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Autor Thema: Vom Koeter gebissen  (Gelesen 25862 mal)

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Patthama

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #75 am: 01. Dezember 2012, 11:58:10 »

Arthur  {* {* {* {* {* {*
Ich verstehe auch nichts von Hunden.Meine Frau haelt noch weniger von herumsteunenden Koetern.Sie hat naemlich vor ueber 50 Jahren ihre kleine Schwester durch einen Hundbiss verloren.Damals war es natuerlich noch nicht so weit her,hier in der Provinz,mir dem Gesundheitssystem.Um Krankheiten und Epidemien zu verhindern,sollten sich die Thais mal Gedanken machen,wie sie diese Plage loswerden.Mein Vorschlag,eine hohe Praemie fuer jeden Verwahrlosten Koeter,vom Tessaban ansetzen,und dann schaun wir mal wie schnell sich das Problem loest,und die wahren Hundliebhaber ihr Tierchen auf dem eigenen Grundstueck halten.
« Letzte Änderung: 01. Dezember 2012, 12:11:04 von Patthama »
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geheimagent

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #76 am: 01. Dezember 2012, 12:40:07 »

Das rote kommt vom Jod. Taeglich versichert mir der Doktore das es keine Entzuendung gibt.  :o
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jock

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #77 am: 01. Dezember 2012, 16:14:17 »

Haette AS2000 einen Hund ,den er schaetzen gelernt hat,so wuerde er,in seiner unverwechselbaren Art,
zu seinem eigenen Beitrag anmerken,dass in alter Zeit,auch der Henker einen ehrbaren Beruf nachge-
gangen ist.

Ich glaube,man sollte die Diskussion nicht ueber zu weite Felder ausdehnen.Hunde,die in Europa und
in Nordamerika gehalten werden,stellen meist keine Gefahr fuer Unversehrheit,Gesundheit und Ver-
kehr dar,wobei es natuerlich immer wieder zu Vorfaellen kommt,die bedauerlich sind.

Der Geheimagent wurde in Thailand gebissen und unsere Kommentare dazu, sollten auch in der Region
bleiben.

Keine Frage,hier gibt es eine Reihe von Missstaende,die auch schon angeschnitten wurden.

Langsam,ganz langsam wird sich auch hier im Lande die Situation verbessern.Ich erinnere mich,
vor mehr als 20 Jahren,hat es an der Patong Beach vor herrenlosen Hunden gewimmelt.Mein Eindruck
ist,das hat sich doch verbessert.
Vor 20 Jahren fuehrten die Zoogeschaefte hauptsaechlich Zierfische und Angelzugehoer,weder war
das Angebot an Katzen- oder Hundefutter  nennenswert,noch war das Angebot an sonstigen Pet-
produkte ins Auge fallend.

Mittlerweile unterscheiden sich Zoogeschaefte hier in ihrer Auswahl kaum von Zoogeschaefte in Deutschland,
was den Schluss zulaesst,dass auch hier ein Umdenken beginnt.

Jock
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Seeteufel

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #78 am: 01. Dezember 2012, 19:17:34 »

Hallo Jock

Richtig, die "Zooschäfte" sind zum Beispiel schon mit einer beeindruckenden "Spielzeugabteilung" ausgestattet. Und was mich besonders freut- es kaufen dort nicht nur Farangs für ihre Lieblinge, wenn auch in (noch?) absoluter Überzahl.
Auffällig ist, wie schlecht manche Thais Tiere behandeln, während wiederum andere fast liebevoll mit ihnen umgehen. Vermutlich die Folge einer schwer durchschaubaren Mischung aus Bildung, Wohlstand, Status und Elternhaus...

Hier ein "thaigepflegter" Hund aus der Nachbarschaft, der einfach nur lieb ist, aber eben- auch sehr gut behandelt wird. {*
Können diese Augen beissen...ähm, lügen? :)



Und dann streichelt die Seeteufel-Flosse gern seinen tierischen Freund:




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Seeteufel

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #79 am: 01. Dezember 2012, 19:21:22 »

Das rote kommt vom Jod. Taeglich versichert mir der Doktore das es keine Entzuendung gibt.  :o

Versichert er das nur, oder wird auch mal ein Bluttest gemacht?
Ich möchte wirklich nicht "unken", aber ich habe schon Wunden gesehen, die optisch besser schienen und entzündet waren. ???
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Seeteufel

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #80 am: 01. Dezember 2012, 19:40:00 »

Können diese Augen beissen...ähm, lügen? :)
Autsch, ich sehe gerade- es handelt sich auch hier um den berühmt-berüchtigten "Mandelaugenblick". >:(
Euer Ehren, ich ziehe die Frage reumütig zurück! {-- ;]
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arthurschmidt2000

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #81 am: 01. Dezember 2012, 21:17:38 »

Lieber Jock,

um zu wissen, dass Henker mal ein ehrbarer Beruf war, bedarf es keines Hundes. Rudimentäre Geschichtskenntnis reicht völlig.

