Bruno99
Du verkennst die Symbiose zwischen Politik und Naturkatastrophen.
Ich erinnere mich,dass die,von dir sehr verehrte,Mme Yingluck Shinawatra,bei
der Hochwasserkatastrophe in Gummistiefel der Marke "Burberry" zum Preis von
umgerechnet 8.800 THB auftrat und Haeme kassierte.
Hingegen stiegen die Sympathiewerte es Herrn Platzeck in grosse Hoehen,weil er
bei der Hochwasserkatastophe Hand anlegte und schaufelte.
Auch die Landeshauptfrau von der Steiermark,die 3 Tage vor dem eingestuerzten
Bergwerk ausharrte,profitierte bei der naechten Landtagswahl.
Weniger geglueckt war der Auftritt des Bundeskanzlers Klima,der bei einem harm-
losen 30 cm hohen Hochwasser,das ohnehin alle 2 Jahre dort zu verzeichnen ist, mit
einem Tross von Fotografen ankam und sich ablichten liess.(Ebenfalls in kanarien-
gelben Gummistiefel)
Oft geht es um ein paar Stunden,welche Partei politisch von Naturkatastrophen pro-
filiert.
Der damalige Aussenminister Kurz,der Finanzminister Schelling und der Landesvater,
waren bereits bei der Pressekonferenz,wo sie rasche Hilfe versprachen,waehrend der
Bundeskanzler Kern noch bei der Anfahrt war.
Es blieb ihm nichts mehr uebrig,Betroffenen die Haende zu schuetteln und ihnen fest
in die Augen zu blicken.Das politische Kleingeld wechselten die schwarzen Tuerkisen.
Theresa May war auch nicht gut beraten,indem sie Tage spaeter bei einem Hochhaus-
brand in London aufkreuzte und ausschliesslich mit den Rettungskraeften sprach und
die Betroffenen ignorierte.
Und wie war das,als sich das Praesidentenpaar Trump auf den Weg machte,das ueber-
flutete Texas zu besuchen ?
Melania in 12 cm hohen High-heel Stilettos.Zog aber dann Turnschuhe an.Doch der
Schaden war angerichtet.
Angekreidet wurde auch George W. Bush,der seinen Urlaub 3 Tage spaeter nach dem
Wirbelsturm,widerwillig abbrach,um das Gebiet zu besuchen.
Mit Einfuehlungsvermoegen und einer noetigen Durchsetzungskraft,koennen Politiker
bei Naturkatastrophen,durchaus ewigen Ruhm erwerben.
Zum Beispiel Helmut Schmidt 1962 in Hamburg.
Jock