Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast meinen, dass dieser ganze Hokuspokus eine ganz perfide Taktik ist, um die europäischen Touristen los zu werden.
Shopping Malls, Edelsteinshops, Vergnügungseinrichtungen wie Fantasea, Tiger Kingdom usw., sind alle in den Händen einiger weniger stinkreicher Chinesen. Sie haben viel auf Phuket investiert und wollen nun natürlich ernten. Nur leider gibt der Europäer sein Geld lieber anders aus. Im Schnitt kommt er für 3 Wochen, Rentner bleiben sogar über Monate. Er gibt gerne etwas mehr für ein schönes Zimmer aus, relaxt tagsüber am Strand, geht am Abend gut essen, und manchmal geht er ein wenig shoppen.
Der chinesische Tourist hingegen arbeitet das ganze Jahr hart und hat im besten Fall 10 Tage Urlaub. Da will er nicht am Strand liegen, sondern viel erleben und vor allem shoppen. Chinesische Tour Offices spriessen wie Pilze aus dem Boden, Fuhrunternehmen haben sich bereits auf die neue Klientel eingestellt, ganze Busladungen voll werden den ganzen Tag im Minutentakt von einer Location zur anderen gekarrt. Auch manche Hotels haben bereits umgesattelt. Das Novotel in Kamala, in dem das Zimmer noch letztes Jahr 3.000 – 4.000 THB kostete, ist jetzt randvoll mit Chinesen, zum Preis für 1.000 THB. Die bleiben zwar höchstens 1-2 Nächte, aber es rechnet sich wohl trotzdem.
Die Kapazitäten der Insel Phuket sind allerdings begrenzt. Allem voran der Flughafen. Schon jetzt, selbst nach der Vergrößerung, ist sein Limit von 12,5 Mio An- und Abflügen dieses Jahr schon fast erreicht. Das waren überwiegend Billigflieger aus China.
Wenn man dann noch weiß, dass der Premier ein großer China-Fan ist, und dass auch möglicherweise gewisse Schmiermittel im Einsatz sind, dann könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass das alles eine konzertierte Aktion ist, ein Frontalangriff der chinesischen Tourismusindustrie. Die Europäer werden aus dem lukrativen Phuket-Markt gedrängt. Und so ein popeliger Gouverneur kriegt halt seine Order, und jetzt muss er das den Leuten verkaufen.
Aber wir wissen es ja besser. Den -nur auf Phuket- plötzlich illegalen Strandverkäufern soll endlich das Handwerk gelegt werden, außerdem verschandeln die Sonnenliegen den Strand.