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Autor Thema: Aus Austria - Deutschland - Schweiz  (Gelesen 824814 mal)

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jock

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2145 am: 16. Februar 2016, 20:12:54 »

Bruno 99

Die Registrierkassenpflicht wurde tatsaechlich eingefuehrt.

Der Haendler ist verpflichtet einen Kassenbeleg den Kunden
auszufolgen.

Die Kunden sind allerdings von Strafen befreit,wenn sie die
Annahme verweigern.

Irgendwie eine typisch oesterreichische Loesung.

Allerdings haben Schlitzohren die Gelegenheit genuetzt,vor den
Geschaeften diese Belege zu kontrollieren.Konnte dieser nicht
vorgewiesen werden,kassierten sie einen kleinen Betrag als Straf-
zahlung.

Ich habe vor einiger Zeit diese Registriekassenpflicht detailierter
beschrieben,bin aber zu faul,diesen Beitrag zu suchen.

Jock

« Letzte Änderung: 16. Februar 2016, 20:18:11 von jock »
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Bruno99

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2146 am: 16. Februar 2016, 20:27:42 »

Die Kunden sind allerdings von Strafen befreit,wenn sie die
Annahme verweigern.

Die Annahme eines Kassenzettels, egal ob bar oder mit Karte bezahlt, kann verweigert werden, richtig?

Ob dies eine typisch Oesterreiche Loesung ist kann ich nicht beurteilen, aber welche (gesetzliche) Sanktionen sind denn moeglich, wenn ich an der Kasse den Kassenbeleg verweigere  ???  und wie gehts dann weiter ?

Muss man Oesterreicher sein um das zu verstehen, oder hast du da noch noch ein paar klaerende Worte dazu ?
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Wer Politik und Moral auseinander halten will,
versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau

jock

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2147 am: 16. Februar 2016, 21:31:24 »

@Bruno99

Es gibt nur die Pflicht den Kassenbeleg entgegenzunehmen,aber
wenn man es unterlaesst,sind keine Strafen vorgesehen.

Der Bundeskanzler hoechstselbst hat das versprochen und dabei
auf Italien Bezug genommen,wo Strafen abgeschafft wurden,wenn bei
einer Kontrolle kein Beleg vorzeigbar war.

Als das Gesetz diskutiert wurde,war im Gespraech,den Beleg bis zu
500 m vom Geschaft weg aufzubewahren.

Von diesen Unsinn ist man aber abgekommen,da man eingesehen hat,
dass da keine Kontrollen stattfinden koennen.

Es sind nur stichprobenartige Kontrollen moeglich und zwar unmittelbar
vor dem Geschaeft.Hat der Kunde die Annahme verweigert,muss im
Laden geklaert werden,dass der Einkaufsbetrag ueber die Registrierkasse
gelaufen ist.

Bei dem Gesetz und seinen erlaeuternden Erlaessen,bleiben einige Fragen
ungeklaert.

Als fiktives Beispiel: Muessen Kondomautomaten,die keine Belegsausgabe-
vorrichtung haben,umgeruestet oder ausser Betrieb genommen werden ?

Haben Gunstgewerblerinnen im Prater eine Registrierkasse hinter dem
Kastanienbaum zu haben ? Muessen die Dienstleistungen der Damen
detailiert am Beleg verzeichnet sein ?

Genaues weiss ich nix,da meine Informationen aus der Presse stammen,
die allerdings im Mai des Vorjahres vermehrt darueber berichtet haben,
was allerdings noch vor der endgueltigen Fassung des Gesetzes war.

Jock
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Helli

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2148 am: 16. Februar 2016, 21:57:04 »

Die Registrierkassenpflicht wurde tatsaechlich eingefuehrt.
DE ziert sich noch! Die Politik hat Gegenwind bekommen, scheinbar will "die Wirtschaft" nicht mitziehen.
https://tpos.de/was-ist-nun-mit-der-registrierkassenpflicht/
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Alex

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2149 am: 17. Februar 2016, 09:23:48 »


Zitat
Ja,wie kommt man auf die wunderbare Formulierung,dass
der Aufsichtsrat in Form von einigen Mitarbeitern auf der Anklagebank sitzt ?