Bitte schicke doch einmal Deinen Blindenhund Gassi!

Aus eigener Kenntnis weiß ich, dass in Patong öffentlich bestellte Tierfänger unterwegs sind. In Kamala vergiften die dort seit langem ansässigen Muslime herumstreunende Hunde!

So viel zu Deiner Vermutung, dass (auf Phuket) ein Umdenken begonnen hat.

Nun aber bitte nicht gleich auf die Muslime schimpfen. Muslime bestatten ihre Toten ohne Sarg und besuchen ihre Friedhöfe nicht. Sie sehen aber durchaus realistisch die Möglichkeit, dass der immer hungrige Aasfresser Bello, ein Leckerli witternd, dort grabend tätig wird. Und das mögen sie nicht. Ich würde das auch nicht mögen.

« Letzte Änderung: 01. Dezember 2012, 21:45:58 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Bruno99

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #82 am: 01. Dezember 2012, 21:48:24 »

Muslime bestatten ihre Toten ohne Sarg und besuchen ihre Friedhöfe nicht. Sie sehen aber durchaus realistisch die Möglichkeit, dass der immer hungrige Aasfresser Bello dort ein Leckerli witternd,  grabend tätig wird.

das ist aber das Problem der Bestattung und nicht der futtersuchenden Spezie von Hunden oder anderen Aasfressern anzuhaengen, denn die folgen ja nur ihrem Instinkt, danebst sie eine sehr funktionelle Aufgabe in der Natur uebernehmen, wie z.B. Ameisen dies ja auch tun.

Ich würde das auch nicht mögen.

wenns um deine Verwandten geht und du die Grabstaette nicht besuchts, weisst dus ja auch nicht.
Als direkt betroffener spielt es wohl keine Rolle mehr, ob Hunde, Ameisen oder einfach verschiedenste Bakterien ueber deine Gebeine herfallen, die Schmerzen halten sich mehr als nur in Grenzen  :-)
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versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau

Seeteufel

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #83 am: 01. Dezember 2012, 22:01:11 »

Hallo Arthur

Nun ja, selbst ein kleines Umdenken ist immer noch ein Umdenken... ;)
Für mich ist es simpel gesagt eine Straftat, wenn Hunde oder Katzen (auch noch von privater Hand entschieden) vergiftet werden. Es gibt genug andere Möglichkeiten (Kastration, Tierheim-Vermittlung) um eine überbordende, verwildernde Population einzugrenzen. Aber nun, vielleicht bin ich naiv und habe ein westliches Strafgesetzbuch und ein zu mitfühlendes Denken im Kopf.
Früher dachte ich sogar tatsächlich, der Thailänder würde besonders gern und viel lächeln... {+ :D
Ich bin zu frisch "auf Dauer" hier, um mich weit aus dem Fenster zu lehnen, aber vor 25 Jahren habe ich weniger Ansätze gesehen, um Tieren ein würdiges Leben zu ermöglichen. Dabei liegt noch unendlich(!!!) viel im Argen. Diese traurige Tatsache wird allerdings nicht dadurch relativiert, dass Muslime Angst um den Frieden ihrer Verstorbenen haben. Ich sehe darin wirklich den allerletzten Grund, Tiere zu vergiften...
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jock

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #84 am: 01. Dezember 2012, 22:37:34 »

@AS2000

Meinen Blindenhund Gassi zu schicken geht nicht.Nur mit dem weissen Stock
finde ich im Leben nicht ins Cockpit.

Oberdrein waere die Gefahr dass er beisst zu gross.

Andererseits,wenn er den Richtigen erwischt,gaebe es ein grosses Leckerli.

Du stimmst sicherlich mit mir ueberein,dass,wenn jemand 2x in einen Beitrag
erwaehnt,dass er von Hunden nichts versteht,man ihm Glauben schenken darf.


Jock
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malakor

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #85 am: 02. Dezember 2012, 06:14:32 »

Hallo Arthur

Nun ja, selbst ein kleines Umdenken ist immer noch ein Umdenken... ;)
Für mich ist es simpel gesagt eine Straftat, wenn Hunde oder Katzen (auch noch von privater Hand entschieden) vergiftet werden. Es gibt genug andere Möglichkeiten (Kastration, Tierheim-Vermittlung) um eine überbordende, verwildernde Population einzugrenzen. Aber nun, vielleicht bin ich naiv und habe ein westliches Strafgesetzbuch und ein zu mitfühlendes Denken im Kopf.
Früher dachte ich sogar tatsächlich, der Thailänder würde besonders gern und viel lächeln... {+ :D
Ich bin zu frisch "auf Dauer" hier, um mich weit aus dem Fenster zu lehnen, aber vor 25 Jahren habe ich weniger Ansätze gesehen, um Tieren ein würdiges Leben zu ermöglichen. Dabei liegt noch unendlich(!!!) viel im Argen. Diese traurige Tatsache wird allerdings nicht dadurch relativiert, dass Muslime Angst um den Frieden ihrer Verstorbenen haben. Ich sehe darin wirklich den allerletzten Grund, Tiere zu vergiften...

