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Autor Thema: Vom Koeter gebissen  (Gelesen 26094 mal)

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drwkempf

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #15 am: 27. November 2012, 09:13:58 »

Gegen die Behandlung von Bisswunden mit H2O2 (Wasserstoffsuperoxyd) ist nichts einzuwenden, besser sind allerding moderne Desinfektionsloesungen wirksam, die oft eine seifige Komponente beinhalten, also auch altes Blut sehr gut und ohne viel mechanische Reibung entfernen lassen und bei der Wundbehandlung selbst nicht brennen.

Abergrundsaetzlich ist eine Wundspuehlung mit Wasserstoffsuperoxyd eine richtige Massnahme!

Bisswunden gelten grundsaetzlich als infizierte Wunden, die man nicht mit einer regulaeren Wundnaht verschliessen sollte. Es besteht dabei die Gefahr, dass Keime in die Wunde ëingenaeht" werden und sich so einer geeigneten Behandlung entziehen. Sie werden nach einem Wundverschluss nicht mehr von einem oertlichen Desinfektionsmittel erreicht.
Wundraender sollte man daher allenfalls mit einem Klammerpflaster annaehern.

Keine Regel ohne Ausnahme:
Bisswunden im Gesicht duerfen unter ganz besonderen Vorsichtsmassnhmen und engmaschigster Kontrolle aus kosmetischen Gruenden zugenaeht werden.

Wolfram










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Kaleu

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #16 am: 27. November 2012, 09:30:19 »

Bei Hunden die zum Angriff übergehen könnte man es eventuell mit der Zettelabwehr versuchen. Gerade wenn man einfach nur so unterwegs ist, hat man ja in den seltensten Fällen nen Knüppel oder sonstiges zur Hand. Einen Zettel kann man sich aber immer einstecken. So steht man dann wenigstens nicht völlig mit leeren Händen da.

Man sollte diese Technik aber nur im absoluten Notfall anwenden. Ich linke mal ein Youtube-Video wo man ersehen kann wie die Hundeabwehr zwecks Zetteltechnik richtig angewandt und umgesetzt wird:

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jock

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #17 am: 27. November 2012, 09:35:24 »

Bei der Behandlung von Bisswunden,gehen die Meinungen auseinander.

Einen skurrilen Fall von Wundversorgung,habe ich am eigenen Leib erfahren.

Im Zuge einer Eifersuchtsszene zwischen Riob und Ciro um die Gunst des Herrls,
bin ich dazwischen gegangen und wurde in den Unterarm gebissen.

Das Bissgewicht von ca 160 kg trieb mir nicht nur einen Zahn 2 cm ins Fleisch,
sondern auch Traenen in die Augen.

Ich hatte noch eine intakte Tetanus,desinfizierte und liess die Wund ausbluten.

Somit waere der Fall fuer mich erledigt gewesen,doch als die Familie das Unglueck
sah,ich Arzt,Spital und Intensivstation ablehnte,riefen sie nach der uralten wunder-
samen Frau,der man nachsagte,sie koennte Tote zum Leben erwecken.

Sie kam,murmelte Geheimnisvolles,auch seltsame Handbewegungen vollzog sie um
dann endlich zur Therapie zu schreiten.

Sie zerrieb einen kalkaehnlichen Stein im Moerser und streute mir das Pulver auf
die Wunde.

Ich dachte,das waere es gewesen,doch ich irrte,denn sie forderte mich auf,den Arm
auf den Boden zu legen und stieg mit ihren Fuss drauf,um das Puver in die Wunde zu
pressen.

Es wird immer ein Geheimnis bleiben,ob der seit 70 Jahren nicht mehr gewaschene
Fuss eine derartige Heilkraft besessen hat,denn die Wunde heilte ohne jedes Problem
in kurzer Zeit,oder ob ich nur Glueck hatte.

Seither ist mein tiefes Misstrauen an der Schulmedizin in normales Misstrauen gewichen.


