Der Tschetschenienkonflikt ist ein wenig älter.
Wikipedia meint dazu (ersetze Bergvölker durch Tschetschenen):
Die Bergvölker widersetzten sich zäh den Russen. In den so genannten Muridenkriegen von 1828 bis 1859 wurden sie von dem legendären Imam Schamil, einem Dagestaner, angeführt. Nach seiner Gefangennahme 1859 dauerte es noch bis 1864, bis die russischen Offiziere das Land durch weitere Kriegsmaßnahmen unter ihre Verwaltung gebracht hatten. Allerdings erstreckte sich ihre Macht nur auf die militärischen Stützpunkte entlang der Heerstraßen. Obwohl die russischen Truppen zahlenmäßig und waffentechnisch weit überlegen waren, leistete ein großer Teil der Bergbevölkerung weiteren Widerstand. Während des Russisch-Osmanischen Kriegs (1877–1878) erhoben sich die Kaukasier erneut gegen Russland. Dieser Aufstand wurde niedergeschlagen. Die russische Besatzung löste eine Auswanderungs- und Deportationswelle aus, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts anhielt. Tausende Kaukasier wurden in das Osmanische Reich (das damals außer der heutigen Türkei auch alle Länder des vorderen Orients einschloss) deportiert oder flüchteten dorthin.(→Muhadschir) In den eingenommenen Städten und Dörfern wurden unter anderem Kosaken und Armenier angesiedelt.
Und letztendlich gibt es ja auch das Recht auf Sezession. Das hast Du ja bei der Krim zum Glück sehr deutlich gemacht.