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Autor Thema: Subventionsprobleme  (Gelesen 17529 mal)

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vicko

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #105 am: 16. Oktober 2014, 14:37:06 »

Was soll die Aufregung, fuer Reis gibt es auch einen Garantiepreis.

Dies wurde noch vor kurzem, als populistische Politik unter Yingluck verteufelt.
Wenn die Förderung der Reisbauern als falsch angesehen wurde, kann es ja für die Kautschuk Bauern nicht richtig sein  ???
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 14:51:35 von vicko »
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malakor

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #106 am: 16. Oktober 2014, 15:03:08 »

Die Kautschukfarmer sollen nun auch 1000 Baht pro Rai  bekommen.

Davon werden sich dann aber die landlords ihren Teil holen.
Dann ist es schon besser, den Reispreis zu subventionieren.

Hat jemand mal etwas von Subventionen in der EG/EU gehoert ?
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arthurschmidt2000

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #107 am: 16. Oktober 2014, 16:13:41 »

Zitat
also wissen das ein jeder von seiner Arbeit gut (vernünftig) Leben kann

Eine marktwirtschaftliche Ordnung verlangt mehr als das. Man muss schon etwas produzieren, das ein anderer auch haben will. Sonst wäre es z.B. ganz einfach, in Thailand die Armut abzuschaffen, indem Millionen Leute Buddhas schnitzten.

Ich wüsste hier gern, was Frau Luxemburg zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen hat. 

Das mit den fairen Preisen ist eine zweischneidige Angelegenheit. Sie nimmt den Druck, so kostengünstig wie eben möglich zu produzieren und auch die Notwendigkeit, qualitativ Hochwertiges zu produzieren. Würden die Farmer in den Kornkammern der Welt in gleicher Weise produzieren, wie es die thailändischen Reisbauern tun, wie hoch wäre dann der faire Preis für Weizen?

In der EU beschäftigt die Landwirtschaft rd. 20 Mio. Menschen (rd. 5% der Erwerbstätigen), in Thailand sind das rd. 16 Mio. Menschen (rd. 40% der Erwerbstätigen). Diese Zahlen machen deutlich, dass für Thailand Subventionen der Landwirtschaft wesentlich schwerer zu schultern sind als für die EU. Da gilt dann, wenn 2 das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.

Wer Frau Y. vorwirft, sie habe mit ihren Reissubventionen eine populistische Politik betrieben, der hat den Plan nicht verstanden. Populistisch wäre gewesen, wenn sie den vielen Kleinbauern geholfen hätte. Tatsächlich aber ging der Löwenanteil der Subventionen an die größeren Produzenten. Die sollten jede Menge Reis produzieren. Geplant war, die Reisernte zu horten und das Reisangebot auf den Weltmärkten zu verknappen. Dann, so erhoffte man sich, hätte man riesige Gewinne einfahren können.   

Thailand lernte die alte Börsenregel, ob long, ob short, das Geld ist fort.

« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 16:31:24 von arthurschmidt2000 »
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

rampo

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #108 am: 16. Oktober 2014, 16:56:25 »

Video - Kautschuk-Bauern in Thailand fürchten die Pleite
Wegen fallender Preise rutschen immer mehr Bauern in die Schuldenfalle.

http://www.rp-online.de/wirtschaft/kautschuk-bauern-in-thailand-fuerchten-die-pleite-vid-1.4598754

Es gibt sicher mehr moeglichkeiten der  die Islamstaaten sind nicht weit  Ziegen Schafe Rinder zwischen den Baeumen .

Bei Jungbaeumen so mit 1 m Hoehe  , geht auch Kaffee anbau .

Fg.
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Das Leben ist wie ein Kinderhemd kurz und Beschissen.

Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

Tommi

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #109 am: 16. Oktober 2014, 17:11:14 »

Ich wüsste hier gern, was Frau Luxemburg zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen hat.

Das weiss man nicht so genau, wichtig ist
es, die Dinge irgendwie in Frage zu stellen.
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malakor

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #110 am: 16. Oktober 2014, 17:21:21 »

Video - Kautschuk-Bauern in Thailand fürchten die Pleite
Wegen fallender Preise rutschen immer mehr Bauern in die Schuldenfalle.

http://www.rp-online.de/wirtschaft/kautschuk-bauern-in-thailand-fuerchten-die-pleite-vid-1.4598754

Es gibt sicher mehr moeglichkeiten der  die Islamstaaten sind nicht weit  Ziegen Schafe Rinder zwischen den Baeumen .