Jock
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Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #18 am: 27. November 2012, 09:38:45 »

Wolfram ,

ich bin kein Fachmann , aber könnte man nicht , wenn man die Wunde schon mit einer Naht versieht ,

einen Schlauch mit einbringen durch den die Wunde gespült und entwässert werden könnte .....

nur so eine Idee , weil die dies bei mir so gemacht haben . Gruß ins Nachbarland ....... Alex
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Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #19 am: 27. November 2012, 09:48:13 »

Zitat
Hunde,die zu einen solchen Leben verurteilt sind,halten sich zwar ums Haus auf,sind sich aber selbst
ueberlassen.Huendinnen werden laeufig,paaren sich und werfen Junge,die Population  wird groesser und
damit auch die Zahl der Soidogs.

Vollkommen richtig erkannt .... so iset hier im Land ... die Schuld liegt nicht beim Hund , sondern bei dem
der aus ihm den..... nicht mehr wie ein normaler Hund handelnden Zombie Köter gemacht hat .

Thai Hunde sind die Stock Gebärde gewöhnt und halten sich in der Regel bei so einer Drohung fern , aber
auch hier wie im richtigen Leben ........ im Rudel sind sie stark , da mag auch der Stock keine Warnung mehr sein .

Auch ich möchte mich den Besserungswünschen anschließen . Gruß Alex
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AndreasBKK

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #20 am: 27. November 2012, 09:52:33 »

Das Hauptproblem ist wirklich die Verantwortung.
In Thailand will keiner Verantwortung übernehmen.
Alle haben immer eine Ausrede parat.

Es gibt Gesetze und Verordnungen, aber ich habe noch nie einen Polizisten gesehen, der sich wirklich darum kümmer.
Warum hat wohl die WHO der Thai Polizei ans Bein gepisst? Genau, weil die ihren Job nicht machen.

Es gibt u.a. ein Gesetz gegen diese Köter. Die "Verantwortlichen" sind nur zu bequem es umzusetzen.
Ich sage nur Hundefänger und einschläffern.
Und bevor nun wieder alle anfangen mich zu kritisieren.

1. Ist es in sehr vielen Länder üblich, und hat den nötigen Erfolg gebracht.

2. Wer Strassenköter in Schutz nimmt sollte das mal den Elter der tot gebissenen Kindern erzählen.

Immer versuchen alles zu entschuldigen. das ist ja widerlich. {/ {/
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Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #21 am: 27. November 2012, 09:57:25 »

Zitat
1. Ist es in sehr vielen Länder üblich, und hat den nötigen Erfolg gebracht.

Was hat denn nun den Erfolg gebracht ... haben sie die Herrchen oder die Hunde eingefangen ?
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AndreasBKK

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #22 am: 27. November 2012, 10:01:18 »

Was fängt wohl ein Hundefänger?  {[

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malakor

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #23 am: 27. November 2012, 10:03:17 »

Das Hauptproblem ist wirklich die Verantwortung.
In Thailand will keiner Verantwortung übernehmen.
Alle haben immer eine Ausrede parat.

Es gibt Gesetze und Verordnungen, aber ich habe noch nie einen Polizisten gesehen, der sich wirklich darum kümmer.
Warum hat wohl die WHO der Thai Polizei ans Bein gepisst? Genau, weil die ihren Job nicht machen.

Es gibt u.a. ein Gesetz gegen diese Köter. Die "Verantwortlichen" sind nur zu bequem es umzusetzen.
Ich sage nur Hundefänger und einschläffern.
Und bevor nun wieder alle anfangen mich zu kritisieren.

1. Ist es in sehr vielen Länder üblich, und hat den nötigen Erfolg gebracht.

2. Wer Strassenköter in Schutz nimmt sollte das mal den Elter der tot gebissenen Kindern erzählen.

Immer versuchen alles zu entschuldigen. das ist ja widerlich. {/ {/

Da muss ich dir uneingeschraenkt Recht geben.
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Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #24 am: 27. November 2012, 10:22:20 »

Nun mit meinem " ironischen Einwurf " wollte ich vermeiden das sich ein so wichtiges

 Thema in Hundefreund und Hundehasser aufsplittet . Um eine Ursache zu bekämpfen ist es müßig bei den Auswirkungen zu beginnen .

