Im Jahre 2005 war die Hochzeit von Karl-Heinz Grasser (ehem.Finanzminister
von Oesterreich) und seiner Braut Fiona Pacifico-Graffini, die auch als Designerin
und Swarovsky- Erbin bekannt ist,angesetzt.
Ein wunderbares Geschehnis.Inmitten von Weinbergen vor einem Marienstockbildnis
gaben sie sich das Jawort.
Er in einem eleganten Anzug,sie in einem jungfraeulich weissem Kleid.
Ihre Kinder aus den 3 frueheren Ehen und die handverlesene Hochzeitsgesellschaft feierten
anschliessend bis in die fruehen Morgenstunden.
Obwohl Frau Fiona Pacifico Griffini-Grasser Erbin eines milliardenschweren weltbekannten
Unternehmens ist, u.a.eine Villa auf Capri zu ihren Besitz zaehlt,hat sie nie die Bodenhaftung
und das Augenmerk fuer die gewoehnlichen Menschen verloren.
Das stellte sie dadurch unter Beweis,als sie der aermeren Bevoelkerungsschicht riet,doch
zur Entlastung des monatlichen Budgets Gemuese auf den Balkonen und Fensterbaenken zu
ziehen.
Das Glueck des junges Paares haette ewig waehren koennen,wenn da nicht ein paar mies-
petrige Zeitgenossen unterwegs gewesen waeren.
Zuerst vernaderten sie Herrn Grasser beim Staatsanwalt,wegen einiger angeblichen Un-
gereimtheiten.Von hinterzogenen Steuern ist da die Rede,von Stiftungen in Liechtenstein,
ungeklaerten Geldfluessen u.s.w.,dann jedoch,und das schmerzte besonders,wurde er noch
wegen Anstiftung zum Amtsmissbrauch anlaesslich seiner Hochzeit angezeigt.
Er haette,wegen der Hochzeit einen Nebenwohnsitz in dem Ort angemeldet,wo die Hoch-
zeit stattfand und soll dazu den Buergermeister genoetigt haben.
Ausser Betracht blieb,dass es in Oesterreich moeglich ist,nicht nur vor jeden Standesamt
zu heiraten und darueber hinaus sogar auch ausserhalb des Amtsgebaeudes.
Also auch meinetwegen auf der Spitze des Gross- Glockners.
Aber es wurde trotzdem ein Akt angelegt und nicht nur die gewoehliche Staatsanwaltschaft,
sondern sogar die Staatsanwaltschaft fuer Korruption und sonstiger Wirtschaftsverbrechen,
muehte sich volle 10 Jahre um Erhebungen durchzufuehren und gegebenenfalls eine Anklage
bei Gericht einzubringen.
Jetzt 2015 endlich,wurde der Fall zu den Akten gelegt und die Sache nicht weiter verfolgt.
Tu felix austria nube- aber so,dass der Staatssaeckel verschont bleibt !
Jock