Tja wie kommt man wohl zu dieser Formulierung Jock 

so wie bei VW keiner der Aufsichtsräte was wusste , ist es auch bei der Deutschen Bank .

Ausbaden dürfen solche " Betrügereien " immer die Angestellten , wobei im Falle der D B

schon hochkarätige Manager auf der Anklagebank sitzen . Eigentlich gehören aber die Verantwortlichen

auf diese Bank ... im Falle VW glaubt doch wohl keiner hier , das ein kleiner Entwicklungsleiter im Hause VW

die Misere verursacht hat , zumal da auch noch Fremdfirmen Aufträge wie die an BOSCH in nicht unerheblichem

Umfang gezeichnet wurden ! Und wo waren die Kontrollgremien der DB , als die Währungs Betrügereien in großem

Umfang ihren Anfang nahmen . Wie wollen die Vorstände dieser angeblichen Saubermann Konzerne die bisher

gezahlten 12 Milliarden Euronen und noch zu zahlenden Strafzahlungen mit IHREN POSTEN rechtfertigen ,

ohne sofort allen Funktionen im Unternehmen entbunden zu werden . Die Gewinn Optimierungs Orgien im

kriminellen Bereich werden doch nicht auf Angestellten Ebene entschieden , sondern in den Chef Etagen .

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Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

arthurschmidt2000

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2150 am: 17. Februar 2016, 10:53:35 »

Ein Aspekt der Abgasaffäre ist aus meiner Sicht nicht ausreichend gewürdigt worden.

Ganz offensichtlich waren die Entwickler bei VW nicht in der Lage, die geforderten Werte technisch kostengünstig zu realisieren.  Andere Hersteller konnten das wohl.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Helli

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2151 am: 17. Februar 2016, 12:26:24 »

Ganz offensichtlich waren die Entwickler bei VW nicht in der Lage, die geforderten Werte technisch kostengünstig zu realisieren.  Andere Hersteller konnten das wohl.
Ganz offensichtlich liegst Du hier vollkommen daneben! "Können" tun sie das alle, auch VW. Aber sie tun es aus Kostengründen alle nicht!
Schau' Dir mal den vorherigen Post von @Alex an. Bei Frontal21 wird nachgewiesen, dass sie alle bescheißen, Renault noch viel schlimmer als VW! Auch BMW und DB erfüllen die gesetzlichen Normen nicht bzw. (wie VW) nur auf dem Prüfstand. Die deutsche Politik schaut seit Jahren weg. Die Interessen der Automobilindustrie sind wichtiger, als die Interessen bzw. die Gesundheit der Bürger!
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arthurschmidt2000

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2152 am: 17. Februar 2016, 12:53:27 »

Ich schrieb:

Ganz offensichtlich waren die Entwickler bei VW nicht in der Lage, die geforderten Werte technisch kostengünstig zu realisieren.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Helli

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2153 am: 17. Februar 2016, 16:22:21 »

Ich schrieb: Ganz offensichtlich waren die Entwickler bei VW nicht in der Lage, die geforderten Werte technisch kostengünstig zu realisieren.
Das sind sie bei den anderen auch nicht! VW hat da kein Alleinstellungsmerkmal!
Nochmal: Können tun sie es alle aber sie machen es aus Kostengründen alle nicht!
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jock

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2154 am: 17. Februar 2016, 17:18:25 »

@Alex

Gibt es einen Fall,wo ein Aufsichtsrat wegen einer Verfehlung
eines Vorstandes oder eines Mitarbeiters je vor Gericht gestanden
ist ?

Glaube kaum,und das haengt mit einigen Gesetzen zusammen.

Der Aufsichtsrat ist ein eigenes Gremium,das andere die Vorstaende.
In anglikanischen Laendern ist es moeglich eine Mischform zu haben.

