.

Der Umstand, dass sich Moslems unislamisch verhalten, ist kein Beleg für die angebliche Toleranz und Harmlosigkeit der islamischen Ideologie, die in allen islamischen Staaten maßgeblich die gesellschaftlichen Regeln bestimmt.
Es hat seinen Grund, weshalb die touristische Zielgruppe, die ihren Urlaub in Pattaya verbringt, dorthin fliegt und nicht nach Saudi Arabien.


@Liscom

Zitat
...und glaubt damit die welt ( oder eigentlich die westliche ) zu einem bessseren platz machen zu koennen.

Im Gegensatz zu anderen, traue ich mir nicht zu „die Welt zu einem besseren Ort“ machen zu können. Es ist doch erfahrungsgemäß eine andere Fraktion, die meint sie hätte die Welt neu erfunden und die für alles und jeden Verständnis heuchelt, solange sich Missstände für sie selbst (!) noch irgendwie halbwegs ignorieren lassen.

Zitat
hehe, ich mach auch noch einen, waere ja schoen wenn ferdinand auch nur einen gedanken machen wuerde, den man nicht bei wikipedia eben unter bestimmten ueberschriften finden wuerde...

Zitat
Islamkritik ( bestimmt in teilen berechtigt oder eben auch nicht ) und multikultikritik bringen uns jedoch kein stueck weiter!!!

Der Standpunkt vieler Islam-Verharmloser ähnelt einem Gesundbeten und ist von der Haltung des „Es wird schon gut gehen“ geprägt.
Realitätsverweigerung wie im Zentralkomitee der DDR im Jahre 1989, als im Palast der Republik noch das Staatsjubiläum gefeiert wurde, während der Zusammenbruch in vollem Gange war. Nur wenige Akteure lassen sich durch das Scheitern ihrer Utopie zu einem Umdenken bewegen, im Gegenteil, bei vielen ruft die gegenläufige Entwicklung eine Trotzhaltung hervor. Dem unislamischen Teil der Menschheit gelang es in den letzten 1 400 Jahren nicht eine Lösung für das Dschihad-Problem zu finden. Doch Du kannst Dich ja schon mal mit der Dhimmi-Existenz anfreunden, wenn Du denkst das brächte Dich weiter.
Ich bin kein Politiker und deshalb auch nicht zu Augenwischerei und Zweckoptimismus verdammt. In solchen Fällen gilt für mich eines meiner Lieblingszitate:
"Im Abgrund der Geschichte  ist für alle Platz." von Paul Valéry.

Die Verwendung des Begriffs „Phobie“ soll in diesem Zusammenhang suggerieren, dass kein Grund zur Sorge bestünde. Die Faktenlage, also die Betrachtung der original islamischen Schriften, im Kontext zur islamischen Geschichte und islamischen Gegenwart, beweist das Gegenteil.
Ich halte z.B. auch die Sorge von Afroamerikanern bzgl. des Ku-Klux-Klan, oder die Beobachtung von Scientology durch den Verfassungsschutz, für nicht unbegründet. Und das sind winzige und äußerst junge Organisationen im Vergleich zum Islam.
 
Hierzu eine Textstelle aus „Das Dschihadsystem“, dem Buch des Diplom Sozialwissenschaftlers Manfred Kleine-Hartlage, das ich zur Zeit lese:

Angesichts der Erfahrungen von fast anderthalb Jahrtausenden Dschihadgeschichte zeugt es von sträflichem Leichtsinn, den Islam allein seiner Rückständigkeit wegen zu unterschätzen. Es steht nämlich nirgendwo geschrieben, dass Freiheit, geistige Bildung, Kreativität, Demokratie, Individualismus usw. die Konflikt- und Überlebensfähigkeit einer Gesellschaft sichern; es gibt sogar deutliche Anzeichen, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Gefahr, dass die offene Gesellschaft, von den von ihr selbst hervorgebrachten Zentrifugalkräften zerrissen wird, ist heute realer denn je, und der Islam dringt jetzt bereits als alternatives Ordnungssystem in diejenigen, immer größer werdenden Nischen vor, in denen die westliche Gesellschaft es nicht mehr vermag, stabile Strukturen wechselseitiger Erwartungen zu sichern.

Der Westen versuchte in den vergangenen, etwas mehr als 200 Jahren des Öfteren den Islam zur Durchsetzung eigener politischer Ziele zu instrumentalisieren, doch in Wirklichkeit nutzt der Dschihad auch immer die Naivität des Westens.  
Auch waren ungläubige Kollaborateure in der Geschichte des Islam keine Seltenheit.


