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Autor Thema: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)  (Gelesen 195834 mal)

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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #315 am: 01. März 2012, 23:26:57 »

@Puhtschara

Ueber deinen Beitrag muss ich erst eine Nacht schlafen,um ihn richtig einzuordnen.

Aber eine Feststellung von dir,fordert eine sofortige Reaktion heraus,naemlich die,
wo ein katagorisches JA steht,auf die Frage,ob es einen causalen Zusammenhang
zwischen streng religioesen Menschen und hoher Gewaltakzeptanz gibt.

Bisher habe ich Bendedikt XIV fuer einen netten  aeltern Herren gehalten,der den
Schein verbreitet,keiner Fliege etwas zu Leide zu tun.

Aber so kann man sich taeuschen.

Weiss das uebehaupt der Vatikan und hat er sich schon geaeussert ?


Jock


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Benno

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #316 am: 02. März 2012, 01:34:01 »

Aber eine Feststellung von dir,fordert eine sofortige Reaktion heraus,naemlich die,wo ein katagorisches JA steht,auf die Frage,ob es einen causalen Zusammenhang zwischen streng religioesen Menschen und hoher Gewaltakzeptanz gibt.Bisher habe ich Bendedikt XIV fuer einen netten  aeltern Herren gehalten,der den Schein verbreitet,keiner Fliege etwas zu Leide zu tun.Aber so kann man sich taeuschen.
Weiss das uebehaupt der Vatikan und hat er sich schon geaeussert ?

Die Geschichte des Vatikans mit der Verbreitung des "christlichen" Katholizismuses ist mit wenigen Recherchen Online oder in verfuegbarer Literatur historisch belegt genauso in einem causalen Zusammenhang zwischen streng religioesen Menschen und hoher Gewaltakzeptanz wie beim  Islam zu bringen.
Der augenblickliche "Stellvertreter Gottes auf Erden" Bendedikt XIV. gebaerdet sich dabei im Gleichnis als Fliegenfaenger (Islamfaenger) der den Schaden welcher er diesem Insekt (Religion) zugefuegt hat mit der ueblichen goettlichen Vergebung in seinem eigenen Beichtstuhl vergessen lassen moechte:



Zitat
Papst Benedikt XVI. - Türkischer Politiker vergleicht Benedikt mit Hitler
Die Proteste in der muslimischen Welt gegen die Islam-Äußerungen des Papstes werden immer schärfer: Benedikt XVI. habe "schamlos" über den Islam geredet und ihn beleidigt, heißt es in Iran. Der stellvertretende Chef der türkischen Regierungspartei AKP vergleicht den Papst mit Hitler und Mussolini.

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,437299,00.html



Zitat
Papst-Kontroverse Benedikt äußert Bedauern
Die islamische Welt hatte eine Entschuldigung vom Papst für seine umstrittenen Äußerungen gefordert. "Der Heilige Vater bedauert sehr, dass einige Passagen seiner Rede für Moslems beleidigend geklungen haben könnten", ließ der Vatikan verkünden. Der Moslem-Bruderschaft Ägyptens reicht das noch nicht.
- Der Papst hatte während seines Deutschlandbesuchs die gewaltsame Glaubensausbreitung verurteilt und dabei indirekt auch den Propheten Mohammed kritisiert.
- Benedikt hatte bei seinem Deutschland-Besuch aus einem Disput im 14. Jahrhundert zwischen dem byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos und einem gelehrten Perser über den Dschihad zitiert. Dort hieß es, Mohammed habe mit seiner Anordnung, seine Lehren auch mit Gewalt zu verbreiten, der Welt nur Schlechtes und Inhumanes gebracht. Darüber empörten sich Muslime weltweit.

Quelle: http://www.stern.de/panorama/papst-kontroverse-benedikt-aeussert-bedauern-570257.html



Die weltweite Empoerung im Klartext:

>>>    In Großbritannien rief Anjem Choudary von Al-Ghurabaa bei einer Demonstration vor der Westminster Cathedral, der Papst müsse der Todesstrafe unterworfen werden".
    Im Irak drohten die Mudschaheddin die Kreuze im Haus des Hundes von Rom zu zerschmettern"; andere Gruppen gaben Drohungen von sich, die einem das Blut in den Adern erstarren ließen.
    In Kuwait forderte eine wichtige Internetseite zu gewalttätiger Vergeltung gegen Katholiken auf.
    In Somalia drängte der religiöse Führer Abubukar Hassan Malin die Muslime, den Papst auf der Stelle" zu jagen" und zu töten.
    In Indien forderte der führende Imam Syed Ahmed Bukhari die Muslime auf auf eine Art zu Antworten, die den Papst zwingt sich zu entschuldigen".
    Ein Toppmann der Al-Qaida kündigte an: Der Verrat und Tyrannei des Papstes wird nur durch einen großen Angriff aufgehalten werden."

