Hallo @jock,
vielen Dank für Deine Ausführungen zu Gold. Allerdings sehe ich doch einige kleine Probleme bei Goldschmuck vor allem, aber auch bei Münzen und Barren allein mit einem Magneten die Echtheit zu prüfen.
Zunächst einmal muss man ja festhalten, das bei allen drei Formen, das Gold nicht in Reinform vorliegt sondern in irgendeiner Legierung um den Anforderung z.B. der Stabilität zu genügen. Das ist auch bei den sogenannten Anlagemünzen so, obwohl mit 1 Unze ausgewiesen (Krügerrand) wiegt
die Münze mehr als 31,1 Gramm, da z.B. beim Krügerrand ein höherer Kupferanteil beigemischt ist, daher auch die rötlichere Farbe. Das Bruttogewicht nennt man auch Rau(h)gewicht. Beim Krügerrand sind das dann z.B. 33,93 gr., macht also auf das Gesamtgewicht 916,7/1000.
Da mehr oder weniger jede Prägestätte ihre eigene Zusammensetzung hat (Schmuck jetzt mal ganz außen vor) arbeiten die Unternehmen im Goldhandel zur Prüfung unter anderem mit einer Magnetwaage. Da wird das jeweilige Stück raufgelegt, und es wird ein sog. magnetisches Differenzgewicht ermittelt, dann schaut man in die mitgelieferte Tabelle ob der Wert identisch mit den Herstellerangaben ist.
Für Schmuck oder Münzen, die nicht gelistet sind, kann dieses Verfahren nicht angewandt werden, da keine Herstellerangaben vorhanden sind.
Wohlgemerkt ist es eines von verschiedenen Prüfungsverfahren, davon werden jeweils mehrere durchgeführt.
Wer nähere Informationen dazu sucht, wird hier fündig:
http://www.aurotest.de/welcome.htmGibt wahrscheinlich noch andere, die so was anbieten, habe die Seite vom einem Freund, dessen Firma mit diesen Geräten prüft.
Auf der Seite werden neben der Magnetwaage und anderen Prüfverfahren auch gängige Gold- und Silberfälschungen vorgestellt.
Ganz informativ.
Beste Grüße
Lung Tom