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Autor Thema: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?  (Gelesen 27198 mal)

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arthurschmidt2000

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #90 am: 19. September 2013, 13:01:12 »

@illuminati

Zitat
Das dort unten ist noch immer Sklavenland - vor allem in der Landwirtschaft und die Sklaven sind jetzt halt die Illegalen.

An anderer Stelle, hast Du Dich darüber beklagt, dass es in Deiner Gegend  schwierig ist, billige Burmesen zu finden. Aber das hat natürlich nichts mit Sklavenhaltung  zu tun.

Vielleicht könnte es aber auch viel einfacher sein.  Die einen pflanzen Reis so an:

 

und die anderen so:

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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Tobi CR

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #91 am: 19. September 2013, 13:51:25 »

Zitat
...der Farang macht das nicht, denn der wurde als Kind immer zu dieser Tätigkeit gezwungen...

Da hatte ich Glück, wir Kinder mussten lediglich die (Leder-)Schuhe der Familie putzen
- und aus diesem Grund habe ich bis heute keine Lederschuhe  ;).

Aber ich muss schon eine Lanze für die besenschwingenden Farangs brechen; das Haus, den Garten und den Vorplatz
sauberzuhalten ist eine bei Residenten aus DACH absolut übliche Vorgehensweise. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Wir haben nun bereits in mehreren Villages hier gewohnt - und ausschließlich die Anwesen, in welchen ein Farang wohnte,
stachen eindeutig in diesem Sinne heraus:
-> Die Häuser und Gärten waren gepflegt und kein Sperrmüll jeglicher Art stapelte sich im "Garten"
    (eine Thaispezialität). Immer wieder sah man ein Bleichgesicht mit dem Besen auf der Soi -einen Thai habe ich in dieser
    Weise leider nie entdeckt... (außer die von den Bewohnern bezahlte Reinigungskolonne)  :(.

Ich habe mal eine fette Thai, die drei Häuser weiter wohnte, den ganzen Tag fernsah und deren drei Kinder ohne Aufsicht und
sichtbare Erziehung sich selbst überlassen waren, darauf angesprochen, dass ihre Bälger ständig die Mülltonnen der Anwohner
ausleeren und den Müll auf der Soi verteilen -> die Antwort war das übliche Grinsen und völliges Desinteresse.

Ach ja, die Kinder waren von unterschiedlichen Thaimännern, die sporadisch auf Whiskeyabende bei ihr vorbeischauten;
und finanziert wurde das Ganze von einem älteren Engländer (der nur immer kurz auf Urlaub kam und ansonsten fleißig schuftete).

 {/
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Seeteufel

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #92 am: 19. September 2013, 14:08:30 »

Ja, Tobi, das ist mir alles soooo bekannt, kennen wir uns, hast du vielleicht mal im Meer gewohnt? C--

Am besten gefällt mir: "Garten" :]

Und übrigens, nicht dass die Thais uninteressiert wären, wenn ich ihren Müll entsorge- weit gefehlt.
Manchmal sitzen ein paar Exemplare auf den Felsen am Strand und schauen mir freundlich zu, lächeln, schauen, lächeln und schauen und lächeln.
Das halten sie lange aus, wenn es sein muss, über Stunden. Aber ich muss zugeben- ich spüre tiefe Anerkennung in ihren Blicken. ;D

PS: Der Hammer war aber letzte Woche, da haben sie an "meinem" Strand Hochzeitsbilder gemacht.
Ich hätte eigentlich fragen sollen, wie lange sie nach einem guten, sauberen "Farang-Pflege-Plätzchen" gesucht haben. ;]
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Bruno99

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #93 am: 19. September 2013, 15:08:10 »

Wir haben nun bereits in mehreren Villages hier gewohnt - und ausschließlich die Anwesen, in welchen ein Farang wohnte,
stachen eindeutig in diesem Sinne heraus:
-> Die Häuser und Gärten waren gepflegt und kein Sperrmüll jeglicher Art stapelte sich im "Garten"

genauso ist es auch in meiner Gegend, die sauberen Haueser und deren Umgebung sind von Farangs bewohnt, und die Sauberkeit ist weniger den Thais zuzuschreiben  >:
Trifft auch auf ihre Gaerten zu.
Vergleichbare Wohnsituationen gibts auch bei reinen Thaihaushalten, aber sie sind definitiv in der Unterzahl.

