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Autor Thema: Der Verschwörungstheoretiker - Thread  (Gelesen 331818 mal)

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franzi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1290 am: 20. April 2017, 12:19:34 »

Eben!

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1291 am: 20. April 2017, 12:24:57 »

Das der Eisenbahn-Landweg nach EU ökonomisch die sinnvollste Variante (Preis/Leistung/Zeit) zu Luft und Wasser ist, sollte außer Frage stehen. Zudem sollte man nicht außer Acht lassen, was dem wuscheligen Trampel so alles einfallen kann bezüglich möglicher künftiger Wirtschaftssanktionen gegen China ???

Die Chinesen haben in jüngerer Vergangenheit ihr Schienennetz auf- und ausgebaut, davon können Abendländer nur träumen. Ich erinnere mich an eine Powerpoint, wo ein chinesisccher Bahnhof vorgestellt wurde - da glaubt man sich in fernster Zukunft - ist aber keine fiktive Planung, sondern bereits Realität !!!

Was die 500 km/h angeht, kann das in China selbst theoretisch möglich sein. In Russland dann jedoch schon illusorisch. Deren Streckennetz ist zwar weitaus nicht so marode wie z.B. das thailändische  ;] aber schon 200 km/h dürften dort an Machbarkeitsgrenzen stoßen (auch logistisch).

Aber ich finde es immer wieder schön, über was wir uns hier so alles Gedanken machen.  ;D

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Essi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1292 am: 20. April 2017, 12:28:39 »

@franzi

Zitat: " ...Mittelding zwischen Luft-und Seefracht ..."

Du meinst,dass die neuen 500 Km/h schnellen Zuege fliegen und
schwimmen koennen und nur zwischendurch auf Schiene laufen ?

Jock

Das nenne ich mal eine "interessante" Schlussfolgerung!
Grundsätzlich und mit dem "althergebrachten" Ansatz je schneller eine Verkehrs-/Transport-Verbindung ist, desto teurer ist sie würde der Seeweg (4 Wochen), Schiene (2 Wochen), Flugzeug (12 Stunden) Vergleich einleuchten.
500 km/h auf Schienen kann ich mir im Moment nur als Magnetschwebebahn vorstellen. Bis das von China bis Europa gebaut ist geht es sicher noch eine Weile.
Wo findet sich denn was über einen Zug der mit 500 km/h von China nach Europa aktuell schon fahren soll?
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Suksabai

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1293 am: 20. April 2017, 12:30:53 »

Kann ihnen doch wurscht sein,ob die Container mit kuenstlichen Christ-
baeumen oder Plastikspielwaren in Europa landen oder nicht.

Da dürfte wer nicht up to date sein.
Artikel vom 1.4.2017:

China’s Top 10 Exports

Zitat

    01. Electrical machinery, equipment: US$557.1 billion (26.3% of total exports)
    02. Machinery including computers: $344.8 billion (16.3%)
    03. Furniture, bedding, lighting , signs, prefab buildings: $89.5 billion (4.2%)
    04. Knit or crochet clothing, accessories: $75 billion (3.5%)
    05. Clothing, accessories (not knit or crochet): $72.8 billion (3.4%)
    06. Optical, technical, medical apparatus: $67.9 billion (3.2%)
    07. Plastics, plastic articles: $64 billion (3%)
    08. Vehicles: $60.4 billion (2.9%)
    09. Articles of iron or steel: $53.1 billion (2.5%)
    10. Footwear: $47.8 billion (2.3%)[/li][/list]
http://www.worldstopexports.com/chinas-top-10-exports/

Lass bitte die Schwurbelei. Der Kaufmann kennt die Frachtraten und rechnet dann.

Wer schwurbelt hier? Du willst doch nicht behaupten, dass nur einzig und allein der Kostenfaktor
die Transportart bestimmt!
Als ehemaliger Transit Clerk bei Kirchner & Co weiss ich, dass z.B. der Zeitfaktor auch eine Rolle spielt (ja, auch damals schon!).

lg
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franzi

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1294 am: 20. April 2017, 12:49:44 »

@franzi

Zitat
Bezueglich der Wirtschaftlichkeit des Bahntransports habe ich in Erinnerung, dass dieser ein Mittelding zwischen Luft- und Seefracht sein soll.

