bis es sie dank ihrer saublöden veganen Essgewohnheit erwischt hat. Bulimie.
Bulimie hat mit einer veganen Essgewohnheit bzw. Veganismus nichts zu tun!
Das ist eine Krankheit, die unter anderem geprägt ist von Angst vor Kontrollverlust; indem der Mageninhalt nach einem Essen wieder erbrochen wird, kann die/der Betroffene ihren/seinen Körper kontrollieren, "sie/er hat alles im Griff, und niemand anderes kann ihr/ihm dreindreden", einfach erklärt. Betroffene verlieren aber dadurch jegliches Körpergefühl und -empfinden und können sich irgendwann nicht mehr objektiv einschätzen.
Ich habe drei Jahre lang mit einer Bulimie-Betroffenen zusammengearbeitet, und die war weder Veganerin noch Vegetarierin, sondern hat wie wir alle normal Fleisch und Milchprodukte gegessen (bin selbst viele Male dabeigewesen). Nur hat sie das Gegessene eben wegen ihrer Krankheit Bulimie später wieder ausgekotzt und ist in den drei Jahren mindestens fünf Mal ins Krankenhaus gekommen, weil sie so dünn war, dass akute Lebensgefahr bestand.
Meret Schneider isst laut eigener Aussage übrigens durchaus tierische Produkte, allerdings nur, wenn sie diese beim sogenannten "Containern" findet. Milchprodukte isst sie besonders, wenn sie im Sommer jeweils auf der Alp ist.
Schade, dass Krankheiten (in diesem Fall Bulimie) hier dazu benutzt werden, Vegetarismus und Veganismus zu verteufeln und schlecht zu reden. Und nein, ich bin weder das Eine noch das Andere; ich bin jedoch der Meinung, leben und leben lassen. Soll ein Jeder so leben wie sie/er will, solange Andere (oder ich) davon nicht beeinträchtigt werden.
Gruss, wasi-cnx