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Autor Thema: Der Verschwörungstheoretiker - Thread  (Gelesen 331659 mal)

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Bruno99

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #930 am: 11. August 2015, 20:54:59 »

Ich werde wohl nie begreifen, was diverse Menschen dazu treibt, manche alten imposanten Bauwerke (teils auch nur Teile davon) mit einem Mystik-Nebel von Ausserirdischen, alten Super-Zivilisationen, Zahlen-Spielchen, Geheimwissen usw. zu umweben.

egal ob gewollt oder auch nicht, irgendeine Verbindung zu irgendeinem Erreignis, einer mathematischen Konstante oder einem bestimmten Verhaeltnis wird sich sicherlich finden wenn man lange genug sucht  {--

Erscheint mir manchmal wie die Diskussion zweier Experten, die ein Bild beurteilen und sich stundenlang darueber unterhalten, was der Maler da wohl zum Ausdruck bringen wollte...
dass er aber im Suff ueber die diversen Farbtoepfe gestolpert ist und damit ein einmaliges Kunstwerk geschaffen hat, will einfach niemand akzeptieren  ;]
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Kern

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #931 am: 11. August 2015, 20:59:37 »

Das laesst tatsaechlich jede Menge Fragen unbeantwortet, ob unsere Vorfahren dazu in der Lage waren. speziell wenn die Bauwerke tatsaechlich auf einer Linie um den Globus erbaut wurden..

Dazu braucht man aber viel Phantasie, denn alleine die Linien zwischen dern 3 Punkten Cheops Pyramide, Stonehenge und irgendeinem besonderen Bauwerk in Mittel- oder Süd-Amerika ergeben nie eine Gerade. Zur Verdeutlichung:

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Khun Tan

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #932 am: 11. August 2015, 21:04:48 »

Achim, ich vermute das es eine horizontale Linie nur am Aequator gibt, wenn man in der richtigen Position rechtwinklig zu einem Globus sitzt. C--
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Kern

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #933 am: 11. August 2015, 21:06:25 »

Erscheint mir manchmal wie die Diskussion zweier Experten, die ein Bild beurteilen und sich stundenlang darueber unterhalten, was der Maler da wohl zum Ausdruck bringen wollte...
dass er aber im Suff ueber die diversen Farbtoepfe gestolpert ist und damit ein einmaliges Kunstwerk geschaffen hat, will einfach niemand akzeptieren  ;]


Da fällt mir die Unterhaltung zweier Ölscheiche ein, die eine Gemäldeausstellung von Picasso anschauen.

Scheich Nr.1: "Faszinierend!"
.
.
.
Scheich Nr.2: "  ???  Also ... ich kann diesen Gemälden nichts abgewinnen."
Scheich Nr.1: " Ich auch nicht. Aber ich finde es faszinierend, wie teuer der sein Öl verkaufte."
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Bruno99

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #934 am: 11. August 2015, 21:06:39 »

Dazu braucht man aber viel Phantasie, denn alleine die Linien zwischen dern 3 Punkten Cheops Pyramide, Stonehenge und irgendeinem besonderen Bauwerk in Mittel- oder Süd-Amerika ergeben nie eine Gerade.

Achim  ;]  du hast die Plattentektonik mit ihrer Kontinentalverschiebung ausser Acht gelassen   {[

das war sicherlich mal in einer Reihe, vorausgesetzt man hat das richtige Computermodell dazu  :-X
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jock

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #935 am: 11. August 2015, 21:13:23 »

Und ich fuege noch hinzu,dass alle diese Bauwerke,so geschaffen sind,dass
sie von Menschen errichtet werden konnten und es keiner Hilfe durch Ausserirdische
bedurfte.

Man kann davon ausgehen,dass diese Bauwerke Zweckbauten waren.

Sie demonstrierten Macht bzw.Machterhalt und/oder dienten rituellen Zwecken,die
im Endeffekt dem gleichen Nutzen brachten.

Emporragende Bauwerke verstroemen nunmal Erhabenheit ueber das gewoehnliche Volk,
wie man am Beispiel thailaendischer Bankgebaeude ersehen kann.X-Stufen sind zu be-
waeltigen,bevor man atemlos den Kassensaal betritt.

Auch unsere Koenige und Kaiser bemuehten sich prachtvolle Gebaeude zu errichten,denn
sie vermittelten Macht und Einfluss,sowie einen psychologischen  Effekt den Amtsbruedern
gegenueber.