Der Vatikan antwortete mit der Einrichtung eines außergewöhnlichen und nie da gewesenen Sicherheitskordons um den Papst. <<<

Quelle: http://de.danielpipes.org/3985/papst-benedikt-kritisiert-den-islam

>>> Der muslimische Aufruhr hat ein Ziel: Kritik am Islam durch Christen zu verbieten und dadurch dem Westen die Normen der Scharia aufzuzwingen. Sollten Westler diesen Grundsatz des islamischen Rechts akzeptieren, werden mit Sicherheit andere folgen. Die freie Meinungsäußerung zum Islam beizubehalten stellt eine entscheidende Verteidigungsmaßnahme gegen das Aufzwingen einer islamischen Ordnung dar. <<< Quelle: Ebenda

Die "Berliner Morgenpost" erkannte schon vor knapp 4 Jahren wohin die ungebremste Expansion des Islam in der Welt fuehrt:

Zitat
Der Islam wächst am stärksten
Montag, 2. Juni 2008 00:24  - Von Matthias Kamann

Auf der Welt leben inzwischen mehr Muslime als Katholiken. Der Leiter des päpstlichen Statistikamtes, Vittorio Formenti, sagte dem "Osservatore Romano", 2006 habe es 1,1 Milliarden Katholiken und 1,3 Milliarden Muslime gegeben.
Rom - Auf der Welt leben inzwischen mehr Muslime als Katholiken. Der Leiter des päpstlichen Statistikamtes, Vittorio Formenti, sagte dem "Osservatore Romano", 2006 habe es 1,1 Milliarden Katholiken und 1,3 Milliarden Muslime gegeben. Der Anteil der Katholiken an der Weltbevölkerung lag demnach bei 17,4 Prozent,...

Freilich liegt es auch daran,dass durch wissenschaftliche Erkenntnisse der gebildete moderne Mensch die auf Goetter und Geister basierenden Religionen,insbesondere das Judentum,Christentum ausser den Islam (der aber die Genesis auch im Koran enthaelt) mit ihrer  maerchenhaften Genesis als Erklaerung zur Erschaffung der Erde durch Kirchenaustritte den Ruecken kehren.
Im Islam ist diese Moeglichkeit leider nicht gegeben,da jede gebaehrfreudige Muslemin mit ihrem Nachwuchs automatisch einen Islamisten zur Welt bringt,der laut dem goettlichen Gesetz der Scharia niemals seine Religion verlassen darf.

Vielleicht sollte Papst Bendedikt XIV. einmal intensiv den Koran studieren damit er begreift,dass seit der Begegnung des Erzengels Gabriel mit dem Propheten Mohammed das Christentum eigentlich gar keine Daseinsberechtigung mehr hat.
Wer als Christ von einem Gott absolut nicht lassen kann der konvertiert dann richtigerweise auch:

Zitat
Immer mehr Latino-Amerikaner konvertieren zum Islam
Aisha Ahmed's Entscheidung, zum Islam zu konvertieren und den Katholizismus und ihren puerto-ricanischen Taufnamen aufzugeben kam nicht plötzlich oder unter Zwang.

Sie verbrachte fünf Jahre damit, den Koran zu studieren und nahm sich einen Lehrer, um Arabisch zu lernen, bevor sie bereit war, das Glaubensbekenntnis, die shahada zu sprechen. Eine Erklärung des Glaubens vor einem Imam, was wesentlich für den Konversionsprozess ist.

Am Ende war die Entscheidung, Muslim zu werden und den Namen von einer Ehefrau des Propheten Mohammed anzunehmen, das Ergebnis einer jahrelangen Infragestellung ihrer katholischen Erziehung und das Entdecken, dass für sie die Antworten im Islam liegen.
"Seit ich konvertiert bin, lebe ich bescheiden und voller Frieden. Alles ist so klar, " sagt Ahmed, 45, aus Tarrytown. "Ich sah im katholischen Glauben nicht die Einheit und das Mitgefühl, das ich im Islam gefunden habe.

