"Der Stern von Indien"
1947 bekommt Lord „Dickie“ Mountbatten (Hugh Bonneville) vom britischen König den Auftrag, vor Ort sicherzustellen, dass Indien reibungslos unabhängig wird. Der Lord, seine Frau Lady Edwina Mountbatten (Gillian Anderson) und Tochter Pamela (Lily Travers) ziehen in den prunkvollen indischen Amtssitz und leben dort in den oberen Etagen, während unten die große Dienerschaft untergebracht ist, darunter auch der junge Hindu Jeet Kumar (Manish Dayal) und dessen große Liebe, die Muslima Aalia Noor (Huma Qureshi). Während Mountbatten mit der politischen Elite über die Zukunft eines unabhängigen Indiens und über die Teilung des Landes in einen hinduistischen und einen muslimischen Teil verhandelt, kommt es zwischen den Hindus und den Moslems im Land und im Palast immer öfter zu Konflikten: Der als Held verehrte Gandhi (Neeraj Kabi) und der Indische Nationalkongress unter Nehru (Tanveer Ghani) wollen einen Einheitsstaat, Muhammad Ali Jinnah (Denzil Smith), der die muslimische Minderheit repräsentiert, will einen neuen islamischen Staat Pakistan. Der Konflikt wird immer feindseliger und auch Jeet und Aalia werden mit hineingezogen...
aus:
https://www.filmstarts.de/kritiken/250120.htmlhttps://streamcloud.sx/watch/der-stern-von-indien/6195193258607cdfb9faafd9Als ich 1973 und 1975 in Indien weilte, habe ich von der Teilung nicht viel mitbekommen. Ich wohnte beide Male in Delhi bei einer Sikh-Familie, die aus dem Norden Indiens geflüchtet war. In meinen "Briefen aus Indien" werde ich darauf noch eingehen. Ich ging auch mit in ihre Gurdwara und empfang dort "Prasad". Beim 2.Aufenthalt nahmen sie mich mit zum Bahnhof in Delhi. Ich suche seit einiger Zeit den Brief, in dem ich darüber schreibe, dass dort eine "Begun" - ich weiß nicht mehr von wo - mit ihrer Familie aus Protest gegen die Regierung wegen der Wegnahme ihres Titels und ihrer Ländereien ein Lager aufgeschlagen hatte. Der Tee, den uns der Sohn servierte, ist in meinem Gedächtnis als der beste Tee, den ich jemals getrunken habe, vermerkt.
Die beste Schlagsahne, die ich jemals schleckte, bekam ich als Kind oft im Milchladen in unserer Siedlung, wo wir die Milch noch in Milchkannen kauften. Und dann ist in meinem Gedächtnis noch das beste Essen vermerkt, das ich jemals genossen habe. Leider weiß ich nicht mehr, was es war und wo ich es serviert bekam. Irgendwo in Indien lud mich ein Mann zu sich nach hause ein und kochte für mich. Vegetarisch.