Die Schlammschlacht haette man sich ersparen koennen.
Es bringt keine neuen Waehler,sondern verringert eher die
Wahlbeteiligung am kommenden Sonntag.
Es war Gelegenheit genug,im Wahlkampf fuer den 22.April,die
Posititionen der Kandidaten herauszustreichen.Die Meinung,die
die Waehler daraus gewonnen haben,halten sicherlich weitere
4 Wochen bis zur Stichwahl.
Das hoechste Amt der Republik,die moralische Instanz auf der
politischen Ebene,verkommt zu einer billigen Castingshow,wo
Bewerber,von Spindoctoren und Medienberater gecoacht,willige
Quotenbringer der diversen Fernsehkanaele hergeben muessen.
Die Sinnhaftigkeit des Amtes,hat sich im Laufe von Jahrzehnten
abgeschliffen.Mag sein,dass in den Nachkriegsjahren es gut war,
als Regulativ,einen Bundespraesidenten zu haben,solange die
Republik auf duennen Beinen gestanden ist.
Heute,koennte man die Befugnisse des Amtsinhabers aufteilen.
Die bei den Wahlen zum Nationalrat als Sieger hervorgegange
Partei,wird automatisch mit der Regierungsbildung beauftragt
und muss innerhalb von 4 Wochen die Regierung bilden oder das
Mandat geht an die zweitstaerkste Partei u.s.w..Bringt das kein
Ergebnis,wird nochmals gewaehlt.
Die Ueberwachung auf das verfassungsmessige Zustandekommen
von Gesetzen,kann man dem Verfassungsgerichtshof anvertrauen.
Die Laecherlichkeiten,wie das Oberkommando des Heeres oder das
Recht, uneheliche Kinder zu ehelichen zu erklaeren,kann man er-
satzlos streichen.
Die Staatsbesuche haben fuer unser Land,so gut wie keine politische
Aussagekraft und sind eher als Handelsmissionen zu verstehen.
Jock
Mein Tipp: Van der Bellen wird Bundespraesident.