Jock, bevor du weiter hier schwadronierst, verwende doch einfach die korrekte Bezeichnungen von Vertraegen und Abstimmungen und lass diese schwammigen Andeutungen weg.
Was du da geschrieben hast, versteht wohl ausser dir niemand so richtig.
Die aktuell immer noch geltenden Vertraege der CH mit der EU werden als die "Bilateralen Vertraege" bezeichnet.
Bereit gestellte, aber nicht zur Zahlung frei gegeben Betraege heissen "Kohaesionsbeitraege".
Das schweizerische Volk hat,mit einer winzigen Merhheit faktisch den Austritt
beschlossen,aber von der Regierung nicht umgesetzt.
Es gibt
keine Abstimmung, in der die CH Bevoelkerung diese Vertraege beenden wollte, im Gegenteil, die Bevoelkerung steht hinter diesen Vertraegen.
Was du schreibst ist schlicht und einfach Bloedsinn, auch wenn du es anders im Kopf hast.
Diese Bilateralen Vertraege sind das nachtraegliche Resultat des EWR-Neins vom Dezember 1992
Noch ein kleiner Hinweis zu deinem Vokabular betreffend "Rosinenpickerei".
Diesen Ausdruck hatte auch Arthur Schmied wiederholt in die Diskussion gebracht.
Bevorzugt wurde er von ein paar wenigen Politikern, aber vor allem von der linken Presse verwendet.
Wenn 2 Parteien Vertraege aushandeln, bemuehen sich beide Parteien ihre Interessen so gut wie moeglich zu realisieren.
Werden die Vertraege ratifiziert und unterschrieben, haben sich beide Parteien mit dem Inhalt einverstanden erklaert.
Wirft man dann aber nachtraeglich der einen Partei vor, Rosinene gepickt zu haben, waere es wohl eher angebracht, auf der Gegenseite die Verhandler auszuwechseln und die Unterzeichner auf einen anderen Posten zu versetzen, denn offensichtlich waren sie nicht in der Lage ihre eigenen Interesssen durch zu setzen und haben sich "ueber den Tisch" ziehen lassen.
Das mag zwar den Verhandlern aus der CH schmeicheln, ob sie aber so viel besser als die Vertreter aus der EU waren/sind, darf angezweifelt werden.