Mein heutiges Erlebnis bei der Immigration !
Meine 90-days waren mal wieder fällig.
Mich also die 25 km auf den Weg gemacht zu meiner seit über 15 Jahren zuständigen Immi in Ayutthaya, Grund vorgetragen, Nummer gezogen und wie in Ayutthaya meist üblich für die 90-days von der Chefin rausgezogen worden, man kennt sich ja.
Sie schaute auf mein Formular liest Pa-Mok, Ang-Thong und teilt mir mit ich müßte jetzt nach Wiset-Chai-Chan.
Ich, wo, wie, Adresse, Lageplan ?
Mir wird eine Telefon-Nr. gegeben ich soll dort anrufen, wäre irgendwo in einem Wat.
Wat ist gut, es gibt ja nicht soviele so um die 20, wie soll man das finden ?
Ich dachte immer die 90 Tage kann man an jeder x-beliebigen Immi machen und wieso machen die dies heute nicht nochmal und teilen mir dann mit, daß ich in Zukunft dahin muß ?
Wieso haben die auch keinen Lageplan ?
Also auf den Weg nach Wiset gemacht, sind von meiner Wohnung exakt auch 25 km, also nichts gewonnen.
Wollte dann erst mal zur Police und nachfragen, die sollten es ja wohl wissen, sehe aber plötzlich ein Hinweisschild mit "Immigration Ang-Thong".
Ang-Thong ist gut, der Wat ist so 15 km weg davon, voll in der Pampa.
Dachte dann erstmal da wird jetzt, da neu, ja wohl noch nicht viel los sein.
Wie man sich aber täuschen kann, es wimmelte von Asiaten aus den angrenzenden Ländern und die kommen ja gleich im Rudel, da werden für eine Wartenummer schon mal 5 und mehr Päße überreicht.
Wahrscheinlich bin ich in der Memberliste dieser neuen jetz für mich zuständigen Immi der einzige Farang, im Grunde der Einäugige unter den Blinden.
Mit Bevorzugung wegen nur 90 Tage war da auch nichts, also geduldig warten.
Der Wartebereich ist im Freien, hat eine betonierte Sitzgelegenheit aber kein Fan weit und breit.
Zum Glück war es heute schattig, mir sind aber trotzdem während der Wartezeit Schweißtropfen den Rücken runtergelaufen.
Bei schönerem Wetter kann man dann mit einem kostenlosen Sonnenbad die Wartezeit überbrücken, hat dann auch was.
Das ganze Büro ist natürlich noch nicht richtig eingereichtet, stehen jede Menge Umzugskarton rum.
In Ayutthaya hab ich auch diese Immi-Besuche immer mit einem Einkauf bei Makro verbunden, dann mal noch schnell in mein Stamm-Guesthouse für ein Bierchen, paar Leute getroffen.
Da nun ist nichts. Schoppen bei Tante Emma. Bier am Steintisch unter Thais. Das einzig Positive, das Bier wird billiger sein.
Mann, oh Mann, wo bin ich da nur gelandet, da war meine mir liebgewordene Immigration in Ayutthaya ja ein 5 Sterne-Hotel.
Zudem hatte man da in 15 Jahren mit den Beamten auch ein sehr gutes Verhältnis aufgebaut.
Jetzt heißt es das Ganze wieder von vorne zu starten.