Der Kaufmann schwurbelt nicht sondern kennt die Frachtraten und rechnet dann.


Das "eben" bezog sich natuerlich auf obiges.

Das

Zitat
Zitat
    Aber auch die Moeglichkeiten der Amis, Transporte nach Europa durch ihre Seemacht zu stoppen oder einzuschraenken zu umgehen.


Allein der Hafen von Shanghai schlug 2012 über 700 Mio. Tonnen Fracht um. Im Vergleich dazu, die Transsib hat derzeit eine technische Transportkapazität von so 100 Mio. t Fracht/p.a. Auch hier, nicht Schwurbeln, rechnen!
haste nach meinem Post eingefuegt.

Ist aber egal, wer sich nicht mehr erfaengt, nur vom schwurbeln zu schreiben, dem sind sowieso andere Argumente ausgegangen  ;D

fr
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1295 am: 20. April 2017, 15:32:04 »

@Suksabai

Ich habe mit Genugtuung festgestellt,dass du bereitwillig ueber das
Hoelzl springst,wenn ich es dir hinhalte.

@Essi

Es gibt noch keinen Gueterzug,der mit 500 Km/h durch die
Gegend faehrt.
Magnetzuege,die diese Geschwindigkeiten erreichen koennen,fressen
zuviel Engerie,um ein flaechendeckendes Netz versorgen zu koennen.

@alle

Wieso geht man davon aus,dass die USA einen Handelskrieg gegen China
eroeffnen wollen ?

Gut ja,dass die Amerikaner das Handelsdefizt das mit China besteht,ein-
daemmen wollen,ist verstaendlich.

Aber gleich mit Boykott und moeglicher Piraterie internationale Handelswege
anzugreifen,wie hier unterstellt wird,wird man Herrn Trump ausreden koennen.
Auch auf der amerikanischen Seite gibt es Firmen,die an einem reibungslosen
Handel interessiert sind.

Jede Stoerung im Handel erzeugt Verluste.

Lauthals wurde hier beklagt,dass das Embargo gegen Russland sinnlos sei und
nur Schaden verursache.Dabei war fuer die Verhaengung der Sanktionen ein
wichtiger voelkerrechtlicher Grund ausschlaggebend.

Nur dass China mit seiner erfolgreichen Exportpolitik alleine Anlass sein soll,
dass auch Europa sich zu Sanktionen entschliessen wuerde,scheint absurd.

Wenn also die USA einen Handelskrieg mit China beginnen wollen,stehen sie
wahrscheinlich so ziemlich alleine da.

Tollkuehn ist es ausserdem,dem groessten Glaeubiger ans Bein zu pinkeln.

Jock
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Suksabai

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1296 am: 20. April 2017, 16:12:52 »

@Suksabai
Ich habe mit Genugtuung festgestellt,dass du bereitwillig ueber das
Hoelzl springst,wenn ich es dir hinhalte.

Es freut mich ungemein, dass ich dir ein bisschen die Langeweile vertreiben konnte, rechne
aber bitte nicht jedesmal damit, kommt auf meine Laune an.. .
 C--
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1297 am: 20. April 2017, 16:21:50 »

Bei solchen Planspielen geht es den Chinesen vermutlich weniger um den Export als vielmehr um den Import und hier nach dem Motto egal was es kostet.

Zitat
Bei der Versorgung über das Meer ist China mit dem Problem konfrontiert, dass zwei wichtige Chokepoints durch die USA kontrolliert und beherrscht werden. Es sind dies die Strasse von Malakka und die Strasse von Hormoz.

Und es geht hier einmal nicht um Oel, denn der Transport der benötigten Mengen mit der Eisenbahn wäre gelinde gesagt etwas problematisch.

Zitat
China bezieht pro Tag über das Meer u.a. aus Saudi-Arabien 997‘000 Barrel, aus Angola 816‘000 Barrel, aus Oman 597‘000 Barrel, aus dem Irak 573‘000 Barrel und aus dem Iran 551‘000 Barrel.

