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Autor Thema: Vom Koeter gebissen  (Gelesen 26120 mal)

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Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #60 am: 29. November 2012, 09:02:12 »

Tobi ,

bei uns in der Moo Baan sind mit einer Ausnahme alle Hunde hinter ihrer " Absperrung " .

Die " ausgewilderten " Soidogs sind außerhalb und durchstreifen Nachts die Siedlung auf

der Suche nach Fressbarem ... dabei werden natürlich auch die Mülltonnen am Eingang

der Moo Baan " bearbeitet , was sichtbare unschöne Spuren hinterläßt . Die Thaihunde

hier werden in der Früh , wenn die Besitzer glauben es sieht keiner rausgelassen um ihr

 Geschäft zu verrichten . Ausser meiner direkten Nachbarin und mir habe ich noch nie einen

 Thai hier mit seinem Hund " Gassi " laufen gesehen . Vor der Siedlung um den lokalen

Market halten sich an die 30 Soidogs auf die auf Fressens-spenden hoffen ... alle sind friedlich .

Ich bin immer noch der Meinung , das Problem mit den Herrenlosen Strassenhunden ist vom

Menschen verursacht und kann auch nur da gelöst werden . Wie das hier funktionieren soll

weiß ich auch nicht .... eine Ausrottung der derzeitigen Population an Soidogs jedenfalls behebt

das Problem auf Dauer nicht ! Gruß Alex
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Tobi CR

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #61 am: 29. November 2012, 09:13:32 »

 ;D
Das mit den Mülltonnen erinnert mich an viele Videos aus Osteuropa,
wo statt der Hunde BÄREN die Container nach Fressbarem
durchsuchen...
 ;)
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somtamplara

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #62 am: 29. November 2012, 09:26:13 »

Tobi ,
Ausser meiner direkten Nachbarin und mir habe ich noch nie einen Thai hier mit seinem Hund " Gassi " laufen gesehen .
Ich fahre unsere beiden (einer aus dem Avatar) morgens eine kleine Runde mit dem Fahrrad spazieren.
Sehr zum Amüsement oder Irritation der Dörfler (vielleicht ist es auch der Stock auf dem Gepäckträger?)  ;]
Ich habe noch nicht erlebt, dass einer seine Hunde mit Namen (zur Räson) ruft wie wir das tun.
Auch das scheint die Dörfler zu irritieren  {+
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Burianer

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #63 am: 29. November 2012, 09:54:37 »

 :]  Tobi CR , na von Baeren moechte ich erst recht nicht gebissen werden  :]
oder hat uns geheimagent einen Baer aufgebunden  :-X
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schiene

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #64 am: 29. November 2012, 11:31:55 »

Ich habe noch nicht erlebt, dass einer seine Hunde mit Namen (zur Räson) ruft wie wir das tun

Der Hund von meiner Schägerin heisst Nam Käng(Eiswürfel) und wird auch so gerufen.Meist hört er auch aufs Wort wenn man
ihn ruft oder er Fremde anbellt.
Letztes Jahr bekam sie zwei Junge(ich meine den Hund,nicht meine Schägerin ;] ) und ratet mal wie diese "getauft"wurden!??
Natürlich Whisky und Soda }}

@geheimagent
Gute Besserung!!
« Letzte Änderung: 29. November 2012, 11:35:22 von schiene »
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geheimagent

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #65 am: 29. November 2012, 12:50:47 »

Schiene, das ist Humor find ich gut.  ;D Aber ist ja auch irre in so einem Thread wie man vom Koeterbiss auf Aufloesung und Bildschirmeistellung kommt.  {-- }{ Ich werde mal Morgen mit der Policestreife den Hundebesitzer besuchen gehen. Mal sehen ob er wirklich fuer alle Kosten aufkommen wird wie versprochen. Habe meine Beinbilder mal an bekannte Aerzte in Deutschland geschickt die raten mir heimzukehren.
Es gibt 2 Optionen Heimflug oder Bumrumgrad Hospital und das kostet richtig Kohle. Mal sehen was er bezahlen moechte. Das bloede ist ja, das ich eigentlich Blutverduenner nehmen muss. Hatte Gott sei Dank 3 Tage vor dem Biss keine Tabletten mehr. Somit war meine Blutspur ( ca 4 km vom Bissplatz bis zum Ram Hospital ) nicht alzu gross. Hatte im letzten Jahr eine neue Herzklappe und 2 Bypaesse bekommen. Bin daher gezwungen die Verduennner zu nehmen dadurch duerfte sich die Heilung verzoegern.  >: >:( :(
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jorges