Da es in Deutschland kein ausgepraegtes Unternehmensstrafrecht
gibt,kann sich der Aufsichtsrat immer darauf berufen,nicht ausreich-
end informiert gewesen zu sein und entgeht so dem Staatsanwalt.

Herr von Pierer wurde nie angeklagt,weil es der Staatsanwaltschaft
nicht moeglich war,belastende Beweise zu finden.
Die paar Millionen,die er an Siemens zahlen musste,war eine zivil-
rechtliche Angelegenheit.

Herr Winterkorn wird ebenfalls straffrei bleiben,ausser man findet den
rauchenden Colt.

Wie es halt so schoen heisst:Die Kleinen haengt man,die Grossen
laesst man laufen.

Jock
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samuispezi

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2155 am: 17. Februar 2016, 17:56:28 »


Hallo Kollegen,

hier mal ein kleines Beispiel, wie man an und für sich ergebene und fleißige Staatsbürger
nachhaltig dumm und unfair beleidigt und demotiviert.

Ein guter alter Freund von mir, ca. 60 Jährchen am Buckel und fleißiger
Arbeiter in der Dachdeckerbranche, immer im Freien, schönes Wetter, Regen und Schneefall
sind sein tägliches Umfeld, und sein Lebtag ohne Pause ordentlicher Steuerzahler.

Nun hat er sich, nachdem der Zahn der Zeit am Zahn genagt hat. ;D zwei Implantate
einpflanzen lassen, und dafür bei seinem Arbeitgeber einen Tag Krankenstand genommen.
Ist ja auch nicht so prickelnd und gesund, mit frisch operierter Wunde am Dach im Freien
bei Schneefall herum zu werken.

Vom Chef kein Problem, von der Kasse kam jedoch nach zwei Monaten ein Schreiben, der
Krankenstand ist nicht zu bewilligen, weil so ein Implantat kein Grund sei.
Genehmigt wird nur, wörtlich: ein Tag bei zahnlosem Kiefer, und damit nötiger Korrektur" {+

So, nun hat unsere vormals ganz gut gelittene Regierung einen neuen "FAN" {+

Ach was, eine ganze Stammtischrunde...............


kleine Copie einer NET-Recherche von mir



Zahnimplantat wie Brustvergrößerung

Wie sein Hausarzt ihm daraufhin erklärte, sei das kein Einzelfall: Das Setzen von Implantaten gilt in den Augen der Krankenkasse als reine Privatsache, ähnlich wie etwa ein Gesichtslifting oder eine Busenvergrößerung, und ist daher in der Freizeit zu erledigen.

Detail am Rande: H. war in 33 Berufsjahren fast nie im Krankenstand.





wandere aus, solange es noch geht


Grüße
Samuispezi
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rampo

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2156 am: 17. Februar 2016, 19:04:05 »


Hallo Kollegen,



Detail am Rande: H. war in 33 Berufsjahren fast nie im Krankenstand.





wandere aus, solange es noch geht


[/b][/u]Grüße
Samuispezi
Habs gemacht  bei der  Fetzschaedl  Regierung , leider gibts noch genug Wixxer  die ihnen das Stangerl  hodn .

Fg.


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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

Thaiaho

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2157 am: 17. Februar 2016, 22:29:20 »

Bargeldverbot!

Bargeld ist gedruckte und geprägte Freiheit. Nur legal versteuertes Bargeld ist in der Lage, nicht vom Staat enteignet zu werden. Selbst Edelmetalle, Gold, Silber haben hier Probleme, wenn diese meist durch das Bankkonto/Die Bank oder andere Händler erkauft werden, so kann auch der Staat ausfindig machen, dass Jemand im Besitz von Edelmetallen ist. Wenn der Käufer sie nicht mehr besitzt, dann der Käufer vom Käufer.

Aber Bargeld? Das ist verzockt, verspielt, verbrannt, zerrissen, verlebt. So kann man zumindest sehr gut nahelegen, dass man über kein Bargeld mehr verfüge. Auch wenn dies nicht stimmt, da man ohne Auffindung des Bargeldes weder das Eine beweisen kann und im Falle der Existenz des Bargeldes, jenes Bargeld erst mal finden muss. Das Matratzen und Kopfkissen einiger geeignete Verstecke sind, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben.

