Nachdem sich die neue Regierung in Oesterreich etabliert hat,die sich nur als Ueber-
gangsregierung versteht,kehrte angenehme Ruhe ein.
Keine neue Sau wird woechentlich durchs Dorf getrieben,keine als Inszenierung auf-
bereitete,showartigen Medienauftritte,die den bruederlichen Geist der gewesenen Ko-
alition in die Haeuser transportierte,finden statt.
So koennte es bleiben,doch der Vorwahlkampf findet bereits statt.
57 % der Oesterreicher bekennen sich zum Katholizismus oder sind zumindest durch
den Taufschein solche.
Da das Kreuz in der katholischen Kirche eine besondere Bedeutung hat,findet es auch
Verwendung in der profanen Politik.
Herr Strache ( FPOe) hielt das Kreuz mutig dem anstuermenden Islam entgegen und wurde
mit einem Kreuz am Wahlzettel bedankt.
Das liess Herrn Ex-Kanzler Kurz nicht ruhen und sann auf Abhilfe.
Vergangenes Wochenende war es soweit,dass Herr Kurz Herrn Strache mit gleicher Waffe
Paroli bieten konnte.
Er wurde quasi selig gesprochen. ( Hallelujah,Hallelujah )
Ein Prediger aus dem fernen Australien reiste an und segnete den Altkanzler unter dem Jubel
der teilnehmenden Christenschar. (Hallelujah,Hallelujah )
Wegen dieses Ergeignisses,veroeffentlichte eine Satirezeitschrift,ein Formular,das den Austritt
eines gewissen Jesus Christus aus Nazareth aus der katholischen Kirchengemeinschaft,anzeigt.
Damit sollte der Wahlgewinner fuer den Herbstwahlgang schon feststehen und man koennte
darauf verzichten,ein zu vereinbarendes Wahlbudget,wieder um 6 Mio zu ueberziehen.
Aber auch die,so schnoede vom Futtertrog vertriebene FPOe beschaeftigt das Kreuz.
Alle wollen sich beim Kreuz versammeln,jedoch weniger um Einkehr oder Demut geht es ihnen
dabei,mehr um den hl.Sebastian an dieses zu nageln.
Jock