Die Aktion wird hochprofessionell durchgezogen. An alles ist gedacht: Verpflegung, Zelte, Bühnen & PA, Künstler, Security, das ist schon der Hammer & sauteuer.
Interessante Information eines in der Musikbranche tätigen Anwohners im Bereich Lumphini/Silom,
der gezwungenermassen auch gute Kontakte zu in der Veranstaltungsbranche tätigen Leuten unterhält:
Die gesamte Logistik (mit teilweisen Ausnahmen bei der Security) wird von den gleichen Leuten geleistet,
die vor drei Jahren schon an selber Stelle, sowie an der Ratchaprasong, für den Aufbau und Betrieb
von Bühnen etc. zuständig waren. Selbst die gleichen Fahrer der örtlichen Motorcycle Taxis
haben ihre Farben von damals rot auf heute rotweissblau geändert...
Die Security-Posten sind fest in der Hand der PDRC.
Seiner Meinung nach fallen diese im Gegensatz zu 2010 vor allem dadurch auf, dass sie nüchtern sind.
Kein Vergleich zu den aggressiven Platzhirschen von damals, die gerne auch mal Anwohnern
beim Passieren der selbst eingerichteten Sperren den Zugang zu deren Wohnungen verwehrt haben.
Aggressiver wird hingegen der Ton auf den Bühnen, sobald einer der 'Studentenführer' das Wort ergreift.
Kaum eine Rede, die Angriffe gegen die Regierung, welche deutlich unter der Gürtellinie angesiedelt sind, auslässt.
Das, so mein Bekannter, scheint eine weitere Gemeinsamkeit mit den Protesten anno 2010 zu sein.