Unbestritten ist,dass zu allen Zeiten,fachkundige Architekten am Werk waren,die in Abstimmung
mit Astrologen, im Auftrag des jeweiligen Herrschers ans Werk gingen.

Jock
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Kern

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #936 am: 11. August 2015, 21:18:40 »

Achim  ;]  du hast die Plattentektonik mit ihrer Kontinentalverschiebung ausser Acht gelassen   {[

das war sicherlich mal in einer Reihe, vorausgesetzt man hat das richtige Computermodell dazu  :-X


 :]

Und wenn man dann noch Baalbek, Machu Picchu und Teotihuacán oder wahlweise Chichén Itzá in die "Linie" einbauen will, dann kommt man mit einem gewöhnlichen Zitronen-Falter nicht mehr aus, sondern braucht einen begnadeten japanischen Origami-Spezialisten, um den Globus entsprechend zu falten.
« Letzte Änderung: 11. August 2015, 21:39:49 von Kern »
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Bruno99

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #937 am: 11. August 2015, 21:24:05 »

... sondern braucht einen begnadeten japanischen Origami-Spezialisten, um den Globus entsprechend zu falten.

oder einfach ein Alien   :]
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Kern

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #938 am: 11. August 2015, 21:24:14 »

Man kann davon ausgehen,dass diese Bauwerke Zweckbauten waren.

Sie demonstrierten Macht bzw.Machterhalt und/oder dienten rituellen Zwecken,die
im Endeffekt dem gleichen Nutzen brachten.

Emporragende Bauwerke verstroemen nunmal Erhabenheit ueber das gewoehnliche Volk, ...


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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #939 am: 12. August 2015, 01:28:23 »

@Kern  #919   (und inzwischen andere - ich habe nicht immer Zeit, gleich zu antworten)

Da für mich einiges hier Basiswissen darstellt, hatte ich bei "Allwissend-Wikipedia" noch nicht nachgeschaut. Nun stellte ich wiederholt fest: Wikipedia ist alles andere als allwissend und schon gar nicht objektiv!
Die Wurzeln unserer westlich-abendländischen Kultur gehen zurück auf das Römische Reich. Und hier wie immer diktieren die Sieger die Geschichtsschreibung.

In den betreffenden Beispielen werden die Wiki-Einträge von den Betonköpfen der christl. Lehrbuch-Archäologie beherrscht.
- Beispiel Baalbek: Da haben die Römer frech einen (zweifellos schönen) Tempel auf uraltem Kulturgrund gebaut und damit alles für sich vereinnamt. Die hier als Beispiel angeführten 800-Tonnen-Quader stammen NICHT von den Römern! Wenn man genau liest, wird das explizit auch nicht behauptet. Es wird galant darüber hinweg gegangen.

Auf den "Terassen von Baalbek" als Fundament wurden lediglich die römischen Bauten gesetzt. Nur wer darum weis und gezielt danach sucht, findet z.B. dann noch folgenden Eintrag:
Ruinen von Baalbek
"... Die eigentlich phönizische Gründung erlebte ihre erste Renaissance in hellenistischer Zeit, wo die Stadt unter dem Namen Heliopolis bekannt wurde. ...
So beeindruckend die Ruinen sind, unser Highlight ist etwas anderes. Die Terrasse, auf der jener Jupitertempel errichtet wurde, findet bemerkenswert wenig Beachtung in der Fachliteratur. Verdient hätte sie diese allemal. Sie ist aus 24 gewaltigen Monolithen gebaut, von denen der größte stolze 800 Tonnen wiegt. An solch einen Brocken haben sich noch nicht einmal die ägyptischen Pyramidenbauer versucht. Und die hatten nur flaches Gelände zu überwinden.

Das Gelände zwischen dem Steinbruch, aus dem die Blöcke stammen, und der Baustelle war alles andere als eben. Wie die Blöcke transportiert wurden, bleibt rätselhaft. Und zum Bau der Terrasse von Baalbek mussten gleich drei dieser Riesenbrocken herangeschafft werden. Soweit wir es beurteilen können, kann man als Teil der Terrasse sogar die drei größten jemals verbauten Monolithen der Welt bewundern.