Es gibt aber noch genug andere Güter die aus Richtung Westen importiert werden und auf die man schlecht verzichten kann.


http://strategische-studien.com/2015/06/18/chinas-maritime-und-eiserne-seidenstrassen-mittel-zur-weltherrschaft/

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1298 am: 20. April 2017, 18:10:17 »

Eigentlich sollte ich still sein. Wie soll man diese Behauptungen verstehen?
Bei solchen Planspielen geht es den Chinesen vermutlich weniger um den Export als vielmehr um den Import und hier nach dem Motto egal was es kostet.
Wie kommt man denn auf so was? Import welcher Waren? Außerdem: Bei egal was es kostet gibt es doch heute schon das Flugzeug. Ist es etwa nicht schnell genug?

Zitat
Bei der Versorgung über das Meer ist China mit dem Problem konfrontiert, dass zwei wichtige Chokepoints durch die USA kontrolliert und beherrscht werden. Es sind dies die Strasse von Malakka und die Strasse von Hormoz.
Wie kommt man denn auf so was? Gab es da schon mal Probleme mit Frachtgütern

Es gibt aber noch genug andere Güter die aus Richtung Westen importiert werden und auf die man schlecht verzichten kann.
Hat das jemand bezweifelt?

http://strategische-studien.com/2015/06/18/chinas-maritime-und-eiserne-seidenstrassen-mittel-zur-weltherrschaft/
Wie kommt man denn auf so was? Handelsverbindungen als Zweck zur Weltherrschaft nutzten. Klar, aber aktuell ist ja die USA da absolut konkurrenzlos was die Weltherrschaft anbelangt und die Handelswege sind eindeutig Importlastig für die USA
[/quote]
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1299 am: 20. April 2017, 18:43:44 »

Wer wirft den aktuell die meisten Bomben auf diesem Planeten? Die Chinesen?
Die Amis über CIA und NATO treiben Jahrzehnte lang Spielchen da vergeht es einem.
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Lung Tom

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Re: Allgemeines und Wissenswertes.
« Antwort #1300 am: 21. April 2017, 19:24:23 »

Der verheerende Einsatz von Uranmunition durch USA und Nato – Die verheimlichten Kriegsverbrechen

11. April 2017

von Frieder Wagner

Die westliche NATO-Koalition wirft der Assad-Regierung in Syrien trotz fehlender Beweise den Einsatz von Giftgas und chemischen Waffen gegen die eigene Bevölkerung vor. Über den großen Elefanten im Bereich der ABC-Kriegsführung wird dabei großzügig hinweggesehen: Seit zwei Jahrzehnten werden in Kriegen im Irak, Syrien oder Libyen Uranbomben eingesetzt, die ganze Regionen unbewohnbar machen und die Zivilbevölkerung vergiften.

Die IS-Krieger in ihren in Mossul 2014 eroberten US-Abrams-Panzern waren tot, bevor sie bei ihrem Einsatz in Syrien den Schuss hörten, so wie die libyschen Soldaten im Krieg 2011, die irakischen Soldaten im Krieg 2003 und 1991 und die Serben im Bosnienkrieg 1995 und im Kosovo 1999. Wie geplant rast das 30mm-Urangeschoss aus dem amerikanischen A-10 Kampfflugzeug mit zweieinhalbfacher Schallgeschwindigkeit auf den Panzer zu, den der Pilot ins Ziel genommen hat. Als das Geschoss auf die Panzerung des geraubten Kampfpanzers trifft, gibt die Aluminiumhülle des Uranprojektils seine verheerende Ladung frei: einen Kern aus abgereichertem, hochgiftigem radioaktivem Uran, einem der dichtesten Stoffe der Welt.

Mit der dreifachen Wucht einer herkömmlichen Granate dringt das Urangeschoss in den Panzer ein, wie ein heißes Messer in ein Stück Butter. Glühender Uranstaub reagiert explosionsartig mit dem Sauerstoff im Inneren des Panzers. Eine Flammenwalze mit einer Temperatur bis zu 5000 Grad Celsius lässt den Angstschrei der Besatzung im Bruchteil einer Sekunde verstummen. Zwei Sekunden lang ist es totenstill. Dann erfasst das Feuer die mitgeführte Munition im Panzer. Eine heftige Explosion trennt den Turm vom Rest des Panzers.