Der Koran, sagt er, führt den Katholizismus fort, weil er Adam erwähnt, Moses, Jesus und die Jungfrau Maria. Jesus wird im Islam als Prophet angesehen, nicht als der Sohn von Gott. "Ich sah es als intellektuelle Fortsetzung von dem, was ich gelehrt wurde", sagt er.
Wie Reveron sagen viele hispanische Konvertiten, sie seien enttäuscht worden von der katholischen Religion und sie haben Schwierigkeiten, die Geschichte der Kirche, Erbsünde, Beichten, die Trinität und die Heiligen zu akzeptieren.

Quelle: http://www.way-to-allah.com/themen/Latinos.html

Laenger in Thailand stayierende Member koennen sicher anschliessend mitteilen wie es um die Islam-Konvertiten dort aussieht,schliesslich hat ein allmaechtiger Allah wesentlich weniger Pflegeaufwand als die unzaehligen buddhistischen Geister.

OB
« Letzte Änderung: 02. März 2012, 01:41:48 von Benno »
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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #317 am: 02. März 2012, 02:08:07 »

@Benno

Ich bin ein todernster Mensch,aber du uertriffst mich noch.

Mein Hinweis auf den guten alten Benedikt war ironisch gemeint,um aufzuzeigen,
dass das kategorische (diesmal ohne Tipfehler) JA zum "ad absurdum "fuehrt.

Tut mir leid,dich zu einem weiteren wissenschaftlichen Opus verleitet zu haben.


Jock
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streetbob

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #318 am: 02. März 2012, 10:00:56 »

@BENNO

Ich bin nicht gross an religion interessiert,hoffe aber das fuer die MOSLES das sprichwort " Wer  wind saet,wird sturm ernten " zutrifft.
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Theo Gromberg

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #319 am: 02. März 2012, 16:32:30 »


Im Sueden Thailands nehmen die Moslems aber kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht, die "Religion des Friedens" zu verbreiten.
So las man noch im August des vergangenen Jahres auf einem Pamphlet der "Pattani Islamic Guerillas":
-- Wir werden alle Buddhisten toeten, verbrennen und zerstoeren. Ihr werdet hier nie in Frieden leben koennen ---
Es ging noch weiter; die "Friedensstifter" schrieben, dass sie erst dann mit dem Abschlachten der Unglaeubigen in Siam aufhoeren wollen
wenn Pattani ein islamischer Staat geworden sei.

Na wenn das keine Bomben-Aussicht fuer den Sueden ist.

Quellen:
http://akivoegwerner.wordpress.com/2011/08/08/moslems-in-thailand-wir-werden-alle-buddhisten-toten-verbrennen-und-zerstoren/

http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2011/07/muslim-rebels-slaughter-buddhists-in-thailand-we-will-kill-burn-and-destroy-all-buddhists-you-will-n.html

http://europenews.dk/en/node/45382

Gruss
Theo
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georg

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #320 am: 03. März 2012, 02:42:43 »

Ihr werdet hier nie in Frieden leben koennen
...
wenn Pattani ein islamischer Staat geworden sei.
...
Na wenn das keine Bomben-Aussicht fuer den Sueden ist.

Bin einmal 2006 mit dem Bus von HadYai nach Sungai Golok gefahren, angekommen sind wir dann schon irgenwann so um Mitternacht in einer doppelt so langen Fahrzeit langweilig war es trotzdem nicht eine Menge Strassensperrkontrollen und Militär unterwegs, habe es dann bei dieser einen Reise gelassen obwohl Neugierig letztes Jahr um nochmal so eine schöne angenehme Busreise nochmal zu machen :)

sicherlich könnten die Einheimischen mehr rausholen aus Ihrer Region was Touris betrifft, was solls dafür freuen sich andere südliche Provinzen um desto mehr,

gruss georg aus dem kalten D
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Benno

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #321 am: 05. März 2012, 22:55:35 »

Leider war ich heute bei den 20:00 News auf dem Malay NTV7 nicht schnell genug um vom heutigen Roadside-Bombenanschlag in der islamischen suedthailaendischen Zone Narathiwat in der Naehe des "Ban Taba Fresh Market's" in Tambon Jehhae im Takbai District entscheidende Fotodokumente aus dem Videostream mit meinem Telephon aufzunehmen.

