Sind dann € 4,90 an einem Imbiss gerechtfertigt? Dafür hab' ich vor einigen Jahren sogar noch eine Curry-Wurst mit Fritten für die Gattin bekommen!
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Aber eine genaue Expertise kann Freund @Kern geben. Ist ja sein Geschäft!
Genau wird meine "Expertise"

nicht sein. Meinen Senf gebe ich für deutsche Verhältnisse (auch zur Bratwurst) aber gerne dazu. Zwar etwas OT, hat aber doch einiges mit links-grüner Politik zu tun.
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Preistreiber Nr.1 sind massive Fehlentscheidungen "führender" Politiker und ein sich ständig mehr aufblähender, Unmengen von Steuern, Abgaben, Gebühren usw. eintreibender und verbrauchender Staat mit stetig aufquellender Bürokratie, die neben steigenden finanziellen und zeitlichen Belastungen auch mehr und mehr Nervenkraft kostet.
1. Schon allein durch die völlig übertriebenen Corona-Maßnahmen ab Frühjahr 2020 gab es in allen möglichen Bereichen durch vielfältige Liefer-Engpässe ständig gewaltige Preissprünge. Seitdem in wenigen Jahren teils weit über 100%.
U.a. bei Plastik-Besteck, Friteusen-Öl, Küchenrollen, Einweg-Verpackungen usw.
Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln etc. erlebt jeder selber.
2. Unter der Ampel-Regierung stieg die Inflationsrate gewaltig und z.B Strom- und Gas-Preise explodierten.
Die völlig idiotische grün-rote Energie-Politik wird in ihrer Verantwortungslosigkeit nur durch die wahnsinnige Kriegstreiberei getoppt.
3. Bei Aldi, Lidl etc. kann man relativ billige Würste kaufen, aber auch in diesem Sektor gilt: Qualität hat ihren Preis. Z.B. alle unsere diversen Würste beziehen wir von einem regionalen, sehr guten Metzgerei-Betrieb.
4. Ein 1-Mann-Würstelstand hat auch heutzutage viel weniger Kosten zu stemmen, als schon allein ein etwas größerer Betrieb.
Beispielsweise konnte ich vor 20 Jahren die Lohnbuchhaltung für meine Frau mit nur wenig Hilfe alleine bewältigen. Wegen der stetig steigenden bürokratischen Forderungen brauche ich dafür mittlerweile professionelle Hilfe. Zusammen mit der staatlichen Prüfung (alle 4 Jahre) der Sozialversicherungs-Beiträge bringt das jährlich eine Mehrbelastung im 4stelligen Euro-Bereich.
5. Dass in ganz Deutschland immer mehr kleine und größere Gastronomie-Betriebe aufgeben, kommt ja nicht von ungefähr. Wesentlich ist auch, dass der sich aufblähende, misswirtschaftende Staat in seiner "legalen, rechtsstaatlichen" Gier der Bevölkerung im Durchschnitt mehr und mehr Kaufkraft entzieht.
Der "Kuchen" für die Gastronomie verkleinert sich, und der Eiertanz, gut über die Runden zu kommen, wird schwieriger.
6.
Achtung!Eine Leberkaas-Semmel vom Metzger oder eine Bratwurst an einem Würstelstand in einem Supermarkt werden steuerlich viel weniger belastet, als Speisen und Getränke von "Gast-, Speise- und Schankwirtschaften" (dazu gehört auch unser Imbiss/Biergarten).
Da verlangt der Fiskus gaaanz andere Aufschläge.Zur Info zu der komplizierten Materie >>
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Weitere_Steuerthemen/Betriebspruefung/Richtsatzsammlung_Pauschbetraege/richtsatzsammlung-pauschbetraege-fuer-unentgeltliche-wertabgaben-anlage055.html <<
Gast-, Speise- und Schankwirtschaften
Rohgewinnaufschlag auf den Wareneinsatz
bzw. Waren- u. Materialeinsatz
186 - 355
245
Sogar bei Verlust (also nix Einkommensteuer)
verlangt der Fiskus vom geforderten Aufschlag (unterm Strich in der Gastro für Speisen und Getränke mittlerweile ca.180%)
gnadenlos die Märchensteuer.