Die Feuersäule, die steil in den Himmel steigt, ist blauschwarz. Weniger als vier Sekunden sind seit dem tödlichen Schuss vergangen, doch die Auswirkungen werden noch zu spüren sein, wenn es in 4,5 Milliarden Jahren – das ist die Halbwertszeit des abgereicherten, radioaktiven Urans – schon längst keine Menschen mehr auf der Erde gibt. Feiner giftiger und radioaktiver Uranstaub legt sich nach der Explosion großflächig über das Gebiet, strahlt auf Tiere, Pflanzen und Menschen. Er dringt in den Boden ein und vergiftet das Wasser. Viele dieser, durch die extreme Hitze, zu keramisierten, Wasser unlöslichen Nanopartikeln verbrannten Urangeschosse werden vom Wind in die Atmosphäre getragen und wandern um den ganzen Globus – auch nach Europa, auch in die Schweiz. Uranmunition ist im Prinzip eine Ausrottungswaffe. Seit dem Irak-Krieg 1991 kommt sie auch bei der NATO ständig zum Einsatz – mit tödlichen Folgen für die Zivilbevölkerung und die eingesetzten Soldaten.

Wer den Friedhof der bosnisch-serbischen Kleinstadt Bratunac nach dem Kosovokrieg von 1999 besucht, dem fällt auf, dass viele Gräber und Grabsteine relativ neu sind. Und wer näher hinsieht, stellte fest, dass sehr viele Sterbedaten aus den Jahren 1996/97 und 1998 sind. Und noch etwas ist bemerkenswert: Viele dieser Verstorbenen stammen aus Hadzici, einem Städtchen 15 Kilometer südwestlich von Sarajevo. Denn Hadzici war Ende August/Anfang September 1995 im sogenannten Bosnienkrieg einer der Orte, die von den NATO-Streitkräften heftig bombardiert wurden, weil die serbischen Streitkräfte dort ein Panzerreparaturwerk und ein großes Waffendepot unterhielten. Als nach der Bombardierung die serbischen Militärs eine stark erhöhte Radioaktivität feststellten, war ihnen klar, dass die NATO Uranbomben eingesetzt hatte. Deshalb wurden kurz danach knapp 4000 Bürger von Hadzici nach Bratunac umgesiedelt.

Aber es war zu spät. Die meisten der Umgesiedelten hatten sich schon kontaminiert, und viele starben innerhalb weniger Jahre, oft schon nach 12 -15 Monaten an Krebs und Leukämie. Die angegebenen Zahlen über die Opfer sind bis heute sehr unterschiedlich. Der Journalist Robert Fisk schrieb schon im Januar 2001 in der britischen Tageszeitung «Independent» von über 300 Toten. Eine Ärztin vor Ort spricht von 650 Toten. In einer WDR-Dokumentation aus dem Jahr 2004 werden 1112 Tote genannt. Robert Fisk meinte deshalb, man hätte auf die Grabsteine schreiben können: Gestorben an den Folgen des Einsatzes der Uranmunition.

Es geht noch weiter im Artikel, der ganze Bericht ist hier zu finden: http://t1p.de/xdzd
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Helli

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Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1301 am: 22. April 2017, 05:06:55 »

Die westliche NATO-Koalition wirft der Assad-Regierung in Syrien trotz fehlender Beweise den Einsatz von Giftgas und chemischen Waffen gegen die eigene Bevölkerung vor. Über den großen Elefanten im Bereich der ABC-Kriegsführung wird dabei großzügig hinweggesehen: Seit zwei Jahrzehnten werden in Kriegen im Irak, Syrien oder Libyen Uranbomben eingesetzt, die ganze Regionen unbewohnbar machen und die Zivilbevölkerung vergiften.
Das o.g. ist ja keine Verschwörungstheorie sondern Fakt!
Hat sich mal jemand Gedanken darüber gemacht, wo das radioaktive Zeug herkommt? Gibt es in den USA ein bekanntes Endlager für den nuklearen Abfall aus den Atomkraftwerken? >:
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Kern

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1302 am: 22. April 2017, 14:01:46 »

Ich bin kein Fan von Uranmunition, aber obiger Artikel ist eine bunte Mischung aus Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen.