Diese ungeordneten Muellhaufen sind eigentlich recht einfach zu vermeiden, und meine Art habe ich schon bei anderen Farangs gesehen.
Ich habe 4 grosse Plastiktonnen, eine fuer Glas-, eine fuer Buechsen-, die dritte fuer Plastikflaschen und eine weitere fuer Haus- und Gartenabfaelle.
Die letztere wird taeglich entsorgt (Muellabfuhr der Gemeinde), die anderen 3 durch privaten Entsorger (gibt immer ein paar Baht fuer meine Frau).
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illuminati

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #94 am: 19. September 2013, 20:00:51 »

An anderer Stelle, hast Du Dich darüber beklagt, dass es in Deiner Gegend  schwierig ist, billige Burmesen zu finden. Aber das hat natürlich nichts mit Sklavenhaltung  zu tun.

nicht ich bezahle die Arbeiter, ist ja auch nicht mein Land - das erledigt meine Frau. Aber folgen kann ich dir deswegen immer noch nicht - hier wird immer bemängelt die K-Arbeiter würden weit über dem Mindestlohn verdienen, was auch stimmt, wenn einer den ganzen Monat arbeitet. Jeder bekommt die 4-6 B pro Baum ob Thai oder Burmese da gibt es keinen Unterschied - der einzige Unterschied den es gibt, dass Thais wenn möglich so einer Tätigkeit aus dem Wege gehen. Hier im Umkreis werden überall die gleichen Preise bezahlt und auch verlangt - wie ich sehe ist dir nicht geläufig wie so etwas funktioniert. Bei Preisänderungen gibt es immer vorherige Abklärung bei einer Versammlung (ชุมชน) wo alle Beteiligten zu gegen sind, die etwas zu sagen haben - am Schluss steht dann normalerweise eine Abstimmung. Darum ist es auch nicht so einfach diese Preise zu unterlaufen oder zu überbieten, beides verspricht Ärger.

zu deinen USA Bauern mit ihrem Gen-Reis, anderen haben die nicht -- es ist klar dass ich für die Thai Methode votiere, einmal beschäftigt das Menschen und passt einfach besser zu einem Naturprodukt. Wenn du die grossen Monokulturen im Mais und Weizenanbau in USA schon bestaunt hast - so weit das Auge blickt ein Feld über das dann die Maschinen fahren, Menschen findet man dort nicht - Tiere nur selten bis auf Platzenschädlinge die dann mit Chemie oder Gentechnik bekämpft werden. Ist das der Fortschritt den du den Thais empfiehlst - ? Wenn mich jemand dazu befragt - werde ich immer dagegen sein - diese Art Effizienz ist menschenverachtend und ausschliesslich profitorientiert ohne Rücksicht auf das Produkt und die Menschen und Tiere die es bekommen.
 {/
« Letzte Änderung: 19. September 2013, 20:07:48 von illuminati »
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Bruno99

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #95 am: 19. September 2013, 20:37:49 »

... die K-Arbeiter würden weit über dem Mindestlohn verdienen, was auch stimmt, wenn einer den ganzen Monat arbeitet.

aber das betrifft doch nicht nur die K-Arbeiter, dieses Problem haben doch alle Leiharbeiter thailandweit, egal ob auf sie im Bausektor, im Agrar- oder Dienstleistungsbereich arbeiten.

Aber, um zum Anfangspunkt zu kommen, demonstrieren diese auch auf den Strassen und setzen Polizeifahrzeuge in Brand  >:
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dart

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #96 am: 19. September 2013, 20:41:29 »

Sorry, aber m.M. nach wird hier gründlich aneinander vorbei diskutiert.

Ich gönne sicherlich jedem Bauern einen guten Verdienst.
Aber wenn man als Gutverdiener noch auf die Straße rennt, um noch mehr staatlich gesicherten Profit zu fordern, nur weil es gerade aus politischer Sicht opportun ist, das gerade jetzt zu machen, hört mein Verständnis an diesem Punkt auf. :(

In dem Zusammenhang sollte man einfach auch mal, in einem anderen Thread querlesen. ]-[

http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=14974.0
« Letzte Änderung: 19. September 2013, 20:49:27 von dart »
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Seeteufel

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #97 am: 19. September 2013, 21:35:33 »

Ich gönne sicherlich jedem Bauern einen guten Verdienst.
Aber wenn man als Gutverdiener noch auf die Straße rennt, um noch mehr staatlich gesicherten Profit zu fordern, nur weil es gerade aus politischer Sicht opportun ist, das gerade jetzt zu machen, hört mein Verständnis an diesem Punkt auf. :(

Richtig, das ist der springende Punkt- das siehst du so, das sieht Bruno so, ganz viele andere sehen das so und auch ich sehe das so.
Offenbar wird das aber nicht von jedem verstanden, ich weiss auch nicht warum. ???

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arthurschmidt2000

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #98 am: 20. September 2013, 11:17:28 »

@illuminati

Nur zu Deiner Erinnerung. Du schriebst:

Wenn man problemlos Leute finden würde, würde ich diese Arbeit nicht selbst machen   fast kein Thai will das mehr machen und so viele Burmesen laufen auch nicht frei herum, die meisten arbeiten in Fabriken und haben nur gelegentlich Zeit.

