Ich arbeitete mein ganzes Leben in Zürich, mit kleinen Ausnahmen habe ich auch da gewohnt. Zur Schulzeit war noch kein einziger Ausländer dabei, der nicht Deutsch und Mundart sprechen konnte.
Die 25% Ausländeranteil und wohl ein ebenso hoher Anteil an „Papierschwizer“ leben problemlos miteinander. Ausnahmen gibt es natürlich.
Wichtig ist, es gibt keine Ghettos. Also auch in Schwammendingen mit einem grossen Ausländeranteil ist gut durchmischt mit vielen Nationalitäten. Die Leute haben sich unserem System angepasst, auch wenn sie unter sich bleiben.
Manchmal gibt es Ärger, wenn Leute aus ehemaligen Kriegsregionen aufeinander treffen, vor allem Ex-Jugos (Kosovo-Albaner und Serben) sowie Türk-Türken und Kurd-Türken. Aber wenn sich die gegensteitig abstechen stört mich das eigentlich nicht.
Hätte ich Kinder gehabt, wäre ich wohl in einen Vorort gezogen, wo es weniger Ausländer hat. Nicht weil ich diese nicht mag, sondern weil deren Kinder den schulischen Fortschritt behindern.
Da kommt wieder rot-grün ins Spiel. Auch lernschwache Schüler in die Normal-Klassen verteilen anstatt separate Klassen dafür. Das senkt das Niveau der ganzen Klasse erheblich.
Hier ein Bericht der NZZ zu den rot-grünen Städten:
https://www.nzz.ch/meinung/staedtische-parteienlandschaft-staedtisch-aber-nicht-links-ld.152950