Das Bargeld als Freiheitsindikator. Um so mehr das Bargeld begrenzt und reglementiert wird, umso schlimmer steht es um die Freiheit.

Die Diktatur, sie wurde nicht besiegt. Sie wurde nicht bekämpft. Sie wurde nicht abgeschafft. Die Diktatur hat sich schlafen gelegt und wird langsam wieder wach. Wir sind in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts angekommen, klar gibt es Nuancen, klar gibt es Unterschiede. Es sind aber mehr die Feinheiten, als das Grobe und Ganze. Es ist schon längst spürbar, wenn man denn auch willig ist, es zu verspüren. Wir werden uns alle noch wundern und umsehen.

Die AFD ist auch nur begrenzt eine Alternative. Aber keine Wahre. Wir brauchen dringend wieder einen Diskurs über Grundrechte und Pro Freiheit. Es wird bald Zappenduster. Ich hoffe bloß, dass ich mich nicht irre. Daß die Diktatur doch noch nicht schneller erwacht, als erwartet. Die Diktatur kennt keine politischen Lager. Kennt kein Rinks, kein Lechts, kein gut, kein schlecht. Die Diktatur kennt nur sich selbst und ist Selbstzweck zur eigenen Schaffung und zum eigenen Erhalt. Sie agiert unabhängig der Parteien und Politik, unabhängig der Themen. Noch haben wir die Möglichkeit und Zeit, sie zu stoppen.

Die Einschränkung des Bargeldes und der Wunsch nach dieser Einschränkung, sind nur weitere Wegbereiter, und ein weiterer Vorstoß in diese Richtung.

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Alex

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2158 am: 18. Februar 2016, 09:12:14 »

Netto-Durchschnittseinkommen Deutschland

Wenn es um aktuelle Wirtschaftsdaten geht, ist das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung eine gern zitierte Quelle. Immerhin beobachtet das RWI seit 1926 die individuellen wirtschaftlichen Handlungsmöglichkeiten im demographischen Wandel. Für 2012 hat das Institut wieder interessante Zahlen zum Durchschnittseinkommen netto der deutschen Haushalte vorgelegt.

Nettoeinkommen und verfügbares Einkommen

Löhne und Gehälter sind mit Steuern und Abgaben belegt, die Monat für Monat automatisch abgezogen werden. Dabei handelt es sich um die Lohnsteuer, die Kirchensteuer, den Solidaritätsbeitrag und die Sozialabgaben für Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung und Rentenbeiträge. Nur das, was nach diesen Abzügen übrig bleibt, wird als Nettoeinkommen bezeichnet.

Aber auch das ist für die Haushalte nicht frei verfügbar. Denn erst, wenn die Kosten zur Sicherung der Existenz (Miete, Strom, Gas, Wasser, Lebensmittel, Kleidung, Versicherungen und Erhaltung der individuellen Handlungsfreiheit) abgerechnet sind, spricht man vom frei verfügbaren Einkommen. Im Durchschnitt entspricht es derzeit nur etwa 50 % des Nettoeinkommens.


Laut RWI lag das Durchschnittseinkommen netto der deutschen Haushalte 2012 bei 2.706 Euro, das durchschnittlich verfügbare Haushaltseinkommen aber nur bei 1.345 Euro.
Nettoeinkommen und verfügbares Einkommen nach sozialem Stand

‘Durchschnitt’ bedeutet auch, dass in einzelnen Einkommensschichten die Relation durchaus noch schlechter ausfallen kann. Haushalte von Studenten (1.039 Euro) und Arbeitslosen (1.431 Euro) liegen mit ihrem Durchschnitteinkommen netto sogar noch unter dem frei verfügbaren Einkommen der anderen Einkommensgruppen.

Auch Rentner- (1.961 Euro) und Arbeiterhaushalte (2.801 Euro) haben nur deutlich unter 50 % ihres Nettoeinkommens zur freien Verfügung.

