Vielleicht sollte man bei der Betrachtung der ganzen Angelegenheit auch einmal ein Augenmerk auf die derzeitige ukrainische Regierung werfen.
Darüber kann man reden, muss man sogar. Nirgends wirst du allerdings einen Satz von
mir finden, der die Ukraine bzw. ihre Regierung lobt. Es gäbe wenig Gründe. Primär
gehören aber erst einmal die russischen Soldaten, die laut Putin Urlaub in der Ukraine
machen, abgezogen. Sonst wird sich nie etwas zum Guten wenden. Dazu gehört, dass
die Separatisten ihren Blutvergiessen beenden. Die Alternative wäre, Kiew verschenkt
einen Teil seines Landes an einen unberechenbar gewordenen Russen namens Putin?!
Oder wünscht du dir einen zusätzlichen Staat - Ukrusskia? Das Problem ist, dass etwas
begonnen wurde, was von Anfang an kreuzgefährlich war. Vielleicht ging die Krim zu
leicht "Heim ins Zarenreich" und Putin dachte, jetzt mache ich einfach mal so weiter?
Wenn Putin in diesen Zeiten mit Worten wie: "Kiew ist Wiege der russischen Seele" auffällig
wird, muss er sich sagen lassen, dass er eben kein Zar ist und wir das Jahr 2015 schreiben!
"Wer also für Verständnis für Putins Ukraine-Politik wirbt, indem er auf dessen sentimentale
Verbindungen zur Wiege Russlands in Kiew und der Rus verweist, sollte zumindest zur
Kenntnis nehmen, dass er damit alten nationalistischen Geschichtsbildern folgt. Unter Stalin
wurde deren antiwestliche Stoßrichtung noch ideologisch aufgeladen, indem die Waräger als
frühe Steigbügelhalter des westlichen Imperialismus gebrandmarkt wurden. In dieser
Gemengelage findet heute der russische Präsident seine propagandistischen Versatzstücke."
http://www.welt.de/geschichte/article135249141/Kiews-russische-Wurzeln-sind-ein-verlogener-Mythos.html@franzi: Was beklagst du dich?
Warnung an die Putin und Russenhasser...