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #66 am: 29. November 2012, 14:44:57 »

Der Hund von meiner Schägerin heisst Nam Käng(Eiswürfel)

Unser Ruede heisst Amor, und er macht seinem Namen alle Ehre. Der alte Streuner ist sogar bei den Besitzer/inner seiner zahlreichen Angebeteten nicht gerade unbeliebt, isser doch ein ganz ein fescher }}.

Unsere Huendin heisst uebrigens (nur) Käng.
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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #67 am: 29. November 2012, 15:18:09 »

Von Arzt an Geheimagent:

Mein Lieber,

Du solltest tatsaecchlich Deine "BLutverduenner rasch wieder einnehmen!!!
Sie beeintraechtigen die Wundheilung nicht, mit Spontanblutungen aus der  Wunde ist nicht zu rechnen.

Nachdem Du bisher - trotz zugenaehter Wunde - Glueck gehabt zu haben scheinst, sehe ich von hier aus eigentlich keinen Grund zu einer krankheitsbedingten Urlaubsreise, auch eine Behandlung im bekanntermassen sehr guten Bumrungrad Hospital scheint mir ueberzogen, wenn sich nicht neuerlich drastische Wundverschlechterungen eingestellt haben sollten.
Meiner Meinung nach tuts auch eine ganz normale Weiterbehandlung - regelmaessige engmaschige Wundkontrollen, abhaengig von den im Blutlabor
Gemessenen Entzuendungswerten ggf zusaetzliche antibiotische Behandlung - bei moeglichst rascher Entfernung des Nahtmaterials.
Spaetestens danach muss aber die Blutgerinnung deutlich abgesenkt werden, um nicht Probleme mit den Herzklappen und Bypaessen zu bekommen!

Ich wuensche Dir weiter gute Besserung, neue Bilder von der Beinwunde wuerden eine weitere Fernbeurteilung erleichtern.

Wolfram
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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #68 am: 29. November 2012, 15:48:21 »

Tobi, deine Antwort war zwar nicht direkt an mich gerichtet, aber bei deinem Fall, von dir beschrieben, wuerde ich auf Windbestaeubung tippen.
Und welcher unverantwortliche Baerenhalter in Osteuropa hat da seine Baeren ausgesetzt ?
„007“, ich weiss, wie erwaehnt,  das alles weh tut. Aber doch nicht gleich abreisen ! Wenn ich meinem Bierlieferanten schreiben wuerde, von 10 Leo hier war mir ganz schlecht, was denkst du was der mir raten wuerde ? Lass dir doch eher mal deine medizinischen Daten auf einen USB-Stick kopieren, und den dann staendig am Mann haben. So hinter dem Mond sind die Aerzte hier auch nicht.
Hunde, die staendig an ihrem natuerlichem Verhalten gehindert werden, die flippen aus !
Wolfram hat das gerade in einem aerzlichem Ton gesagt, was ich eher anders rueberbringen wollte.
drwkempf, ich wuensche dir, das du dir gerade nicht selbst ein Ei gelegt hast.
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Von der Katz gebissen
« Antwort #69 am: 30. November 2012, 01:49:54 »

Ich wollts ja eigentlich schon frueher hier posten, bin aber leider nicht dazu gekommen - darum erst. Mich hat ja 2001 auch mal ein Thai-Strassenkoeter gebissen, aber das war insgesamt noch harmlos gegen das was letztes Jahr hier in DE passiert ist.

Es war kein Hund, sondern eine Katz - nicht irgendeine sondern die gliebte Haus-Katz oder besser gesagt unser Hauskater welcher mit Frau und Tochter aus Thailand mit nach DE kam.

Genauer gesagt der wars ...



