Wenn der AfD Abgeordnete donnert,es gibt keine Klimafluechtlinge,so hat er recht.
Die Genfer Fluechtlings Konvention kennt diesen Begriff nicht.Fluechtlinge sind alle,die
aus rassistischen,religioesen,poltischen oder sozialen Gruenden verfolgt werden.
Eine Defination,wer Klimafluechtling ist,ist noch nicht erfolgt.
Trotzdem gibt es "Klimafluechtlinge",auch wenn man sie heute noch nicht in Europ be-
merkt.
Die UNO rechnet bis 2050 mit 140 Mio "Klimafluechtlinge" weltweit und davon sollen
aus Afrika 96 Mio herkommen.
Die Masse der Klimafluechtlinge werden aus der Sahelzone kommen und sind zum Teil
jetzt schon auf dem Weg.
Vorerst nicht nach Europa,sondern es findet jetzt eine Landflucht in die grossen Staedte
Afrikas statt.
Ausloeser der Binnenwanderung sind auch an der Veraenderung des Klimas und damit
verbunden,Verlust von Ackerboeden etc.,festzumachen.
Diese Staedte sind jetzt schon ueberfuellt und eine verstaerkte Zuwanderung verschaerfen
die Lebensbedingungen dort drastisch.
Dann wird diesen Leuten bald einfallen,dass das europaeische Paradies von Dakar nach
den Kanarischen Inseln ( EU) 1.500 Km entfernt ist und vom Tschad nach Malta 1.300 Km
zu ueberwinden sind.
Entfernungen die auch schon jetzt von Hunderttausenden bewaeltigt werden.
Eine Einfuehrung eines Klimapasses,der die Migrationsbestrebungen noch erleichtern koen-
nte,ist Schwachsinn und wenn ueberhaupt,vielleicht nur auf eine bestimmte ueberschau-
bare Gruppe anwendbar. (Tuavalu und Kiribati).
Trotzdem ist das Problem virulent und statt dieses Problem zu negieren,haette es dem
Abgeordneten gut angestanden,wenn er vertiefend sich damit auseinandergesetzt haette,
anstatt einen billigen Applaus seiner Fraktionskollegen einzuheimsen.
Jock