Die Ursache und das hat Jock richtig erkannt liegt nun mal nicht bei den unbeaufsichtigten Soidog sondern im humanen Verantwortungsbereich .

Auch der Soidog ist bei der Geburt ein harmloses Lebewesen , welches aber wenn er aufwächst lernt , Liebe und Verständnis ist von

den Zweibeinern nicht zu erwarten ... sein Verhalten wird a typisch  . er verteidigt sein Revier   also alles was er glaubt ihm zu gehören ,

mit dem was er einzubringen hat . Mir kann hier keiner erzählen er wäre " GRUNDLOS " angegriffen worden , der Grund liegt in 99% aller

Fälle hier in den Revieransprüchen die so ein Hund verteidigt . Nicht das ich hier falsch verstanden werde , ich heiße solche Attacken nicht gut ,

ich würde nur eher die Ursache für die Attacke bekämpfen als den Hund um das Problem aus der Welt zu schaffen . Das Hunde ihr Revier verteidigen

ist als vollkommen normal anzusehen , dies macht mein Schäferhund genauso . Dem wurde aber beigebracht was sein Revier ist und er hat eine soziale

Bindung zum Menschen , der den Soidogs schon von klein an nicht zu Teil wurde . Allen sogenannten " Hundehassern " empfehle ich mal Konrad Lorenz

"mit dem Hund auf DU " zu lesen um sich einen kleinen Einblick zu verschaffen , wie ein Hund tickt !

Ich könnte jetzt noch anfügen , das mich noch nie einer der Soidogs angegriffen hat ... das wäre aber zu billig , ne aber zu wissen warum sie dies

in Einzelfällen tun , wäre für eine Ereignisabwehr schon interessant zu wissen .  Gruß Alex
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samurai

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #25 am: 27. November 2012, 10:33:46 »

Mein herzliches Beileid. Das sieht wirklich nicht schön aus.
Es ist ein Unding das der Hund als bekannter Beisser frei rumläuft, dazu auf Klinikgelände. Der Mann ist seines Berufes nicht würdig, ne absolute Nullnummer. Ich habe da ne klare Meinung, wer seinen Hund nicht im Griff hat, dem gehört er abgenommen. Sollte mich ein Hund mal so angreifen, werde ich versuchen Ihn zu töten, ohne schlechtes Gewissen. Solche Attacken sind meiner Erfahrung nach absolute Ausnahmen. Ich kenne persönlich keinen der bisher gebissen wurde. Die blöden Köter hier kommen auch immer wild bellend angerannt, einmal giftig angeschaut, rennen sie mit eingekniffenem Schwanz dumm jaulend in alle Richtungen ...
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arthurschmidt2000

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #26 am: 27. November 2012, 10:53:38 »

Zitat
ich würde nur eher die Ursache für die Attacke bekämpfen als den Hund um das Problem aus der Welt zu schaffen

Wann und wie?
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #27 am: 27. November 2012, 11:09:44 »

Zitat
Wann und wie?

Mit Bildung und Aufklärung der hier betroffenen Thais und etwas provokant.      ...auch der hier lebenden Farang .

Aber Du Arthur wußtest ja schon vorher mit Deinem Einzeiler Einwurf , keine befriedigende Antwort von mir darauf zu erhalten  C--

die in diesem Land umsetzbar wäre.............
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malakor

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #28 am: 27. November 2012, 11:30:30 »

Bildung und Aufklaerung der hier lebenden Thai:        ob dein restliches Leben dafuer wohl ausreicht ?
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arthurschmidt2000

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #29 am: 27. November 2012, 11:32:40 »

Ich frage mich dann nur, warum Du etwas vorschlägst, von dem Du weißt, dass es nicht umsetzbar ist.

Wenn ich die Ursache nicht beseitigen kann, was spricht dann dagegen, gegen die Wirkung vorzugehen?
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