Im Gegensatz zur Meldung der Thai-Zeitung "THE NATION" mit 8 Verletzten wurde auf NTV7 von einem Toten und 7 Verletzten gesprochen was auch im Film so zu sehen war:

BREAKING NEWS: http://www.nationmultimedia.com/breakingnews/4-troops-4-civilians-injured-in-Narathiwat-bomb-at-30177283.html

Gruss aus dem temperaturmaessig angenehmen Ipoh bei + 29 Grad Celsius,71% Luftfeuchtigkeit um 23:55 Malay-Time - OB
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Theo Gromberg

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #322 am: 09. März 2012, 07:41:11 »

Und wieder mal haben 4 Familien in Pattani ihre Soehne und Vaeter bei einem Bombenattentat verloren.
Wie der Polizeioberst Satanfah Wamasing der Presse mitteilte wurden die Soldaten getoetet, waehrend sie mit ihrem Kleinlaster auf einer Landstrasse patroullierten.
Ausserdem gab es eine nicht genannte Anzahl von Menschen, die verletzt wurden.
Ueber die Schwere der Verletzungen wurden keine Angaben gemacht.

Die Aufstaendischen zuendeten die Bombe von einem Versteck aus.
Nach den Morden, stahlen sie ausserdem das Gewehr eines der Soldaten.

Islamisten haben seit 2004 ueber 5.000 Menschen ermordet.
Ihre Gewalt richtet sich gegen Symbole des Staates, einschl. Soldaten, Beamte und offizielle Vertreter der Regierung

http://www.washingtonpost.com/world/asia_pacific/roadside-explosion-kills-4-soldiers-in-thailands-violence-prone-south/2012/03/07/gIQAFkC1xR_story.html

Bei solchen Meldungen geht niemand auf die Strasse.
und die Plakatekleber des moslemischen Terrors ueben sich in donnerndem Schweigen.
5.000 von fanatischen Moslems ermordete Maenner, Frauen und Kinder in Thailand seit 2004
locken keinen Gutmensch im Westen hinter dem Ofen hervor.
Ja, da wird uns sogar von hoechsten Stellen offiziell mitgeteilt,
dass die Sekte, aus der der Moerder stammen, auch ein Teil Deutschlands sei.

Aber wehe jemand kritisiert den Islam.
Da steht die islamische Welt auf und ein Sturm bricht los.
Die Gutmenschen ueberschreien sich gegenseitig mit Nazi-Nazi Rufen.
Die Volksverraeter in den Hauptstaedten des Westens
drehen sabbelnd an ihren Toleranz-Gebetsmuehlen
und die Mohammedaner freuen sich einen "Knopp an die Backe"
ueber so viel Dummheit und Selbstaufgabe, der nach ihrer Religion ohnehin lebensunwerten Unglaeubigen
auf dem Weg zur Schlachtbank.

ich moechte mit einem Zitat von Theodor Koerner schliessen,
dass mir in diesem Zusammenhang ausserordentlich gut gefaellt:

Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!
(Theodor Körner 1791-1813)

In genau diesem Sinne
Gruss
Theo




« Letzte Änderung: 09. März 2012, 08:33:36 von Theo Gromberg »
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namtok

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #323 am: 09. März 2012, 15:07:07 »

Theo halt mal den Ball flach mit deinem Propagandamodus...


Tatsache ist, dass es hier nicht um die "Eroberung Thailands durch den Islam" geht, sondern um ein früher von Thailand erobertes islamisches Gebiet.


So werden wohl  nicht  

Zitat
4 Familien in Pattani ihre Soehne und Vaeter bei einem Bombenattentat verloren


haben, sondern diese aus anderen Landesteilen stammen, da gibt es eine klare Trennung zwischen Einheimischen und "Besatzern". "Verbrüderung" ist selten genug, selten freiwillig und schafft Probleme. Hier eine Demo gegen die Besatzungtruppen:





Die Bangkokpost hat mehrere interessante Artikel zum Süden.


Zu der oben erwähnten Demo, deren Auslöser wohl ein Vergewaltigungsfall war:



Forbidden love stirs up resentment in deep South


Rape case involving soldiers highlights cultural differences that test relationships



http://www.bangkokpost.com/news/security/283525/forbidden-love-stirs-up-resentment-in-deep-south



Auch heute wurden wieder 2 Militärposten überfallen mit 12 verwundeten Soldaten. Die Aufständischen scheinen sich immerhin primär auf Angriffe gegen Sicherheitskräfte zu orientieren. Nur einer davon (Nummer 7) hat einen muslimischen Namen:


http://www.bangkokpost.com/breakingnews/283619/12-soldiers-hurt-in-outposts-attack



Da kommt von der derzeitigen Regierung nun endlich gemäss ihrem Versprechen vor der Wahl ein vernünftiger Vorschlag einer lokalen Selbstverwaltung ( ähnlich wie in BKK, Pattaya, Patong und Chiangmai, wo die Einheimischen ihren Bürgermeister und Stadtrat selbst wählen können) ist Armeechef Prayuth schon dagegen.  

