Das Wahlrecht, das hier abgeschafft werden soll zählt zu den Grundrechten und zählt zur Sicherstellung der Volkssouveränität.
Mag ja sein, dass es zu den Grundrechten gehört, das war aber nicht die Frage!

Jetzt also nochmal deutlich, auch für die Leute, die mit der Deutschen Sprache ein wenig auf dem Kriegsfuss stehen:
Wer will denn, wie von
vicko behauptet, den Shinawatra-Wählern ihre
bürgerlichen Rechte (= Erbrecht, Schuldrecht, Familienrecht, ...) wegnehmen und wie soll das geschehen?

(und bevor mich einer in die gelbe Ecke schiebt: ich weiss, was Suthep alles erzählt, wenn der Tag lang und die Zuhörer reichlich an Zahl sind, etwas von einem Eingriff in die bürgerlichen Rechte habe ich bis jetzt noch nicht vernommen)
Übrigens wird der graue Zwerg in dem, was er sagt, von der Mehrheit der Gelben auch nicht wirklich ernst genommen, wohl erkennt man aber an, dass er die Massen zu mobilisieren weiss.

Die sind so.

Und da ich explizit nach meiner Meinung gefragt worden bin, tue ich sie hiermit auch kund:
Prinzipiell sollte man eine Rückkehr zu den Zuständen, wie sie vor 1997 waren, also eine konstituelle Monarchie nach Westminster-Vorbild, mit einem ernannten Oberhaus und einem gewählten Parlament, wie von Abhisit vorgeschlagen,
als Diskussionsgrundlage nicht ganz ausschließen,
um die ewigen Grabenkämpfe nicht eskalieren zu lassen.
Deshalb werden auch längerfristig weder Abhisit/Suthep noch irgendjemand aus dem Shinawatra-Clan eine führende Rolle im Regierungsgeschäft bestreiten können, erst wenn diese sich komplett aus der Politik zurückgezogen haben,
könnte so etwas wie Beständigkeit eintreten. Bis dahin wird wohl kaum ein gewähltes Parlament eine komplette Amtszeit durchhalten.