Wenn der Schein nicht trügt, waren die Bauherren zuversichtlich, sogar noch größere Lasten bewältigen zu können. Zumindest fanden sich im Steinbruch weitere, noch unvollendete Blöcke. Einer davon - der "Stein des Südens" - galt bis in die 1990er Jahre gar als "größter Baustein der Welt". Dann wurde unweit ein noch größerer Brocken gefunden.
Der Stein des Südens wiegt bei rund 20 Metern Länge und einem Außenmaß von über 4x4 Meter (tatsächlich ist er bis zu 5,29m breit) etwa 1000 Tonnen. Sein Nachbar kommt geschätzt auf 1200 Tonnen.

Es ist auch nicht klar, wie alt die Terrasse ist. Sie wurde mit ziemlicher Sicherheit nicht von den Römern erbaut und auch in den griechischen Quellen findet sich kein Hinweis auf diese Herkulesarbeit. Die Herkunft liegt also im Dunkeln, die Ausführung grenzt an ein Wunder, sicher ist nur, dass sie nicht fertig gestellt wurde. Anscheinend ist es diese Kombination, die die Terrasse von Baalbek zu einem "arte factum non grata" machte (womit ich laut Google gerade einen neuen Begriff geprägt habe); ein Artefakt also, mit dem sich niemand gern abgibt, an dem sich zumindest kein Archäologe die Finger verbrennt..."
(http://www.kristian-buesch.de/welterbe/ruinen_baalbek.php)
-
Die Methode der späteren Fremd-Vereinnamung ist übrigens sehr verbreitet. So haben auch die Inkas ihre Tempel auf tausende Jahre älteren Bauten gepflanzt - ebenso wie die Spanier wiederum später ihre Kirchen auf den geschleiften Inkatempeln errichtet haben.
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #940 am: 12. August 2015, 01:32:39 »

Nun aber zum eigentlich wichtigsten Beispiel - Puma Punku
Weil es kein deutschen Wiki-Beitrag gibt hatte ich mich letzten mit einer Monolit-Bilddatei leiten lassen und fälschlicherweise Ollantaytambo erwähnt, meinte aber Tiahuanco. 

Tiahuanaco war die Hauptstadt einer Kultur aus präkolumbianischer Zeit welche ihre Blüte zwischen 300 bis 1000 nach Chr. hatte. Sie gilt als eine der wichtigsten Zivilisationen vor der Zeit der Inkas. Neben Tiahuanaco liegt die Ausgrabungsstätte von Puma Punku. Sie gehört weltweit zu den geheimnisvollsten antiken Fundstätten.

In der Sprache der Quechua bedeutet „Puma Punku“ so viel wie „Tor des Puma“. Die Steine befinden sich auf einem Hügel und bestehen aus rotem Granit, Diorit und grauem Andesit, sehr solide natürliche Materialien, welche mit einer unglaublichen Präzision und Genauigkeit bearbeitet wurden wie sie eigentlich nur mithilfe von Spezialmaschinen wie Fräsern, Diamantenbohrern usw. hergestellt werden konnten.

Der größte Monolith in Puma Punku ist ein Block aus rotem Sandstein mit einem Gewicht von ca. 130 Tonnen, der Zweitgrößte hatt ein Gewicht von etwa 85 Tonnen .
Die Steinblöcke sind so exakt bearbeitet worden, dass sie perfekt aufeinander passen. Wir reden hier von einer Genauigkeit, dass nicht einmal ein Blatt Papier dazwischen geschoben werden kann.

Untersuchungen ergaben, dass der rote Sandstein aus einem Steinbruch in 10km Entfernung hertransportiert wurde. Die kleineren Blöcke aus Andesit wurden aus einer Entfernung von ca. 90 km her transportiert.
Wie - ohne die Erfindung des Rades? Die beliebte "Holzstamm-Roll-Ausrede" fällt hier weg, da der Ort 4.200 m hoch und damit weit über der Baumgrenze liegt. Kein Wunder also, das Puma Punku zu einem der der geheimnisvollsten Megalith-Komplexe der Welt gehört.

Die Inkas übernahmen Tiahuanaco und Puma Punku. Sie haben die existierenden Strukturen neu arrangiert, um die üblichen rituellen Aktivitäten an ihre eigene Kosmologie anpassen zu können.
Die exakte Entstehung und das Alter der Fundstelle sind bis heute umstritten.
Arthur Posnansky, einer der frühen Forscher und Ingenieure, und einer der ersten modernen Erforscher der Stätte, datierte Puma Punku auf etwa 15.000 v. Chr.; der moderne Archäologe Neil Steede unterstützt Posnansky‘s Behauptung. Andere glauben an einen wesentlich jüngeren Zeitraum.

