Och, das
Uuuuuuralte Thema haben wir doch schon zigmal abgehandelt.
Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung sind in Thailand schon immer weit verbreitet.
Der Drug on War ist eines davon.
Allerdings wurde der schon einmal von einer Armeekommission untersucht und anschliessend schubladisiert.
Öffentlich wurde er nie gemacht, warum wohl..................Man munkelt das sei deswegen, weil auch die Armee selber dabei in ein sehr schlechtes Licht gerückt würde, oder weil deren oberster Protektor dabei ebenfalls erwähnt werden müsste, hatte er den Drug on War doch mehrmals angemahnt, was zu der Zeit damals einem Befehl gleichkam.
Dann wiederum muss Mann sich fragen ob Thaksin dabei wirklich Befehle ausgab die das Ermorden von des Drogenhandels verdächtigten erlaubte, was bis heute nicht belegt werden konnte.
Mal ehrlich, hält einer hier den Thaksin für so einfältig….
Das ganze bedürfte einer Untersuchung, aber einer neutralen, durch eine Haager Kommission beispielsweise, aber derlei stimmen in Thailand gerade auch die Gelben niemals zu, denn sie haben mehr Dreck am Stecken wie die Roten. Eine Aufarbeitung von was auch immer, würde einen Präzedenzfall schaffen der gerade für sie sehr gefährlich werden könnte.
Das Volk käme womöglich auf den Geschmack.
Also, bis zu dem Zeitpunkt an dem die Geschichte Thailands nicht aufgearbeitet wurde, kann man Thaksin diesen Drug on War nicht einfach anlasten, was aber nicht heisst, das man ihn vergessen soll.
Bis zum heutigen Tage ist es aber so, das er nur in einem politischen Fall verurteilt wurde, seine Gegenspieler aber teilweise Strafen von über 80 Jahren kassiert haben ( Sondhi ),wegen einer Justiz die mit dem alten Establishment zusammenarbeitet, aber frei sind und wohl auch bleiben.
Bei allen aber finden sich Anhaltspunkte für Verbrechen und Korruption, aber sie wurden noch nicht in einem Verfahren verurteilt.
Bei Suthep dürfte das nun bald einmal kommen und die Beweise liegen klar und schwer auf der Hand.
Nun kommt aber noch eine moralische Komponente dazu. Nämlich die, das es eben nicht egal ist wer auf den Strassen für was kämpft.In Thailand kämpfte die Demokratiebewegung für das einhalten demokratischer Regeln und ging dafür auf die Strassen. Etwas was als absolut legitim angesehen werden muss, selbst dann wenn es dabei auch zu Entgleisungen kam.
Besieht man sich heute was dieser Suthep verlangt, so ist da keinerlei Legitimation vorhanden die man in einem demokratischen Staat irgendwie akzeptieren könnte.
Denn er verlangt nichts weiter als die Errichtung einer Diktatur. Ebenso könnte man verlangen alle Gerichte und die Polizei abzuschaffen.
Hier gegen Thaksin mit dem Drug on War zu argumentieren ist falsch.
Darum geht es nicht, sondern darum das die demokratischen Spielregeln eingehalten werden können. Thaksin kann man vieles vorwerfen, aber nicht das er und die Phuea-Thai diese Spielregeln verletzen würden, oder sie verletzt hätten.
Natürlich, nach Thai Masstäben berechnet, nicht nach der direkten Demokratie einer Schweiz.
Die Nötigung Sutheps gegen eine Regierung, die sich an die in der Verfassung vorgegebenen Spielregeln hält, ist in vielfacher Hinsicht absolut verwerflich.
Wir alle wissen doch, könnte die Democrat-Party Wahlen gewinnen, so müssten sie sich nicht auf diese weise zu helfen versuchen.
Nur leider kann sie es nicht und sie kann sich auch nicht reformieren. Ihr bestreben müsste es eigentlich sein, sich mit anderen kleinen Parteien zu verbünden und eine echte Opposition aufzubauen.
Das wäre der demokratische Weg kontra Yingluck gegen den nichts eingewendet werden könnte.