Dabei würde da noch nicht einmal einen Armeeabzug beinhalten und wäre auch keinn "Abspaltung von Landesteilen"


Dumme Sprüche und keine Argumente (Es wären 99% dagegen, weiss er das ohne Abstimmung  --C und die Leute hätten derzeit mehr Vertrauen in die Sicherheit wie früher  {:} )


http://www.bangkokpost.com/breakingnews/283471/prayuth-no-to-pattani-maha-nakhon


http://www.bangkokpost.com/news/security/283475/5-killed-in-south-army-rejects-pattani-city



Er möchte wohl wie bisher gemäss Kriegsrecht das Sagen haben...


http://www.nationmultimedia.com/national/Emergency-decree-may-be-extended-after-Narathiwat--30177499.html
« Letzte Änderung: 09. März 2012, 16:39:51 von namtok »
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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #324 am: 10. März 2012, 09:26:38 »

Zitat
… sondern um ein früher von Thailand erobertes islamisches Gebiet

Ägypten  z.B. war einmal ein durch und durch christliches Land und wurde von den Arabern erobert und islamisiert. Wer heute daraus irgendwelche Forderungen ableiten wollte, den würde man ja wohl zu Recht nicht ernst nehmen.

Betrachtet man die Geschichte Europas, war es völlig normal, dass als Ergebnis von Kriegen viele Gebiete mal dem einen und mal dem anderen Staat zugeschlagen wurden. Im Ergebnis wurden Vielvölkerstaaten geschaffen. Jeder, der ein wenig nachdenkt, wird zu dem Ergebnis kommen, dass man so etwas nicht zurück abwickeln kann (Neusprech: ethnische Säuberung), ohne neues Unrecht zu begehen und damit die Grundlage für  neue Konflikte zu legen.

Also, es mag geschichtlich durchaus richtig sein, dass die Gebiete im Süden früher mal von Thailand erobert wurden, aber das kann heute kein Argument mehr sein.



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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #325 am: 10. März 2012, 13:29:39 »

Der Unterschied sind 1500 Jahre gegen nur etwa hundert Jahre und ausserdem die Tatsache, dass in Ägypten ausser einer kleinen Minderheit von Kopten keine Christen mehr zu finden sind, während im früheren Sultanat Pattani die ursprüngliche Moslembevölkerung immer noch die bei weitem überwiegende Mehrheit stellt...
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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #326 am: 10. März 2012, 15:17:05 »

Auch das hatten wir schon mal in Europa, dass die Grenzen nach der Religionszugehörigkeit der Bevölkerung gezogen wurden. Wenn ich mich recht entsinne, war das zuletzt kurz vor dem 30 jährigen Krieg.

Man kann das Ganze aber auch so sehen, dass sich Thailand im seinem Süden eher moderat verhalten hat. Es hat nie versucht, die jetzige Mehrheit zu einer Minderheit zu machen. 
« Letzte Änderung: 10. März 2012, 15:45:57 von arthurschmidt2000 »
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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #327 am: 10. März 2012, 16:52:53 »

Es hat nie versucht, die jetzige Mehrheit zu einer Minderheit zu machen.  

Nö,beim Massaker,von TakBai,wollten alle nur "spielen" {+

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #328 am: 10. März 2012, 18:43:59 »

Der Islam wird Thailand nicht erobern, anders in Deutschland, egal welche Partei (außer NPD) wollen die Mehrheit zur Minderheit machen,
Deutschland wird bunter, jeden etwas weniger deutsch sind Sprüche von bekannte Politkern.
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arthurschmidt2000

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #329 am: 10. März 2012, 21:03:30 »

Zitat
Nö,beim Massaker,von TakBai,wollten alle nur "spielen"

Aber Shortie, ich versuchte doch gerade zu erklären, wenn jeder einen „berechtigten“ Grund hat, zurückzuschlagen, dann wird man weder den Krieg noch den Frieden gewinnen.

Schau Dir einfach das Beispiel Chinas an, sie fluten einfach die Gebiete ihrer Minderheiten mit Hanchinesen. Und übermorgen kann dann abgestimmt werden.
« Letzte Änderung: 10. März 2012, 21:30:32 von arthurschmidt2000 »
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