Trotz anhaltend hoher Zahlen für Anschläge und Opfer glaubt Armeechef Chalermchai Sittisat, die Gewalt in den südlichen Provinzen in wenigen Jahren unter Kontrolle zu bringen.
Chalermchai setzt auf den Friedensprozess und die Einsicht der separatistischen Gruppen. Nach seiner Einschätzung wollen viele Aufständische eher verhandeln als Menschen angreifen. Seit dem neuerlichen Ausbruch von Gewalt im Jahr 2004 sind in den vier Provinzen Pattani, Yala, Narathiwat und Songkhla nahezu 7.000 Menschen umgekommen.
Im Vorjahr starben bei 807 Anschlägen 307 Menschen, 628 wurden verletzt. Die meisten Toten gab es mit 106 in der Provinz Pattani, gefolgt von Narathiwat (97), Yala (77) und Songkhla (27). Obwohl die Separatisten für eine Unabhängigkeit der Region und gegen den thailändischen Staat und deren Staatsdiener kämpfen, sind überwiegend Zivilisten das Ziel der Attentate. So wurden im Vorjahr 230 Zivilisten getötet und 347 verletzt, gegenüber 77 getöteten Soldaten, Polizisten und Verteidigungsvolontären und 281 Verletzten.
Quelle: Der Farang