@hmh

Vielen Dank für die Links zu Bassam Tibi. Von ihm hat man schon viel Interessantes gelesen und gehört. Wer sollte den Islam kennen, wenn nicht er?
Ich maße mir nicht an auch nur annähernd soviel Wissen über den Islam zu besitzen wie Tibi, wobei ich doch schon mehr zum Thema weiß, als 99% der westlichen Bevölkerung. Ich sehe kaum einen Punkt, in dem ich Tibi widersprechen könnte, bis auf einen.
Seinen Optimismus kann ich nicht teilen.
Es ist zu befürchten, dass es sich bei seinem Reformislam, wie er selbst einen Zeitungskommentar zitiert, um eine „1-Mann Sekte“ handelt.
Eine Mehrheit der Umma wird seine Kritik am Islam als Schmeichelei gegenüber den Kufr empfinden und deshalb wird schließlich auch er selbst als Kãfir bezeichnet werden.  


@illuminati

Ich hab Dich auch lieb.  }}


Viele Grüße
Ferdinand  
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illuminati

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #145 am: 14. Februar 2012, 22:39:04 »

Zitat von: Ferdinand link=topic=12619.msg1036003#msg1036003
@illuminati

Ich hab Dich auch lieb.  }}

damit kann ich gut leben - möchte mich aber trotzdem aus diesem Thema zurückziehen - meine Restspielzeit gedenke ich anderweitig einzusetzen.
Gruss
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Moesi

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #146 am: 15. Februar 2012, 01:12:39 »

Der Umstand, dass sich Moslems unislamisch verhalten, ist kein Beleg für die angebliche Toleranz und Harmlosigkeit der islamischen Ideologie, die in allen islamischen Staaten maßgeblich die gesellschaftlichen Regeln bestimmt
Seltsam: Ich begegne eigentlich überall auf der Welt hautpsächlich solchen Muslimen, die sich nach Deiner Definition "unislamisch" verhalten.
Oder machen die das mit dem Morden und Steinigen etc. nur bei Mitternacht und Vollmond und so ???

Es hat seinen Grund, weshalb die touristische Zielgruppe, die ihren Urlaub in Pattaya verbringt, dorthin fliegt und nicht nach Saudi Arabien.
Na auf DEN Grund wäre ich gespannt :o
Vermutlich sind das spezielle Undercover-Islamis, die den Mösi und den Rest der Welt davon überzeugen wollen, dass auch Islamisten sich wie Menschen benehmen können?
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #147 am: 15. Februar 2012, 02:58:43 »


@Moesi

Der Umstand, dass sich Moslems unislamisch verhalten, ist kein Beleg für die angebliche Toleranz und Harmlosigkeit der islamischen Ideologie, die in allen islamischen Staaten maßgeblich die gesellschaftlichen Regeln bestimmt

Seltsam: Ich begegne eigentlich überall auf der Welt hautpsächlich solchen Muslimen, die sich nach Deiner Definition "unislamisch" verhalten.
Oder machen die das mit dem Morden und Steinigen etc. nur bei Mitternacht und Vollmond und so ???

Nein, in islamischen Ländern, wie dem Iran, Nigeria, Pakistan, Afghanistan, Saudi Arabien, Sudan, Somalia usw. machen die Moslems das tagsüber und in vollem Einklang mit der islamischen Ideologie.  
Also in allen Staaten in denen das islamische Recht gilt. Das islamische Recht heißt Scharia.
Die Scharia ist kein einheitlich kodifiziertes Recht, sondern wird im Wesentlichen durch die islamische Rechtswissenschaft, Fiqh, entweder aus dem Koran oder der Sunna (Hadithen, Sira) oder durch Konsens der Rechtsgelehrten, Idschma, begründet.
Die Scharia regelt alle Lebensbereiche bis ins kleinste Detail, vom Privat-, Familien-, und Kriegsrecht bis zum Strafrecht, inkl. Steinigungen, Enthauptungen und Amputationen von Gliedmaßen. Vorbild hierfür sind, der Überlieferung zufolge, die Handlungen und Anweisungen des Propheten Mohammed.  
Ein islamisches Rechtsgutachten heißt Fatwa.
Ein Staat in dem die Rechtssprechung nicht gemäß der Scharia erfolgt, gilt nach islamischer Rechstaufassung nicht als islamischer Staat. Demzufolge wäre z.B. die heutige Türkei, gemäß der islamischen Rechtsauffassung, kein islamischer Staat.

Dem jungen Saudi, der jetzt von Malaysia an Saudi Arabien ausgeliefert wurde, droht nun gemäß der Scharia die Todesstrafe.
Bei der der Vereidigung des neuen Parlaments kürzlich in Kairo, weigerten sich die Gläubigen unter den neuen Abgeordneten auf die Verfassung zu schwören und leisteten stattdessen einen Schwur auf die Scharia.