Ich finde es natürlich großartig, wenn hier jemand seinen Lebensunterhalt aus dem Lande generiert. Allerdings, das gilt natürlich nur für mich, so habe ich mir meinen Lebensabend in Thailand eher nicht vorgestellt.

Deine Ausführungen habe ich so interpretiert, dass zu den Löhnen, die Du zu zahlen bereit bist, nur noch Illegale arbeiten. Und deshalb kam mir die Idee, auch das als moderne Sklavenhaltung anzusehen. Ich gebe aber zu, dabei nicht beachtet zu haben, dass nicht Du sondern Deine Frau das Geschäft macht.

Eine nahe liegende Lösung wäre, greife tiefer in die Tasche und Du wirst keine Probleme haben, ausreichend Arbeitskräfte zu finden. Das hilft natürlich nur dem Einzelnen, nicht aber allen, denn es löst das strukturelle Problem des Arbeitskräftemangels nicht.  Der böse Neoliberale  würde dann so argumentieren, dass die produktivsten   Betriebe am leichtesten Arbeitskräfte finden und Grenzanbieter ausscheiden müssen.

Das darf natürlich nicht sein. Deshalb habt ihr auch die thaitypische Lösung  gefunden,  ein Kartell zu bilden (das habe ich nicht gewusst, hätte aber von alleine drauf kommen müssen). Nur, es bedarf dann schon sehr viel an Thailogik, zu erklären, wie so etwas  besagtes Strukturproblem  löst. Aber es erklärt  schon,  warum Mutti  Yinglak so heftig von den armen Plantagenbesitzern um Hilfe angegangen wird.  Deren Geschäftskonzept, niedrige Löhne und viele Menschen, die mangels einer Alternative für kleines Geld arbeiten müssen, ist dann wohl nicht so ganz aufgegangen.

Wenn Du dann auf der einen Seite Arbeitskräftemangel beklagst und andererseits Handarbeit mit dem Argument forderst, sie beschäftigt Menschen, solltest Du vielleicht noch einmal nachdenken.

Üblicherweise entstehen in der Landwirtschaft, die händisch betrieben wird, vor allem gering entlohnte Knochenjobs. Und die auch nur für wenige Monate im Jahr. Wenn Du nun meinst, so etwas  passe einfach besser zu einem Naturprodukt und sei nicht menschenverachtend, so sei es.

Nur, in Thailand entstehen Dauerarbeitsplätze. Und ich habe viel Verständnis für jeden Thai, der einen Arbeitsplatz dort dem naturnahen in der Landwirtschaft vorzieht.

Ja, ich kenne die riesigen Felder in den Kornkammern der Welt. Trotz menschenverachtender und ausschließlich profitorientierter Methoden leisten sie einen erheblichen Beitrag zur globalen Versorgung mit Lebensmitteln. Ich bin mir sicher, würde dort mit den von Dir bevorzugten Methoden gewirtschaftet, sähe der erheblich kleiner aus.

Und schließlich ist auch Thailand  bestimmt keine chemiewaffenfreie Zone.
« Letzte Änderung: 20. September 2013, 11:32:55 von arthurschmidt2000 »
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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #99 am: 23. September 2013, 22:33:26 »

Ein aktuelles Update zu meinem Beitrag MIndestlohn. Ich bin aktuell in Samui, die Baufirma hat ihren Burma-Vorarbeiter mit seiner Frau geschickt. Er macht noch ein paar kleine Sachen fertig. Aktueller Lohn für ihn 500 Baht, für seine Frau 250 Baht pro Tag. Unterkunft frei, sie kaufen ihr Essen selbst. Arbeitszeit 7.00 bis 17.00 mit 1 Stunde Pause. 2 freie Tage pro Monat, an denen auch nichts bezahlt wird. Keine Krankenversicherung oder Lohnfortzahlung.
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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #100 am: 24. September 2013, 16:14:09 »


Ist halt wie bei uns in Europa.

Da werden die Arbeiter auch nur mehr übers Ausland (Rumänien, Bulgarien) beschäftigt.

Tageslohn € 50,- bei krankenstand....nixxxx, bei Urlaub....nixxxxx,  bei weniger Arbeit....Spitz in Allerwertesten.

Die Globalisierung soll halt für jedem seine Vorteile haben. :-X

Grüße
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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #101 am: 24. September 2013, 19:20:06 »

Nein, das trifft in Thailand, wenn überhaupt, wohl nur bei illegaler Beschäftigung zu.
Nachdem, was ich alles so höre, werden Ausländer in Thailand eher fair bzw. gleich
gut/schlecht bezahlt, wie die Thais. Schwarze Schafe mal ausgenommen.
Offenbar handelt es sich in diesem Fall um einen Vorarbeiter einer Firma,
da sollte es eigentlich keine Rolle beim Lohn spielen, ob Thai oder Burmese.

