Gruß Achim (der nicht nur über Bier nachdenkt)
wirklich gut nachvollziebare Gedanken - kann ich auch alle unterstreichen. Es ist mir schon klar, dass hier Moderatoren kein leichtes Leben haben - zumal gerade Politik extreme Gefühlsreaktionen provoziert.
Politik, Staatswesen, Finanzwesen oder ähnliches sollten den Menschen eigentlich dienen, so wie ein Werkzeug einem Handwerker dient seine Arbeit richtig oder besser zu erledigen. Es gibt natürlich auch bei den Werkzeugen qualitative Unterschiede über die man sich unterhalten oder darüber streiten kann. Allerdings wird es ein Problem, wenn das Werkzeug zum zentralen Bestandteil wird und sich alles darauf fokusiert. Die eigentliche Arbeit wird dann nämlich gar nicht mehr geleistet.
Diesen Sachverhalt von Werkzeug und - der eigenlichen Arbeit - das muss jeder erst einmal für sich selbst erkennen, denn die meisten sehen nur das Werkzeug und wissen nichts von dem Job den sie ausführen sollten. Ich werde auf die Arbeit auch jetzt nicht eingehen - es seid denn, es ist klar zu erkennen, dass es überhaupt Interesse gibt sich das etwas genauer anzuschauen.
In Wirklichkeit sind Politik oder vergleichbares in meinem heutigen Leben nur noch Randzonen die ich am liebsten meide, aber auch meine Emotionen habe ich nicht immer unter Kontrolle - daran arbeite ich noch. Es ist um einiges schwierger bei der wirklichen Arbeit zu verweilen, sich darauf zu konzentrieren - die Beschäftigung mit Werkzeugen ist immer eine Verlockung - sie verspricht Kurzweil und Unterhaltung -- auf dem Klavier der Emotionen.
Es wäre für mich viel einfacher gewesen, wenn ich dauerhaft gesperrt worden wäre - darum ist meine Wortwahl auch nicht sehr gewählt, ich hoffe immer dass ein Moderator mir dabei hilft (aber auf niemand ist Verlass in der heutigen Zeit) - meine Zeit besser einzuteilen. Freiheit bedeutet eigentlich - Nein sagen zu können - aber wer kann das schon

Gruss