1. Urangeschosse sind in keinster Weise Bomben.

2. Im Bosnienkrieg wurde in und bei der Stadt Hadzici wirklich viel Uranmunition eingesetzt. Aber wenn die Urangeschosse diese Gegend tatsächlich so vergiftet hätten, dann würden dort heutzutage nicht so viele Menschen leben. Samt den umliegenden Dörfern wird Hadzici ungefähr 25.000 Einwohner haben.

3. Hier etliche Infos zum abgereicherten Uran, aus dem diese Munition teilweise besteht.
>> https://ec.europa.eu/health/scientific_committees/opinions_layman/depleted-uranium/de/index.htm <<
>> https://www.uni-oldenburg.de/physik/forschung/ehemalige/uwa/rad/du/ << Daraus:



Zitat
Ein Kilogramm abgereichertes Uran erzeugt in einer Entfernung von einem Meter eine jährliche Strahlendosis von 1 mSv, das entspricht etwa einem Drittel der Aufnahme durch natürliche Quellen (2–3 mSv/Jahr).

Quelle >> https://de.wikipedia.org/wiki/Uranmunition <<

---

Hat sich mal jemand Gedanken darüber gemacht, wo das radioaktive Zeug herkommt? Gibt es in den USA ein bekanntes Endlager für den nuklearen Abfall aus den Atomkraftwerken? >:

Uranmunition ist eben in keinster Weise der radioaktive Müll aus Atomkraftwerken.
Ferner: In den USA wird der Atommüll fast ausschließlich in direkter Nähe der ca. 100 Kernkraftwerke gelagert.
Bisher gibt es in den USA anscheinend nur ein Endlager, welches in New Mexico ist.
Zitat
In den USA ist bereits seit 1999 ein Endlager in einer tiefen geologischen Formation (Salz), die Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) bei Carlsbad, New Mexico, in Betrieb.

Quelle >> http://www.endlagerung.de/language=de/7139/usa <<


Nachtrag:
Es gibt keine seriösen Studien, die belegen, dass die Hinterlassenschaften von Uranmunition für Menschen schädlicher sind als die natürlichen Gifte und Strahlungen unserer Umwelt, denen wir dauernd ausgesetzt sind.

Das ist so ähnlich wie bei der Bestrahlung durch Mobilfunk:
Etliche glauben fest daran, dass diese Strahlung uns schadet. Aber belastbare Studien dazu gibt es nicht.
« Letzte Änderung: 22. April 2017, 14:11:53 von Kern »
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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1303 am: 22. April 2017, 14:31:42 »

Zitat
Nachtrag:
Es gibt keine seriösen Studien, die belegen, dass die Hinterlassenschaften von Uranmunition für Menschen schädlicher sind als die natürlichen Gifte und Strahlungen unserer Umwelt, denen wir dauernd ausgesetzt sind.

Das ist so ähnlich wie bei der Bestrahlung durch Mobilfunk:
Etliche glauben fest daran, dass diese Strahlung uns schadet. Aber belastbare Studien dazu gibt es nicht.

Wenn ich so was lese, weiss ich nicht, ob ich  :D oder  :'( soll.
Wird langsam Zeit, dass du dich umfassend informierst.

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Re: Der Verschwörungstheoretiker - Thread
« Antwort #1304 am: 22. April 2017, 18:15:56 »

@Kern

Hallo Achim,

das in dem Artikel gelogen wird, kann ich so nicht nachvollziehen. Vielleicht ist das Eine oder Andere fachlich nicht ganz sauber formuliert (was ich aber aufgrund von fehlendem Hintergrundwissen nicht einschätzen kann), denke aber, das Grundgerüst steht schon auf stabilen Füssen. Ich sehe Wiki zwar in vielen Fragen mit gemischten Gefühlen, aber wenn Du Dir mal die Daten zu der Stadt Hadzici anschaust, wirst Du feststellen, das diese Evakuierung dort auch thematisiert wird.

Der Autor des Artikels Frieder Wagner hat eine etwas umfangreichere Zusammenstellung erarbeitet, die auch eine ganze Reihe von Quellen aufzeigt, vielleicht kann ich damit Deine Skepsis etwas mildern:

Warum der Einsatz von Uranmunition und Uranbomben ein Kriegsverbrechen ist.

http://www.uranmunition.net/files/Faktensammlung_Uranwaffen_Frieder_Wagner.pdf
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