Der Streit um das tatsächliche Alter verblaßt hinter der unglaublichen Präzision bei der Herstellung dieser riesigen Legosteine.
Teile der untersuchten Stätte beinhalten ein komplexes Bewässerungssystem und fein ausgebohrte Löcher und Kanäle in bestimmten Steinblöcken, die der Steinverarbeitungskunst der Inkas oder bekannter Prä-Inka Kulturen der Region weit überlegen waren.
Die Perfektion aus Stein hier hat solche Ausmaße, wie sie heute nur mit modernsten Maschinen hergestellt werden könnten. So gibt uns Puma Punku heute noch mehr Rätsel auf, als bisher gelöst werden konnten.

Wer hat Puma Punku erbaut? Wie wurden sie hergeschafft. Mit welchen Maschinen wurden zu einer damaligen Zeit solch perfekte Bauteile hergestellt? Wie alt ist Puma Punku wirklich?
Bei den vielen offenen Fragen ist es eigentlich garnicht verwunderlich, das unsere angestaubten Lehrbuch-Archäologen und die sonst so zahlreichen Dokumentationen sich auffallend kleinlaut zurückhalten. Die ergraute Wissenschaft in Erklärungsnöten.


Wie ich sehe, haben sich hier im Thread inzwischen die Vertreter der althergebrachten Schulmeinung, die Vertreter der "1000 Zufälle" gegenseitig Mut zugesprochen.
 Ich vertraue zufällig den nicht so ausgetretenden Gedankengängen, will damit jedoch keinen der Leerbuchapostel überzeugen, sondern lediglich mal für gedankliche Anregungen sorgen.

PS: zu #931
von einer Linie Stonehenge-Cheops-Mittel- oder Südamerika hat nie jemand gesprochen! RICHTIG lesen!
Auch Wundertaten aus dem Neuzeit-Mittelalter oder Höhlensteinmetze waren hier nicht Gegenstand der Diskussion.
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #941 am: 12. August 2015, 02:14:42 »

Insgesamt bin ich richtig dankbar für den vorangegangenen Disput.
Dadurch, dass ich gezwungen war, selbst nochmal zu recherchieren, habe ich hautnah ein neues Beispiel kennengelernt, wie das angeblich so neutrale Wikipedia mittlerweile zu einem Instrument der gesteuerten Meinungsmache verkommt.
Zumindest in Teilen ist W. subjektiver, als es sich Meyers Weltlexikon früher erlauben durfte.
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franzi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #942 am: 12. August 2015, 04:10:48 »

Und ich fuege noch hinzu,dass alle diese Bauwerke,so geschaffen sind,dass
sie von Menschen errichtet werden konnten und es keiner Hilfe durch Ausserirdische
bedurfte.

Man kann davon ausgehen,dass diese Bauwerke Zweckbauten waren.

Sie demonstrierten Macht bzw.Machterhalt und/oder dienten rituellen Zwecken,die
im Endeffekt dem gleichen Nutzen brachten.

Emporragende Bauwerke verstroemen nunmal Erhabenheit ueber das gewoehnliche Volk,


Auch unsere Koenige und Kaiser bemuehten sich prachtvolle Gebaeude zu errichten,denn
sie vermittelten Macht und Einfluss,sowie einen psychologischen  Effekt den Amtsbruedern
gegenueber.

Unbestritten ist,dass zu allen Zeiten,fachkundige Architekten am Werk waren,die in Abstimmung
mit Astrologen, im Auftrag des jeweiligen Herrschers ans Werk gingen.

Jock


Immer sind es nicht hochaufragende Bauwerke, die Raetsel aufgeben, zum Beispiel



oder



Dissident
Zitat
wie das angeblich so neutrale Wikipedia mittlerweile zu einem Instrument der gesteuerten Meinungsmache verkommt.

Ganz meiner Meinung. Kann man verwenden um nachzusehen, wer die Hosentraeger erfunden hat, keinesfalls aber, wenns ums Eingemachte geht.

Eine Anmerkung: Diese fuer mich interessante Diskussion hat grossteils mit Verschwoerungstheorie ueberhaupt nix zu tun.

fr

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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

jock

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #943 am: 12. August 2015, 10:04:35 »

Kollege Dissident verweist auf Baumaterialien von hohen Gewichten und fraegt,
wie diese in der damaligen Zeit bearbeitet,transportiert und anschliessend Ge-
baeude errichtet werden konnten.

