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Autor Thema: Fotos von Vögeln  (Gelesen 152358 mal)

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Raburi

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1020 am: 18. Juni 2026, 16:49:53 »

Bei den Scharben scheint es Nachwuchs gegeben haben.









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Raburi

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1021 am: 18. Juni 2026, 16:51:51 »


Bei den Reihern sieht es nicht nach Nachwuchs aus.









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wasi-cnx

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1022 am: 18. Juni 2026, 18:53:19 »

@Raburi,

Ja, scheint so, dass bei den Scharben der Nachwuchs in den Nestern hockt, bei den Reihern scheint es dagegen noch keinen gegeben haben. Einige Reiher sitzen aber in ihren Nestern, was ein Hinweis ist, dass sie vermutlich zumindest die Eier ausbrüten. Mal sehen, wie es bei den zwei Vogelkolonien weitergeht.

Gruss, wasi-cnx
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Raburi

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1023 am: 18. Juni 2026, 19:53:13 »


Hallo wasi-cnx

Vielen Dank für deine Antwort.  [-]

Gruss  Raburi
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Khun Han

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1024 am: 18. Juni 2026, 20:19:42 »

@wasi-cnx

Vielen Dank für Deine profunden und ausführlichen Erklärungen! Ich selbst konnte keine Beschreibung zu den Vögeln finden. Jetzt werde ich sie Bülbül nennen.

Ich möchte die Beobachtungen von gestern ergänzen. Das Junge war ja flügge, es konnte vom Nest zum Sonnenschirm fliegen und hat auch manchmal seine Flügel ausgestreckt. Wenn ein Elternteil sich neben es setzte, sperrte es zwar den Schnabel auf, aber ich konnte nicht sehen, dass es gefüttert wurde. Die Eltern flogen hin und her und wollten es wohl zum Mitfliegen bewegen. Ihm wurde gezeigt, wie man aus einem Tongefäss trinken kann. Es blieb aber geduckt sitzen bis zum späten Nachmittag.



Drinnen auf dem Sofa konnte ich den Schirm nicht weiter beobachten, aber plötzlich flogen die Eltern ganz nahe an die Türe heran und setzten sich schließlich sogar beide nebeneinander auf die kleine Uhr mit Temperaturanzeige, die auf dem Tisch neben dem Buddha steht, und sahen mich an. Sie flogen auch zu anderen Stellen, setzten sich aber dann zum zweiten Mal beide auf die Uhr. Ich empfand, dass sie sich bedankten und verabschiedeten. Heute habe nur einen Bülbül kurz gesehen. Sie haben wohl einen anderen Bereich für sich gefunden.

Wenn ich jetzt sage, dass ich es mir zur Gewohnheit gemacht habe Segenswünsche auszusprechen für alle, die bei uns vorbeigehen oder vorbeifahren oder auch vorbeifliegen, dass ich mit unseren Pflanzen kommuniziere, dass ich an Naturwesen glaube, die sich um die Pflanzen und die Tiere kümmern, dann gerate ich in den Bereich der Esoterik und ich hebe mir das lieber für den Tagebuch-Bereich auf.
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Raburi

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1025 am: 19. Juni 2026, 18:26:06 »


Ist das ein Bülbül?







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wasi-cnx

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Re: Fotos von Vögeln
« Antwort #1026 am: Gestern um 14:04:44 »

@Raburi,

Genau, das ist ein Bülbül.

Bei dem Vogel handelt es sich um einen Strichelwangenbülbül (Pycnonotus conradi).

Der wurde früher oft als Unterart des Blanfordbülbüls (Pycnonotus blanfordi) geführt. Nach der taxonomischen Abspaltung und Anerkennung als eigenständige Art im Jahr 2016 etablierte sich für Pycnonotus conradi der eigenständige deutsche Name Strichelwangenbülbül (während Pycnonotus blanfordi im Deutschen nun meist Ayeyarwadybülbül, oder auf gut Deutsch Irrawaddybülbül)
genannt wird).

Der Name leitet sich direkt von den feinen, grauen Streifen hinter dem Ohr bzw. auf den Wangen des Vogels ab.

In meinem thailändischen Vogelbestimmungsbuch von 2002 ist dieser Vogel noch unter Blanfordbülbül (Pycnonotus blanfordi) beschrieben, im detaillierten Beschrieb als Unterart desselben (damals, 2002, also noch als Pycnonotus blanfordi conradi).

Der lateinische Zusatz CONRADI ehrt den Bremer Kapitän und Kaufmann Paul Conrad.

Conrad war im Jahr 1870 als Kapitän im damaligen Ostindien (Südostasien) unterwegs. Sein Bezug zum Vogel: Auf seinen Reisen sammelte er naturhistorische Proben und brachte biologische Exponate mit nach Deutschland. Otto Finsch, der damals am heutigen Übersee-Museum in Bremen arbeitete, untersuchte diese Sammlungen, entdeckte den unbeschriebenen Bülbül und benannte ihn nach seinem Unterstützer.

Der Zusatz blanfordi: Der Name Pycnonotus BLANFORDI (beschrieben durch den britischen Arzt und Zoologen Thomas Caverhill Jerdon im Jahr 1862) ehrt den berühmten englischen Naturforscher und Geologen William Thomas Blanford.

Wer war das? Blanford war ein hoch angesehener Wissenschaftler, der für den Geological Survey of India arbeitete. Später wurde er Präsident der renommierten Asiatic Society of Bengal.

Sein Bezug zum Vogel: Er kartierte weite Teile Indiens, Myanmars (Burmas) und Abessiniens (heutiges Äthiopien) geologisch, sammelte dabei aber auch intensiv Vögel, Säugetiere und Reptilien. Er war zudem Herausgeber der wegweisenden Buchreihe The Fauna of British India, including Ceylon and Burma. Wegen seiner immensen Beiträge zur indischen und burmesischen Fauna widmete Jerdon ihm diese Art.

Der Strichelwangenbülbül meidet dichte Urwälder. Er bevorzugt stattdessen offene Landschaften, Waldränder, landwirtschaftliche Flächen, urbane Parks und Gärten. Er ist der klassische „Gartenvogel“ Thailands und fällt vor allem durch seine minutenlangen sehr lauten rauhen Rufe auf, die ein bisschen einer europäischen Elster ähneln. In Thailand ist er einer der häufigsten Bülbülarten.

Gruss, wasi-cnx
« Letzte Änderung: Gestern um 14:12:01 von wasi-cnx »
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