Den Flug hatte er ueberstanden, sogar einigermassen ruhig. Die Windeln waren ein wenig voll gepisst - aber das wars schon. Jedoch war Cappo scheinbar heftig traumatisiert. Man merkte es ihm kaum an. Er war sofort der King im neuen Haus. Und das stellte er sofort unter Beweis indem er sich am zweiten Tag auf die Katze meiner Mutter warf - und waere ich nicht dazwischen gegangen, dann waere sie hoechstwarscheinlich tot. Dies hatte jedoch Folgen fuer mich. Cappo hatte mich kraeftig in die Hand und ins Bein gebissen - kaum zu glauben, und gerne poste ich auch noch Photos - das waren wirklich tiefe Wunden und von denen am Bein habe ich heute noch eine ca. 8cm lange Narbe. Ich ging zunaechst nicht zum Artzt - desinfizierte selbst. Das ging gut, ca. 3 Wochen lang.

Ploetzlich schwellte meine Hand (Wunde verheilte zwar, aber nicht gut) an - quasi ueber Nacht. Mir ging es nicht besonders gut, aber ich ging trotzdem noch in die Arbeit. Bei einer Besprechung meinten dann zwei meiner Kollegen ich sehe gar nicht gut aus, weiss wie eine Wand und ich fuehlte mich auch zunehmend schlechter, das ging wirklich rasend schnell. Ich ging von der Arbeit sofort ins Krankenhaus. Diagnose war schnell klar - Blutvergiftung im fortgeschrittenen Stadium. Sofort stationaere Einweisung und ich hing ein paar Tage an der Infusion - danach noch eine Weile orale Antibiotika. Noch einmal Glueck gehabt ... den Kater gibts immer noch. Mittlerweile ist er brav ... kaum war ich aus dem Krankenhaus, so wurde die gebissene Katze krank, gleiche Geschichte wie bei mir - aber weniger ernst.

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geheimagent

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #70 am: 30. November 2012, 10:36:47 »

Mann Mann Mann Tom, das war doch keine Katze das muss ja ein Tiger gewesen sein.  ;D Und dann > danach noch eine Weile orale Antibiotika. ja die Anika die kenne ich auch.

Spass beiseite. Gestern rif mich dann der Vater vom Hundebesitzer Sohn an. War sofort agressiv im Ton. Schrie ins Telefon das ich auf seinem Grundstueck nichts zu suchen und nichts mehr zu erwaten haette. Sia na ging mir durch den Kopf. Da stellt ein Arzt einen Lageplan ins Internet wie man ihn finden kann. Findet man seine Praxis darf man sie aber nicht betreten den der Zutritt ist verboten. Es gab aber kein Warnschild nicht von Koetern oder sonstwas. Der Typ hat dann sofort sein erwartetes Thaigesicht gezeigt aber auch genau so schnell verloren. Als ich dann seinen Sohn nochmals ueber das Telefonat informierte wollte der es nicht glauben das sein Vater so reagiert hat. Zwischen beiden sind Welten. Der Sohn hat wohl seinen Vater schlecht erzogen.... --C >:



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geheimagent

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #71 am: 30. November 2012, 21:19:13 »

Erst mal Ende der Storie. Sohn und Ehefrau haben sich fuer den misratenen Vater entschuldigt und mir ein Schmerzensgeld gezahlt. Damit ist die Sache fuer mich erledigt.  ;}

Allerdings sieht das Bein nicht so aus wie vor 1 Woche.  {:} {:} {:}







In Yala hat gestern ein Tiger einem Thai den Kopf abgerissen das muss viel schlimmer aussehen. Stand heute bei web.de in den Nachrichten.
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Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #72 am: 01. Dezember 2012, 10:16:58 »

Zur Tiger Attacke :

Die Natur gehört uns nicht , wir sind ein Teil davon.


Wenn diese Rötung nicht vom Jod kommt , nehme ich als med. Laie mal an das eine kräftige Entzündung Einzug gehalten hat .

Das sollte sich unbedingt ein Arzt anschauen , eventuell einen dringenden Bakterien Abstrich machen lassen .

Weiterhin eine gute Besserung ..... Gruß Alex

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arthurschmidt2000

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #73 am: 01. Dezember 2012, 11:07:28 »

Lieber Alex,

Du hast mir da eine Menge Fragen gestellt. Und da will mich nicht drücken. Sei sicher, ich werde da nicht auf irgendetwas herumreiten, so etwas mache ich nur, und nun verwende ich ein Bild aus dem Fußball, wenn nachgetreten wurde.