Bei Jungbaeumen so mit 1 m Hoehe  , geht auch Kaffee anbau .

Fg.

Hier wird zwischen den Jungbaeumen Ananas gepflanzt.
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Tommi

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #111 am: 16. Oktober 2014, 17:26:09 »

Kaum etwas macht weniger Arbeit.
Ananas ist eine dankbare Pflanze!
Und Kaffee braucht besseren Boden.
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vicko

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #112 am: 16. Oktober 2014, 17:27:23 »

Tatsächlich aber ging der Löwenanteil der Subventionen an die größeren Produzenten.

Wie in diesem Falle, wenn Subventionen fließen.

Die Kautschukhersteller fordern nun von der Militärregierung Unterstützung und die Festsetzung eines Mindestpreises.
Kautschuk-Bauern in Thailand bald pleite?

http://video.tagesspiegel.de/3842300578001
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 17:32:43 von vicko »
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arthurschmidt2000

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #113 am: 16. Oktober 2014, 17:47:57 »

@rampo,

Ich vermute mal, dass in Thailand der Kautschukanbau überwiegend händisch betrieben wird.
Muss das so sein? Wie machen das andere?

@vicko,

ich schlage vor, mit der Diskussion abzuwarten, bis etwas entschieden ist.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

uwelong

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #114 am: 16. Oktober 2014, 18:41:00 »

Ich wüsste hier gern, was Frau Luxemburg zur Lösung dieses Problems vorgeschlagen hat.

Ja, die alte Frau Luxemburg! Die hat doch auch RTL erfunden!
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Ich lass mir doch nicht erlauben - was mir keiner verbieten kann!

Blaubeeren sind grün, wenn sie rot sind!

rampo

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #115 am: 16. Oktober 2014, 18:59:52 »

Kaum etwas macht weniger Arbeit.
Ananas ist eine dankbare Pflanze!
Und Kaffee braucht besseren Boden.

Und jeder macht Ananas , ist wie im Isaan  wen der Preis halbwegs ist macht jeder DAS .

Und dan hat sichs .

Fg.
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Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

Tommi

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #116 am: 16. Oktober 2014, 19:24:53 »

@rampo, ich weiss, es ist ein Kreisverkehr.
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rampo

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #117 am: 16. Oktober 2014, 19:26:45 »

@rampo,

Ich vermute mal, dass in Thailand der Kautschukanbau überwiegend händisch betrieben wird.
Muss das so sein? Wie machen das andere?



Es geht nur haendisch , die ersten 3 Jahre kann man mit den Tracktor  Putzen dan ist Fertig , wegen den Wurzeln .

Man kann die 3 Jahre dazwischen wie es bei uns ist Bohnen Casawa  Mais anbauen .

Die  Seiten Triebe  von den Jungen Baeumen immer weg schneiden so das sie gerade wachsen und immer Duengen , der Duenger ist aber sehr Teuer .

Es ist schon eine heiden Arbeit Kautschuk .

Wir haben aber nur 30 Rai und leben nicht vom Kautschuk bei dem jetzigen Preis ist das unmoeglich .

Das Problem ist bei den Bauern  sie machen immer den selben fehler , immer nur ein Produkt  mit dem kannst du nicht Ueberleben .

Vielseitikeit  ja dan klappts .

Zu uns kommen sehr viel um was zu lernen , aber bei den wenigsten bleibt was haengen .

Der Grosvater und der Vater  haben es schon immer so gemacht , so machs ich auch .

Ganz wichtig ist die Selbstvermarktung , nix mit zwischenhaendler  .

Fg.
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Bei manchen merkt  man gleich das  sie nicht in einen  liebesakt  entstanden sind .

dart

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #118 am: 16. Oktober 2014, 20:43:42 »

Die Kautschukfarmer sollen nun auch 1000 Baht pro Rai  bekommen.

Subventionen von 8.5 Milliarden Baht bewilligt.

Zitat
The government on Thursday approved a budget of 8.5 billion baht to subsidise small rubber farmers who own no more than 25 rai at the rate of 1,000 baht a rai, but not exceeding 15,000 baht.


http://www.bangkokpost.com/news/social/437941/b8-5bn-approved-for-rubber-subsidy
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vicko

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Re: Subventionsprobleme
« Antwort #119 am: 16. Oktober 2014, 21:01:23 »

Danke !  @Dart

Siehe oben !
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 21:17:31 von vicko »
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