Eben erst hat die EU die Sanktionen (wegen des Minsk-
abkommens)um ein halbes Jahr verlaengert.
Sehr zum Aerger der europaeischen Wirtschaft,aber zur
stillen Freude einiger russischer Oligarchen,die auch mit
Zufriedenheit die Verlaengerung des russischen Embargos
fuer landwirtschaftliche Produkte aus der EU zur Kenntnis
nahmen.
Alles,was sich patriotischer Oligarch nennt,investiert in den
Agrarsektor.
Von der Tomate ueber die Gurke bis hin zu Schwein und
Apfelbaum reicht das boomende Geschaeft in der russischen
Agrarwirtschaft.
RussAgro hat seinen Aktienkurs 2015 verdoppelt,ueberall ent-
stehen Gewaechshaeuser und moderne Zuchtbetriebe.
Die Betriebe werden modernst und personalsparend errichtet,
da,wegen des Suffs ein Personalmangel herrscht.
Moderne Betriebe koennen natuerlich guenstiger produzieren
und unterstuetzen so die Versorgungslage mit leistbaren Lebens-
mittel,das der Bevoelkerung zu Gute kommt.
Aber damit wird auch der "Hollaenischen Krankheit" entgegen
gewirkt und das Land stellt sich wirtschaftlich breiter auf.
Die Amortisationsraten fuer die Betriebe liegen bei 10 Jahren,
koennten auf 3-4 Jahre verkuerzt werden,wenn nicht die Korruption
und der traege buerokratische Apparat ein Hindernis waeren.
Und mit jeden halben Jahr Verlaengerung der Sanktionen,schwinden
die Exportchancen der europaeischen Agrarindustrie.
Jock