Die Linksfaschisten sind bereit fuer den Buergerkrieg:

- so richtig antikapitalistisch-antirassistisch-antisexistisch-antinationalistisch-vegan? Steht zu befürchten, wenn man die Statements von Indymedia liest:
“Wir leben in einer Phase des aufstrebenden Nationalismus und Hasses auf Minderheiten. Pogrome gegen Geflüchtete und andere Bevölkerungsgruppen jenseits der Mehrheitsgesellschaft, Angriffe auf Homosexuelle, Trans*- und Inter*Menschen und die Bedeutung von religiösem Fanatismus jeder Glaubensrichtung nehmen weltweit dramatisch zu. Migration und Flucht werden zentrale Themen des Gipfels, aber auch der Proteste sein. Nicht Bewegungsfreiheit für alle soll gewährleistet werden; es werden nicht einmal sichere Fluchtkorridore geschaffen, um das Massensterben im Mittelmeer zu verhindern. Stattdessen sollen Staatsgrenzen und Warenströme abgesichert werden. Zynismus und faule Deals beherrschen das Geschäft, während der Kongress tanzt.“
Es kommt, was kommen muss. Kaum hat die „Welcome to hell“- Demo begonnen, gerät sie auch schon außer Kontrolle. Brandsätze, Flaschen, sogar Fahrräder werden auf Polizisten geworfen. Polizei und Demonstranten liefern sich stundenlange Straßenschlachten. Wie befürchtet, eskaliert die Situation in der Nacht im Schanzenviertel. Wieder werden Autos abgefackelt. Die schlimmsten Befürchtungen wurden weit übertroffen.
Schon wieder kreisen etliche Hubschrauber. 08:00 steigen Rauchwolken im Westen hoch. In der Max-Brauer-Allee in Altona brennen geparkte Autos, ebenso in der Elbchaussee. Besitzer stehen daneben und betrachten weinend die rauchenden Trümmer. Es müssen diese Kapitalisten sein, die man empfindlich treffen wollte. Sonst ergibt das alles gar keinen Sinn, oder? Vermummte Trupps ziehen durch die Neue Große Bergstraße in Altona, verwüsten Lokale und legen Feuer bei Ikea. Es sind nicht nur Brandstifter und gewalttätige Randalierer, es sind auch charakterlose Feiglinge. Aber, wenn man Manuela Schwesig glaubt, eben doch nur „ein aufgebauschtes Problem“.
Ein neuer Tag G 20 steht uns bevor. Kurz vor Mittag ist klar: Ruhe wird es auch heute kaum geben. Hubschrauber kreisen ununterbrochen, um die Lage halbwegs unter Kontrolle zu bringen. Über hundertfünfzig Polizeibeamte sind verletzt, neue Hundertschaften aus dem gesamten Bundesgebiet angefordert. Es ist in den sozialen Netzwerken und in den Kommentarleisten nicht zu übersehen, dass den Hamburger Bürgern jedes Verständnis für die Randalierer abgeht.
Auf der Seite der Unterstützer der pseudolinken Zerstörungswut herrschen die üblichen Reflexe vor: Natürlich ist ausschließlich die Polizei schuld. Das war vor mehr als dreißig Jahren auch schon so. Momentan schließe ich mich diesem Kommentar eines WELT-Lesers an: „Wer die Bilder sieht, gewinnt den Eindruck das Politiker und die G20 Veranstaltung gut geschützt sind -– während Bürger und Stadt der Zerstörung ausgesetzt sind.“
Text unter Verwendung dieser Webseite