Ich gebe zu,  von Hunden  verstehe ich nichts.

Ich weiß aber, dass Hund sehr emotional besetzt ist und Hund für viele Menschen aus dem Abendland wie auch aus dem Morgenland eben nicht ein Tier wie jedes andere auch ist.

Wenn mir erklärt wird, dass die Schuld für manchen Biss nicht allein beim Hund liegt, weiß ich nicht, ob ich nun lachen oder weinen soll. Meint da jemand tatsächlich, ein Tier sei schuldfähig?  Genau so geht es mir dann auch, wenn ein anderer darauf hinweist, die Tiere seien ja nicht verantwortlich für ihre Lebensumstände. Meint da wirklich jemand, ein Tier sei für irgendetwas verantwortlich?

Es ist genau so sinnlos, einem Tier einen Schuldvorwurf zu machen wie einer Feuerwaffe die Schuld am Tode des Erschossenen zu geben oder einem Auto die Schuld an einem Unfall. Und deshalb ist es ebenso sinnlos, von einem schuldigen oder unschuldigen Tier zu sprechen.

Kategorien wie Schuld und Verantwortung oder Gut und Böse können nur bei der Beurteilung menschlichen, nicht aber tierischen Verhaltens angewandt werden.

Wenig weiterführend ist es, wenn lang und breit erklärt wird, dass sich Hunde wie Hunde verhalten. Obwohl ich zugegeben wenig von Hunden verstehe, genau das hätte ich auch vorhergesagt. Auch bin ich nicht überrascht, dass ein Hund, der zum Zombie gemacht wurde, sich wie ein Zombie verhält. Aber schön, dass mal darüber gesprochen wurde.

Gelernt habe ich allerdings, dass Hunde der Familienanbindung bedürfen. Bis dato hatte ich immer vermutet, dass ein Hund von Natur aus keines Halters bedarf und für Hunde Herumstreunen eine ganz normale (artgerechte) Lebensweise ist. Aber wie gesagt, ich verstehe nichts von Hunden.

Stöbere ich ein wenig in älteren Geschichten, war der Straßenköter in Deutschland (und nicht nur dort) ganz normal und Hundefänger ein ehrbarer Beruf. Eine aus meiner Sicht durchaus pragmatische Lösung. Hunde wurden nicht zur Landplage und auf den nicht so ganz verantwortungsvollen Halter wurde ein gewisser Druck ausgeübt.

Als Wohlstandsfolge ist dann Bello zu einem Massenphänomen geworden.

Von Freunden aus Deutschland wurde mir wiederholt berichtet, dass Bello dort nicht mehr herumstreunt und stattdessen sauber ist und regelmäßig zum Tierarzt geht. Wohlerzogen ist er auch und springt nicht, sollte ihm danach sein, plötzlich auf die Fahrbahn. Selbstverständlich sorgt Herrchen auch immer für die Beseitigung der Hinterlassenschaften Bellos. Weigerungen von Mitarbeitern städtischer Grünflächenaemter, bestimmte Rasenstücke zu mähen, gehören der Vergangenheit an. Klar, es passiert schon mal anders. Aber da hilft natürlich ein klärendes Gespräch mit Herrchen oder Frauchen.

Für herrenlose Hunde gibt es selbstverständlich so etwas wie Hartz IV. Die Gemeinden sind angehalten, Tierheime zu unterhalten. Viele weitere Tierheime gibt es in privater Trägerschaft.

Die Frage, ob das alles artgerechte Hundehaltung ist, verkneife ich mir mal.

Anders dagegen Thailand. Dort sind wild oder halbwild lebende Hunde normal. Und das sind dann Hunde, die ein Reservoir für Infektionskrankheiten und Parasitosen darstellen. Hunde, nach deren Biss eine vorbeugende Tollwutbehandlung angeraten wird. Hunde, die eine Gefahr für den Straßenverkehr sind. 

Ich bin zwar der Meinung, dass man dort regulierend eingreifen sollte, weiß aber auch, dass meine Meinung die Thai nicht im Geringsten interessieren wird. Hier ist es eher so, solange die Straßenköter den Thai nicht zu lästig sind, passiert nichts und wenn doch, dann werden sie auch was unternehmen. Ich wage aber die Vorhersage, dass sie dann  Hundehalter nicht verpflichten werden, ihren Tieren einen Mikrochip zu implantieren oder Tierheime einrichten werden.


