Noch nie hat @.derbayer. eine Zeile ueber das Fruehstueck geschrieben.
Gerade jetzt,wo viele unserer Member beim Fruehstueck sitzen,scheint
folgender Beitrag angebracht.
Das Fruehstuecksritual der DACH-ler ist fast indent.Kaum oeffnen wir
die Augen und stellen,zur Ueberraschung,fest,dass man noch am Leben
ist,meldet sich der Magen zu Wort.Nach der Morgentoilette sitzt man als-
bald am Fruehstueckstisch und labt sich an Tee oder Kaffee,an mit mit Butter
bestrichene Broetchen,etwas Schinken u.s.w.
Aber andere Laender haben andere Sitten,sagt man und so soll man sich
nicht wundern,wenn sich Italiener mit einem " uno Cappucino,per favore "
zufrieden geben,waehrend unsere thailaendischen Mitbuerger,bereits Mengen
an Speisen zu sich nehmen,die ausreichen wuerde,um ein biafraisches Dorf
sattzumachen.
Immerwieder hoert man,dass das Fruehstueck die wichtigste Mahlzeit des Tages
sein soll.
Naehere Ausfuehrungen zu diesen Thema,ueberlasse ich gerne dem Bernd.
Ich will nur noch darauf hinweisen,dass ein nicht eingenommenes oder verpatztes
Fruehstuck,den ganzen Tag vermiesen kann.
Als Beispiel nachfolgendes !
Das Fruehstueck wurde in der k.u.k. Armee "Abkochen" genannt.Die Pferde bekamen
ihre Fourage,die Mannschaft ein warmes Essen.
Niemand sollte dabei stoeren.Erst dann wandte man sich den Dingen zu,die auf dem
Programm standen. So wie damals,im 3. napoleonischen Krieg,wo eine Schlacht ange-
setzt war.
Man sollte meinen,dass es ein Akt der Hoeflichkeit ist,dies zu respektieren.Aber nein !
Napoeon griff vor dem Abkochen an,ueberraschte natuerlich die Armee und so ist es
nicht verwunderlich,dass nicht nur die Schlacht verloren ging,die Stimmung des Generals
am Boden war,und Oesterreich - Ungarn Laendereien einbuesste.
Jock