Es hat seinen Grund, weshalb die touristische Zielgruppe, die ihren Urlaub in Pattaya verbringt, dorthin fliegt und nicht nach Saudi Arabien.
Na auf DEN Grund wäre ich gespannt :o
Vermutlich sind das spezielle Undercover-Islamis, die den Mösi und den Rest der Welt davon überzeugen wollen, dass auch Islamisten sich wie Menschen benehmen können?
 C--

Der Grund hierfür ist ganz einfach. Touristen die nach Pattaya oder Phuket reißen, suchen dort so ziemlich alles, was in Saudi Arabien, also nach islamischem Recht, verboten ist.
Das wären also vor allem Prostitution, Alkohol, unverhüllt am Strand liegen, jegliche Kontakte zwischen Männern und Frauen - die nicht Familienmitglieder sind, Auto- oder Motorradfahren von Frauen, Frauen die sich unbeaufsichtigt zu weit von ihrem Zuhause entfernen, in gewissem Maße auch Filme und Musik.
Also ist in Saudi Arabien so ziemlich alles verboten, was für den typischen Pattaya Urlauber zum Programm gehört. Deshalb zieht besagte Zielgruppe Thailand als Urlaubsort gegenüber Saudi Arabien vor.  


Viele Grüße
Ferdinand
« Letzte Änderung: 15. Februar 2012, 03:06:53 von Ferdinand »
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Moesi

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #148 am: 15. Februar 2012, 03:31:22 »

Der Grund hierfür ist ganz einfach. Touristen die nach Pattaya oder Phuket reißen, suchen dort so ziemlich alles, was in Saudi Arabien, also nach islamischem Recht, verboten ist.  ..Also ist in Saudi Arabien so ziemlich alles verboten, was für den typischen Pattaya Urlauber zum Programm gehört. Deshalb zieht besagte Zielgruppe Thailand als Urlaubsort gegenüber Saudi Arabien vor.  

Und wenn die nach dem Urlaub wieder nach Hause in ihre islamistischen Länder gehen: werden die dann eigentlich gesteinigt oder werden sie enthauptet?
Sorry ich kenne mich da nicht so gut aus wie Du, hab bis jetzt nach Deiner Definition nur nur mit unislamischen Islamisten zu tun gehabt  }{

Gruss, Stefan
« Letzte Änderung: 15. Februar 2012, 03:35:31 von Moesi »
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #149 am: 15. Februar 2012, 04:19:08 »


@Moesi

Sorry ich kenne mich da nicht so gut aus wie Du, hab bis jetzt nach Deiner Definition nur nur mit unislamischen Islamisten zu tun gehabt  }{

Das macht nichts, solange ich Zeit habe, erkläre ich Dir gerne den Sachverhalt.
Unislamische Islamisten gibt es übrigens nicht, jedoch gibt es Menschen die sich selbst zwar als Moslems bezeichnen, jedoch die islamischen Gesetze ganz oder teilweise missachten. Wofür die Scharia im Diesseits bzw. Allah im Jenseits, je nach Art und Schwere des Vergehens, verschiedene Strafen vorsieht.

Es sollte mittlerweile auch klar geworden sein, dass ich nicht von einzelnen Menschen rede, die sich als Moslems bezeichnen, sondern von der Ideologie des Islam.
Die Ideologie des Islam ist, bis auf geringe Interpretationsfragen, in den islamischen Schriften und durch den Konsens der islamischen Rechtsgelehrten recht exakt definiert.

Die islamische Rechtsauffassung wirkt auch in Staaten, in denen die Scharia nicht Bestandteil des offiziellen Rechtssystem ist. Deshalb kommt es z.B. in der Türkei gehäuft zu Ehrenmorden oder ähnlichen Taten, obwohl solcherlei Sanktionen im Rechtssystem der heutigen Türkei nicht vorgesehen sind.


Und wenn die nach dem Urlaub wieder nach Hause in ihre islamistischen Länder gehen: werden die dann eigentlich gesteinigt oder werden sie enthauptet?

In den meisten islamischen Staaten existiert diesbezüglich die bekannte Doppelmoral.
Sprich - was der Imam nicht weiß, macht ihn nicht heiß.
Erstens werden im Allgemeinen Gesetzesübertritte von Männern in diesen Gesellschaften mit anderen Maßstäben gemessen, als von Frauen.
Zweitens wurden die Gesetzesübertritte nicht im Dar al-Islam, sondern im Haus des Krieges, Dar al-Harb, begangen, also in einem nichtislamischen Land, dort gilt im Prinzip islamisches Kriegsrecht, z.B. im Umgang mit ungläubigen Frauen.


Das hier ist ein Beispiel für einen Moslem der den Islam konkret befolgt:




Viele Grüße
Ferdinand

« Letzte Änderung: 15. Februar 2012, 04:36:58 von Ferdinand »
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