Er leitet davon ab,dass es sich entweder um eine technisch hochstehende Kultur
gehandelt haben muss oder um einen Assistenzeinsatz von Ausserirdischen.

Bleiben wir zunaechst bei einer hochstehenden Kultur :

Woher kamen sie und wohin gingen sie ?

Damit eine hochstehende Kultur sich entwickeln kann,braucht es den Faktor Zeit und
es braucht,damit sich diese organisieren kann,irgendeine Form der Kommunikation und
Energieressourcen.

Diese Kommunikation finden wir bei den Babyloniern auf Tontafeln,in Aegypten, in Stein
eingemeisselte Hieroglyphen und von uns,einst auf Bit und Byte-Traegern.

Warum finden sich,bei den angenommenen, praeantikten Kulturen keine Zeugnisse ihrer
Existenz ? Kein einziger Diamantbohrer,keine Reste eines Presslufthammers,kein Tieflader
und kein Bagger.
Kein Hinweis auf auf hydroelektrische und/oder  fossile Energie (Oel).

Dieses ploetzliche,spurlose Verloeschen einer hochstehenden Kultur,laesst nur den Schluss zu,dass
es sich um ein ueberraschendes Naturereignis gehandelt haben muss,wie z.B. der Einschlag
eines Meteoriten.
Aber auch da haette sich ein Einschlagkrater gefunden.

Andere Faktoren,dass eine Kultur erlischt,sind einerseits menschlicher Art,wie z.B. Kriegs-
ereignisse mit Folgen (Versklavung,Verschleppung) oder natuerlicher Art,wie Seuchen,Inzucht,
Hungersnoete,Wasserknappheit etc.

Fazit : Von einer praeantiken,auf unserem technischen Niveau befindlichen Kultur gibt es keine
 handfesten Beweise.

Wenden wir uns daher dem Besuch von Ausserirdischen zu:

Es ist ausgeschlossen,dass sie von unserem Sonnensystem her stammen.Sie muessen
daher von einem weit entfernten "Planeten" aufgebrochen sein.

Da auch im Universum die Gesetze der Physik gelten,hier insbesondere Gravitation und
maximal erreichbare Geschwindigkeit,muessen diese Ausserirdischen in der Lage sein,
mit diesen Faktoren umzugehen bzw.sie zu umgehen.

Wenn sie es koennten,so frage ich mich,was sie dazu antrieb,ausgerechnet,diesen relativ
kleinen Planeten Erde zu besuchen ?

In der Vedda sind sie sogar beschrieben und zeigen materialisierte,optisch menschen-
aehnliche Wesen.

Aber kann das sein ?

Es muss schon ein grosser Zufall sein,dass eine Begegnung mit Ausserirdischen statt-
finden kann.
Besuchte und Besucher muessen zur gleichen Zeit in etwa die gleiche Entwicklungs-
stufe haben,damit die sich wahrnehmen koennen.

Es ist zwar ein Zeitraum von Milliarden Jahren,wo Planeten existieren,der Zeitrahmen,wo sich
"Leben" entwickeln kann,ein relativ kurzer.
Frueher oder spaeter werden Planeten von "Schwarzen Loechern" geschluckt oder Sonnen
blasen sich zu Novas auf oder verlieren Engergie und erkalten.Damit wird auch "Leben "auf den
sonnennahen Planeten unmoeglich.

Ich bin jetzt zu faul,um noch andere "Beweise" des Nichtbesuchs auszukramen,dabei wuenschte
nicht nur ich,sondern auch halb Pattaya,dass in den naechsten Wochen ein Besuch Ausserirdischer
stattfaende,die mithelfen,dass die verdammte Baustelle in der Sukhumvit zu Ende gebracht wird.

Jock





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Suksabai

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #944 am: 12. August 2015, 10:50:00 »


Ok, bleiben wir noch ein bisschen OT.

Mir fällt auf, dass (nicht nur hier) die Lager bzgl. dieser Merkwürdigkeiten gespalten sind,
 
wobei die sagen wir mal "Fantasten" sich doch bemühen, ihre Argumentationen zu begründen

während die "Realisten" sich müde lächelnd zurücklehnen und bestenfalls die Argumente der "Fantasten" zerpflücken.

Allerdings habe ich aus dem Lager der "Realisten" logische Lösungsansätze für diese Phänomene bis dato keine gefunden,

Frei nach dem Motto: "Es kann nicht sein was nicht sein darf!"

lg
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !
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