Beck legt Ämter wegen Drogenvorwurf nieder
Die Polizei hat beim Grünen-Politiker Volker Beck während einer Kontrolle Betäubungsmittel gefunden. Er will im deutschen Bundestag bleiben.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck legt vor dem Hintergrund von Drogenvorwürfen seine politischen Ämter nieder. Er gibt sowohl den Posten des innen- und religionspolitischen Sprechers der Fraktion sowie den Vorsitz der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe ab, wie Beck mitteilte. Zuvor hatte der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, laut «Bild.de» mitgeteilt: «Bei ihm wurden 0,6 Gramm einer betäubungsmittelsuspekten Substanz aufgefunden.»
Zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen werde sein Anwalt zu gegebener Zeit eine Erklärung gegenüber der Staatsanwaltschaft abgeben. Er werde sich dazu öffentlich nicht äussern. Sein Bundestagsmandat will Beck behalten. Er war als innenpolitischer Sprecher zuletzt als Kritiker der Asylpolitik der grossen Koalition in Erscheinung getreten.
Über Pädophilien-Affäre gestolpert
Dem Bundestag gehört der 55-jährige Beck seit 1994 an. Bereits der Posten des innenpolitischen Sprechers, den er 2013 für die Grünen im Bundestag übernahm, war im Grunde eine Degradierung des langjährigen Abgeordneten: Denn als Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion hatte er seit 2002 die Geschicke der Fraktion gelenkt. Damals regierten die Grünen mit der SPD im Bund, und es galt, die Fraktion auf Linie zu halten.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/beck-legt-%c3%a4mter-wegen-drogenvorwurf-nieder/ar-BBqfK2s?ocid=spartandhpOh, sie haben ihn tatsächlich erwischt, den Volker Beck von den Grüninnen. Als bekennender Schwuler bekommt er keinen Frauennamen, außerdem dürfte man nicht mehr viel von diesen "Herrn" hören. Normalerweise ist Rauschgift-Genuß bei Bundestagsabgeordneten ein läßliches Vergehen, das wird überspielt und totgeschwiegen. Vermutlich gehört es bei dieser Tätigkeit dazu, weil jeder ständig im Zwiespalt zwischen scheinbarer Macht und tatsächlicher Machtlosigkeit steht. Vor dem Fernsehpublikum der Dumm-Quatsch-Sendungen müssen sie die große Lippe rauskehren, dabei wäre ein dressierter Schäferhund ein genauso guter Pfötchenheber wie praktisch alle Abgeordneten. Volker Beck muß sich das Mißfallen seiner Kollegen zugezogen haben, denn nur, weil er statt des geduldeten Kokains die Proletendroge Crystal Meth geschnupft hat, serviert man ihn nicht einfach ab.
Bei Kohl und Strauß war es noch ganz einfach gewesen: da mußte Kohl nur in München anrufen, um seine Meinung zu erfahren und es die nächsten Tage richtig zu machen. Heute ist dazu ein Gipfeltreffen Merkel und Seehofer nötig. Wobei Angela die Selbstherrliche Merkel mit dem tatenlosen Ankündigungs-Seehofer allerdings ein besonderes Problem hat. Seehofer weiß heute nicht mehr, was er gestern gedacht hat und noch nicht, was er morgen sagen wird. Ohne klare Richtlinien aus München ist es viel schwerer, in Berlin zu regieren. Noch härter ist nur, wenn sich Washington und Tel Aviv nicht einig sind, was Berlin tun soll.
http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html