Papuma BeachNur wenige Kilometer nach dem mystischen Strand von
Watu Ulo kommen wir zu einem weiteren, bei dem wir gerne mehrere Tage verbracht hätten, doch unser Zeitplan zwingt uns für einen - leider - zu kurzen Aufenthalt an diesem malerischen Strand, der fast ausschließlich nur von Einheimischen besucht wird. Ich war der einzige Langnasen-Besucher und wurde sogleich von allen Seiten eingeladen, mich zu einem Picknick dazu zusetzen. Der Strand heißt
Papuma Beach und ist bei den javanesischen Touristen sehr beliebt.
Ein schöner weißer Sand wird gerne zum Sonnenbaden von Einheimischen und ein paar ausländischen Touristen genutzt. Neben seiner natürlichen landschaftlichen Schönheit, ist die ganze Gegend auch reich an Tieren, wie viele Eidechsen, den Wald-Hahn, viele verschiedene Vögel, Wildschweine (nicht so ganz halal)

, Hirsche, Stachelschweine (auch nicht halal)

, den schuppigen Ameisenbär und natürlich die frechen Makaken, auf die man immer besonders achten sollte, denn die klauen wie die Raben.
Ein paar einfache Strandrestaurants bieten köstliche indonesische, javanesische Leckereien, wie z.B. eine Vielzahl von gebackenem Fisch und gegrillten Huhn, natürlich alles streng halal.

(Zwischen
halal, dem Reinen und
haram, dem Unreinen gibt es eine Grauzone, die nennt man
makruh.
Alle herumlaufenden Schweine leben allen Anschein nach in dieser Grauzone.)

Der Ort ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Mietwagen in einer knappen dreiviertel Stunde von
Jember zu erreichen.
Meine Empfehlung für Individual-Reisende, die sich einmal was besonders Schönes gönnen und sich von den allgemeinen Remidemi-Hochburgen absetzen wollen.
Luxus jedoch sucht man dort vergeblich.


Der Eingang zum Nationalpark,
auch hier zahlen Langnasen mehr als Stupsnasen, das Dreifache (und NICHT das Zehnfache!!!)

Am Strand entlang einige einfache Restaurants, die sehr leckere Spezialitäten zubereiten.
(Ein WALLS Eiscreme-Verkäufer nervt mit der selben Werbe-Melodie, wie in Thailand.)

Ein wunderschöner Sandstrand läd zum längeren Badeaufenthalt ein.

Überall werden wir aber von Makaken beobachtet, die darauf aus sind, irgendeine Leckerei zu ergattern.
Bloß keine Angst zeigen, sondern mit einer Rute zeigen, wo es lang geht, dann bekommen diese Lästertiere Respekt.

Schwarze Vulkansteine im weißen Sand vom
Papuma Strand.

… und wieder, sobald ich meine Kamera herausholte, postierte sich sofort eine ganze Gruppe von Jugendlichen für ein Schnappschuss.
Die Fotografierfreudigkeit der Leute ist immens!
Ähh … übrigens: schaut Euch mal die Nasen an! Zwischen Lang- und Stupsnasen ist gar kein großer Unterschied! Trotzdem zahlen wir noch das Dreifache?
Leider ruft uns der Zeitplan zum frühzeitigen Aufbruch auf, denn wir haben am nächsten Tag noch einiges vor.
Wir fahren und steigen auf den Vulkan, den
Gunung Bromo.