Interessant fand ich die Ausführungen, dass sich der Bestand der hier streunenden Hunde vor allem aus ausgesetzten Tieren rekrutiert. Ich hatte da eher vermutet, dass sich eine solche Population vor allem aus eigener Kraft reproduziert. Aber wie gesagt, ich bin Hundelaie.

Aber das ist auch letztendlich  unerheblich. Im Biologieunterricht habe ich gelernt, dass die Größe einer Population ohne fremde Eingriffe nahezu ausschließlich durch die verfügbaren Nahrungsmittel bestimmt wird. Das ergibt es dann den einfachen Zusammenhang, je nahrhafter und üppiger der Inhalt von Mülltonnen, desto grösser die Population streunender Hunde.

Allerdings, ganz so einfach ist das dann doch nicht. Fallen Hunde als Abfallverwerter aus, werden andere Kulturfolger wie z.B. Ratten diese Aufgabe übernehmen.

Wenn man denn wollte, hier sollte man ansetzen. Aber wie heißt es in andrerem Zusammenhang so treffend, nur ernstgemeinte Zuschriften erwünscht.






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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Alex

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #74 am: 01. Dezember 2012, 11:55:09 »

Lieber Arthur ,

sollte  ich derjenige gewesen sein , der " nach getreten hat " so geschah dies unbewusst nicht mit der Absicht Deine Person zu treffen .

Es wird Dich vielleicht überraschen , daß ich zu fast 90 % Deinen letzten Post verstehe und ähnliche Ansichten habe .

Was ich zum Ausdruck bringen wollte ist , daß wir hier , die Farangs in diesem Land gar nichts ändern werden .... vll.

im kleinen familiären Kreis ein wenig .  Wer hier seinen Rüden frei rum laufen läßt trägt wenn auch nicht bewußt genau so zur

Population bei , wie die in Rudeln organisierten Rüden . Beim Thema Hund als Plage wird dies auch nicht hilfreich sein , denn

die Population wird ja nur begrenzt durch an Hunger sterbenden , überfahrenen , eingefangenen Kochtopffüllern und von Thais

erschlagenen Hunden . Im großen Rahmen müßte ein Umdenken hier einsetzen unter den Thais , wie man (s)einen Hund behandelt .

Die Soidogs hier um den Markt herum sind vll. auch deshalb so friedlich weil sie von den Standbesitzern durch gefüttert werden .

Eine Rattenplage ist hier in meiner Gegend nicht bekannt , dies mag auch mit der Anwesenheit der Soidogs zu tun haben , ich weiß es nicht .

Selbst der vom Labrador gebissene Geheimagent hält sich mit Schuld Zuweisungen an den Hund zurück , weil er wie ich glaubt den

Verantwortlichen im Hundehalter auszumachen . Wer als Farang in diesem Land wie ich lebt , sollte sich der Gefahr , die von  vewilderten

Soidogs ausgeht bewußt sein .....nicht nur im Strassenverkehr . Da wir an der Situation , die bei the way schon vorhanden war als wir ins

 Land kamen ...nichts ändern werden , sollte man sich arrangieren . Vorausschauende Fahrweise soll da nicht nur beim Hunde Problem

schon mal ein probates Mittel der Gefahrenabwehr sein . Bissunfälle durch Hunde wird es immer geben und gibt es auch in Deutschland

wo es m.E. ein Strassenhund Problem wie es hier in Thailand existiert nicht gibt.  Ein Soidog ist das was er ist , ein auf sich selbst gestellter

Selbsternährer in den Grenzen seines Reviers , der soziale Kontakte wie ein Haushund z.B.  sie  zum Menschen hat nicht kennt oder längst

aus Erfahrung abgelegt hat . In der Regel hat er auch durch Erfahrung gelernt sich hier im Verkehr zu bewegen , was meinem Hund , wenn

er freilaufen würde vollkommen fehlt ..... der würde hier keinen Tag frei im Thai Verkehr überleben . Fazit ich sehe nicht , wie Farangs das

Problem hier lösen könnten , somit müssen wir damit leben und zurecht kommen . Gruß Alex
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