Und die sozialen Rahmenbedingungen sind nun mal so hart, auch für die Thais.
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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #102 am: 24. September 2013, 20:29:10 »

Ein aktuelles Update zu meinem Beitrag MIndestlohn. Ich bin aktuell in Samui, die Baufirma hat ihren Burma-Vorarbeiter mit seiner Frau geschickt. Er macht noch ein paar kleine Sachen fertig. Aktueller Lohn für ihn 500 Baht, für seine Frau 250 Baht pro Tag. Unterkunft frei, sie kaufen ihr Essen selbst. Arbeitszeit 7.00 bis 17.00 mit 1 Stunde Pause. 2 freie Tage pro Monat, an denen auch nichts bezahlt wird. Keine Krankenversicherung oder Lohnfortzahlung.

das passt schon - so kenn ich das auch. Der Unterschied zu den mit normalem Studium als Angestellte ist weniger das Grundeinkommen, sondern die zusätzlichen Leistungen: Krankenversicherung, Jahresbonus, gleitende Arbeitszeit, Aircondion solche Dinge -und die stehen bei Thais sehr hoch im Kurs,  als Beamte kommt noch die kreative Gestaltung der Arbeitszeit hinzu und nicht zu vergessen die spezielle Kreditgewährung bei den Banken .
 ;]  Also Familieneinkommen 20-25k bei 2 Personen die arbeiten, dürfte hier fast Standart sein.
 C--
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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #103 am: 24. September 2013, 20:49:03 »


Üblicherweise entstehen in der Landwirtschaft, die händisch betrieben wird, vor allem gering entlohnte Knochenjobs. Und die auch nur für wenige Monate im Jahr. Wenn Du nun meinst, so etwas  passe einfach besser zu einem Naturprodukt und sei nicht menschenverachtend, so sei es.

Nur, in Thailand entstehen Dauerarbeitsplätze. Und ich habe viel Verständnis für jeden Thai, der einen Arbeitsplatz dort dem naturnahen in der Landwirtschaft vorzieht.

beim Kautschuk und beim Palmöl dominiert in TH der klassische Familienbetrieb. Gehst du nach Malaysia/Indonesien findest du die USA Variante verstärkt. Riesige Plantagen mit viel mehr Maschineneinsatz und weniger Personen. Dass damit die Vielfalt noch viel mehr leidet dürfte auch klar sein - und das Geld bei Grosskonzernen sich konzentriert, die im dümmsten Falle noch von Ausländern über Beteiligungen gesteuert werden. Schwebt dir so ein Model für TH vor?
Thaksin ist ein Vorkämpfer für dieses Geschäftsmodel - er hat im Isan vielen Kleinbauern ihr Land abgekauft  }{ auf dem sie jetzt als Tagelöhner tätig sind. Weil mit den gezahlten Löhnen auch ein Leben in TH nicht so einfach zu finanzieren ist, hat er dann gleich dafür geworben -- so eine Art Sozialmodel einzuführen -- Steuergeld finanziert natürlich -- merkst du was ??  {--

Hier im Süden hatte das Thaksin Modell noch nie Freunde gefunden - und die Strassenkämpfe die zu sehen waren haben noch ganz andere Hintergründe - nur mal ein Hinweis, ich habe den Namen nicht parat, aber der zuständige Chef aus BKK für den Süden in dessen Zuständigkeit das alles gefallen ist, war ein Isani (und wurde bezahlt von wem?  {-- ) wurde damals gegen den Willen der hiesigen Bürger hier intronisiert. Hier hat niemand Land im grossen Stil verkauft - im Gegensatz zum Isan, in diesem undursichtigen Dickicht sind die Ursachen zu finden -- was hier im Fernsehen und in der Presse geschrieben wird, ist nicht besser als in DACH -- im besten Fall dient es der Unterhaltung.
 }{

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Re: Die reale Umsetzung des versprochenen Mindestlohn von 300,- Baht pro Tag?
« Antwort #104 am: 24. September 2013, 20:56:42 »

Jetzt werden schon die Gehälter von Familienangehörigen multipliziert, damit es nettere Zahlen ergibt.
Ich glaube, die Thais sind auch so kleine Rechenmonster- abgeschrieben? :-)
Und wer kümmert sich um die lieben Kinderchen?
Ach so, ich vergass, ein Kindergarten-Problem gibt es ja im Land der Freien gar nicht.
Und die Verhütung klappt, bei den unter 10jährigen, auch recht passabel.
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