Erst bei den Haushalten von Angestellen (3.224 Euro), Pensionären (3.850 Euro), Selbstständigen (4.065 Euro) und Beamten (4.138 Euro) verbessert sich das Verhältnis, jedoch nicht über 70 Prozent.


http://durchschnittseinkommen.net/durchschnittseinkommen-netto-deutschland/
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Alex

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Re: Aus Austria - Deutschland - Schweiz
« Antwort #2159 am: 18. Februar 2016, 09:16:36 »

Durchschnittseinkommen in Europa


Die EU ist ein Wirtschaftsraum aus 27 Staaten mit 500 Millionen Einwohnern, ganz Europa mit seinen über 40 staatlichen Gebilden und über 700 Millionen Einwohnern ist ein noch unübersichtlicheres Konglomerat. Durchschnittswerte, die Europa betreffen, können nur abstrakte Vergleichswerte sein, denn sie sagen als absolute Werte nur in einigen wenigen Regionen des Kontinents etwas Substanzielles aus.

Entsprechend gibt es auch ein allgemein gültiges Durchschnittseinkommen in Europa nicht. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern sind einfach zu groß, als dass die Bewertungen eines Landes in einem anderen als Orientierungsgröße gelten könnten. Nach deutschen Maßstäben wäre der durchschnittlich verdienende Luxemburger in jedem Falle ein Besserverdienender. Die Armutsgrenze in den Niederlanden und das Risiko, in Armut abzugleiten, wären für rumänische Verhältnisse geradezu paradiesisch. Das Europäische Amt für Statistik (Eurostat) bezieht deshalb für seine Durchschnittsberechnungen mehrere Größen mit ein.

Durchschnittliches und Median-Einkommen

Die Berechnungen von Eurostat für das Durchschnittseinkommen gehen immer von einer Aufteilung in Alter, Geschlecht und Haushaltsgrößen aus, um das so genannte Äquivalenzeinkommen zu ermitteln. Dieses berücksichtigt die Lebensumstände und Einspareffekte in der Lebensführung, um dadurch zu besser vergleichbaren Zahlen bei der Kaufkraft zu gelangen. Bei der Auflistung dieser Einkommen nach Ländern bilden die Werte in der Mitte dieses Rankings das Median-Einkommen. Dieses lag im Jahr 2008 bei 14.630 Euro für die EU.

In seine Berechnungen bezieht Eurostat weiterhin die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Island und Schweden mit ein, um für die 17 Kernländer des Euro-Raums geeignetere Vergleichswerte zu erhalten. Dann steigt das Median-Einkommen auf fast 17.000 Euro an, während die Werte für die 15 Länder, die erst ab 2004 der EU beigetreten weitaus tiefer liegen. Estland, die Slowakei, Polen, Litauen, Ungarn und Rumänien beispielsweise erreichen nur ein Drittel bis ein Sechstel dieses Wertes, und zwar genau in der genannten Reihenfolge abwärts.

Deutschland ist Durchschnitt

Deutschland liegt mit seinem Median-Einkommen von 18.586 Euro auf Platz 10 dieses Rankings, was auch in etwa der IWF-Einstufung nach Pro-Kopf-Einkommen aus dem Jahr 2010 entspricht (Platz 12 mit 30.800 Euro). Die Unterschiede in den absoluten Zahlen erklären sich durch die Abzüge von Steuern und notwendigen Ausgaben. Auch dabei liegt Deutschland knapp unter dem Durchschnitt, ebenso wie bei den Lohnzuwächsen. Die stärksten Zuwachsraten haben hier allerdings die Neuen.

Nur in einem Segment ist Deutschland wirklich Spitze, allerdings mit negativem Vorzeichen. In keinem anderen Land der EU klaffen die Unterschiede zwischen der Vergütung von männlichen und weiblichen Arbeitnehmern so weit auseinander – über 20 % sind es insgesamt. Im angeblichen „Macho-Land“ Italien sind es 4,4 %.

http://durchschnittseinkommen.net/durchs…nkommen-europa/
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