Ich habe mal mit meiner Frau das Tierheim im Norden Phukets besucht, wir haben dort Futter gespendet.
Wir waren von den aeusseren Verhaeltnissen dort sehr geschockt, so viele verschiedene Hunde auf einem elenden Grundstueck, manche jaulten staendig, andere lagen apathisch immer am gleichen Fleck.
Wenn ich als Hund dort und so leben muesste, wuerde ich lieber tot als lebendig sein.
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franzi

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #86 am: 02. Dezember 2012, 09:00:23 »

Als ich noch auf Koh Phangan lebte (Haad Yao) gab es ein mal pro Jahr, kurz vor Beginn der Saison, also um diese Zeit, eine grossangelegte Hundevergiftungsaktion. Wir wurden davon immer informiert, damit wir unseren Hund einen Tag anketten konnten.

Zweck dieser unerfreulichen Uebung war, dass die im Laufe eines Jahres auf zig Streuner vermehrten Hunde die Touristen nicht belaestigen konnten.

Es gab auch Kolateralschaeden, Katzen.

Die Toetungsmethode durch Gift ist grausam, erschiessen waere wohl besser gewesen, aber es war notwendig, da die Streuner ansonst wirklich ueberhand genommen haetten. Tieraerzte, die an Hunden oder Katzen Sterilisationen vorgenommen haetten, gab es damals auf der Insel keine. Ich selbst musste im Laufe der Jahre mindestens 150 Katzenjunge abschlagen {/
Hatte 10 Katzen.

fr
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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #87 am: 02. Dezember 2012, 10:28:57 »

Muslime bestatten ihre Toten ohne Sarg und besuchen ihre Friedhöfe nicht. Sie sehen aber durchaus realistisch die Möglichkeit, dass der immer hungrige Aasfresser Bello dort ein Leckerli witternd,  grabend tätig wird.

das ist aber das Problem der Bestattung und nicht der futtersuchenden Spezie von Hunden oder anderen Aasfressern anzuhaengen, denn die folgen ja nur ihrem Instinkt, danebst sie eine sehr funktionelle Aufgabe in der Natur uebernehmen, wie z.B. Ameisen dies ja auch tun.

Ich würde das auch nicht mögen.

wenns um deine Verwandten geht und du die Grabstaette nicht besuchts, weisst dus ja auch nicht.
Als direkt betroffener spielt es wohl keine Rolle mehr, ob Hunde, Ameisen oder einfach verschiedenste Bakterien ueber deine Gebeine herfallen, die Schmerzen halten sich mehr als nur in Grenzen  :-)

Der Vergleich hinkt etwas. Ameisen und Wuermer beseitigen das Fleisch der Leiche unter der Erde. Wenn ein Hund sich da durchgraben wuerde und zum Beispiel einen Arm abbeissen und mit diesem Schmankerl im Maul durch eine Soi oder ueber den Strand laufen wuerde, wie saehe das dann aus ???

Gesehen seinerzeit in Koh Phangan, nur war das vermutlich kein menschliches Kadaver, fuer mich undefinierbar.

Dass wegen Streunern die muslimischen Bestattungsmethoden geaendert werden sollten, das waere wohl zuviel verlangt.

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Bruno99

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #88 am: 02. Dezember 2012, 13:12:07 »

Dass wegen Streunern die muslimischen Bestattungsmethoden geaendert werden sollten, das waere wohl zuviel verlangt.

Warum sollte das zuviel verlangt sein, der Westen geht je laenger je mehr auch von Erdbestattung wegen Platzmangel zu Einaescherung ueber.

Leigt das Bestattungsopfer in einer geschlossenen Holzkiste, rennt kennt kein Streuner mit einem Leichenteil durch die Gegend.

Des weiteren bin ich ueberzeugt, dass es (grabende) Streuner schon vor den Moslems gegeben hat   >:
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arthurschmidt2000

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Re: Vom Koeter gebissen
« Antwort #89 am: 02. Dezember 2012, 14:21:55 »

Wo Du recht hast, hast Du recht.

Jedoch, empfiehlst Du Muslimen, in ihren Siedlungsgebieten westlichen Bräuchen zu folgen, werden Dir Muslime mit gleichem Recht vorschlagen, in westlichen Siedlungsgebieten muslemischen Bräuchen zu folgen.

Was Letzteres dann im Einzelfall bedeutet, das wird auch in diesem Forum heftig diskutiert.

Die meisten Friedhofsatzungen in Deutschland  regeln den Zugang von Hunden auf Friedhöfe sehr restriktiv und über Streuner auf Friedhöfen wurden in Deutschland erbitterte Leserbriefschlachten geschlagen.

Allerdings, Deutschland hat inzwischen für Streuner eine sehr deutsche Lösung gefunden. Ein Hund muss einen Halter zu haben und wenn nicht, ist das Ordnungsamt zuständig. 
 
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